DE23293C - Kletten-Zerstörungsapparat - Google Patents
Kletten-ZerstörungsapparatInfo
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- DE23293C DE23293C DENDAT23293D DE23293DC DE23293C DE 23293 C DE23293 C DE 23293C DE NDAT23293 D DENDAT23293 D DE NDAT23293D DE 23293D C DE23293D C DE 23293DC DE 23293 C DE23293 C DE 23293C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B3/00—Mechanical removal of impurities from animal fibres
- D01B3/02—De-burring machines or apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Kletten-Zerstörungsapparat.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1883 ab.
Die Zahl von Apparaten zur Zerstörung oder Herausnahme von Kletten bezw. überhaupt zur
Trennung der Wollfasern von den Kletten auf mechanischem Wege ist eine nicht unbeträchtliche.
Die bisherigen Apparate sind nach folgenden Gesichtspunkten construirt:
a) Die Klette wird mit der Wolle auf der Oberfläche einer Kletteriwalze in solche Lage
gebracht, dafs sie durch eine Flügel- oder Messerwalze abgeschlagen oder abgeschnitten
werden kann. ' Lawson, Calvert, Jahn, Pastor, Demeuse, Martin, Wiede u. s. w.
(s. Gr ο the, Technologie der Gespinnstfasern, Bd. I. S. 187 ff.).
b) Man sucht die Wollfasern von den Kletten abzuziehen und diese letzteren so zu
isoliren und aus der Wolle zu schaffen. Platt, Grothe u. A. (s. Grothe, Technologie, Bd. I.
S. 198 ff.).
c) A. Hopff (D. R. P. No. 668) ordnet'eine
Serie von langen Nadeln an, welche intermittirend durch die ausgebreitete Wollschicht
hin durchstechen und die Kletten dabei aufspiefsen.
d) A. Offermann (D.R.P. No. 10000) bringt über einem glatten Vorziehcylinder für das
Fliefsband der Karde, Strecke etc. einen diesen nicht berührenden, sondern in einer gewissen
Entfernung davon in festen Lagern drehenden Obercylinder mit schneidenartigen, spiralig oder
parallel zu seiner Achse eingeschnittenen Cannelirungen an, um die Kletten zu zerschneiden
und zu zerstückeln.
Der vorliegende Kletten-Zerstörungsapparat soll die Kletten dadurch zerstören, dafs man
sie durch starken Druck zerquetscht; es verlieren die eigentlich klettenden, kammartig sich
von den Blattrippen ausbreitenden krummen Haken ihre haltende Kraft, wenn sie scharf
niedergeprefst werden,. weil dann diese Häkchen am Ansatzpunkt einknicken, brechen u.s.w.
Der Apparat bearbeitet das Fliefs, wie es vom Peigneur oder irgend einer anderen
Walze abgekämmt wird. Das Fliefs geht in ganzer Breite von P, Fig. 4, herab auf die
Führungswalze A über, so dafs das feinfaserige dünne Fliefs unter die Druckwirkung der auf A
rollenden Walzen B B' kommt, die mit grofser Kraft gegen A durch Gewichte, Federn etc.
angedrückt werden, mit ihren Zapfen gleitend in Schlitzlagern η radial zu A1 um bei Durchgang
von härteren oder dickeren Gegenständen sich heben bezw. nachgeben zu können. Hierbei
können die wenigen Wollfasern, welche die Kletten begleiten, keinerlei Schutz gegen den
Druck ausüben. Die Kletten gelangen unter die Wirkung der Walzen B B' und werden,
ihrer ganzen Länge nach ausgestreckt und geplättet, wobei durch den starken Druck alle
einzelnen Theile, besonders die an den Klettenrippen befestigten Hakenarme zerknickt und
ihrer federnden Eigenschaft beraubt werden. Eine Hauptwirkung dieser Vorrichtung ist die,
dafs die Klette nicht zerstückelt wird, sondern möglichst in einem langgeplätteten Stück verbleibt,
welches bei weiterer Bearbeitung leicht aus der Fasermasse ausscheidet. Die Walzen B
und B' sind glatt; sie können indessen mit flachen und feinen Riffeln, Fig. 3, versehen sein.
Man kann eine, zwei oder mehrere solcher Walzen über einer Unterwalze A anbringen.
Für sehr klettige Wollen ordnet man bis zu sechs solcher stark angeprefster Walzen um die
Trommel A an.
Man schaltet diesen Klettenapparat am besten hinter dem Peigneur der ersten Krempel ein.
Bei Continuekrempeln, bei welchen zwei oder drei Krempel in einer Maschine zusammengebaut
werden, ist die Aufstellung dieses Apparates hinter dem ersten Peigneur ebenfalls sehr vortheilhaft.
Man läfst dann das Fliefs vom Apparat direct auf die Vorreifswalze für den zweiten
Tambour übergehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Klettenapparat, bestehend aus einer Unter-, walze A und aus einer oder mehreren gegen A durch Feder-, Gewichts- oder anderen Druck angeprefsten glatten oder flach geriffelten Walzen BB', zwischen denen die klettigen Wollfasern in dünnem, feinem Fliefs in ganzer Breite hindurchgeführt werden, so dafs die Kletten unzerschnitten oder unzerstückelt geplättet oder flach gedrückt und ihrer klettenden Eigenschaften beraubt werden. Die Zapfen der Walzen B drehen sich in Schlitzlagern, so dafs sie bei Durchgang stärkerer und harter Körper sich heben bezw. ausweichen können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23293C true DE23293C (de) |
Family
ID=299856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23293D Active DE23293C (de) | Kletten-Zerstörungsapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23293C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928874C (de) * | 1951-01-18 | 1955-06-13 | Wuerttembergische Textilmaschb | Mechanische Belastungseinrichtung fuer Florquetschen |
-
0
- DE DENDAT23293D patent/DE23293C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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