DE233740C - - Google Patents

Info

Publication number
DE233740C
DE233740C DENDAT233740D DE233740DA DE233740C DE 233740 C DE233740 C DE 233740C DE NDAT233740 D DENDAT233740 D DE NDAT233740D DE 233740D A DE233740D A DE 233740DA DE 233740 C DE233740 C DE 233740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
poles
magnetic
yoke
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT233740D
Other languages
English (en)
Publication of DE233740C publication Critical patent/DE233740C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1543Stationary devices using electromagnets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
  • Magnetic Brush Developing In Electrophotography (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für verschiedene Zwecke der Technik werden Magnete hergestellt, deren Polflächen einen Teil eines Zylindermantels bilden und in der Richtung der Zylinderachse nebeneinander liegen. Um die Wicklung des Magneten einfach und billig herstellen zu können und um Raum zu ersparen, wird eine Spule ungefähr konzentrisch zur Achse des Zylinders, die zugleich das Joch des Magneten bildet, um dieses
ίο gelegt. ·■ Dabei tritt aber der Übelstand auf, daß auch die an der freien Seite der Spule um diese verlaufenden Kraftlinien eine störende Wirkung ausüben, so daß auch an der den Magnetpolen abgekehrten Seite magnetische, nach außen wirkende Kräfte auftreten.
Dieser Übelstand wird durch den Gegenstand vorliegender Erfindung in einfacher Weise dadurch beseitigt, daß über dem von den Polen freibleibenden Teil der Spule hufeisenförmig gebogene Eisenstäbe angeordnet werden, deren Enden von dem Eisen des Joches in entsprechendem Abstand sich befinden und die mittels unmagnetischen Materials in ihrer Lage befestigt sind. Die hufeisenförmigen Eisenstäbe sammeln nun die. an der freien Spulenseite auftretenden magnetischen Kraftlinien und werden so selbst zu Magneten, deren Pole dem Jochstück des Hauptmagneten gegenüberliegen, so daß zwischen den Polen dieser Hilfsmagnete und dem Jochstück magnetische Nebenschlußfelder gebildet werden, während über der Mantelfläche der Spule die indifferenten Zonen dieser Hilfsmagnete liegen, so daß auf dieser Seite des Zylinders eine magnetische Wirkung nach außen hin nicht erfolgt. Die Induktion in dem so gebildeten magnetischen Nebenschluß kann durch entsprechende Dimensionierung der Hilfsmagnete und durch entsprechende Wahl des Abstandes ihrer Pole vom Joch des Hauptmagneten in Grenzen gehalten werden, die das Auftreten von Streulinien an der Mantelfläche der von den Magnetpolen nicht eingeschlossenen Seite des Zylinders praktisch ausschließen. Die einzelnen hufeisenförmig gebogenen Stäbe können gegebenenfalls auch zu. einer entsprechend ausgebildeten eisernen Kappe vereinigt werden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand vorliegender Erfindung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt die Anordnung eines Magneten mit zwei Polen und einer Spule,
Fig. 2 die Anordnung eines dreipoligen Magnetsystems mit zwei Spulen, dessen außen liegende Pole unter sich gleiche und zum mittleren Pol entgegengesetzte Polarität besitzen.
Fig. 3 zeigt die Anordnung eines vierpoligen Magnetsystems mit drei Spulen, wobei die Polarität der nebeneinander liegenden Pole abwechselt. ■
Fig 4 zeigt eine Stirnansicht des Magnetsystems bei abgenommener Deckplatte.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist in der Fig. 1 der einfachste Fall eines derartigen Magneten dargestellt. Der Eisenkörper des Magneten besteht aus zwei Teilen α und b, deren Polflächen c, wie aus Fig 4 ersichtlich ist, einen Teil eines Zylinderumfanges bilden.
jy
ay-
Die Jochstücke d des Eisenkörpers dieses Magneten umfassen die Achse des Zylinders, von denen die Polflächen c einen Teil bilden. In entsprechenden Aussparungen der Eisenkörper α und b ist die Spule e untergebracht, welche in den dargestellten Beispielen ebenfalls konzentrisch zur Zylinderachse liegt. Auf dem von den Polflächen freigelassenen Teil sind an dem Umfang des Zylinders mehrere
ίο hufeisenförmig gebogene Stäbe f aus weichem Eisen angebracht, welche mit ihren Enden dem. Jochstück d des Hauptmagneten gegenüberliegen und in einem gewissen Abstand g von diesem durch die Stirnscheibe h aus unmagnetischem Material gehalten werden. Die ganze Vorrichtung ist von einer unmagnetischen Trommel i umgeben. Beim Stromdurchgang durch die Spule e wird nun der aus dem Teil α und b bestehende Magnet in bekannter Weise stark erregt, so daß an der Stelle des Mantels i, welche vor der Polfläche c liegt, ein starkes, in Richtung der Achse verlaufendes Feld entsteht. Die durch die Spule e an den übrigen Teilen des Zylinderumfanges erzeugten Streulinien werden durch die Stäbe f gesammelt, wobei diese selbst zu Magneten werden und zwischen ihren Enden und dem gegenüberliegenden Joch d des Hauptmagneten bei den Zwischenräumen g magnetische Neben-Schlußfelder bilden, während über der Mantelfläche der Spule die indifferenten Zonen dieser Hilfsmagnete liegen, so daß auf dieser Seite des Zylinders i eine magnetische Wirkung nach außen hin nicht erfolgt. Die Induktion in dem so gebildeten magnetischen Nebenschluß kann durch entsprechende Dimensionierung der Hilfsmagnete und durch entsprechende Wahl des Abstandes g ihrer Pole vom Joch d des Hauptmagneten in Grenzen gehalten werden, die das Auftreten von Streulinien auf der Mantelfläche der von den Magnetpolen nicht eingeschlossenen Seite des Zylinders praktisch ausschließen. In dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel bewirken die in gegenläufigem Sinne vom Strom durchfiossenen Spulen e% die Entstehung eines Folgepoles bei k, während an den Enden k1 des Stabes /*2 gleichartige Pole entstehen. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform, bei welcher drei Spulen zur Verwendung gelangen, heben sich je zwei nebeneinanderliegende Spulen in ihrer Wirkung auf, und das Nebenschlußfeld wird durch die dritte Spule bestimmt. Die Stäbe fz werden also hier in ähnlicher Weise magnetisiert wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Verhinderung des Austretens schädlicher Streulinien an der freien Mantelfläche eines mit walzenteilförmigen Polen ausgerüsteten Elektromagneten, dessen das Joch umfassende Spule ungefähr konzentrisch zum Polbogen liegt, während die in Richtung der Walzenachse nebeneinanderliegenden Polflächen den magnetischen Teil eines Zylindermantels bilden, dadurch gekennzeichnet, daß über dem von den Polen freibleibenden Teil der Spule hufeisenförmig gebogene Eisenstäbe angeordnet sind, deren Enden von dem Joch des Hauptmagneten in entsprechendem Abstand gehalten werden und mittels unmagnetischen Materials in ihrer Lage befestigt sind, so daß magnetische Nebenschlußfelder an den Stirnflächen des Zylinders in der Nähe der Achse gebildet werden, während über der Mantelfläche der Spule die indifferenten Zonen dieser Hilfsmagnete liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT233740D Active DE233740C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE233740C true DE233740C (de)

Family

ID=493654

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT233740D Active DE233740C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE233740C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2709365A1 (de) Magnetruehrer
DE2325322C3 (de) Magnetscheider, insbesondere zum Anreichern schwach magnetischer Mineralien
DE8112148U1 (de) Kontaktloser, elektrischer steuergriff
DE2906795A1 (de) Impulsgeber
DE233740C (de)
DE2646784C3 (de) Dauermagnetische Haftplatte
DE1930174A1 (de) Magnetisches Filter
DE3743934A1 (de) Wirbelstromschienenbremse fuer schienenfahrzeuge
DE660377C (de) Magnetisierungskopf fuer Laengsmagnetisierung von Magnetogrammtraegern
DE743275C (de) Elektrisch erregter Trommelmagnetscheider mit mehreren Polen, wobei die Ampere-Windungszahl der Haupterregungsspulen unter sich gleich ist
DE2339255A1 (de) Magnetischer abscheider
DE2833394A1 (de) Elektromagnetische schienenbremse fuer schienenfahrzeuge
DE2613601C3 (de) Magnetischer Abscheider für ferromagnetische Fremdkörper aus Faserstoffsuspensionen
DE914278C (de) Spannungsmessystem fuer Geschwindigkeits-, Drehzahl-, Frequenz-, Wegstreckenmesser od. dgl.
DE858572C (de) Triebsystem fuer Induktionszaehler
DE916821C (de) Permanentmagnetischer Magnetrost-Scheider
DE404579C (de) Elektromagnetischer Scheider, bei dem nebeneinanderliegende ungleichnamige Pole einen Spalt bilden, auf den das Scheidegut gebracht wird
CH226922A (de) Dauermagnetfilter.
DE503214C (de) Elektromagnetisches Getriebe fuer Wechselstrom, dessen Anker durch die Wechselwirkung eines konstanten Kraftfeldes und eines in Spulen, die in dem konstanten Kraftfelde angeordnet sind, erzeugten Wechselfeldes und mittels einer auf ihn wirkenden Feder in erzwungene Schwingungen versetzt wird, waehrend die Eigenfrequenz des schwingenden Systems kleiner als die Frequenz des Wechselstromes ist
DE532887C (de) Anordnung zur Vermeidung von Rundfunkstoerungen an schleichend arbeitenden, den Strom bei kleinem Kontaktabstand ohne Lichtbogenbildung abschaltenden elektrischen Schaltern
DE612435C (de) Daempfereinrichtung an Wendepolen von Gleichstrommaschinen
DE174349C (de)
DE720634C (de) Elektromagnetischer Trommelscheider fuer Feingut
DE2615179C3 (de) Magnetscheider
DE629265C (de) Gleichstromzaehler mit erhoehtem bzw. vergleichmaessigtem Drehmoment