DE236121C - - Google Patents
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- DE236121C DE236121C DENDAT236121D DE236121DA DE236121C DE 236121 C DE236121 C DE 236121C DE NDAT236121 D DENDAT236121 D DE NDAT236121D DE 236121D A DE236121D A DE 236121DA DE 236121 C DE236121 C DE 236121C
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- DE
- Germany
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- support rod
- ropes
- disc
- rod
- stick
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- 241001669679 Eleotris Species 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
- B61L1/20—Safety arrangements for preventing or indicating malfunction of the device, e.g. by leakage current, by lightning
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20«. GRUPPE
WALTER RUHM in BERLIN.
Im Eisenbahnbetriebe ist es üblich, bei Gleisarbeiten Signale mit Hilfe einer Stockscheibe
zu geben, die zu diesem Zwecke außerhalb des lichten Raumes neben den Schienen
in die Erde gestoßen wird. Da aber dies z. B. wegen zu festen Bodens nicht überall möglich
ist, benutzt man zum Festhalten der Scheibe ein Gestell (Dreifuß), das in einer Hülse festgeklemmt
die Stange mit der . Signalscheibe
ίο trägt. Auch diese Vorrichtung hat sich nicht
immer bewährt. Man hat deshalb weiter die Stockscheibe mit Hilfe einer an einer Stange
sitzenden Klemmvorrichtung an dem Schienenfuß befestigt. Da sich aber beim Vorbeifahren
eines Zuges die Schiene durchbiegt, so mußte die Signalscheibe diesen Bewegungen folgen,
und die Möglichkeit war vorhanden, daß die Signalscheibe locker wurde. Auch zwischen
der Stange der Haltevorrichtung und dem Befestigungsmittel eingebaute Scharniere versagten,
da die Signalscheibe bei festgeklemmtem Scharnier die Bewegungen der Schiene mitmachte,
anderseits aber bei lockerem Scharnier die Gefahr vorhanden .war, daß die ganze Vorrichtung
durch den Wind über die Gleise geworfen und dadurch eine Gefährdung der Züge herbeigeführt wurde.
Alle diese angeführten Übelstände werden bei der in Fig. 1 im Aufriß und in Fig. 2 im
Grundriß dargestellten Scheibenhaltevorrichtung dadurch vermieden, daß sie nicht am
Schienenfuß, sondern an den vollständig fest und ruhig liegenden Schwellen befestigt wird.
Da aber eine gewöhnliche Klemmvorrichtung sich in der Längsrichtung der Schwelle (also
senkrecht zu den Schienen) leicht verschieben würde, ist sie in einer besonderen, in den
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Ansprüchen gekennzeichneten Weise ausgeführt.
Von zwei Schwellenhaken α und b gehen
Drahtseile 3, 4 nach dem Ende c der die Stockscheibe festhaltenden Stützstange e und Drahtseile
I, 2 nach einer auf der Stützstange sitzenden Spannvorrichtung d. Die Stange e ist mit
dem Schaft der Scheibe durch eine verschiebbare Hülse f verbunden. Zum Aufstellen der
Stockscheibe werden die Haken α und b hinter die Schwellen gehakt, nachdem die Stützstange
e zuvor flach auf den Erdboden gelegt ist. Durch ein Verschieben der Muffe d können
die Seile beliebig gespannt und dadurch die Haken mehr oder weniger fest an die Schwellen
geklemmt werden. Übertreibt man diese Anspannung nun nicht zu sehr, so ist man noch
imstande, die Stange e aus der wagerechten Lage in die Gebrauchsstellung nach Fig. 1 zu
heben und dadurch zugleich die Seile noch mehr zu spannen, da sich das Ende c der Stange auf
den Erdboden auflegt. Hierdurch entsteht an dem oberen Ende der Stange e ein Zug nach
unten, der die Stockscheibe fest gegen den Boden preßt, nachdem man die Stange e damit
verbunden hat.
Ein Verschieben nach den Seiten oder nach oben ist aber nicht möglich, da die Drähte 1
und 2 sowohl einen Zug nach unten als auch nach den Seiten ausüben.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Neben dem Gleis aufzurichtende Festhaltevorrichtung für Stockscheiben mit Stützstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstange und mit ihr die Stockscheibe in ihrer Lage durch eine an die5560Schwellen angreifende Klemmvorrichtung (Haken a, b) gesichert ist, \on der aus Seile (ι, 2) nach dem oberen Ende (d) und Seile (3, 4) nach dem unteren Ende (c) der Stützstange (e) gehen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung durch das Aufrichten der Stützstange fest angespannt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch to gekennzeichnet, daß die nach dem oberen Ende der Stützstange gehenden Seile (1, 2) an einer Spannvorrichtung (d) befestigt sind, die zum Anziehen der Seile dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236121C true DE236121C (de) |
Family
ID=495829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236121D Active DE236121C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236121C (de) |
-
0
- DE DENDAT236121D patent/DE236121C/de active Active
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