DE1582980C2 - Vorrichtung zum Foerdern von Milch aus Kannen in einen Sammeltank - Google Patents

Vorrichtung zum Foerdern von Milch aus Kannen in einen Sammeltank

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DE1582980C2
DE1582980C2 DE19671582980 DE1582980A DE1582980C2 DE 1582980 C2 DE1582980 C2 DE 1582980C2 DE 19671582980 DE19671582980 DE 19671582980 DE 1582980 A DE1582980 A DE 1582980A DE 1582980 C2 DE1582980 C2 DE 1582980C2
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negative pressure
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J7/00Accessories for milking machines or devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Unterdruck erzeugende Einheit über das als Dreiwegehahn ausgebildete, schwimmergesteuerte Ventil an dem Zwischenbehälter angeschlossen ist und deren den größeren Unterdruck erzeugende Einheit an dem Sammelbehälter angeschlossen ist, und daß in der Leitung stromab von dem Rückschlagventil ein zur Einleitung und Beendigung der Annahme durch den ersten Schwimmer gesteuertes, zweistufiges Durchgangsventil liegt, das zusätzlich durch einen zweiten, unterhalb des ersten Schwimmers im Zwischenbehälter angeordneten Schwimmer beim Beendigen der Entleerung des Zwischenbehälters drosselt und schließt. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Milch während der gesamten Annahme gleichmäßig
oberen Teil dieser Vakuumleitung ist ein Rückschlagventil 13 angeordnet. Die Vakuumleitung ist im Sammeltank innen mittels eines Schwimmersicherheitsventils T abschließbar.
Sämtliche mit der Milch in Berührung kommende Behälter und Rohrleitungen sind aus einem nichtrostenden bzw. hygienisch einwandfreien Material hergestellt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Vor Beginn der Annahme von Milch wird die Vakuumpumpe 3 in Betrieb gesetzt. Mit dieser Vakuumpumpe (zwei Vakuumpumpen in einem Gehäuse) werden unabhängig voneinander der Zwischenbehälter 1 und der Sammeltank 2 unter Vakuum
stark entgast, denn während der gesamten Annahme 15 gesetzt. Hierbei ist die Vakuumpumpe VI, die das liegt an dem Zwischenbehälter ein bestimmter, von Vakuum des Zwischenbehälters 1 erzeugt, so eingestellt, daß sie ein verhältnismäßig niedriges Vakuum und die Vakuumpumpe VII des Sammeltanks 2 ein
hohes Vakuum erzeugt. Das Ventil 6 ist geschlossen
der einen Einheit der Vakuumpumpe erzeugter Unterdruck an. Da das Druckgefälle zwischen Zwischenbehälter und Sammelbehälter während der Hauptannahmezeit auf diese Weise konstant gehalten wer- 20 und trennt den Zwischenbehälter 1 vom Sammeiden kann, ist die Durchflußgeschwindigkeit durch das tank 2. Der Dreiwegehahn 5 ist geöffnet, so daß die
Vakuumpumpe VI über die Kammer I des Flüssigkeitsabscheiders 4 den Zwischenbehälter 1 unter Vakuum setzt. Mit diesem Vakuum wird Milch aus der
Ansaugverbindungsrohr und damit die Verweilzeit
der Milch im Zwischenbehälter im wesentlichen konstant. Erst am Ende der Annahme, wenn mit der
Milch viel Luft angesaugt wird, wird die Verweilzeit 25 Milchkanne 14 über die Ansaugleitung 15 in den Zwider Milch im Zwischenbehälter größer, weil das schenbehälter 1 angesaugt. Nach dem Ansaugen von Ventil in dem Ansaugverbindungsrohr gedrosselt
wird. Durch diese längere Verweilzeit der Milch im
Zwischenbehälter wird erreicht, daß auch am Ende
etwa 30 bis 501 Milch schaltet der erste Schwimmer 9 über den Mehrfachschalter 10 den Dreiwegehahn 5 derart, um, daß die Verbindung von der Kammer I der Annahme eine optimale Entgasung der Milch 30 zum Zwischenbehälter! teilweise unterbrochen ist. erreicht wird. Sämtliche angenommene Milch wird Gleichzeitig öffnet der Mehrfachschalter 10 das Durchauf diese Weise voll volumetrisch gemessen, ohne daß
dabei im Zwischenbehälter ein beachtlicher Rest an
Milch zurückbleibt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an 35 die Milch aus der Kanne über den Zwischenbehäl-Hand der Zeichnung näher erläutert. ter 1 und die Meßuhr 12 in den Sammeltank 2. Die
Die auf einem Milchsammelwagen aufgebaute Vorrichtung besteht aus einem Zwischenbehälter 1, an dessen oberem Teil eine Ansaugleitung 15 angeordnet ist, die mit ihrem anderen Ende in eine Milch- 40 gemessen.
kanne 14 eingeführt wird, in der sich die vom Er- Wenn über die Leitung 11 die Milch in dem Zwi-
zeuger zur Annahme angelieferte Milch befindet.
In dem Zwischenbehälter 1 sind zwei getrennt
arbeitende Schwimmer 8 und 9 angeordnet, die für
zwei Schaltaufgaben vorgesehen sind und die getrennt 45 wegehahn 5 so geöffnet, daß die Verbindung von der einen Mehrfachschalter 10 betätigen. Vom Sumpf im Kammer I zum Zwischenbehälter 1 wiederhergestellt Zwischenbehälter 1 führt eine Leitung 11, an deren
unterem Ende ein Rückschlagventil angeordnet ist,
zur Meßuhr 12. Von der Meßuhr 12 führt die Leitung 11 über ein zweistufiges Durchgangsventil 6, das 50
pneumatisch oder ölhydraulisch durch eine Betätigungsvorrichtung 6 a gesteuert wird, zum oberen Teil
des Sammeltanks 2.
Am oberen Ende des Zwischenbehälters 1 mündet
eine Vakuumleitung, die im Zwischenbehälter innen 55 hahn 5 sperrt die Verbindung zur Vakuumpumpe VI. mittels eines Schwimmersicherheitsventils 7 abschließ- Bei einem Stand von etwa 101 Milch im Zwischen
gangsventil 6, so daß der Durchgang vom Zwischenbehälter 1 zum Sammeltank 2 freigegeben wird. Infolge des höheren Vakuums im Sammeltank 2 strömt
Milch wird hierbei im Zwischenbehälter 1 infolge des dort herrschenden Vakuums laufend entgast und wird daher luft- und blasenfrei volumetrisch genau
schenbehälter 1 so weit abgesaugt worden ist und der erste Schwimmer 9 in eine vorbestimmte Lage absinkt, wird über den Mehrfachschalter 10 der Dreiist und das Durchgangsventil 6 geschlossen ist. Die Milch kann somit aus weiteren Kannen 14 angenommen werden.
Ist die Annahme der Milch aus den Kannen 14 beendet, so wird ein nicht dargestellter Druckknopfschalter betätigt. Hierdurch wird die Betätigung des Mehrfachschalters 10 vom ersten Schwimmer 9 auf den zweiten Schwimmer 8 übertragen. Der Dreiwege
bar ist. Diese Vakuumleitung führt über einen Dreiwegehahn 5, der pneumatisch oder ölhydraulisch durch eine Betätigungsvorrichtung 5 a gesteuert wird, zu einer Kammer I eines Flüssigkeitsabscheiders 4.
Eine aus zwei Einheiten bestehende Vakuumpumpe 3 ist mit ihrer ersten Einheit VI über eine Vakuumleitung mit der Kammer I des Flüssigkeitsabscheiders 4 verbunden. Die zweite Einheit VII ist
behälter 1 schaltet der zweite Schwimmer 8 über den Schalter 10 das Durchgangsventil 6 in eine Drosselstellung, bei der ein Durchgang von nur 25% frei bleibt. Die Meßuhr 12 läuft nur sehr langsam, und sobald der zweite Schwimmer 8 eine Stellung erreicht hat, an der die Messung beendet werden soll, schließt der Mehrfachschalter 10 das Durchgangsventil 6.
Soll nun eine erneute Annahme und Messung von über eine Vakuumleitung mit der Kammer II des 65 Milch eingeleitet werden, so wird die Anzeige der Flüssigkeitsabscheiders verbunden, die eine oben ab- Meßuhr 12 gelöscht und damit ein Schalter betätigt, gehende Vakuumleitung zum Sammeltank 2 besitzt, der den zweiten Schwimmer 8 außer Tätigkeit und die oben in den Milchsammeitank 2 mündet. Im den ersten Schwimmer 9 in Tätigkeit setzt.
Die Schwimmersicherheitsventile 7 und 7' haben die Aufgabe, bei Versagen des ersten Schwimmers 9 im Zwischenbehälter 1 bzw. bei der Gefahr eines Überlaufens des Sammeltanks 2 die Vakuumleitung dicht abzuschließen, dlamit keine Flüssigkeit in die Vakuumpumpe gelangt.
Das Rückschlagventil 13 hat die Aufgabe, das Vakuum im Milchsammeitank ständig zu halten, insbesondere, wenn die Vakuumpumpe während der Fahrt von einer Sammelstelle zur anderen abgestellt wird.
Der dritte Weg beim Dreiwegehahn 5 ist eine Verbindung zur Atmosphäre. Diese Verbindung ist erforderlich, damit das Schwimmersicherheitsventil 7 des Zwischenbehälters 1, nachdem es in den geschlossenen Zustand gebracht und von der Vakuumpumpe VI in diesem Zustand gehalten wurde, wieder geöffnet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Annehmen und Messen von in Kannen bereitgestellter Milch, bestehend aus einem Sammelbehälter und einem eine "in die Kannen eintauchbare Ansaugleitung aufweisenden Zwischenbehälter, die beide am oberen Teil an eine Vakuumpumpe angeschlossen und übei eine vom Sumpf im Zwischenbehälter ausgehende, ein Rückschlagventil und eine Meßuhr aufweisende Leitung miteinander verbunden sind, wobei zur Steuerung des Ansaugens der Milch in den Zwischenbehälter und aus dem Zwischenbehälter in den Sammelbehälter ein Schwimmer *5 im Zwischenbehälter angeordnet ist, der den im Vergleich zum Unterdruck im Sammelbehälter kleineren Unterdruck im Zwischenbehälter übei ein Ventil steuert und die Förderung der Milch aus dem Zwischenbehälter in den Sammelbehälter bei hohem Pegelstand im Zwischenbehälter einleitet und bei niedrigem Pegelstand im Zwischenbehälter beendet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der beiden unterschiedlichen Unterdrücke eine zwei Einheiten (VI, VII) a5 aufweisende Vakuumpumpe (3) vorgesehen ist, deren den kleineren Unterdruck erzeugende Einheit (VI) über das als Dreiwegehahn ausgebildete, schwimmergesteuerte Ventil (5) an dem Zwischenbehälter (1) angeschlossen ist und deren den größeren Unterdruck erzeugende Einheit (VII) an dem Sammelbehälter (2) angeschlossen ist, und daß in der Leitung (11) stromab vom Rückschlagventil ein zur Einleitung und Beendigung der Annahme durch den Schwimmer (9) gesteuertes zweistufiges Durchgangsventil (6) liegt, das zusätzlich durch einen zweiten, unterhalb des ersten Schwimmers (9) im Zwischenbehälter (1) angeordneten Schwimmer (8) beim Beendigen der Entleerung des Zwischenbehälters drossel- und schließbar ist
    45
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Annehmen und Messen von in Kannen bereitgestellter Milch, bestehend aus einem Sammelbehälter und einem eine in die Kannen eintauchbare Ansaugleitung aufweisenden Zwischenbehälter, die beide am oberen Teil an eine Vakuumpumpe angeschlossen und über eine vom Sumpf im Zwischenbehälter ausgehende, ein Rückschlagventil und eine Meßuhr aufweisende Leitung miteinander verbunden sind, wobei zur Steuerung des Ansaugens der Milch in den Zwischenbehälter und des Förderns der Milch aus dem Zwischenbehälter in den Sammelbehälter ein Schwimmer im Zwischenbehälter angeordnet ist, der den im Vergleich zum Unterdruck im Sammelbehälter kleineren Unterdruck im Zwischenbehälter über ein Ventil steuert und die Förderung der Milch aus dem Zwischenbehälter in den Sammelbehälter bei hohem Pegelstand im Zwischenbehälter einleitet und bei niedrigem Pegelstand im Zwischenbehälter beendet. Eine solche Vorrichtung ist bekannt (GB-PS 1 021 680). Bei dieser bekannten Vorrichtung ist der Zwischenbehälter über eine Unterdruckleitung an dem unter Unterdruck stehenden Sammelbehälter angeschlossen. In dem Ansaugverbindungsrohr liegt als einziges Ventil das Rückschlagventil. Der Unterdruck im Zwischenbehälter wird von dem schwimmergesteuerten Ventil in der Weise eingestellt, daß bis zu einem bestimmten maximalen Pegel das Ventil geöffnet und damit der Zwischenbehälter über die Unterdruckleitung an den Unterdruck des Sammelbehälters angeschlossen ist. So lange das schwimmergesteuerte Ventil geöffnet ist, ist das Rückschlagventil im Ansaugverbindungsrohr geschlossen. Sobald im Zwischenbehälter der erwähnte maximale Pegel überschritten wird, wird das Ventil in der Unterdruckleitung geschlossen und damit der Zwischenbehälter vom Unterdruck im Sammelbehälter abgetrennt. Da infolge des zu diesem Zeitpunkt herrschenden Unterdrucks im Zwischenbehälter weiter Milch in den Zwischenbehälter gefördert wird, baut sich der Unterdruck im Zwischenbehälter ab, so daß ein Druckgefälle zum Unterdruck im Sammelbehälter entsteht. Infolge dieses Druckgefälles kann das Rückschlagventil in dem Ansaugverbindungsrohr öffnen und Milch aus dem Zwischenbehälter in den Sammelbehälter gefördert werden. Wegen des im Zwischenbehälter herrschenden Unterdruckes wird die Milch im Zwischenbehälter mehr oder weniger stark entgast. Da bei ausreichend hohem Milchpegel das Ventil in der Unterdruckleitung geschlossen ist und über die Ansaugleitung laufend Milch mit Lufteinschlüssen angesaugt wird, baut sich der Unterdruck im Zwischenbehälter ab, so daß die Entgasung während der Annahme unterschiedlich stark ist. Da darüber hinaus wegen des sich während der Annahme ändernden Druckgef älleä die Durchflußgeschwindigkeit durch die Meßuhr sich ändert, ist auch die zur Entgasung zur Verfugung stehende Zeit der Milch im Zwischenbehälter unterschiedlich, wodurch die Meßgenauigkeit ebenfalls vermindert wird. Da aus dem Zwischenbehälter in den Sammelbehälter nur dann Milch gefördert wird, wenn bei oberhalb eines bestimmten Pegels stehenden Schwimmer das Ventil in der Unterdruckleitung geschlossen ist, können nicht die beiden Forderungen gleichzeitig erfüllt werden, zu einer optimalen Entgasung einen großvolumigen Zwischenbehälter zu wählen und bei der Annahme diesen Zwischenbehälter praktisch vollständig zu entleeren.
    Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Annehmen und Messen von in Kannen bereitgestellter Milch wird die Milch wechselweise in zwei Zwischenbehälter angesaugt und aus dem Zwischenbehälter im Wechsel mittels Druckluft in den Sammeltank gefördert. Diese Vorrichtung hat sich zwar bewährt, benötigt aber zur kontinuierlichen Annahme zwei Zwischenbehälter (DT-AS 1 110 938).
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die Milch zur genauen Messung während des gesamten Ansaugvorganges, das bedeutet auch am Ende der Annahme, besser als bisher entgast wird.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zur Erzeugung der beiden unterschiedlichen Unterdrücke eine zwei Einheiten aufweisende Vakuumpumpe vorgesehen ist, deren den kleineren
DE19671582980 1967-02-08 1967-02-08 Vorrichtung zum Foerdern von Milch aus Kannen in einen Sammeltank Expired DE1582980C2 (de)

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CH460438A (de) 1968-07-31
GB1153845A (en) 1969-05-29
BE710089A (de) 1968-05-30
FR1554176A (de) 1969-01-17
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