DE2361908B2 - Vorrichtung zum evakuieren eines kopierrahmens - Google Patents
Vorrichtung zum evakuieren eines kopierrahmensInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B41/00—Pumping installations or systems specially adapted for elastic fluids
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
- F04B49/06—Control using electricity
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens mit
tiner Kompressorpumpe, deren Blasleitung in einem μ ölabscheider mündet, von dem eine Rücklaufleitung zur
Pumpe zurückführt. Das Erzeugen eines Vakuums in Kopierrahmen ist notwendig, um Fotopapiere zu satter
Anlage zu bringen oder um bei der Herstellung von Druckplatten und Kontaktkopien den Film mit dem
lichtempfindlichen Material in engen Kontakt zu bringen.
Es ist üblich, zur Erzeugung des Vakuums in den vorgenannten Fällen Drehflügelpumpen zu verwenden,
die jedoch verhältnismäßig geräuschvoll arbeiten. Hinzu kommt, daß die Kosten für diese Pumpen durchaus ins
Gewicht fallen.
Zur Überwindung der genannten Mangel wurden bereits Versuche unternommen, das notwendige Vakuum
mittels handelsüblicher Kühlschrankkompressoren durch Anschluß der Kopierrahmen an deren Saugseite
zu erzeugen. Diese Versuche scheiterten jedoch zunächst deswegen, weil bei diesen Kompressoren im
Betrieb auf der Blasseite zusammen mit der Luft geringe ölmengen austraten, was dazu führt, daß nach einiger
Betriebszeit die Maschine trockenläuft und ausfällt
Zur Überwindung auch dieser Schwierigkeit wurden in der Blasleitung des Kompressors ölsammler
angeordnet Die Rückführung des Öls wurde von einem Ventil beherrscht, dessen Tätigkeit durch einen
Schwimmer in Abhängigkeit vom Olstand im Sammelbehälter gesteuert wurde. Als nachteilig erwies sich
dabei, daß die schwimmergesteuerten Ventile durch Verschmutzung und Verkleben wenig zuverlässig
arbeiten. Tatsächlich hat sich aus den genannten so Gründen eine Maschine in der Art des einfachen
KühlschrankkompressorstrotzseinerübrigenVorteile — insbesondere geräuscharmer Betrieb und kostengünstige
Beschaffungsmöglichkeit — nicht als Vakuumquelle durchsetzen könnea SS
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung der erwähnten Nachteile. Es soll eine Vorrichtung zum
zeitweiligen Evakuieren von geschlossenen oder nahezu geschlossenen Räumen, insbesondere zum Evakuieren
von Kopierrahmen geschaffen werden, die ohne großen apparativen Aufwand zuverlässig arbeitet und kostengünstig
gebaut werden kann.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art wird zur Lösung dieser Aufgabe
erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Rücklaufleitung zum Saugraum der Pumpe führt und in ihr in an
sich bekannter Weise ein Magnetventil vorgesehen ist, das elektrisch mit der Speisung des Antriebsmotors der
Pumpe derart verbunden ist, daß es bei laufender Pumpe geschlossen ist und beim Abschalten der Pumpe öffnet
Es ist darauf hinzuweisen, daß ein Magnetventil zur Belüftung in jedem Fall erforderlich ist, da nach
Abschalten der Pumpe der Druck im Kopierrahmen schnell auf Atmosphärendruck zurückkehren soll, um
die sofortige öffnung zu gestatten. Üblicherweise wird
dieses Magnetventil in der Leitung zwischen Pumpe und Kopierrahmen angeordnet Die erfindungsgemäße
Anordnung bedingt also keinen zusätzlichen Bauaufwand.
Die Anordnung eines Magnetventils als ölrücklauf Ventil bei Pumpen für Luft ist an sich bekannt, z. B. aus
dem DT-Gbm 17 93411. Auch bei dieser bekannten
Ausbildung ist das Magnetventil derart mit der Speisung des Pumpenantriebsmotors verbunden, daß es bei
laufender Pumpe geschlossen ist und beim Abschalten der Pumpe öffnet. Hier geht es jedoch von vornherein
nur um die Druckseite, die in erster Linie zu zahnärztlichen Instrumenten führt. Die ölrüeklaufleitung
mündet in die Blasleitung und das Magnetventil hat überhaupt nur den Sinn, dies zu ermöglichen. Der
Rücklauf des Öls erfolgt nach Abschalten der Pumpe und öffnen des Magnetventils durch Schwerkraft,
weshalb uie ölwanne oberhalb der Pumpe gelegen sein muß. Es handelt sich überhaupt um eine spezielle
Konstruktion.
Beim vorliegenden Erfindungsgegenstand wird durch die besondere saugseitige Einschaltung des Magnetventils
das beim Abschalten der Pumpe in den Unterdruckräumen zusammenbrechende Vakuum in geschickter
Weise noch ausgenutzt, die während der Setzten Betriebsperiode angefallene ölmenge zurückzusaugen.
Aus der DT-PS 6 25 343 und der US-PS 19 83 435 sind
auch noch Kompressorpumpen und Rückführungen von einem ölabscheider zur Pumpe bekannt. Diese stehen
jedoch unter ganz anderen Aufgabestellungen und unterscheiden sich auch konstruktiv erheblich von der
vorliegenden Erfindung. Aus der US-PS 30 73 515 ist es schließlich noch bekannt, Kühlschrank-Kolbenkompressoren
zu anderen Zwecken zu benutzen.
Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung
weiter erläutert
An die Saugleitung 3 der Pumpe 1, als welche ein handelsüblicher Kühlschrankkompressor Verwendung
finden kann, ist der Kopierrahmen 2 angeschlossen. In die Saugleitung ist noch ein Filter 4 geschaltet und ein
mit ihr in Verbindung stehender Druckmesser 5 zeigt die Größe des erreichten Vakuums an.
Die Blasleitung 6 der Pumpe 1 mündet in den ölabscheider 7, der z. B. als Topf ausgebildet ist, in den
von oben die Blasleitung 6 um ein gewisses MaB hineinragt so daß die Luft nach Umkehr der
Strömungsrichtung durch nahe des oberen Randes befindliche öffnungen austreten kann, während die
ölteilchen sich auf dem Boden sammeln.
Vom Boden des ölabscheider 7 führt eine Rücklaufleitung
8 in den Saugraum der Pumpe 1 zurück, wobei in diese Rücklaufleitung ein Magnetventil 9 geschaltet ist
Die Pumpe 1 wird über Leitungen 10 mit Schalter U vom elektrischen Netz gespeist Das Magnetventil 9 ist
derart elektrisch mit dem Schalter 11 verbunden, daß es bei laufender Pumpe geschlossen ist und beim
Abschalten der Pumpe öffnet
Während des Betriebs der Pumpe 1 erzeugt diese im Kopierrahmen 2 das erforderliche Vakuum. Dabei
sammeln sich die durch die Blasleitung 6 austretenden
Die Mündung von sowohl Saugleitung 3 als auch Rücklaufleitung 8 im Saugraum der Pumpe 1 ist so
getroffen, daß keine Gefahr besteht, daß zurückgesaugte
öl bis in die Saugleitung 3 und de.» Kopierrahmen 2 gelangen könnte.
Durch die beschriebene Anordnung ergibt sich, daß
nach jedem Arbeitszyklus beim Abschalten der Pumpe zunächst eventuell im ölabscheider vorhandes öl
zurück in die Pumpe gesaugt wird und dann weiter Luft zur Aufhebung des Vakuums im Kopierrahmen.
ölmengen am Boden des ölabscheider 7. Das
Magnetventil 9 ist geschlossen, so daß in der Rücklaufleitung 8 nichts strömen kann.
Wenn das Vakuum im Kopierrahmen abgeschaltet werden kann, wird die Pumpe 1 stillgesetzt Gleichzeitig
damit öffnet sich das Magnetventil 9. Da zunächst der Saugraum der Pumpe 1 noch unter dem Betriebsunterdruck
steht, wird das im ölabscheider 7 angesammelte öl durch die Rücklaufleitung 8 wieder in die Pumpe 1
zurückgesaugt
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens mit einer Kompressorpampe, deren Blaslei- s tung in einem ölabscheider mundet, von dem eine Rücklaufleitung zur Pumpe zurückführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufleitting (8) zum Saugraum der Pumpe (1) führt und La ihr in an sich bekannter Weise ein Magnetventil (9) vorgesehen ist, das elektrisch mit der Speisung des Antriebsmotors der Pumpe (1) derart verbunden fet, daß es beilaufender Pumpe geschlossen ist und beim Abschalten der Pumpe öffnet15
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732361908 DE2361908C3 (de) | 1973-12-13 | Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732361908 DE2361908C3 (de) | 1973-12-13 | Vorrichtung zum Evakuieren eines Kopierrahmens |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2361908A1 DE2361908A1 (de) | 1975-06-19 |
| DE2361908B2 true DE2361908B2 (de) | 1976-11-25 |
| DE2361908C3 DE2361908C3 (de) | 1977-07-14 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2361908A1 (de) | 1975-06-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |