DE218957C - - Google Patents
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- DE218957C DE218957C DENDAT218957D DE218957DA DE218957C DE 218957 C DE218957 C DE 218957C DE NDAT218957 D DENDAT218957 D DE NDAT218957D DE 218957D A DE218957D A DE 218957DA DE 218957 C DE218957 C DE 218957C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/144—Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
- H05B7/148—Automatic control of power
- H05B7/152—Automatic control of power by electromechanical means for positioning of electrodes
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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- Y02P10/25—Process efficiency
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- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
öes
ciCahet>(i cljeu c?aIc11 !α ι ti -Ib.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218957 KLASSE 21Ä. GRUPPE
in FRANKFURTa. M.
der Elektroden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1908 ab.
Bei den bekannten Verfahren zur Regelung der Energiezuführung zu elektrischen öfen
werden die Elektroden meist einzeln, d.h. jede für sich nach einer bestimmten' Spannungsdifferenz
— gemessen zwischen Schmelzbad und dieser Elektrode — automatisch reguliert.
Ändert man nun während der Ausführung jener Verfahren den Abstand zwischen einer
ίο der beiden Elektroden und dem Bade, z. B.
dadurch, daß man diese senkt, so hat dies zur Folge, daß die Stromstärke und die Spannung
an der anderen Elektrode wächst. Man wird hierdurch veranlaßt, nunmehr die zweite
Elektrode zu heben, beeinflußt aber dadurch wieder die Spannung an der ersten Elektrode,
welche zu klein wird, und gelangt schließlich erst nach einer Reihe von Manipulationan zu
den richtigen Betriebsverhältnissen.
Es entstehen also ständig fehlerhafte Elektrodenbewegungen, die sehr häufig über das
Ziel hinausschießen.
Gemäß vorliegender Erfindung wird ein Überregulieren, d. h. ein Regulieren an einer
Elektrode, durch das die Verhältnisse an der anderen ungünstig beeinflußt werden, vermieden.
Hierzu wird die Regulierung nicht unabhängig an den einzelnen Elektroden vorgenommen,
sondern die beiderseitige Elektrodenbewegung wird in eine solche Abhängigkeit
voneinander gebracht, wie sie den jeweiligen Abweichungen von dem beabsichtigten Normalzustande
entspricht.
35
Der Ofen sei z. B. bestimmt, mit einer Elektrodenspannung von je 40 Volt und einer
Stromstärke von 2000 Ampere zu arbeiten, während zurzeit die Spannung an der Elektrode
A 45 und an der Elektrode B 35 Volt, die Stromstärke aber richtig 2000 Ampere betrage.
Wird nun bei unabhängiger Regulierung die Spannung der Elektrode B auf 40 Volt erhöht, so wird die Stromstärke herabgedrückt.
Senkt man hierauf die andere Elektrode A, bis die richtige Stromstärke wieder
hergestellt ist, so stehen beide Elektroden falsch. Reguliert man dann mit B auf richtige
Spannung, so erhält man wieder falsche Stromstärke. Es wird somit ein wiederholtes
Regulieren an beiden Elektroden nötig sein, ehe man allmählich die passenden Verhältnisse
erhält.
Eine wesentliche Vereinfachung dieser Vorgänge tritt dann ein, wenn man gemäß der
Erfindung die Bewegung der Elektroden in eine solche Abhängigkeit voneinander bringt,
daß man z. B. in der Lage ist, bei falscher Verteilung der Spannung mittels einer einzigen
Maßnahme die eine zu heben und die andere entsprechend zu senken, bei richtiger Spannung durch eine einzige Handhabung
beide Elektroden zu heben bzw. zu senken.
Dies könnte, wie die beiliegende Zeichnung zeigt, dadurch erreicht werden, daß die beiden
Elektroden A und B an einen zweiarmigen Hebel a, b aufgehängt werden, dessen Drehungen
man von der Verschiedenheit der Elek-
trodenspannung abhängig macht, wozu man sowohl zwei durch die Spannungsdifferenz
zwischen Schmelzbad und Elektrode beeinflußte Voltmeter als auch ein einziges Differential-
bzw. ein entsprechendes Kontaktinstrument benutzen kann, das auf den Elektromotor
c in irgendwelcher Weise einwirkt, der mit Hilfe des Zahnradsegmentes h den
zweiarmigen Hebel a, b verstellt.
ίο Die gemäß der Erfindung beabsichtigte gleichzeitige Steuerung der Elektroden braucht
natürlich nicht in der beschriebenen Form, welche für die Darstellung das einfachste Beispiel
bieten soll, zu geschehen, sondern die Abhängigkeit kann in sinngemäßer Weise auf
mannigfaltigste Art, z. B. elektrisch oder mechanisch, erreicht werden.
Denkt man sich nun in obigem Beispiel außerdem die ganze Einrichtung in vertikaler
Richtung verschiebbar, z. B. mit Hilfe der Zahnstange d, in die ein Zahnrad e an dem
Motor f eingreift, so hat man hierin ein Mittel, beide Elektroden gemeinsam zu heben
oder zu senken, sobald die Spannungsverteilung richtig, die Stromstärke oder die Kilowattaufnahme
aber noch geregelt werden soll.
Auch hier soll die genannte vertikale Bewegung des Drehpunktes nur ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens darstellen.
Derselbe Zweck könnte auch auf mannigfache andere Weise mit mechanischen oder elektrischen
Mitteln ausgeführt werden.
Während die Regulierung auf Strom oder Energieaufnahme und diejenige auf Spannungsverteilung
unabhängig voneinander erfolgt, ist die Regelungsbewegung der Elektrode eine resultierende.
Dabei ist der Fall denkbar, daß sich an der einen oder anderen Elektrode die Bewegungen ausgleichen und gleich Null
werden, so daß sich nur die andere Elektrode bewegt.
Claims (1)
- Pate nt-An sp ruch:Elektrischer Ofen mit zwei vorzugsweise senkrecht, z. B. über der Schlacke beweglieh angeordneten Elektroden verschiedener Polarität und mit Einrichtung zur Verschiebung der Elektroden zwecks Regelung von Stromstärke bzw. Energieaufnahme und Spannungsverteilung an den Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungseinrichtung aus voneinander unabhängigen Vorrichtungen besteht, deren jede zur Regelung einer einzigen Variablen der Energiezuführung dient und beide zu diesem Zweck mechanisch oder elektrisch Abhängigkeit voneinander gebrachteinElektroden gleichzeitig derart verstellt, daß die anderen Variablen der Energiezuführung unbeeinflußt bleiben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218957C true DE218957C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=480130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218957D Expired DE218957C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218957C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102022132960B4 (de) | 2022-12-12 | 2024-09-19 | Thyssenkrupp Steel Europe Ag | Verfahren zur Herstellung einer Eisenschmelze und Flüssigschlacke in einem elektrischen Einschmelzer |
-
0
- DE DENDAT218957D patent/DE218957C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102022132960B4 (de) | 2022-12-12 | 2024-09-19 | Thyssenkrupp Steel Europe Ag | Verfahren zur Herstellung einer Eisenschmelze und Flüssigschlacke in einem elektrischen Einschmelzer |
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