DE235196C - - Google Patents

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DE235196C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/02Slitting or grooving devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der Schneidvorrichtung für Knopflochnähmaschinen mit seitlich bewegter Nadel nach Patent 232805. Die Maschine, um welche es sich nach der Erfindung handelt, arbeitet in der Weise, daß die Messerstange nach Fertignähen eines Knopfloches sowohl zwangläufig abwärts als. auch gleich darauf zwangläufig aufwärts bewegt wird, zu dem Zwecke, das Messer sowohl sicher' in den Stoff hineinzufahren als auch zuverlässig aus demselben herauszuziehen.
Nach Patent 232805 trägt die bei ihrer Längsverschiebung das Messer zwangläufig auf und ab bewegende Stange einen an ihr festsitzenden Körper, welcher mit seinem Kupplungsstift sich einer von der Hauptwelle aus angetriebenen Kurvennutscheibe gegenüberliegend befindet, derart, daß diese, sobald der Stift in die Kurvennutscheibe eingreift, die den Messerantrieb bewirkende Stange einmal hin und her schiebt, worauf ein mit der Transporteurwelle umlaufender Kurvendaumen die Aus- ' . lösung der Kupplung herbeiführt.
Der erwähnte Kupplungsstift steht dabei unter der Einwirkung einer Feder, die ihn gewöhnlich mit der Kurvennutscheibe außer Eingriff hält. Entgegen der Feder muß der Kupplungsstift in die Kurvennutscheibe hineingedrückt werden, um die Mitnahme der Messerbewegungsstange herbeizuführen. Es kann nun vorkommen, daß die Feder beispielsweise durch Bruch unbrauchbar wird, und die Folge davon wäre, daß der Kupplungsstift in der Kurvennut verbleibt, demzufolge dann das Messer beständig auf und ab bewegt wird und den Stoff zerstört. Andererseits kann die Feder sich auch durch Schmutz oder Staub festsetzen, was einen Bruch der Arbeitsorgane zur Folge hätte. .
Nach vorliegender Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, daß der Kupplüngsstift zwangläufig in die Kurvennutscheibe , hinein- und aus derselben herausbewegt wird, dabei aber· eine solche Führung erhält, daß er stets frei der Messerbewegungsstänge in ihrer Bewegung folgen kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Grundriß derselben,
Fig. 3 eine Sonderdarstellung der ' Antriebsvorrichtung für den Kupplungsstift, während
Fig. 4 und 5 einen · senkrechten Schnitt durch die Verbindungsstelle zwischen dem Antriebshebel und dem Kupplungsstift in zwei verschiedenen Lagen des Stiftes veranschaulicht.
Der zweiarmige, um Zapfen 13 ausschwingbare Antriebshebel 12 wird wie beim Gegenstand des Haupt- und ersten Zusatzpatents nach Fertignähen eines Knopfloches freigegeben und unter der Einwirkung der Feder 25 in die . in Fig. 1 punktiert angedeutete Lage ge-
zogen. Der ' Kupplungsstift io wird dadurch mit der beständig umlaufenden Kurvennutscheibe 41 in Eingriff gebracht, so daß der Kupplungsstift und damit der fest mit der Stange 17 verbundene Körper 42 einmal hin und her bewegt wird, um das Messer zwangläufig in den Stoff hineinzubewegen und aus demselben wieder herauszuziehen. Das obere Ende des Hebels 12 ist, wie Fig. 3, 4 und 5 erkennen lassen, wieder mit der üblichen Platte 14 ausgerüstet; dieselbe ist aber nicht, wie bei der früheren Ausführungsform, glatt ausgebildet, sondern besitzt zwei vorspringende Leisten 14^, welche eine Scheibe io" des Stiftes 10 umgreifen. Diese Scheibe ioa hat in der auf diese Weise gebildeten Bahn der Platte 14 einen größeren Spielraum, was erforderlich ist, weil der Stift 10 sich in dem Körper 42 nur geradlinig verschieben darf, während der Hebel 12 um den Zapfen 13 (Fig. 1) eine kreisbogenförmige Bewegung ausführt.
Ist ein Knopfloch fertig genäht, dann wird der Hebel ,12 in der üblichen Weise in die punktierte Lage der Fig. 1 übergeführt, wobei er den Stift 10 bei Vermeidung einer Feder zwangläufig mitnimmt und mit der Kurvennutscheibe 41 in. Eingriff bringt. Der Stift verschiebt jetzt ebenfalls in üblicher Weise den Körper 42 und die Stange 17, um das Durchschneiden des Knopfloches herbeizuführen, und wird durch die Kurvennutscheibe wieder in die ursprüngliche Lage zurückgezogen. Dabei verschiebt sich die Scheibe ΐοΛ in Längsrichtung der Platte 14. Die letztere besitzt einen oberen Vorsprung 14* (Fig. 3, 4 und 5), welcher durch die Hubscheibe 44 nach Durchschneiden des Knopfloches zurückgedrückt wird, um den Hebel 12 wieder in die Anfangslage entgegen der Wirkung der Feder 25 hinzuführen, wo die Sperrung des Hebels in der in den Patenten 229717 und 232805 geschilderten Weise erfolgt.
Wesentlich für die vorliegende Erfindung ist der Fortfall jeder Feder für den Stift 10, welcher vollständig zwangläufig in die Kurvennutscheibe 41 hineinbewegt und mit derselben wieder außer Eingriff gebracht wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schneidvorrichtung für Knopflochnähmaschinen mit seitlich bewegter Nadel, bei der eine von Hand niederbewegbare Messerstange unter Federwirkung in gehobener Lage gehalten wird, nach dem Zusatzpatent 232805, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsstift (10) . zwangläufig in die Kurvennutscheibe (41) hinein- und aus derselben herausbewegt wird, dabei aber eine solche Führung erhält, daß er stets frei der Messerbewegungsstange in ihrer Bewegung folgen kann.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Kupplungsstift einwirkende, an dem oberen Ende des zweiarmigen Hebels (12) vorgesehene Platte (14) eine Scheibe (ioa) des Kupplungsstiftes (10) unter entsprechendem Spielraum mit vorspringenden Leisten (i4e) umgreift, derart, daß der Stift in seiner Längsrichtung beim Ausschwingen des Hebels (12) zwangläufig mitgenommen wird, sich aber in Querrichtung in der Platte (14) frei verschieben läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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