DE235129C - - Google Patents

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DE235129C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B50/00Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
    • C13B50/02Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar formed by moulding sugar

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 235129 KLASSE 89 d. GRUPPE
Firma OSCAR BONDY in WIEN. Hutzuckerpresse.
Zusatz zum Patente 159413 vom 26. April 1904.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. August 1910 ab. Längste Dauer: 25. April 1919.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch das erste Zusatzpatent 201412 des Hauptpatentes 15 9413 bekannt gewordenen Hutzuckerpresse, bei welcher die Pressung gegen die Längsachse des'Zuckerhutes erfolgt. Diese Presse hat den Nachteil, daß die in derselben erzeugten Zuckerhüte eine ungleichmäßige Dichte haben, welche von der Spitze zum Boden des Zuckerhutes abnimmt. Wenn mit dieser Presse ein an seinem Boden genügend fester Zuckerhut erzeugt werden soll, muß seine Spitze eine für den Verbrauch ungeeignete Härte erhalten, und dann weist der Zuckerhut in seinen verschiedenen Höhenlagen verschiedene Strukturen auf. Dies alles ist die Folge dessen, daß die geöffnete Form verhältnismäßig an der Spitze zu viel und am Boden zu wenig Preßgut aufnimmt.
Diesen Übelstand beseitigt vorliegende Erfindung, welche darin besteht, daß die eine Preßformhälfte aus ihrer Normallage um eine Achse verdrehbar ist, die entweder in der Spitze des Zuckerhohlraumes oder unweit von · dieser Spitze sich befindet.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt, und es zeigt Fig. 1 die Hutzuckerpreßform im vertikalen Längsschnitt, Fig. 2 dieselbe im Horizontalschnitt, Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie y-y 'der Fig. 2.
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Die beiden Preßformhälften 3 und 4 sind in dem Führungsgehäuse 6 eingeschlossen und die Preßformhälfte 4 ist senkrecht zur Achse x-x verschiebbar, was durch beliebige Hilfsmittel erfolgen kann. Die Preßformhälfte 3 ist dagegen um die Zapfen 1 des Gehäuses 6 verdrehbar, welche Zapfen derart angeordnet sind, daß deren Achse durch die Spitze des Zuckerhuthohlraumes geht. Zu diesem Zwecke ist die Preßformhälfte mit Armen 7 ausgestattet, mittels welchen sie an den Zapfen 1 aufgehängt ist. Das Verdrehen sowie das Öffnen und Schließen der Preßformhälfte 3 erfolgt durch das Exzenter 5 oder andere Hilfsmittel, z. B. eine Schraube oder einen Hebel. Der Boden des Zuckerhutraumes ist durch den Schieber 2 abschließbar.
Durch die Verdrehbarkeit der Preßformhälfte 3" wird erreicht, daß zwischen den beiden Preßformhälften ein Hohlraum von derartigen Abmessungen gebildet wird, daß das zu pressende Material nach dem Zusammenpressen an jeder Stelle des Zuckerhutes gleiche Dichte, Struktur und gleichen Bruch aufweist. Die Manipulation mit der Presse ist sehr einfach: Vor dem Füllen wird der Schieber 2 herausgezogen, die Preßformhälfte 3 in die gestrichelte Lage (Fig. 1) gedreht und die Preßformhälfte 4 entsprechend weit von der Achse x-x verschoben. In die derart geöffnete, mit dem Boden nach aufwärts ge-
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Früheres Zusatzpatent 201412.
richtete Presse wird das Preßgut eingeschüttet, der Schieber eingeschoben und die Preßformhälfte 3 mittels des Exzenters 5 in die Normallage verdreht, wobei eine teilweise Pressung des Preßgutes erfolgt. Danach wird die Preßformhälfte 4 gegen die Achse x-x gedrückt, worauf die Pressung beendet ist.
Das Beseitigen des Zuckerhutes aus der Presse geschieht dadurch, daß unter die mit der Spitze nach oben gestellte Presse ein verstellbarer Tisch gestellt wird, dessen wegnehmbare Platte nach Beseitigung des Schiebers 2 bis zu dem Boden des Zuckerhutes gehoben wird. Danach werden die beiden Preßformhälften geöffnet, so daß der Zuckerhut auf dem Tisch stehen bleibt. Durch Herabbewegen der Tischplatte gelangt der Zuckerhut aus dem Bereiche der Presse und wird mit der Tischplatte oder einer geeigneten Unterlagsplatte in die Trockenkammer getragen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hutzuckerpresse nach Patent 201412, Zusatz zum Patent 159413, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Preßformhälfte (3) aus ihrer Normallage um eine in der Spitze des Hutzuckerhohlraumes oder unweit von dieser Spitze liegende Achse (1) drehbar ist, zum Zwecke, die Preßform beim Füllen erweitern zu können, so daß infolge der Mehraufnahme von Preßgut nach der Basis der Form hin Zuckerhüte von gleichmäßiger Dichte erhalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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