DE46470C - Schienenlasche mit Schraubensicherung - Google Patents

Schienenlasche mit Schraubensicherung

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DE46470C
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Germany
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rail
tab
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rail bracket
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Application number
DENDAT46470D
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Original Assignee
G. S. LEE in Denver, Grafschaft Arapahoe, Colorado, V. St. A
Publication of DE46470C publication Critical patent/DE46470C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/02Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf' Laschenverbindungen für Schienen, wobei die Laschen derart geformt sind, dafs sie sich umkehren lassen, d. h. dafs der Theil, welcher auf dem Schienenfufs gelegen hat, gegen den Steg der Schiene gelegt werden kann, wahrend alsdann der direct Unter dem Schienenkopf gelegene Theil auf den Fufs zu liegen kommt.
Die neue Lasche ist auch mit einer Vorrichtung zum Sichern der Muttern, welche Lasche und Schiene mit einander verbinden, versehen.
In den Fig. 1 bis 9 ist die Schiene 1, 2, 3, 4 mit der Lasche 5 versehen. Diese ist von winkligem Querschnitt und besteht aus den 1 beiden annähernd symmetrischen Theilen 6 und 7, derart, dafs sowohl der Theil 6, als auch der Theil 7 sich gegen den Schienensteg ,anlegen läfst. Beide Theile sind mit Bolzenlöchern 8 versehen, welche auf ihrer Vorderseite von einer seichten Aussparung 12, 13, 14 von der in Fig. 6 dargestellten Gestalt umgeben sind. Die Bohrlöcher stellen verlängerte Schlitze dar, an deren einem Ende die Aussparung kreisrund ist (12, Fig. 6), während die um den übrigen Theil des Schlitzes liegende Partie der Aussparung 13, 14 verjüngt ist und gerade, parallele Seiten zeigt. Der Bolzen wird so eingesetzt, dafs die Mutter in den circularen Theil 12 zu liegen kommt, in welchem sie gedreht und angezogen, werden kann; ist sie fest angezogen und derart gedreht, dafs zwei ihrer Seilen mit den geraden Seiten der Partie 13 parallel stehen, so wird die Lasche mit Hülfe eines Hammers so weit längs der Schiene verschoben, dafs die Mutter in die Partie 13 der Aussparung zu liegen kommt, woselbst sie durch die änschliefsenden Wände der Aussparung am Drehen verhindert wird. Die Aussparung kann in der Partie 13 nach oben abgeschrägt sein, wie in Fig. 7 und 8 der Zeichnung dargestellt ist.
In den Fig. 10, 11 und 12 ist eine Abänderung der Lasche dargestellt. Hier besteht die letztere aus einer in sich selbst zurückgebögenen elastischen Stahlplatte. Die Art der Biegung ist aus den Fig. 10 und 11 ersichtlich. Um einer solchen Platte gröfseren Halt zu geben, kann man aus derselben ein Stück 38 herausstanzen und zungenförmig nach aufsen biegen, worauf dasselbe mit Hülfe eines Schienennagels 39 festgehalten wird. Diese Lasche kann auch durch eine auf der entgegengesetzten Seite der Schiene liegende elastische Gegenlasche von der in Fig. 10 dargestellten symmetrischen Gestalt vervollständigt werden. Die Muttersicherung ist hier, wie aus Fig. ii und 12 ersichtlich, dieselbe wie bei der durch Fig/ 1 bis 9 beschriebenen Lasche.
Die Fig. 13 bis 20 zeigen eine andere Umformung, welche sich . von bekannten Constructionen wesentlich durch die eigentliche Art der Muttersicherung unterscheidet.
Die äufsere Lasche 43 ist mit einer rinnenförmigen Aussparung 44, Fig. 14, versehen, welche so breit ist, dafs die Mutter, wenn ihre Seiten mit den Seiten der Aussparungen parallel liegen, in derselben Platz finden kann. "Wenn alsdann die Muttern 47 so weit angezogen sind,
dafs sie nicht weiter gedreht werden können, so stellt man sie alle so, dafs je zwei gegenüberliegende Seiten derselben mit den Seiten' der Aussparung parallel stehen. Alsdann setzt man den in Fig. 19 voll und in Fig. 13 punktirt gezeichneten Hebel 48 in der in Fig. 13 dargestellten Weise an die Schiene an und preist den freien Arm desselben nach unten. Dadurch drückt die Schraube 49 des Hebels auf die Partie 43" der Lasche, was zur Folge hat, dafs sich die am Schienensteg befindliche Partie 43 etwas von diesem abhebt und sich nach aufsen neigt, wodurch die Muttern 47 in die Rinne 44 geschoben werden, deren Seiten alsdann die Muttern am Losdrehen hindern.
Ein Schienennagel 50 hält alsdann die Lasche in dieser ihr von dem Hebel 48 gegebenen Stellung. Anstatt der Schienennägel 50 kann man auch kurze Bolzen 52, 53, Fig. 17, verwenden; in diesem Falle kann der Hebel 48 entbehrt werden.
Man kann auch, wie in den Fig. 14, 15 und 16 dargestellt, Theile des oberen Randes der Rinne 44 wegschneiden, derart, dafs die Muttern 46 bis zum Boden der Rinne 44 angezogen werden können, worauf sie durch eine seitliche Verschiebung der Lasche in die nicht ausgeschnittenen Partien' der Rinne gebracht und dort am Drehen verhindert -werden. Wie in Fig. 14 und 16 dargestellt, kann die Lasche unten etwas nach aufsen verlängert und dort mit dem Querschnitt 57 versehen sein, während ein gleicher Ausschnitt 56, Fig. 14, im Schienenfufs angebracht ist. Wird nun die Lasche derart verschoben, dafs beide Ausschnitte zusammenfallen, so sind die Muttern gesichert, worauf ein in die Ausschrtitte eingetriebener Schienennagel die Lasche verhindert, sich seitlich zu verschieben.
Man kann auch die Lasche an ihrem unteren Ende noch weiter seitlich ausladen lassen, wie in Fig. 16 punktirt gezeichnet ist. Sie wird alsdann direct auf der Schwelle befestigt. Anstatt die Schienennägel direct anzubringen, kann man Lasche und Schiene auch mit einer Art Klammer 59,' wie sie in den Fig. 18 und 20 dargestellt ist, an einander befestigen. Diese Klammer wird alsdann mit einem Schienennagel 5oa, Fig. 18, festgehalten.
Bei der in den Fig. 21 bis 23 dargestellten Abänderung reicht die Lasche 66 bis fast zur oberen Fläche des Schienenkopfes, während sie unten entweder an der Verbindungsstelle zwischen Fufs und Steg der Schiene endigt, Fig. 21, oder aber, wie in Fig. 22 dargestellt, sich bis zum äufseren Rande des Schienenfufses fortsetzt. In beiden Fällen sitzt auf dieser Lasche eine zweite Lasche 68, welche in Fig. 23 schaur bildlich dargestellt ist und einen winkligen Querschnitt hat. !)
Der Winkel, den" diese zweite Lasche bildet, ist etwas kleiner wie derjenige, den die beiden Flächen bilden, gegen welche die Lasche aufruht, derart, dafs man den oberen Theil auf die bereits in Fig. 13 dargestellte Weise etwas von ihrem Auflager abheben kann, was alsdann wie dort zur Folge hai, dafs sich die entsprechend weit angezogenen Muttern in eine Rinne einlegen, welche dieselben sichert. Doch kann man auch, wie Fig. 23 zeigt, die Sicherung in der Weise bewirken, wie bei del) Fig. 14 und ι 5 beschrieben. In den Laschen 66 und 68, sowie in der entsprechenden Seite des Schienenfufses sind Ausschnitte wie der in Fig. 23 bei 72 dargestellte angebracht, in welche der Schienennagel 71 eingetrieben wird. ■'."■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schienenlasche von winkligem Querschnitt, bei welcher die Mutternsicherung entweder dadurch erreicht wird, dafs in der Lasche Langlöcher für die Bolzen angeordnet werden, welche aufsen in Versenkungen endigen, deren einer Theil die Breite des äufseren Schraubenmutterdurchmessers zeigt, während der in der Längenrichtung der Schiene sich anschliefsende Theil nur die Breite des inneren Durchmessers des Muttersechsecks hat, so dafs durch Verschieben der Lasche die Mutter in diesen Theil kommen und so gesichert werden kann, Fig. ι bis 12, oder dadurch, dafs eine Längsrinne über die ganze Lasche sich hinzieht, welche, durch Abdrängen - dieses Laschentheiles von dem Schienensteg sich von hinten seitlich.'an die Muttern sichernd anlegt, Fig. 13 Jbis 23.'■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT46470D Schienenlasche mit Schraubensicherung Expired - Lifetime DE46470C (de)

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