DE2352289C2 - Strebförderer, insbesondere Ein- oder Mehrkettenkratzerförderer - Google Patents
Strebförderer, insbesondere Ein- oder MehrkettenkratzerfördererInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Strebförderer, insbesondere Ein- oder Mehrkettenkratzerförderer, welcher aus
hintereinander angeordneten Rinnenschüssen zusammengesetzt ist. die im Endbereich von in ihren Seitenwänden
vorgesehenen, etwa V-förmigen Längskanälen einerseits über längsgerichtete lösbare Kuppelelemente
miteinander verbunden und andererseits im Rahmen von ineinandergreifenden Zentriermitteln begrenzt horizontal
und vertikal gegeneinander abwinkelbar sind.
Zur Verbindung der Rinnenschüsse eines Strebförderers, insbesondere eines der Führung einer hobelnden
oder schrämenden Gewinnungsmaschine dienenden Ein- oder Mehrkettenkratzerförderers, ist es bekannt,
Schraubbolzen, Kettenglieder oder Seilabschnitte zu verwenden. Dies^ Kuppelelemente sollen dabei im wesentlichen
Zugkräfte aufnehmen, jedoch auch eine begrenzte Abwinkelung benachbarter Rinnenschüsse sowohl
in der vertikalen als auch in der horizontalen Ebene gewährleisten. Die Kuppelelemente können zugleich
als Zentriermittel ausgebildet sein, um die Kontinuität des Fördererstranges ohne Unterbrechung
sicherzustellen. Es können aber auch gesonderte Zentriermittel neben den Kuppelelemen'en vorgesehen
sein.
Bei Hochleistungsförderern, die zusammen mit hobelnden oder schrämenden Gewinnungsmaschinen eingesetzt
werden, hat sich in der Praxis eine Kombination von !'upplungseiementen und Zentriermitteln durchgesetzt,
welche an einem Rinnenschußende in seitlichen V-förmigen Längskanäle befestigte Aufnahmestücke
und am gegenüberliegenden Rinnenschußende befestigte fingerartige Zentrierstücke aufweist. Die Zentrierstücke
greifen zwecks Kupplung der Rinnenschüsse in die Aufnahmestücke ein, wobei durch iti den Aufnahme-
und Zentrierstücken vorgesehene Bohrungen gesteckte Schraubbolzen die Zugverbindung in Längsrichtung
übernehmen.
Es hat sich gezeigt, daß diese Kombination von Kuppelelementen und Zentriermitteln nicht mehr einen reibungslosen
Ablauf des Gewinnungsbetriebes gewährleistet, wenn ein Strebförderer mit diesen Kupplungselementen
bzw. Zentriermitteln, beispielsweise zusammen mit einem Schildausbau, eingesetzt wird. Bedingt
durch die besondere Verfahrensweise beim Rücken eines Schildausbaus ist es erforderlich, daß einander benachbarte
Rinnenschüsse relativ scharfwinklig abgeknickt werden, so daß erhebliche Belastungen an den
Kupplungselementen und an den Zentriermitteln auftreten. Die Zentriermittel werden dann durch Bruch
zerstört bzw. reißen aus ihren Schweißnähten. Die Muttern der Schraubboteen werden abgestreift bzw.
die Schraubenschäfte reißen. Das dadurch notwendig werdende Wechseln der Rinnenschüsse ist äußerst zeitraubend
und führt zu erheblichen Betriebsstörungen und damit zu Förderausfall. Ferner ist ein Lösen der
Muttern von den Schraubbolzen häufig nicht mehr durchzuführen, wenn die Muttern auf Grund von z. B.
aggressiven Wässern auf den Schraubbolzen festkorrodiert sind. Die Schraubbolzen müssen dann mühsam gesprengt
werden. Auch hierbei muß Zeitverlust und damit Förderausfall in Kauf genommen werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
Verbindung von zwei aneinandergrenzenden Rinnenschüssen eines Strebförderers der eingangs genannten
Art so zu gestalten, daß diese einerseits voll den Belastungen gerecht wird, welche unter anderem bei extrem
scharfwinkligen Abknickungen, z. B. im Zusammenwirken mit einem Schildausbau, auftreten und andererseits
eine leichtere Montage und Demontage der Rinnenschüsse sicherstellt
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kuppelelemente aus in ihren Endabschnitten
mit knotenartigen Verdickungen versehenen Laschen bestehen, die in seitlich offene schlüssellochartige
Ausnehmungen der im Endbereich der Längskanäle von zwei aneinandergrenzenden Rinnenschüssen befestigten,
einerseits aus einem von der Stirnseite des Rinnenschusses in Richtung zur Rinnenmitte zurückverlagerten
Anlagestück mit konvexer Frontseite und andererseits aus einem in diesen, das Anlagestück aufnehmenden
Längskanal vom gegenüberliegenden Rinnenschuß her eingreifenden und stirnseitig entsprechend
der konvexen Frontseite des Anlagestückes ausgenommenen Zentrierstück bestehenden, dem Querschnitt
der Längskanäle angepaßten Zentriermittel ein- und festlegbar sind.
Ein wesentlicher Schritt im Rahmen der Erfindung ist darin zu erblicken, daß der durch die V-förmigen
Längskanäle in den Seitenwänden der Rinnenschüsse vorgegebene Querschnitt zur Gestaltung der Kupplungselemente
und der Zentriermittel besonders günstig genutzt ist. Jede Paarung einer aus einem Anlagestück
und einem Zentrierstück bestehenden Zentrierung erstreckt sich über die volle Höhe der Längskanäle.
Die Anlagestücke und die Zentrierstücke greifen nicht verzahnungsartig ineinander, wodurch Querschnittsverluste
nicht zu umgehen wären, sondern die Zentrierstücke haben zum Eingriff den vollen Querschnitt
der gegenüberliegenden Längskanäle zur Verfugung. Lediglich mit seiner Stirnseite umgreift jedes
Zentrierstück die konvex vorgewölbte Frontseite des zugeordneten Anlagestückes. Auf Grund der den vollen
Querschnitt der V-förmigen Längskanäle ausnutzenden Zentriermittel sind diese nunmehr auch wesentlich günstiger
für die Aufnahme der Kupplungselemente geeignet. Die Kupplungselemente bestehen dabei aus Laschen
mit endseitigen knotenartigen Verdickungen. Die Mittelachse der knotenartigen Verdickungen verläuft
etwa horizontal, so daß die Laschen von den Außenseiten der Rinnenschüsse her in die dem Umriß der Laschen
angepaßten schlüssellochartigen Ausnehmungen der Anlagestücke und der Zentrierstücke lediglich hineingelegt
werden. Eine Verschraubung mit den damit verbundenen Nachteilen fällt fort Die spezielle Eingliederung
der Laschen in die Ausnehmungen der Zentriermittel stellt sicher, daß die Laschen keinen Biege-
kräften in der horizontalen Ebene unterworfen sind, sondern lediglich Zugkräfte aufnehmen brauchen, wobei
vertikale Abwinkelungen zweier benachbarter Rinnenschüsse durch die endseitigen knotenartigen Verdickungen
ausreichende Berücksichtigung finden. Die s Schweißnähte zwischen den Zentriermitteln und den
Seitenwänden der Rinnenschüsse sind extrem lang und leisten demzufolge ebenfalls einen wirksamen Beitrag
zu einer erhöhten Stabilisierung der Zentriermittel gegen Biegung und Bruch. Somit wird nicht nur weitestgehend
ein Austausch von beschädigten Rinnenschüssen vermieden, sondern es werden auch erhebliche Betriebsstörungen
und damit verbundene Förderausfälle verhindert.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen einstückig im
Gesenk geschmiedet oder gegossen sind. Der auf Zug beanspruchte Querschnitt im mittleren Längenbereich
kann dabei rechteckig und bei Nutzung von z. B. Gesenkschrägen in den schlüssellochartigen Ausnehmungen
zur Erreichung höherer Zugkräfte auch trapezförmig sein. Vorteilhaft ist es hierbei ferner, daß die knotenartigen
Verdickungen mindestens in den einander zugewendeten Umfangsbereichen um eine annähernd
horizontale, quer zur Rinnenlängsrichtung verlaufende Achse zylinderartig konvex gekrümmt sind.
Um zu verhindern, daß die Laschen unter Last und extremen Ablenkungen des Rinnenstoßes durch die
Zugkraftkomponenten sowie Schwingungen aus den schlüssellochartigen Ausnehmungen herausgedrückt
werden, besteht eine vorteilhafte Ausbildung darin, daß die bei Zugbelastung der Laschen mit den konvex gekrümmten
Umfangsbereichen in Anlage gelangenden, voneinander abgewendeten inneren Umfangsbereiche
der schlüsseüochartigen Ausnehmungen konisch hinterschnitten
sind. Durch diese Konizität wird unter Last nicht nur eine Selbstsicherung erzielt, sondern die Laschen
werden zwangläuFig in die schlüssellochartigen Ausnehmungen hineingezogen, wodurch bessere Kraftangriffe
durch einwandfreie Übertragungsflächen geschaffen werden.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen aus einem
einteiligen, durch Biegen doppellagig geformten Stahlband von gegenüber seiner Dicke wesentlich größerer
Breite bestehen, das in einem Endabschnitt unter Bildung der ersten knotenartigen Verdickung augenartig
umgebogen und im gegenüberliegenden frei auslaufenden Endabschnitt der rückseitig aneinanderliegenden
Bandschenkel unter Bildung der zweiten knotenartigen Verdickung augenartig aufgebogen ist Die Verwendung
eines Stahlbandes als Kupplungselement, welches nur durch Biegen in die gewünschte Form gebracht
werden kann, stellt eine einfache und wirtschaftliche Maßnahme dar. Zusätzlich ist hiermit der Vorteil verbunden,
daß die durch Umbiegen bzw. Aufbiegen erzielten endseitigen knotenartigen Verdickungen eine
Federcharakteristik des Kupplungselementes in Längsrichtung bewirken. Diese Eigenschaft trägt dazu bei,
den Verbindungen zweier benachbarter Rinnenschüsse parallel neben der größeren Festigkeit auch eine zusätzliche
Elastizität zu vermitteln, wodurch stoßartige Belastungen wesentlich gemildert werden.
Entsprechend einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung sind die schlüssellochartigen Ausnehmungen in
den Anlagestücken den Umrissen der ersten knotenartigen Verdickungen sowie der an diese angrenzenden
Längenabschnitte der Laschen und die schlüssellochartigen Ausnehmungen in den Zentrierstücken weitgehend
den Umrissen der zweiten knotenartigen Verdikkungen sowie der an diese angrenzenden Längenabschnitte
der Laschen angepaßt. Zweckmäßigerweise sind hierbei die von den entsprechend den Umrissen
der knotenartigen Verdickungen erweiterten inneren Endbereichen der schlüssellochartigen Ausnehmungen
ausgehenden Schlitze in Richtung auf die Front- bzw. Stirnseiten der Anlage- bzw. der Zentrierstücke
trichterförmig vergrößert.
Die Kupplungselemente haben in den Zentriermitteln auf Grund der erfindungsgemäßen Ausbildung nur
so weit Spielraum, daß die maximalen Abwinkelungen in der vertikalen und horizontalen Ebene zwischen
zwei aneinandergrenzenden Rinnenschüssen volle Berücksichtigung finden. Innerhalb dieser Abwinkelungen
unterliegen die Kupplungselemente mithin ausschließlich Zugbeanspruchungen, wobei Biegebeanspruchungen
vermieden sind. Die Belastungsfähigkeit jedes einzelnen Kupplungselementes ist dadurch erheblich höher.
Obschon die Zentriermittel, d. h. die Zentrierstücke und die Anlagestücke, mit den schlüssellochartigen
Ausnehmungen für die Kupplungselemente versehen sind, erhalten diese dennoch gemäß der Erfindung eine
weitere Verstärkung dadurch, daß die schlüssellochartigen Ausnehmungen über einen wesentlichen Teil ihrer
axialen Länge bodenseitig von im tiefsten der V-förmigen Längskanäle liegenden Wandabschnitten der Anlage-
bzw. Zentrierstücke begrenzt sind. Diese Wandabschnitte bilden mithin eine Art Querversteifung im Bereich
der schlüssellochartigen Ausnehmungen zwischen den oberen und unteren Abschnitten der Anlage- bzw.
Zentrierslücke, welche mit den Randbereichen der V-förmigen Längskanäle verschweißt sind.
Eine bevorzugte Weiterbildung besteht demgegenüber noch darin, daß die Wandabschnitte bereichsweise
V-förmig ausgestaltet sind und die Endabschnittte der V-förmigen Längskanäle bilden. Das heißt, sie ersetzen
auf diesem Teil der Rinnenschußlänge Umfangsabschnitte der innenseitigen Kanäle für die Mitnehmer
und schaffen dadurch günstigere Gesialtungsmögüchkeiten
für die Kupplungselemente und deren Lagerungsbereiche.
Die stirnseitige Ausbildung der knotenartigen Verdickungen kann auf verschiedene Weise erfolgen. Eine
vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß die erste knotenartige Verdickung stirnseitig abgeflacht bzw.
T-artig verdickt ist. Ohne dabei die Aufgabe als Gelenk zu verlieren, werden dadurch zur Rinnenmitte hin im
Bereich der Anlagestücke zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Anbauteile geschaffen.
Entsprechend einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist der die erste knotenartige Verdickung
einschließende Endbereich der schlüsseliochartigen Ausnehmung in den Anlagestücken annähernd kreisförmig
ausgebildet. Hierbei ist das Spiel zwischen dem kreisförmigen Endbereich und der knotenartigen Verdickung
so bemessen, daß die knotenartige Verdickung in den notwendigen Grenzen zwar frei schwenken
kann, jedoch keine darüber hinausgehenden wesentlichen räumlichen Bewegungen durchführt
Zur Festlegung der beispielsweise durch Schmieden oder durch Umbiegen hergestellten ersten knotenartigen
Verdickung in den Ausnehmungen, d. h„ um zu verhindern,
daß die Kupplungselemente aus den schlüssellochartigen Ausnehmungen in den Anlagestücken herausgleiten,
ist gemäß der Erfindung im Scheitelpunkt
der ersten knotenartigen Verdickung eine etwa axial gerichtete Bohrung vorgesehen, die der Aufnahme
eines Bolzens dient, welcher in dem dem Scheitelpunkt benachbarten Wandabschnitt der Anlagestücke festlegbar
ist. Zur Festlegung des Bolzens sowie zum Einsetzen ist erfindungsgemäß in dem dem Scheitelpunkt benachbarten
Wandabschnitt der Anlagestücke eine im zur Rinnenmitte gerichteten rückwärtigen Endabschnitt
auslaufende nutartige Vertiefung vorgesehen. Der Bolzen wird in diese nutartige Vertiefung hineingelegt
und in die am Ende der nutartigen Vertiefung im dortigen Stirnwandabschnitt eingelassene Bohrung eingetrieben.
Der Bolzen steht dann in den Innenraum der schlüssellochartigen Ausnehmung vor und greift
hier in die Bohrung im Stahlband ein.
Um dem Kupplungselement eine ausreichende Bewegungsmöglichkeit zu verschaffen, die der maximal
möglichen Abwinkelung in der horizontalen und vertikalen Ebene zwischen zwei benachbarten Rinnenschüssen
entspricht, besteht ein vorteilhaftes Merkmal der ao Erfindung darin, daß der Bolzen mit Spiel in die Bohrung
eingreift. Der Bolzen kann z. B. gemäß der Erfindung aus einem Vollmaterial mit im rückwärtigen Endabschnitt
radial abstehendem nasenartigen Griffansatz oder aus einer Schraube gebildet sein. Der Bolzen kann »5
jedoch auch aus einer Spannhülse gebildet sein.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der die zweite knotenartige Verdickung
einschließende Abschnitt der schlüssellochartigen Ausnehmung in den Zentrierstücken etwa birnenförmig
gestaltet. Die birnenförmige Gestaltung gestattet der zweiten knotenartigen Verdickung eine begrenzte
axiale Längsbewegung innerhalb dieser Ausnehmung, so daß einmal eventuellen Abwinkelungen in
der horizontalen Ebene bzw. Längenverschiebungen zwischen zwei aneinandergrenzenden Rinnenschüssen
Rechnung getragen wird und zum anderen auch mögliche vertikale Abwinkelungen durch diese Ausbildung
berücksichtigt werden. Der größere Flächenbereirh des birnenförmigen Abschnittes ist dabei zur Rinnenmitte
hin gerichtet.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die
aufgebogene zweite knotenartige Verdickung eine frei auslaufende nasenartige Verlängerung vorgesehen und
um etwa die Hälfte der Laschenbreite einwärts verschmälert ist und in einen sich rückseitig an den die
zweite knotenartige Verdickung einschließenden Abschnitt der schlüssellochartigen Ausnehmung erstrekkenden
Aufnahmeraum eingreift. Der Aufnahmeraum kann dabei direkt von einem Abschnitt der schlüssellochartigen
Ausnehmungen in den Zentrierstücken gebildet sein, wobei eingeschweißte Laschen ein Herausfallen
verhindern. Der Aufnahmeraum kann aber auch als gesonderte Hinterschneidung dieser schlüssellochartigen
Ausnehmungen ausgebildet sein. Bei der Montage des Kupplungselementes nach dem Zusammenfügen
zweier Rinnenschüsse wird folglich zunächst die zweite knotenartige Verdickung mit den sich darin anschließenden
freien nasenartigen Verlängerungen der Laschen in die schlüssellochartige Ausnehmung der
Zentrierstücke schräg von außen eingeführt, so daß die frei auslaufenden nasenartigen Verlängerungen in den
hinteren Aufnahmeraum eingreifen. Danach wird das Kupplungselement auch in die schlüssellochartige Aus- «5
nehmung des Anlagestückes eingeschwenkt, so daß die erste knotenartige Verdickung in die entsprechende
Ausnehmung mit geringem Spiel zu liegen kommt Anschließend wird der Bolzen aus dem benachbarten
Wandabschnitt des Anlagestückes in die im Scheitelpunkt der ersten knotenartigen Verdickung vorgesehene
Bohrung eingetrieben, so daß daraufhin das Kupplungselement betriebsbereit ist.
In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Gedankens sind die der Front- bzw. Stirnseite der Anlagestücke bzw. der Zentrierstücke abgewandten, zur
Rinnenmitte weisenden Endabschnitte mit übereinanderliegenden Ausnehmungen zum Einsetzen von
Schraubbolzen ausgerüstet. Die Erfindung schafft hierdurch den zusätzlichen Vorteil, daß unmittelbar in die
Anlage- und Zentrierstücke weitere Funktionen integriert sind. Durch die in diese Ausnehmungen einsetzbaren
Schraubbolzen können beispielsweise Hobelkettenführungsgehäuse oder Aufsatzbleche an der Rinnenseitenwand
festgelegt werden. Besondere Einschweißbleche mit solchen Ausnehmungen in den Endabschnitten
der V-förmigen Längskanäle sind demzufolge nicht notwendig.
Die Anlage- und Zentrierstücke sind bevorzugt im Gesenk geschlagen. Es ist allerdings auch denkbar, daß
die Anlage- und Zentrierstücke gegossen sind.
Die erfindungsgemäße Rinnenverbindung ist mithin so ausgelegt, daß vor Zerstörung der Rinnenschüsse bei
extremen Belastungen das Kuppelelement zuerst reißt. Die Rinnenverbindung ist direkt in die Seitenwände der
Rinnenschüsse integriert. Der jeweilige Schraubenhalter ist mit der Rinnenverbindung aus einem Teil gebildet.
Dadurch können die Endschraubenhalter besonders hoch belastet werden.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den Verbindungsbereich zweier aneinandergrenzender
Rinnenschüsse eines Kettenkratzerförderers in der Seitenansicht,
F i g. 2 einen horizontalen Querschnitt durch den Verbindungsbereich auf einer Längsseite der Rinnenschüsse
gemäß der Linie H-Il der F i g. 1 und
F i g. 3 einen vertikalen Querschnittt durch den Endabschnitt einer Seitenwand eines Rinnenschusses gemäß
der Linie 1II-11I der F i g. 1.
Die in der F i g. 1 dargestellten stirnseitig aneinandergrenzenden
Endabschnitte 1 und 2 der Rinnenschüsse 3 und 4 eines Strebförderers besitzen im vertikalen
Querschnitt eine Ausbildung, wie sie aus der F i g. 3 näher hervorgeht Das heißt, zwei etwa W-förmige Seitenwände
5 aus gewalztem Material sind durch ein horizontales Rinnenbodenblech 6 miteinander verbunden.
Oberhalb und unterhalb dieses Rinnenbodenbleches 6 laufen nicht näher dargestellte Mitnehmer, die an eine
oder mehrere Ketten angeschlagen sind, wobei entweder die Ketten mit entsprechenden Kettenanschlußgliedern
oder die Mitnehmer in den seitlichen Kanälen 7 derW-förmigen Seitenwände 5 zwangsgeführt sind.
Die Verbindung zweier Rinnenschüsse eines Kettenkratzerförderers macht zur Bedingung, daß diese Rinnenschüsse
in begrenztem Umfang sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Ebene gegeneinander
abwinkelbar sein müssen, um einerseits den Unebenheiten des Strebliegenden und andererseits den
sich durch die Wechselwirkungen zwischen einem an dem Kettenkratzerförderer entlanggezogenen Gewinnungsgerät
und dem nachfolgenden Ausbau ergebenden Kurvenlagen folgen zu können.
Zu diesem Zweck ist in dem Endabschnitt 2 des Rinnenschusses 4. und zwar im Bereich des außen in
der Seitenwand 5 ausgeformten V-förmigen Längskanals 8 ein Anlagestück 9 eingeschweißt. Das gleiche
Anlagestück 9 ist in spiegelbildlicher Anordnung auch auf der anderen Seite des Rinnenschusses 4 vorgesehen.
Diese Anlagestücke 9 sind, wie die Fi g. I und 2 erkennen lassen, mit Abstand von der Stirnseite 10 dieses
Rinnenscliusses 4 angeordnet. Sie erstrecken sich in der Ebene der Außenflächen 11 der Seitenwände 5
über die volle Höhe der Längskanäle 8 und besitzen eine Querschnittsausbildung, die weitestgehend dem
Querschnittsbereich der Längskanäle 8 angepaßt ist.
Auf der Frontseite 12, welche der Stirnseite 13 des Rinnenschusses 3 zugewendet ist, sind die Anlagestükke
9 konvex vorgewölbt. Von dieser Frontseite 12 ausgehend, und zwar im Bereich der horizontalen Mittelebene,
erstrecken sich schlüssellochartige Ausnehmungen 14 in Richtung zur Rinnenmitte. Diese schlüssellochartigen
Ausnehmungen 14 bestehen aus einem sich zur Frontseite 12 leicht trichterförmig vergrößernden
Schlitz 15 mit abgerundeten Eckbereichen sowie einer innenseitig daran anschließenden etwa kreisringförmigen
Erweiterung 16. Die Tiefe der schlüssellochartigen Ausnehmungen 14 ist so bemessen, daß, wie insbesondere
die F i g. 2 erkennen läßt, im Tiefsten der Längskanäle 8 noch Verbindungsstege 17 zwischen den oberen
und unteren Wandabschnitten 18 bzw. 19 der Anlagestücke vorhanden sind. Auf diese Weise ist gesichert,
daß die Anlagestücke eine hohe Verwindungssteifigkeit besitzen.
In den zur Rinnenmitte gerichteten rückwärtigen Endabschnitten 20 besitzen die Anlagestücke 9 obere
und untere Ausnehmungen 21, welche T-nutenartig ausgebildet sein können und in die Schraubenbolzen
einsetzbar sind, welche zum Befestigen von z. B. Hobelführungen oder Aufsatzblechen an den Seitenwänden 5
der einzelnen Rinnenschüsse dienen.
Ferner weisen die Anlagestücke im mittleren Höhenbereich der rückwärtigen Endabschnitte 20 nutenartige
Vertiefungen 22 auf, an die sich von den inneren Stirnflächen 23 ausgehend Bohrungen 24 anschließen. Diese
Bohrungen dienen zur Festlegung von Spannhülsen 25, deren Funktion im nachstehenden noch näher erläutert
ist.
Im anderen Endabschnitt des Rinnenschusses 4 bzw. im Endabschnitt 1 des benachbarten Rinnenschusses 3
sind in den V-förmigen äußeren Längskanälen 8 Zentrierstücke 26 eingeschweißt. Auch diese Zentriers'ükke
besitzen in der Ebene der Außenfläche 11 des Rinnenschusses 3 die volle Höhe der V-förmigen Längskanäle
und erstrecken sich im wesentlichen über den vollen Querschnitt dieser Längskanäle.
Die Zentrierstücke 26 haben eine Längenausdehnung, die über diejenige der Anlagestücke 9 hinausgeht.
Sie besitzen einen Fortsatz 27, welcher über die Stirnseiten 13 des Rinnenschusses 3 hinaus und in den gegenüberliegenden
V-förmigen Längskanal 8 des angrenzenden Rinnenschusses 4 hineinragt Durch das Zusammenwirken der auf beiden Seiten des Rinnenschusses
3 vorgesehenen Zentrierstücke 26 ist folglich eine hohe Zentriergenauigkeit bei größter Stabilität gesichert
Ferner besitzen die Zentrierstücke stirnseitig konkave Ausnehmungen 28, die den konvexen Frontseiten
12 der Anlagestücke 9 weitestgehend angepaßt sind.
Im mittleren Höhenbereich erstrecken sich von den konkaven Ausnehmungen 28 aus schlüssellochartige
Ausnehmungen 29 einwärts in Richtung zur Rinnenmitte. Auch diese schlüssellochartigen Ausnehmungen setzen
sich aus einem Schlitz 30, der sich in Richtung auf die konkaven Ausnehmungen 28 trichterförmig erweitert,
und aus einer etwa birnenförmigen Erweiterung 31 zusammen. Der größere Flächenquerschniti der birnenförmigen
Erweiterung 31 ist dabei näher zur Rinnenmitte hin gerichtet. Die Tiefe dieser schlüssellochartigen
Ausnehmungen 29 ist ebenfalls so bemessen, daß über den wesentlichsten Längenbereich im Tiefsten der
V-förmigen Längskanäle Stege 32 zwischen den oberen
ίο und unteren Wandabschnitten 33 bzw. 34 der Zentrierstücke
26 vorhanden sind, wodurch diese eine hohe Widerstandsfähigkeit erhalten.
Die Stege 32 sind etwa im Bereich der größeren Flächenquerschnitte
der birnenförmigen Erweiterungen 31 fortgelassen, so daß hinter diesen birnenförmigen Erweiterungen
Aufnahmeräume 35 (s. insbesondere F i g. 2) gebildet sind. Die Funktion dieser Aufnahmeräume
ist nachstehend noch näher erläutert.
In den rückwärtigen Endabschnitten 36 der Zentrieren
stücke 26 sind entsprechend den rückwärtigen Endabschnitten 20 der Anlagestücke 9 obere und untere Ausnehmungen
37 vorgesehen, die im Querschnitt T-nutenartig ausgebildet sein können und die der Aufnahme
von Schraubenbolzen dienen, welche zur Befestigung von z. B. Hobelführungen oder Aufsatzblechen an den
Seitenwänden 5 der Rinnenschüsse verwendet werden.
Die schlüssellochartigen Ausnehmungen 14 und 29
der Anlagestücke 9 bzw. der Zentrierstücke 26 dienen
zum Einlegen von Kuppellaschen 38. Diese Kuppellasehen bestehen beim Ausführungsbeispiel aus einem
doppellagigen einteiligen Stahlband. Durch Umbiegen des Stahlbandes ist dabei in einem Endabschnitt ein
augenartiger Gelenkknoten 39 gebildet, der hinsichtlich seines Umrisses dem erweiterten Abschnitt 16 der
schlüssellochartigen Ausnehmung 14 weitestgehend entspricht. Im Scheitelpunkt dieses Gelenkknotens 39
ist eine Bohrung 40 eingearbeitet, welche einen größeren Querschnitt besitzt als die Bohrung 24, welche in
dem angrenzenden Wandabschnitt 41 des rückwärtigen Endbereiches 20 des Anlagestückes 9 eingelassen ist
und der Festlegung der Spannhülse 25 dient.
Im Bereich der frei auslaufenden Bandschenkel 42 sind diese Bandschenkel gelenkknotenartig aufgebogen,
wobei auch dieser Gelenkknoten 43 annähernd kreisförmig ist. Die freien Bandschenkel 42 sind dabei
rückseitig etwa um die Hälfte der Breite des Stahlbandes verschmälert und fassen in den vorerwähnten Aufnahmeraum
35 ein. Dabei entspricht die Dicke jedes Bandschenkels etwa einem Drittel bis einem Viertel der
Breite des Stahlbandes.
Die Montage der Kuppellasche 38 erfolgt in der Weise, daß bei zusammengeschobenen Rinnenschüssen
3 und 4 zunächst der aufgebogene Gelenkknoten 43 mit den sich daran anschließenden freien Enden der Bandschenkein
42 in den Aufnahmeraum 35 schräg hineingeführt und daran anschließend die Kuppellasche auch
in die übrigen Abschnitte der schlüssellochartigen Ausnehmungen 29 des Zentrierstückes 26 und 14 des Anlagestückes
9 hineingelegt wird. Anschließend wird die Spannhülse 25 in die Bohrung 40 im Scheitelpunkt des
umgebogenen Gelenkknotens 39 eingetrieben. Die Kuppellasche ist dann in der Betriebslage gesichert
Eine Demontage der Kuppellasche 38 erfolgt dadurch, daß die Spannhülse 25 voll in den umgebogenen
Gelenkknoten 39 hineingetrieben wird, so daß die Kuppellasche dann aus den schlüssellochartigen Ausnehmungen
14 und 29 zunächst seitwärts herausbewegt und dann auch die freien Bandschenkel 42 aus dem
Aufnahmeraum 35 und aus der birnenförmigen Erweiterung 31 herausgezogen werden.
Zur weiteren Lagesicherung der Zentrierstücke 26 können diese innenseitig noch mit einem Fortsatz 44
versehen sein, der in eine entsprechnde Ausnehmung
45 im Bereich der Stirnseite 13 des Rinnenschusses 3 eingreift und dort verschweißt ist.
Die Verschweißung der Zentriermittel 9 und 26 erfolgt im Bereich der oberen und unteren Längskanten
46 bzw. 47 sowie im Bereich ihrer Stirnseiten in dem to zwischen diesen Stirnseiten und den Wänden der
V-förmigen Längskanäle 8 gebildeten Winkel. Hierdurch entstehen sehr lange Schweißnähte, die eine sichere
Befestigung der Zentriermittel in den Längskanälen gewährleisten.
Die Ausbildung der Zentriermittel ist so gestaltet, daß diese in einem Stück im Gesenk geschlagen werden
können. Auch die Herstellung durch Gießen ist denkbar.
An Stelle eines Stahlbandes kann die Kuppellasche ao
38 auch aus einer im Gesenk geschmiedeten bzw. gegossenen Lasche gebildet sein. Sie besteht dann aus
Vollmaterial.
Zur weiteren Lagesicherung der Kuppellasche ist es dabei vorgesehen, daß die bei Zugbelastung der Kup- as
pellasche mit den konvex gekrümmten Umfangsbereichen der Gelenkknoten in Anlage gelangenden, voneinander
abgewendeten inneren Umfangsbereiche der schlüssellochartigen Ausnehmungen konisch hinterschnitten
sind. Durch diese Konizität wird unter Last nicht nur eine Selbstsicherung erzielt, sondern die Kuppellasche
wird automatisch in die schlüssellochartigen Ausnehmungen hineingezogen, so daß die Spannhülse
25 nicht belastet wird und bessere Kraftangriffe durch optimale Übertragungsflächen geschaffen werden. Die
Spannhülse hat in diesem Falle nur die Funktion, ein Herausfallen der Kuppellasche in entlasteter Stellung
durch sein Eigengewicht, z. B. im fallenden Verhieb zu verhindern.
Der Aufnahmeraum 35 kann auch bereits Bestandteil der birnenförmigen Erweiterung 3t sein. In diesem Falle
ist die birnenförmige Erweiterung etwas vergrößert und eine Nase in dem Umfangsbereich der birnenförmigen
Erweiterung befestigt, welche der konkaven Ausnehmung 28 abgewendet ist.
An Stelle einer Spannhülse 25 kann auch ein Bolzen aus Vollmaierial eingeführt werden. Es ist dabei zweckmäßig,
daß dieser Bolzen im freien rückwärtigen Endabschnitt, und zwar in der nutartigen Vertiefung 22,
einen radial abstehenden nasenartigen Griffansatz aufweist.
Die Ausbildung des Zentrierstückes bzw. des Anlagestückes kann auch derart sein, daß sie im Endbereich
der Längskanäle 8 die Wandabschnitte unmittelbar ersetzen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (20)
1. Strebförderer, insbesondere Ein- oder Mehrkettenkratzerförderer,
welcher aus hintereinander angeordneten Rinnenschüssen zusammengesetzt ist,
die im Endbereich von in ihren Seitenwänden vorgesehenen etwa V-förmigen Längskanälen einerseits
über längsgerichtete lösbare Kuppelelemente miteinander verbunden und andererseits im Rahmen
von ineinandergreifenden Zentriermitteln begrenzt horizontal und vertikal gegeneinander abwinkelbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelelemente aus in ihren Endabschnitten
mit knotenartigen Verdickungen (39, 43) versehenen Laschen (38) bestehen, die ir>
seitlich offene schlüssellochartige Ausnehmungen (14, 29) der im Endbereich der Längskanäle (8) von zwei aneinandergrenzenden
Rinnenschüssen (3, 4) befestigten. einerseits aus einem von der Stirnseite (10) des Rinnenschusses
(4) in Richtung zur Rinnenmitte zurückverlagerten Anlagestück (9) mit konvexer Frontseite (12) und andererseits aus einem in diesen,
das Anlagestück aufnehmenden Längskanal vom gegenüberliegenden Rinnenschuß (3) her eingreifenden
und stirnseitig entsprechend der konvexen Frontseite des Anlagestückes ausgenommenen Zentrierstück
(26) bestehenden, dem Querschnitt der Längskanäle angepaßten Zentriermittel ein- und
festlegbar sind.
2. Strebförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (38) einstückig im
Gesenk geschmiedet oder gegossen sind.
3. Strebförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die knotenartigen Verdickungen
(39,43) mindestens in den einander zugewendeten Umfangsbereichen um eine annähernd horizontale,
quer zur Rinnenlängsrichtung verlaufende Achse zylinderartig konvex gekrümmt sind.
4. Strebförderer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die bei
Zugbelastung der Laschen (38) mit den konvex gekrümmten Umfangsbereichen in Anlage gelangenden,
voneinander abgewendeten inneren Umfangsbereiche der schlüssellochartigen Ausnehmungen
(14,29) konisch hinterschnitten sind.
5. Strebförderer nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (38) aus
einem einteiligen, durch Biegen doppellagig geformten Stahlband von gegenüber seiner Dicke wesentlich
größerer Breite bestehen, das in einem Endabschnitt unter Bildung der ersten knotenartigen
Verdickung (39) augenartig umgebogen und im gegenüberliegenden frei auslaufenden Endabschnitt
der rückseitig aneinanderliegenden Bandschenkel (42) unter Bildung der zweiten knotenartigen Verdickung
(43) augenartig aufgebogen ist.
6. Strebförderer nach Ar.spruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die schlüssellochartigen
Ausnehmungen (14) in den Anlagestücken (9) den Umrissen der ersten knotenartigen
Verdickungen (39) sowie der an diese angrenzenden Längenabschnitte der Laschen und die schlüssellochartigen
Ausnehmungen (29) in den Zentrierstücken (26) weitgehend den Umrissen der zweiten
knotenartigen Verdickungen (43) sowie der an diese angrenzenden Längenabschnitte der Laschen ange
paßt sind.
7. Strebförderer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die von
den entsprechend den Umrissen der knotenartigen Verdickungen (39, 43) erweiterten inneren Endbereichen
(16, 31) der schlüssellochartigen Ausnehmungen (14, 29) ausgehenden Schlitze (15, 30) in
Richtung auf die Front- bzw. Stirnseiten (12,28) der Anlage- bzw. der Zentrierstücke (9, 26) trichterförmig
vergrößert sind.
8. Strebförderer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die schlüssellochartigen
Ausnehmungen (14, 29) über einen wesentlichen Teil ihrer axialen Länge bodenseitig
von im tiefsten der V-förmigen Längskanäle (8) liegenden Wandabschnitten (17, 32) der Anlage- bzw.
Zentrierstücke (9,26) begrenzt sind.
9. Strebförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandabschnitte (17, 32) bereichsweise
V-förmig ausgestaltet sind und die Endabschnitte der V-förmigen Längskanäl" (8) bilden.
10. Strebförderer nach Anspruch 1 oder einem
der lolgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die erste knetenartige Verdickung (39) stirnseitig abgc
flacht bzw. T-artig verdickt ist.
11. Strebförderer nach Anspruch 1 odei einem
der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der die erste knotenartige Verdickung (39) einschließende
Endbereich (16) der schlüssellochartigen Ausnehmung (14) in den Anlagestücken (9) annähernd
kreisförmig ausgebildet ist.
12. Strebförderer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß im
Scheitelpunkt der ersten kn^tenartigen Verdickung (39) eine etwa axial gerichtete Bohrung (40) vorgesehen
ist, die der Aufnahme eines Bolzens (25) dient, welcher in dem dem Scheitelpunkt benachbarten
Wandabschnitt (41) der Anlagestücke (9) festlegbar ist.
13. Strebförderer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einsetzen des Bolzens (25)
in den dem Scheitelpunkt benachbarten Wandabschnitt (4i) der Anlagcstücke (9) eine im zur Rinnenmilte
gerichteten rückwärtigen Endabschnitt (20) auslaufende nutartige Vertiefung (22) vorgesehen
ist.
14. Strebförderer nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bolzen (25) mit Spiel in die Bohrung (40) eingreift.
15. Strebförderer nach Anspruch 12 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bolzen (25) aus einem Vollmaterial mit im rückwärtigen Endabschnitt radial abstehendem nasenartigem
Griffansatz gebildet ist.
16. Strebförderer nach Anspruch 12 oder einem
der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (25) aus einer Spannhülse gebildet ist.
17. Strebförderer nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der die zweite knotenartige Verdickung .(43) einschließende Abschnitt (31) der schlüssellochartigen
Ausnehmung (29) in den Zentrierstücken (26) etwa birnenförmig gestaltet ist.
18. Strebförderer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß
an die aufgebogene zweite knotenartige Verdickung (43) eine frei auslaufende nasenartige Verlängerung
(42) vorgesehen und um etwa die Hälfte
der Laschenbreite einwärts verschmälert ist und in einen sich rückseitig an den die zweite knotenartige
Verdickung (43) einschließenden Abschnitt (31) der schlüssellochartigen Ausnehmung (29) erstreckenden
Aufnahmeraum (35) eingreift
19. Strebförderer nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die der
Front- bzw. Stirnseite (12, 28) der Anlagestücke (9) bzw. der Zentrierstücke (26) abgewandten, zur Rinnenmitte
weisenden Endabschnitte (20, 36) mit übereinanderliegenden Ausnehmungen (21, 37) zum
Einsetzen von Schraubbolzen ausgerüstet sind.
20. Strebförderer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage-
und Zentrierstücke (9, 26) im Gesenk geschlagen sind.
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