DE231C - Aufbereitungsapparat zur Schlammabsonderung - Google Patents

Aufbereitungsapparat zur Schlammabsonderung

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DE231C
DE231C DE231DA DE231DA DE231C DE 231 C DE231 C DE 231C DE 231D A DE231D A DE 231DA DE 231D A DE231D A DE 231DA DE 231 C DE231 C DE 231C
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Germany
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drum
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turbidity
sludge separation
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A W Schmidt Bergingenieur
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
    • B03B5/56Drum classifiers

Landscapes

  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

1877.
Klasse 1.
ADOLPH W. SCHMIDT in DILLENBURG. Aufbereitungs-Apparat zur Schlammabsonderung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1877 ab.
Eine für viele Fälle höchst wichtige Operation bei der Erzaufbereitung ist diejenige des Aufweichens und Abwaschens, um thonige Massen zu entfernen und das Haufwerk für die fernere Behandlung geeignet zu machen.
Je schlammiger und thoniger ein Haufwerk ist, desto höher steigen die Erzverluste, weil es häufiger in Arbeit genommen werden mufs und mehr Wasser, Kraft und Anlagewerthe aufzuwenden sind.
Ein wünschenswertes Ziel bei der Aufbereitung war deshalb von jeher die Abtrennung der schlammigen Trübe von den gewaschenen Massen, auf dafs die erstere nicht mit in die Siebapparate gelange, die feinen Siebe verlege, die Separation durch Adhäsion verlangsame und die Producte verunreinige.
Einige Abhülfe suchte man in der Anwendung grofser Wassermengen, ohne jedoch den Zweck ganz zu erreichen.
Man hatte zwar versucht, einen Gegenstrom heller Wasser in der Waschtrommel anzuwenden, und die trüben Wasser am hinteren Ende übertreten zu lassen, während das gereinigte Haufwerk am vorderen Ende in die Siebtrommeln fiel. Mit der Trübe aber treten auch noch aufgeschlossene und unaufgeschlossene Erzmassen, gröfsere und kleinere, über den Rand, in Folge der rollenden und stürzenden Bewegung des Trommelinhaltes. Siebähnliche Vorrichtungen waren nicht wohl anwendbar.
Man sah deshalb von einem solchen Verfahren mit Gegenstrom ab und liefs die Trübe mit den gewaschenen Massen zusammen austreten. Es war nun stets ein besonderes Nachspülen in den weiteren Processen erforderlich und die Gegenwart des Schlammes machte sich stets unangenehm fühlbar.
Durch den in der beiliegenden Zeichnung dargestellten, höchst einfachen Apparat wird dieser Uebelstand vermieden, und die Anwendung eines Gegenstromes heller Wasser, bezw. der Austritt der Trübe (bezw. des Schlammes) am Hinterende der Trommel sehr leicht ermöglicht.
Es wird nämlich bei jeder Tour der Trommel eine Portion Trübe aus der Trommel genommen und in eine relativ ruhige Bewegung versetzt, dabei sinken die gröfseren Theile nach unten, während der obere Theil der Trübe in der Folaje abläuft. Der Bodensat?, geht wieder mit dem Reste der Trübe in die Trommel zurück.
Das hintere Ende der Trommel ist mit einer in Bezug auf den Boden concentrischen (Fig. 1—5), oder spiralförmigen (Fig. 6) Rinne versehen. Die Rinne communicirt bei K mit dem Trommelinnern durch mehrere Oeffnimgen O1 O2 etc., durch welche die Trübe übertritt und ferner durch die Oeffnung O1 durch welche der Rest wieder zurücksinkt; hinter O ist die Rinne durch das schiefe Stück m η (Fig. 4) abgeschlossen.
Der äufsere, dem Trommelboden a b parallele oder allmälig etwas genäherte Rand c d der Rinne hat von M bis E mit dem ersteren gleiche Höhe, oder ist überhaupt auf dieser Strecke nur eben so hoch, dafs keine Trübe überläuft, von E aber senkt er sich allmälig über GBL und D bis M, von E ab also läfst er die nach und nach überschiefsende Trübe ablaufen; von M bis H findet die gänzliche Entleerung des Restes nach dem Trommelinnern statt (Fig 2, 3 und 4).
Ist die Flüssigkeit durch die Löcher O1 0, etc. in die Rinne eingetreten, so schlägt sie zunächst keine Wellen mehr und die gröberen, leicht absetzbaren Theile, desgleichen andere, kleinere, spec, schwerere, sinken zu Boden und werden, an diesem haftend, nach links (der Zeichnung nach) bewegt, indem sie dabei als eine etwas zusammenhängende, breiige Masse an dem stets emporsteigenden Rinnenboden herabsinken, während die Trübe, rasch beweglich, immer den tiefsten Punkt innehält oder nach rechts vorauseilt. Ist ihr Spiegel an den niedriger werdenden Rand gekommen, so fliefst allmälig die oberste Schicht über und fallt in die vorgelegte Rinne (Fig. 1) und von da beispielsweise in einen Spitzkasten.
Der Flüssigkeitsstand in der Rinne abcd läfst sich durch Oeffhen und Schliefsen von 0, sowie durch einen seitlichen Randschieber oder Erhöhen des Bodens durch Einlage veränderlich machen, ebenso die Menge der Trübe.
Will man der Schlammtrübe längere Zeit und mehr Gelegenheit zum Absetzen geben, so kann man die Absonderungsrinne auch spiralisch krümmen, die eingetretene Flüssigkeit gelangt dann mit dem kleiner werdenden Radius in ein noch günstigeres Verhältnifs (Fig. 6).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE231DA 1877-07-03 1877-07-03 Aufbereitungsapparat zur Schlammabsonderung Expired - Lifetime DE231C (de)

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DE231DA Expired - Lifetime DE231C (de) 1877-07-03 1877-07-03 Aufbereitungsapparat zur Schlammabsonderung

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DE (1) DE231C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016271B (de) * 1952-05-07 1957-09-26 Stamicarbon Verfahren zur Reinigung von Rohphenol, das durch Alkalischmelze von Benzolsulfonsaeure erhalten worden ist
DE1026753B (de) * 1952-08-16 1958-03-27 Metallgesellschaft Ag Verfahren zum Reinigen von Phenolen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016271B (de) * 1952-05-07 1957-09-26 Stamicarbon Verfahren zur Reinigung von Rohphenol, das durch Alkalischmelze von Benzolsulfonsaeure erhalten worden ist
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