DE233237C - - Google Patents

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DE233237C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • C23F1/08Apparatus, e.g. for photomechanical printing surfaces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 233237 KLASSE 4Bd. GRUPPE
AXEL HOLMSTRÖM in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ätzen von Metallplatten o. dgl., bei welcher die Ätzflüssigkeit durch wellenförmig bewegte Siebkörper in fein verteilten Strahlen gegen die zu ätzenden Gegenstände geschleudert wird. Bei den bekannten Vorrichtungen werden siebartig ausgebildete Drehkörper verwendet, die in die Flüssigkeit eintauchen und letztere bei ihrer Drehbewegung
ίο mitnehmen. Allein bei dieser Anordnung hat sich herausgestellt, daß bei einer einigermaßen erhöhten Drehgeschwindigkeit die Siebwirkung der Drehkörper überhaupt nicht mehr in Erscheinung tritt, letztere vielmehr nur noch in derselben Weise wie Zylinder mit glatten Mantelflächen wirken.
Es sind auch Ätzvorrichtungen bekannt, bei welchen siebartige Flächen in der Flüssigkeit hin und her bewegt werden. Die vorliegende Erfindung bezweckt aber, die Intensität der Wirkung dadurch erheblich zu verstärken, daß die Bewegung nicht bloß eine in einer Ebene hin und her gehende wird, sondern auch zugleich in der hierzu senkrechten Ebene, so daß also die Bewegung gewissermaßen wellenförmig ist. Durch diese Art der Bewegung der siebartigen Platten, Geflechte o. dgl. in dem Ätzbad erfährt letzteres lebhafte Schwankungen, die Ätzflüssigkeit wird sich durch die Bewegung der Siebplatten in zwei Ebenen besonders gut mit Luft mischen und ähnlich der Wirkung einer Brause in fein verteiltem, durchaus gleichmäßigem Strahl auf die zu ätzenden Gegenstände auftreffen. Es ist klar, daß diese Wirkung bei der wellenförmigen Art der Bewegung besonders intensiv sein wird und die bekannten ähnlichen Verfahren an Wirksamkeit noch hierdurch übertroffen werden. .
Gesteigert wird diese noch, wenn die zu ätzenden Gegenstände zu beiden Seiten oder zwischen den Siebplatten fest oder beweglich angeordnet werden.
Die zu ätzenden Gegenstände werden in bekannter Weise an dem Deckel der Ätzwanne oder in geeigneten, an den Seitenwänden oder dem Boden angeordneten Plattenhaltern befestigt. Die letzteren können dabei so angeordnet sein, daß gleichzeitig mehrere Gegenstände geätzt werden können. Zu diesem Zwecke wird das Siebnetz beispielsweise senkrecht, es kann natürlich auch eine andere Lage haben, in der Ätzflüssigkeit angeordnet und die zu ätzenden Gegenstände werden zu beiden Seiten desselben angebracht bzw., wo bei größeren Ätzwannen mehrere Siebe verwandt werden, in den Zwischenräumen zwischen den Sieben zwecks Erhöhung der Intensität angeordnet. Die praktische Ausführung der Wellenbewegung der Platten bzw. der Rahmen kann ohne Schwierigkeiten durch eines der vielen hierzu geeigneten mechanischen Mittel bewirkt
werden, welche für andere Zwecke in der Technik viel verwandt werden und allgemein bekannt sind.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Ätzen von Metallplatten o. dgl., bei welcher siebartige Platten, Geflechte o. dgl. wellenförmige Bewegungen der Ätzflüssigkeit machen, gekennzeichnet dadurch, daß die siebartigen Platten o. dgl. in einem im Ätzbehälter angeordneten Rahmen derart befestigt sind, daß der in das Ätzbad eintauchende elastische Teil derselben wellenförmige Bewegungen ausführen kann.
  2. 2. Vorrichtung laut Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe in einem Rahmen befestigt sind, der sich in geeigneten wellenförmigen Kurvenführungen in der Ätzflüssigkeit verschiebt.
  3. 3. Vorrichtung laut Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu ätzenden Gegenstände zu beiden Seiten oder zwischen den Siebplatten fest oder beweglieh angeordnet sind.
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