DE236151C - - Google Patents

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DE236151C
DE236151C DENDAT236151D DE236151DA DE236151C DE 236151 C DE236151 C DE 236151C DE NDAT236151 D DENDAT236151 D DE NDAT236151D DE 236151D A DE236151D A DE 236151DA DE 236151 C DE236151 C DE 236151C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 236151 -KLASSE 86 c. GRUPf5E
OSKAR LÖTZSCH in DRESDEN.
Schützenauswechselvorrichtung für Webstühle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und·Auswechseln der Schützen für Webstühle.
Die Zeichnungen zeigen in Fig. ι die Seitenansieht, Fig. 2 die Vorderansicht und Fig. 3 den Grundriß. ,
Die Arbeitsweise ist folgende:
Sobald das Material im Schützen so weit erschöpft ist, daß ein neuer Schützen mit voller Spule eingewechselt werden soll, wird der Hebel α durch irgendeine Vorrichtung etwas nach oben (punktierte Richtung) gehoben; beim Ladenrückgang stößt Hebel α gegen den Doppelhebel b, welcher, an der Lade seinen Drehpunkt hat. Infolgedessen wird beim weiteren Rückgang der Lade der, Schieber c aus der Nut d freigegeben, wodurch der Schieber c infolge der angebrachten Feder e nach oben gezogen wird und dadurch der innere
ao Teil des Schützenkastenbodens f mit nach oben genommen wird und der leere Schützen anstatt in den Schützenkasten nunmehr unter, den gehobenen Teil des Schützenkastenbodens f und aus der Lade geschlagen wird, welcher in einen seitwärts aufgestellten Kasten (nicht gezeichnet) fällt. Die Lade hat etwa dabei ihre hinterste Stellung erreicht. Sobald der Schieber c nach oben geht, wird die Welle g, welche unten an der Lade in zwei Lagern h gelagert ■30 ist, gedreht, weil auf der Welle g eine Knagge i befestigt ist, welche auf. der am Schieber c angebrachten Rolle k aufliegt. Sobald die Welle g gedreht ist, wird der Hebel /, welcher auf derselben befestigt ist, eine viertel Drehung nach vorn gedreht, wobei der Schenkel m, welcher wieder am Hebel I befestigt ist, mit nach oben genommen, den unter der Lade angebrachten Stecher η .anstößt und denselben etwas seitwärts drückt, damit dieser beim Ladenvorgang nunmehr gegen den Anschlag 0 stößt. Anschlag 0 ist auf einer WeJIe. p befestigt. Sobald Stecher η den Anschlag 0 anstößt, wird derselbe nach vorn gedrückt, die Welle p dadurch gedreht und. der Haken q, welcher an der Welle p befestigt ist, ausgehoben, wodurch der Zubringer r an den angebrachten Zapfen s ausgelöst wird und durch die Feder t gegen die Lade gezogen wird. Der Zubringer > ist am Stühle seitwärts gelagert und hat seine Führung in dem an der Stuhlwand angebrachten Tisch, auf welchem, der Schützenbehälter ν befestigt ist. Sobald der Zubringer r vom Zapfen s ausgelöst ist, die Feder t den Zubringer r gegen die Lade zieht, nimmt derselbe einen Schützen aus dem Behälter ·υ mit und stößt die Klappe w, welche am Behälter ν befestigt ist und an beiden Seiten ihren^ Drehpunkt hat, in die Höhe und faßt unter die an der vorderen Schützenkastenwand χ angebrachten Knaggen y, wodurch die Schützenkastenwand χ gezwungen wird, mit Klappe w in die Höhe zu gehen, damit der Schützen ungehindert in den Schützenkasten gleiten kann.
Der Zubringer r hat einen neuen Schützen nunmehr eingelegt.
Gleichzeitig wird auch der Teil des Schützenkastenbodens f. dadurch in seine alte Lage gebracht, daß der Gleitbügel z, welcher am Zubringer r befestigt ist, gegen den Hebel I 70' schlägt und denselben zurückdrückt, wodurch die Welle g und die Knagge * nach unten
gedreht wird, wobei der Schieber c von Knagge i auf Rolle k nach unten gezogen wird Und der Doppclarni b sich in die Nut d einklinken kann, damit der Schieber von dem Arm b niedergehalten wird. »
Die Lade mit Zubringer geht nach hinten, der neu eingelegte Schützen wird aus dem Kasten geschlagen, und sobald dieselbe ihre hinterste Stellung erreicht hat, kommt das
to Exzenter A, welches auf der Schlagwelle befestigt ist, an den Hebel B und drückt denselben mit Verbindungsstück C und Zubringer V so weit nach' vorn, daß sich der Haken q beim Zapfen s einhängen kann, wodurch derselbe seine Ruhelage behält.
An sich ist es bereits bekannt, zum Austreten des leeren Schützens den Kastenboden anzuheben. Auch sind bereits Einrichtungen bekannt, bei welchen die gefüllten Webschützen unter der angehobenen Kastenvorderwand in den Kasten eingeführt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schützenauswechselvorrichtung für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, xiaß der angehobene Wächterhebel (a) an den sonst an ihm vorbeigehenden doppelannigen Hebel (b) schlägt, der hierdurch einen gesperrten Schieber (c) freigibt, der mittels einer Feder (e) einen Teil des Schützenkastenbodeas (f) und die an ihm auf einem Ansatz ruhende Knagge (i) hebt, wodurch der mit der Knagge auf gleicher Welle fg) festgekeilte, exzentrisch angeordnete Hebel fm) den unter Federwirkung stehenden und drehbar gelagerten Stecher fn) so einstellt, daß derselbe gegen Hebel (0) stößt, der den auf gleicher Welle fp) festgelagerten Sperrhaken (q) hebt' und den unter Federwirkung stehenden Zubringer fr) zum Einführen eines gefüllten Schützens in den Schützenkasten unter der gehobenen Schützenkastenvorderwand hindurch freigibt.
  2. 2. Schützenauswechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß daß öffnen der vorderen Schützenkastenwand durch eine am Schützenbehälter (v) befestigte drehbare Klappe fin) erfolgt, die von den neu einzuführenden Schützen gehoben wird und unter die schräg angeordneten Knaggen (y) an der Schützenkastenwand greift.
  3. 3. Schützenauswechselvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgeklappte Schützenkastenboden geschlossen wird, indem der Gleitbügel (z) des Zubringers gegen den gehobenen Hebel (I) stößt, der mit der Knagge (i) auf gleicher Welle fg) gelagert ist und· auf einem Ansatz (k) des Schiebers fc) ruht und den Schieber mit dem daran gelagerten Schützenkastenboden (f) nach unten zieht, bis der doppelarmige Hebel (b) diesen sperrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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