DE235293C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE235293C DE235293C DENDAT235293D DE235293DA DE235293C DE 235293 C DE235293 C DE 235293C DE NDAT235293 D DENDAT235293 D DE NDAT235293D DE 235293D A DE235293D A DE 235293DA DE 235293 C DE235293 C DE 235293C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- strap
- heel
- instep
- bracket
- heel strap
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000027455 binding Effects 0.000 claims description 5
- 238000009739 binding Methods 0.000 claims description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/04—Non-self-releasing long strap bindings
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PAT E N TA MlJ.
Es sind Schneeschuhbindungen bekannt, bei welchen der Fuß mittels Zehen- und Fersenriemen
schwingbar gehalten wird und bei welchen zugleich der Fersenriemen als Ristriemen
benutzt wird.
Um bei dem Anspannen der Riemen die bei solchen Bindungen eintretende Kraftübersetzung
in der Praxis ausnutzen zu können, ohne daß ein wesentlicher Teil der Kraftvergrößerung
durch Reibung verzehrt wird, besteht die vorliegende Erfindung hauptsächlich darin, daß ein entweder in den Fersenriemen
eingeschalteter oder an einem vom Zehenteil ausgehenden Ende des Fersenriemens angehängter
Bügel zur Umlenkung des von der Ferse kommenden Riemenendes über den Rist dient. und einen unter der Sohle hindurch auf
die andere Seite gehenden Riemen trägt, mit dem das umgelenkte anspannende Ende des
Fersenriemens verbunden wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. ι die Bindung mit Laufschuh in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundriß derselben,
Fig. 2 einen Grundriß derselben,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten in größerem Maßstab.
Fig. 5 bis 8 sind den Fig. 1 bis 4 entsprechende
Darstellungen einer Abänderung der Schneeschuhbindung.
Der hintere .Spannriemen ist zweckmäßig als ein einziger Schweinslederriemen ausgeführt,
der von dem Bügel 1 nach vorn und durch das Riemenloch 2 geht, weiter von dessen entgegengesetzter
Seite nach hinten um den Hackenteil des Laufschuhes, durch die hintere Partie des Ringes 3 hindurch, zurück nach
vorn und in entgegengesetzter Richtung durch das Riemenlöch, aus dem er wieder an der
ersten Schneeschuhseite hervorkommt; dann geht der Riemen nach hinten, durch den Bügel
4, weiter durch die vordere Partie des Ringes 3 und endlich wieder nach vorn durch
den Bügel 5 hindurch. Die drei Bügel 1, 4 und 5 sind in einem Stück vereinigt, wie in
Fig. 3 und 4 veranschaulicht ist.
Die Schweinslederriemenpartien 6, 7 und 8, die durch den Ring 3 und durch den mit der
vorderen Partie des hinteren Spannriemens verbundenen Bügel 5 hindurchgehen, wirken
annähernd als doppeltscheibiger Flaschenzug, in dem die Reibung zwischen den Bügeln 3
und 5 und dem Riemen sehr gering ist. Durch einen Zug am Riemenende 8 entsteht deshalb
eine außerordentlich große Kraft zur Verkürzung des hinteren Spannriemens als eines
Ganzen, so daß man mit Leichtigkeit den Schuh zwischen die steifen Seitenstützen kräftig
anzuklemmen vermag.
Das Riemenende 8 wird um die Bügelpartie 5
im. Winkel gebogen und in an sich bekannter Weise als Ristriemen benutzt. Derselbe wird
mittels irgendwelcher Schnalle io mit einem j Querriemen ii verbunden, der von der unteren
Partie des Bügels 5 unter den Schuh führt und an dessen anderer Seite wieder hervorkommt,
wie in Fig. 2 gezeigt.
Die als Flaschenzugscheibe wirkende hintere ■Partie 5 des Bügels wird zweckmäßig schräg
angeordnet und schwach nach oben gebogen. Es ist klar, daß die Wirkung der Bügelanordnung
davon unabhängig .ist, ob der hintere Spannriemen aus einem einzigen zusammenhängenden
Riemen oder aus mehreren miteinander verbundenen Riementeilen besteht. Die Vorrichtung ist mit Vorteil an Befestigungsvorrichtungen
verwendbar, bei denen die vorderen Enden des hinteren Spannriemens durch Niete mit den Seitenstützen 9 schwingbar
verbunden sind.
Bei der in Fig. 5 bis 8 gezeigten Form des Bügels wird der hintere Spannriemen, der auch
hier aus einem einzigen Schweinslederriemen besteht, von dem Ring 3, an den er festgenietet
ist, um den Hackenteil des Laufschuhes nach .vorn an der einen Schneeschuhseite und
durch das Riemenloch 2 nach der anderen Schneeschuhseite geführt, dann geht er nach
hinten, durch den vorderen mit Schnallenstift 12 versehenen Teil des Bügels 1, weiter durch
die hintere Öffnung 13 (Fig. 8) des Bügels, nach hinten durch den Ring 3 und mit der
Schlingung 7 wieder durch die Öffnungen 13 nach außen, wonach er im Winkel um die
Partie 5 gebogen wird und wie vorher als Ristriemen 8 verwendet wird, indem er durch die
Schnalle 10 mit dem Querriemen 11 verbunden
wird.
Claims (3)
1. Schneeschuhbindung mit schwingbar mittels Zehen- und Fersenriemens gehaltenem
Fuß, wobei der Fersenriemen zugleich als Ristriemen benutzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß ein entweder in den Fersenriemen eingeschalteter oder an einem
vom Zehenteil ausgehenden Ende des Fersenriemens angehängter Bügel zur Umlenkung
des von der Ferse kommenden Riemenendes über den Rist dient und einen unter
der Sohle hindurch auf die andere Seite gehenden Riemen trägt, mit dem das umgelenkte
anspannende Ende des Fersenriemens verbunden wird.
2. Bügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (5), um den der
Fersenriemen über den Rist geführt wird, in Anpassung an die Riemenknickung in schrägem Bogen verläuft.
3. Bügel nach Anspruch 1 und 2, dadurch · gekennzeichnet, daß der nach dem Zehenteil
zu gelegene Teil zwecks Einschaltung in den Fersenriemen als Schnalle ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235293C true DE235293C (de) |
Family
ID=495085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT235293D Active DE235293C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235293C (de) |
-
0
- DE DENDAT235293D patent/DE235293C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1031191B (de) | Sicherheitsskibindung fuer Abfahrts- und Torlauf | |
| DE6933746U (de) | Schnuervorrichtung, insbesondere fuer skischuhe | |
| DE235293C (de) | ||
| CH300634A (de) | Skibindung. | |
| DE328098T1 (de) | Hebelanordnung, insbesondere fuer schischuhe. | |
| DE8430870U1 (de) | Zehenklammer fuer fahrradpedale | |
| DE831210C (de) | Skibindung | |
| DE820723C (de) | Kabelbindung | |
| DE129832C (de) | ||
| DE648702C (de) | Anfedervorrichtung fuer Schneeschuhe | |
| AT155190B (de) | Skibindung. | |
| CH395832A (de) | Steigfell zum lösbaren Befestigen an Skiern | |
| DE423786C (de) | Skibindung mit Fersenriemen und mit ueber die Stiefelsohlenkanten greifenden Klemmstuecken | |
| CH188355A (de) | Skibindung. | |
| DE75532C (de) | Schlittschuh | |
| CH617595A5 (en) | Cross-country ski binding | |
| DE18257C (de) | Schlittschuh-Befestigungsmechanismus | |
| CH201981A (de) | Vorrichtung zum Verbinden eines Skis mit dem Fuss des Skifahrers. | |
| DE161333C (de) | ||
| DE291601C (de) | ||
| AT167518B (de) | Kabelbindung | |
| DE165400C (de) | ||
| AT146941B (de) | Sicherungsklammer für Schnallfelle an Skiern. | |
| AT150028B (de) | Skibindung. | |
| CH192385A (de) | Skibindung. |