DE232640C - - Google Patents

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DE232640C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C5/00Draught assemblies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 232640 -KLASSE 63 b. GRUPPElO.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein vorderer Unterbau aus Profileisen bei Lastwagen für landwirtschaftliche Zwecke. Das Wesen der Erfindung besteht abweichend von bekannten Wagenuntergestellen, bei denen die Hauptteile aus Eisen hergestellt sind, darin, daß die Arme der Deichselgabel aus je einem Stück dicht hinter der vorderen Wagenachse umgebogen sind, und daß der
ίο die Scherenarme verbindende Querbalken vor der vorderen Radachse angeordnet ist sowie daß der Querbalken für die Drehscheibe gegenüber der vorderen Radachse um einen gewissen Betrag nach hinten versetzt ist, um das Gewicht der Deichsel auszugleichen. Es wird hierdurch erreicht, daß der Wagen besser und leichter gelenkt werden kann.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Grundriß des Wagenunterbaues,
Fig. 2 den Längsschnitt desselben nach der Linie A-A,
Fig. 3 den Längsschnitt längs der Deichselgabel nach der Linie B-B.
Fig. 4 und 5 stellen Einzelheiten der Lagerung für den Wagenbaum dar.
Wie aus den Fig. i, 2, 3 ersichtlich, ist an der quadratischen Vorderachse 1 mittels Klammern 2 die Deichselgabel 3 aus gebogenem U-Eisen befestigt. Aus Fig. 2 und 3 folgt, daß jeder der Deichselgabelarme 3 oberhalb der Achse 1 in Gestalt einer Öse, deren innere Wände von den Bodenteilen des U-Eisens und deren äußere Wände von den Flanschen des U-Eisens gebildet werden, hindurchgeht.
Die Bodenteile des U-Eisens nähern sich einander und bilden so vorn (Fig. 1, 2 und 3) Doppel-T-Balken, zwischen denen mittels Schraubenbolzen die mit entsprechendem Beschlag versehene Deichselwurzel befestigt wird.
Die Deichselschere 3 bildet somit eine Art Gabel (Fig. 1), deren auseinandergehende Enden sich auf die Achse 1 stützen, während die anderen parallelen Enden die Deichselwurzel umfassen. Die Deichselgabel 3 liegt auf der Achse ι mit den Flanschen des U-Eisens auf. Auf die nach oben ragenden Flanschen desselben ist ebenfalls mit den* Flanschen ein U-Eisen 4 von etwas größeren Abmessungen aufgelegt. Dieser Querbalken ist an der Deichselgabel mittels Schraubenbolzen 5 befestigt.
Der in horizontaler Fläche liegende Balken 4 ist entsprechend -der etwas geneigten Lage der Deichselgabel 3 in Ausschnitte der U -Eisenflansche eingelassen, welche gleichzeitig verhindern, daß der Balken 4 in der Längsrichtung der Deichselgabel 3 sich verschiebt.
An dem mittleren Teile des Balkens 4 ist mittels Niete 6 die kreisrunde Scheibe 7, durch deren Öffnung der Kuppelbolzen 8 geht (Fig. 1 und 2), befestigt.
Natürlich ist auch der Querbalken 4 mit einer entsprechenden Öffnung versehen. In dem rinnenförmigen Teil desselben (4) befindet sich eine Einlage 9, die mittels der gleichen Niete 6 befestigt ist, welche die Scheibe 7 mit dem Balken 4 verbindet. Diese Einlage 9 bezweckt, den Steg des U-Eisens, durch wel-
chen der Kuppelbolzen 8 hindurchgeht, zu verstärken und den Kuppelbolzen vor Abnutzung zu schützen.
In einiger Entfernung vom Balken 4 ist parallel zu demselben ein kleinerer Querbalken 10 aus U-Eisen angebracht, dessen etwas nach unten gebogene Enden in die Ösen der Deichselgabel 3 passen und mit denselben mittels Schraubenbolzen 11 verbunden sind.
Die Flanschen desselben sind nach oben gekehrt (Fig. 2 und 3). Die Deichselgabel 3 stützt sich mittels dieses Querbalkens 10 auf das mit Beschlag versehene Ende 12 des Wagenbaumes 13, der das Vorderteil des Wagens mit dem Hinterteil desselben verbindet. Infolgedessen wird die Deichselgabel 3 und die Deichsel 14 von dem Ende 12 des Wagenbaumes 13 in der gewünschten Lage gehalten, und zwar ohne die Möglichkeit, sich zu senken.
Der Wagenbaum 13 liegt auf dem Ansatz 15 (Fig. 2 und 4), der mit der öffnung 16' für den Kuppelbolzen 8 versehen ist und den gekröpften Teil der Achse 1 umfaßt. Dadurch wird es entbehrlich, in der Achse 1 eine Öffnung für den Kuppelbolzen 8 vorzusehen ; gleichzeitig wird dadurch eine stabile Auflagerung für den Wagenbaum gesichert, die richtig geschmiert werden kann und dadurch zur Schonung des Beschlages des Wagen-
baumes 13 beiträgt. ■
Wie besonders aus der Fig. 2 hervorgeht, liegt die Längsachse des Querbalkens 4 nicht in der durch die Längsachse der Vorderradachse führenden senkrechten Ebene, sondern liegt etwas rechts von dieser Ebene. nach hinten, so daß sie also auf der rechten Seite schräg über der Längsachse der Wagenachse sich befindet. Daraus ergibt sich, daß das Deichselgewicht durch die Wagenlast, besonders bei vollgeladenem Wagen, in mehr oder weniger großem Maße ausbalanciert wird, so daß also der Druck der Deichselgabel 3 auf den Querbalken 10 und somit auf das mit entsprechendem Beschlag versehene Ende 12 des Wagenbaumes 13 nur in beschränktem Maße zur Wirkung kommen kann.
Hierdurch wird die Reibungskraft zwischen Querbalken 10 und Wagenbaumende 12 aufs möglichste gemindert. Da gleichzeitig der Abstand der Reibungsflächen vom Drehpunkt so gering als möglich genommen ist, wobei die Reibungsflächen sorgfältig durch die Rundscheiben 7 und 17 vor Staub und Verschmutzung geschützt und wirksam geschmiert werden können, so ist es ohne weiteres ersichtlich, daß diese Ausführungsform des Wagenunterbaues, und zwar der gabelartigen Deichselschere 3, des Querbalkens 4 und 10 und des ■ nach · vorn hinausragenden Wagenbaumendes 12 sowie der besonders zweckmäßigen Auflage 15 für den Wagenbaum 13 den geringsten Widerstand beim Wenden des Wagens zu erreichen erlaubt und starke Wendungen zulässig macht, ohne die Stabilität des Wagens zu beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorderer Unterbau aus Profileisen bei Lastwagen für landwirtschaftliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme der Deichselgabel (3) aus je einem Stück dicht hinter der vorderen Wagenachse umgebogen sind, und daß der als Stütze der Deichselgabel (3) auf dem vorn verlängerten Wagenbaumende (12) dienende Querbalken (10) statt, wie sonst üblich, hinter der Vorderachse (1) -. vor derselben angeordnet ist, wodurch der Wagen beim Lenken einen größeren Wendebpgen machen kann als bei der bisher üblichen Deichselgabelanordnung, und daß der Querbalken (4) für die Drehscheibe^) auf der Deichselgabel (3) so angeordnet ist, daß die Längsachse desselben,die Längsachse der Wagenradachse (1). nach hinten überragt, wodurch das Gewicht der Deichsel (14) vermittels des Gewichtes des Wagenvorderteiles (gegebenenfalls mit Ladung) ausgeglichen werden kann, das Ganze zu dem Zweck, den Reibungswiderstand zwischen dem Querbalken (10) der Schere und dem vorderen Ende des Langbaumes herabzumindern, so daß beim Wenden eine kleinere Kraftaufwendung des Zugtieres und leichtere Wagenlenkung als bisher ermöglicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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