DE242510C - - Google Patents

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DE242510C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables

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  • Machine Tool Units (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242510 ■-' KLASSE 77c. GRUPPE
Ausrichtvorrichtung für Tafeln an Billards o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine für Billards o. dgl. geeignete Vorrichtung zur Geraderichtung des Bettes, falls dieses sich nach unten oder oben durchkrümmt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dar. Fig. ι ist ein Grundriß eines Spieltisches nach der' Erfindung, wobei einige Teile fortgelassen sind. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt des Tisches
ίο durch einen der Träger. Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines der Träger und der zugehörigen Aufhängeleiste. Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2.
Der Rahmen des Tisches oder der Tafel
*5 besteht aus den Seitenbalken A und den Endbalken B, die an ihren Enden in geeigneter Weise verbunden sind. Die Seiten- und Endbalken sind in ihrem Querschnitt ähnlich ausgebildet, wobei die Balken an ihrer Innenseite unterschnitten sind, wie bei α ersichtlich. C bezeichnet das Bett, das vorzugsweise aus Holz und entweder aus Teilen oder einem einzigen Stück besteht. Die Breite des Bettes ist geringer als der Abstand zwischen den Endbalken, so daß das Bett in Längs- und Querrichtung sich ausdehnen kann, ohne mit den Balken in Berührung zu kommen. Das Bett ist befestigt und wird getragen mittels einer Anzahl von Metallträgern D, die zweckmäßig aus Stahlblech bestehen und T-förmig sind, wobei das untere Ende des Steges mit einem hohlen Kopfe endigt. Das Bett ist lose an den Trägern befestigt, so daß es sich frei etwas nach seitwärts bewegen kann, jedoch nicht auch aufwärts von den Trägern ab. Die Unterseite des Bettes C hat Aus-40
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sparungen c, welche T-förmigen Querschnitt haben und zur dichten Aufnahme der T-förmigen Köpfe der Träger D dienen. Jedoch kann das Bett auch in anderer Weise an den Trägern befestigt sein.
Die Leisten E, welche dazu dienen, die Enden der Träger an den Seitenbalken a des Rahmens zu befestigen, bestehen aus einem einzigen Stück Metall; ihr oberes Ende ist mit einer Öffnung versehen, welches die Befestigung mittels eines Schraubbolzens an den Seitenbalken des Rahmens ermöglicht; ferner ist ein Schlitz vorgesehen, durch welchen eine zweite Befestigungsschraube durchgeführt werden kann, welche das Befestigungsstück vor dem Kippen bewahren soll. Der abgesetzte Teil der Leiste E ist mit einer Aussparung e versehen, welche einen Vorsprung β1 am unteren Ende entstehen läßt, der in eine Aussparung d des Trägers D einpaßt, wenn beide Teile zusammengefügt werden. Die Leiste ist so geformt, daß sie in eine Aussparung dl der Flanschen des Trägers einpaßt, wobei die Rückwand der Aussparung e mit einer Seite des Steges des Trägers in Berührung kommt. Der Teil der Leiste, welcher über der Aussparung e liegt, ist mit einem kurzen, abwärts gerichteten Vorsprung e2 versehen, der in den Schlitz d1 des anderen Flansches des Trägers einfaßt und längs der anderen Seite des Steges des genannten Trägers liegt. Das obere Ende des Vorsprungs e1 am unteren Ende der Leiste E ist etwas abgeschrägt, um die Leiste leichter an dem Träger befestigen bzw. entfernen zu können. Die Leisten E dienen dazu, die Träger D mit dem Tischrahmen zu
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verbinden, jedoch können anstatt ihrer auch andere Verbindungsmittel benutzt werden.
Bei den größeren Tischen hat man gefunden, daß die Träger üblicher Größe nicht genügen, um ein Einsinken des Bettes zu verhindern, und um dies zu vermeiden, sind Mittel vorgesehen, um den Träger zu versteifen und aufzurichten, falls das Bett sinkt oder durchhängt. Eine metallene Stange F
ίο paßt genau in den hohlen Kopf am unteren Ende des Trägers und erstreckt sich ungefähr auf dessen ganzer Länge. Das eine Ende der Stange F ist an dem Träger mittels der Stifte f verankert, welche durch das Ende der Stange hindurchgehen und in einen Schlitz f% einfassen, der an dem hohlen Kopfstück ausgebildet ist. Das andere Ende der Stange F ist mit Gewinde versehen und faßt in eine Mutter F1, welche in einem Schlitz f1 des Hohlkopfes des Trägers liegt, wobei die Mutter gerade in den Schlitz paßt, so daß sie gegen Längsverschiebung gesichert ist. Wenn das Bett des Tisches sich in normaler Stellung befindet, so wird die Mutter F1 gedreht, bis sie eine gewisse Spannung- in dem Träger d erzielt, welche den Träger versteift. Wenn nun aus irgendeinem Grunde das Bett des Tisches sich etwas senkt, so kann es in seine ursprüngliche Lage dadurch zurückgebracht werden, daß die Mutter F1 angezogen wird . und die Länge des Stabes zwischen der Mutter und der Verankerungsstelle f verkürzt wird. Wenn andererseits das Bett sich aufbaucht, so kann es in seine normale Stellung
dadurch gebracht werden, daß man die Mut- 35 ter F1 in entgegengesetzter Richtung dreht, so daß der Teil des Stabes zwischen der Mutter und der Verankerungsstelle verlängert wird. In diesem Falle dient also die Mutter dazu, den Träger zu biegen, sobald es nötig 40 ist.
Der Raum zwischen den Enden des Bettes und dem Rande, sowie den Seiten- und Endbalken des Rahmens wird durch Polster G irgendeiner bekannten Art ausgefüllt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ausrichtvorrichtung für Tafeln an Billards 0. dgl., die durch Träger unterstützt sind, gekennzeichnet durch an den Trägern und in deren Längsrichtung vorgesehene Mittel zum Biegen der Träger zwecks Geradestellung des Bettes.
2. Vorrichtung zum Biegen der Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem röhrenförmigen Teil des Metallträgers eine Metallstange angeordnet ist, die mit ihrem einen Ende in dem Träger befestigt ist, während das andere Ende mit Schraubengewinde versehen ist, das in eine Mutter eingeschraubt ist, die im Träger, gegen Längsverschiebung gesichert, gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger mit T-förmigen Köpfen in T-förmig gestaltete Schlitze des Bettes C einfassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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