DE234635C - - Google Patents

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DE234635C
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electrodes
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electrode
drive shaft
common
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/144Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
    • H05B7/148Automatic control of power
    • H05B7/152Automatic control of power by electromechanical means for positioning of electrodes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 234635 KLASSE 21Λ. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
■ die Priorität;.
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 13. Januar 1910 anerkannt.
Die Erfindung bezieht sich auf die Regelung der Elektrodenbewegung bei elektrischen öfen mit mehreren Elektrodenpaaren und bezweckt, ein jedes Elektrodenpaar selbständig zu regeln, obwohl alle Elektroden von einer gemeinsamen Kraftquelle aus bewegt werden; hierbei wird die Bewegung einer jeden Elektrode selbsttätig durch den sie durchfließenden Strom geregelt.
In dem Ausführungsbeispiel ist Fig. 1 ein Seitenaufriß des Ofens, Fig. 2 ein Querschnitt durch eine der Elektroden in größerem Maßstabe, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. ι, Fig. 4 das Schaltungsschema einer Elektrode und Fig. 5 die bei dem Erfindungsgegenstand angewandte elektromagnetische Kupplung.
A ist ein elektrischer Ofen, wie er beispielsweise in. der amerikanischen Patentschrift 947849 beschrieben ist. B sind seine Elektroden, C ist die Antriebswelle, welche etwa von einem Motor D gedreht wird.
Diese Welle ist mit jeder Elektrode durch ein elektromagnetisch geregeltes Zwischenglied verbunden, mittels dessen die Welle die Elektroden entweder nach außen oder nach innen bewegt, je nach den durch die Elektroden hindurchfließenden Strömen.
Zu diesem Zwecke ist eine elektromagnetische Umkehrbare Kupplung E in die Verbindung zwischen der Welle und jeder Elektrode eingeschaltet, wie sie etwa in dem Buche »Mechanical Appliances« von Hiscox 1905, S. 178, beschrieben ist. Bei dieser Kupplung sind zwei Elektromagnete 10 und 11 angeordnet, deren gemeinsamer Anker 12 nach der einen oder anderen Richtung hin gezogen wird, je nachdem der Magnet 10 oder 11 erregt ist. Dieser Anker ist mit den Elektroden beispielsweise durch einen Schneckenantrieb 1.3, eine mit Gewinde versehene Welle 14 und einen Steg 15 an der Elektrode verbunden.
Die Erregung der Elektromagnete 10 und 11 wird durch den die Elektroden durchfließenden Strom geregelt, wie sich aus dem Schaltungsschema der Fig. 4 ergibt. Der Elektromagnet 10 liegt in einem Stromkreis 13 mit einer Stromquelle 14, einem Anschlag 16 und einer Nadel 17 eines geeigneten Meßinstrumentes, wie z. B. eines Voltmeters oder Amperemeters oder Pyrometers, durch welches die Stromverhältnisse in den Elektroden angezeigt werden. Der Elektromagnet 11 liegt in einem Stromkreise mit einer Stromquelle 18, einem Anschlage 19 und dem Zeiger 17.
Die beiden Anschläge 16 und 19 liegen auf verschiedenen Seiten des Zeigers.
Wenn der durch ein Elektrodenpaar fließende Strom zu stark anwächst, so legt sich die Nadel 17 an den Anschlag 19 und schließt den Stromkreis 17,19,11,18,17; infolgedessen wird der Elektromagnet 11 erregt und zieht den
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Anker 12 nach rechts. Dann wird die ständig sich drehende Welle C durch den jetzt mit umlaufenden Anker 12 mit der Stellvorrichtung des betreffenden Elektrodenpaares gekuppelt und bewirkt eine Vergrößerung des Abstandes dieser Elektrode. Wenn der Strom sinkt, so berührt die Nadel den anderen Anschlag, erregt den anderen Magneten und kehrt die Richtung des Elektrodenantriebes um. Auf diese Weise wird die Stellung jedes Elektrodenpaares unabhängig von der anderen durch eine einzige sich drehende Welle geregelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Regelungseinrichtung für elektrische Öfen mit mehreren Elektrodenpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Elektrodenpaar nach Bedarf für sich durch eine allen Paaren gemeinsame, ständig umlaufende Antriebswelle (C) mit Hilfe je einer zwischen das Triebwerk jedes Elektrodenpaares und die gemeinsame Antriebswelle eingeschalteten umkehrbaren elektromagnetischen Kupplungsvorrichtung in der einen oder der anderen Richtung selbsttätig verstellbar ist, je nachdem bei unzulässiger Steigerung oder Verminderung des Stromes im Ofen durch den Zeiger (17) eines Meßinstrumentes (Voltmeters, Amperemeters, Pyrometers o. dgl.) für den einen oder den anderen der das Kupplungsglied (12) beeinflussenden Elektromagnete (10, 11) der Erregerstromkreis geschlossen wild.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT234635D Expired DE234635C (de)

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