DE2318540C3 - Einrichtung zum Umschalten auf Stillstandsbetrieb eines Laufbildprojektors für verschiedene Finnstreifentypen derselben Breite - Google Patents
Einrichtung zum Umschalten auf Stillstandsbetrieb eines Laufbildprojektors für verschiedene Finnstreifentypen derselben BreiteInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03B1/42—Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
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Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Umschalten auf Stillstandsbetrieb eines Laufbildprojektors für verschiedene Filmstreifentypen derselben
Breite, mit einem um einen zur Filmebene parallelen und an einer Grundplatte angebrachten Zapfen schwenkbaren Greifer und mit einer über eine Stift-Schlitz-Führung in einer Ebene senkrecht zur Projektionsrichtung
verschieblichen Filmführung zur Verstellung der Bildfenstermaske und seitlichen Filmlage.
Bei einem bekannten Laufbildprojektor für Filme unterschiedlicher Perforation und Bildgröße (DE-AS
99 523) ist ein Transportgreifer für den schrittweisen Fimvorschub gegenüber dem Gehäuse verschwenkbar
angeordnet und es wird über eine Stift-Schlitz-Führung eine Bildfenstermaske gegenüber dem Gehäuse verstellbar geführt, um verschiedene Bildfensteröffnungen
je nach Verwendung eines bestimmten Filmtyps in den Strahlengang einzuschalten= Allerdings ist dieser be- ω
kannte Laufbildprojektor nicht für eine Umschaltung auf eine Standbildprojektion geeignet.
Eine bekannte Vorrichtung zur Umschaltung der Vorführgeschwindigkeit von Filmprojektoren (DE-OS
12 386) erlaubt auch eine Umschaltung auf Still-Standsbetrieb, indem durch eine Schaltung eine Verbindungsplatte über einen Nocken derart verstellt wird,
daß ein auf dieser Verbindungsplatte angeordneter
Zwischenhebel gegen einen Stift anschlägt Ober eine
Antriebsnadel wird schließlich der Greifer von einer Nocke abgehoben, so daß der Film nicht weitertransportiert wird. Dieser bekannte Mechanismus ist
allerdings aufwendig und aufgrund seiner vielen Gelenkstellen in erhöhtem Maße verschleißanfällig, was
letztlich die Qualität des Vorführbetriebes beeinträchtigt und die Lebensdauer des Gerätes erheblich
reduziert Bei der Umschaltung auf Standbildprojektion wird dabei auch ein Wärmeschutzfilter in den
Strahlengang zwischen Lampe und Film geschaltet
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine im
Aufbau einfache Einrichtung zum Umschalten auf Stillstandsbetrieb eines Laufbildprojektors für verschiedene Filmstreifentypen derselben Breite zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß ein um den Zapfen schwenkbares, dabei den Greifer außer Eingriff aus dem Filmstreifen bringendes
Ausrückelement vorgesehen ist, welches mindestens einen die Stift-Schlitz-Führung mit bildenden Schlitz zur
Führung mindestens eines an der Filmffihrung angebrachten Stiftes aufweist und einen zur Schwenkrichtung schräg liegenden Betätigungslappen, der beim
Verschwenken des Ausrückelements einen Schwenkhebel so betätigt, daß dieser ein an ihm angebrachtes
Wärmefilter in den Strahlengang einbringt
Gemäß der Erfindung wird also der Transportgreifer über ein mit diesem auf einem gemeinsamen Zapfen
gelagerten Ausrückelement ohne Zwischenschaltung weiterer Bauteile betätigt, wobei dieses Ausrückelement zusätzlich den Schlitz zur Führung eines die
Bildfenstermaske enthaltenden Bauteils zur Einstellung des Laufbildprojektors für verschiedene Filmstreifentypen aufweist. Ein Betätigungslappen am Ausrückelement bringt einen Wärmefilter in den Strahlengang,
wenn das Ausrückelement zur Betätigung des Transportgreifers verschwenkt wird. Das gemäß der Erfindung vorgesehene Ausrückeleroent betätigt also sowohl
den Transportgreifer wie auch de,i Wärmefilter und wirkt als Führungselement für das die Bildfenstermaske
enthaltende Bauteil zur Einstellung des Projektors auf verschiedene Filmstreifentypen mit, so daß also durch
die Konzentration verschiedener Funktionen auf dieses eine Ausrückelement bzw. dessen Zwischenschaltung
ein einfacher konstruktiver Aufbau der Laufbildprojektoreinrichtung gewährleistet ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen 2 und 3 zu entnehmen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf die Umschalteinrichtung b'.i Laufbetrieb des Projektors,
Fig.3 einen Schnitt durch die Umschalteinrichtung,
der das Ausrückelement und den Greifer bei Super-8-Filmbetrieb zeigt, gesehen in Richtung gegen den
Projektionsstrahlengang,
F i g. 4 den nämlichen Schnitt wie bei F i g. 3 bei Standard-8-Filmbetrieb,
Fig,5 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der Umschalteinrichtung mit einem zweigeteilten Ausrückelement,
F i g. 6 eine perspektivische Darstellung des Ausrückelements und des Greifers,
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung eines die
Bildfenstermaske enthaltenden Bauteiles,
F i g. 8 ein auf das Bauteil gemäß F i g. 7 aufsetzbares Bauelement zum Andrücken des Filmes in der
F ί g. 9 eine Ansicht eines Befestigungselements des die Bildfenstermaske enthaltenden Bauteils an einem
projektorfesten Teil
Der Mechanismus des Laufbildprojektors wird außer
durch das nicht dargestellte Treibaggregat und dem nicht dargestellten Obersetzungsgetriebe wesentlich
durch den Projelctionsteil m.;t dem Greifermechanismus
gebildet. Wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich ist, befindet
sich dieser Greifermechanismus auf der inneren Wand eines Projektorkörpers 1 und besteht aus dem Greifer 2,
der die Form eines doppelarmigen Hebels hat und verstellbar und schwenkbar auf dem senkrechten
Zapfen 23 gelagert ist, der auf der inneren Wand des Projektorkörpers 1 befestigt ist Der Arm 21 des
Greifers 2 endet mit zwei Zähnen 211 zum Eingriff mit
der Perforierung des Filmstreifens Fund am Ende des
zweiten Arms 22 ist das Kontaktelement 221 angeordnet, welches durch Druck der Zylinderfeder 24, die mit
ihrem zweiten Ende am Teil 241 befestigt ist, im ständigen Kontakt mit der axialen Kurvenscheibe 251
ist und welches ferner durch die Zugkraft der mit ihrem zweiten Ende am Projektorkörper 1 befestigten
Zylinderfeder 26 im ständigen Kontakt mit der radialen Kurvenscheibe 252 ist (F i g. 3). Diese radiale Kurvenscheibe 252 und die axiale Kurvenscheibe 251 sind mit
der Umlaufblende 253 verbunden, die eine Einheit mit einer auf der Welle 3 angeordneten Buchse 254 bildet,
wobei die Welle mit ihren beiden Enden in Lagern 31 und 32 drehbar gelagert ist und über eine Riemenschei- 3ü
be 33 und einen nicht dargestellten Elektromotor angetrieben wird. Auf der anderen Seite der inneren
Wand des Projektorkörpers 1 ist auf Führungszapfen 11
die Grundplatte 4 des Projektors angeordnet, die mit Hilfe der Zylinderfedern 12 gegen die Wand des π
Projektors gedruckt und durch einen Ring 13 gesichert ist.
Auf der Grundplatte 4 des Projektors sind ferner eine Fassung 46 zur Aufnahme der nicht dargestellten
Projektionslampe und ein Träger 47 zur Aufnahme des *o
Projektionsobjektivs 48 befestigt. Wie aus F i g. 7 und 8 hervorgeht, besteht die Filmführung 5 aus zwei
selbständigen Einheiten, und zwar aus dem Grundteil 50 und dem Andruckteil 55 der Filmführung. Der Grundteil
50 der Filmführung wird im wesentlichen durch die ·»>
Grundplatie 51 in der Form einer ebenen Platte mit
gebogenem oberen und unteren Rand 510 mit Aufhängeösen 511 gebildet, in welchen der Andnickteil
55 der Filmführung gelagert ist. Im Grundteil 50 der Filmführung sind zwei senkrechte Schlitze 512 für den >o
Durchgang der Zähne 211 des Greifers 2, ein Fenster 513 rechteckiger Form für den Durchgang der von der
nicht dargestellten Projektionslampe emittierten Lichtstrahlen, und ferner zwei senkrechte Schlitze 514 für die
verstellbare Lagerung der Lagestifte 522 ausgebildet, ~>3 welche an der auf der Grundplatte 51 verstellbar
gelagerten Platte 52 befestigt sind. Diese Platte 52 hat eine ebene Form; in ihrem vorderen Teil befindet sich
der Betätigungsvorgang 521 und der Anschlagvorsprung 526, während in ihrem oberen und unteren Teil w)
die zwei bereits erwähnten Lagestifte 522 gelagert sind. An der Platte 52 ist die verstellbare Maske 523 befestigt,
in welcher zwei ungleich große Bildfenster 524 und 525 übereinander angeordnet sind. An der Grundplatte 51
ist ferner mit Schrauben 531 das Formteil 53 befestigt, in hj
welchem zwei senkrechte Schlitze 533 ausgeführt sind, durch welche die Zahn j 211 des Greifers 2 führen und
die durch ihre f^age mit den in der Grundplatte 51
ausgeführten senkrechten Schlitzen 512 übereinstimmen. Zwischen diesen senkrechten Schlitzen 512 ist eine
öffnung 534 ausgeführt Ein Filmstreifen F, der sich in der in dem Formteil 53 ausgeführten Führungsnut 535
befindet, wird durch Druck der Seitenwand 541 der federnden Andruckplatte 54 gegen die gebogenen
Ränder gedruckt
Der Andruckteil 55 der Filmführung besteht aus der
eigentlichen Andruckplatte 550 und der Grundplatte 560. In der Andruckplatte 550 sind in der Achse der
Lichtstrahlen, die von der nicht dargestellten Projektionslampe emittiert werden, ein Fenster 551 und zwei
senkrechte Schlitze 552 für den Durchgang der Zähne 221 des Greifers 2 ausgeführt Ferner ist diese
Andruckplatte 550 mit zwei Säulen 553 versehen, die durch die Grundplatte 560 führen, zwischen welcher und
der Andrückplatte 550 Zylinderfedern 554, gesichert durch Ringe 555, angeordnet sind Die Grundplatte 560
des Andruckteils 55 der Filmführung hat die Form einer
ebenen Platte mit gebogenen Zungei» 561 zur Lagerung
in den auf der Grundplatte 560 ausgeführten Aufhängeösen 5111 und ist mit einem drehbaren Zylinder 562 zur
Führung des Filmstreifens F und einem Fenster 563 versehen,, welches in der Achse der Lichtstrahlen liegt
In ihrem hinteren Teil ist ein Vorsprung 564 vorgesehen.
Wie aus F i g. 1 und 6 hervorgeht hat das Ausrückelement 6 die Form eines Rahmens und ist mit Hilfe der
Ösen 63, die durch einen Schlitz 49 führen, schwenkbar auf dem senkrechten Zapfen 23 angeordnet und zu
einem abgewinkelten Teil 40 der Grundplatte 4 über eine Feder gedrückt Im vorderen Teil 61 dieses
Ausrückelements 6 sind zwei schräge Schlitze 65 ausgeführt in weiche die Lagestifte 522 der Filmführung
5 eingeschoben sind, und ferner ist ein Betätigungsvorsprung 6(5 vorgesehen, der durch das nicht dargestellte
Gehäuse des Projektors führt Auf der Lampenseite ist auf dem Ausrückelement 6 ein Betätigungslappen 67
ausgeführt welcher dadurch, daß er in den Schlitz 685 einrastet sich im Kontakt mit dem kürzeren Arm 681
des doppelarmigen Hebels 68 befindet. Dieser doppelarmiqe Hebel 68 ist schwenkbar auf dem Zapfen 683
gelagert, welcher auf dem abgewinkelten Teil 40 der Grundplatte 4 des Projektors befestigt und gegen
Herausschieben durch einen Sicherungsring 684 gesichert ist. Am Ende des längeren Armes 682 des
doppelarmigen Hebels 68 sind kreisförmige öffnungen 686 ausgeführt und ein Wärmefilter 69 befestigt.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht wird der Filmstreifen F über die Filmführung 5 geführt wo er in der
Führungsnut 535 des Grundteils 50 der Filmführung gelagert und durch die Andruckplatte 550 des
Andruckteils 55 der Filmführung geklemmt wird. Dufoh
seinen einen Seitenrand stützt er sich auf die gebogenen bänder 532 des Formteils 53 und auf seinen zweiten
Seitenrand drückt die Seitenwand 541 der federnden Andruckplatte 54. Falls ein Standard-8-Filmstreifen
projiziert wird, wird in den Strahlengang das Bildfenster 524 eingeschaltet welches durch seine Abmessungen
den Abmessungen des Bildes dieses Filmstreifentyps entspricht. Das Einschalten des Bildfensters 524 wird
durch Umschalten der Platte 52 mit Hilfe des Betätigungsvorsprungs 521 in die untere Lage durchgeführt. In diesem Falle wird mit Hilfe der Lagestifte 522,
die in die in dem vorderen Teil des Lageelements 6 ausgeführten schrägen Schlitze 65 eingeschoben sind,
die gesamte Filmführung 5 aus dem Projektor hinausgeschoben, wodurch sowohl die entsprechende
Lage der Perforierung des Filmstreifens F gegenüber
den Zähnen 211 des Greifers 2 als auch die richtige Lage
der Mitten der Bilder des Filmstreifens F gegenüber dem Lichtstrahlenbündel erhalten werden.
Falls ein Super-8-Filrmtreifen projiziert wird, wird
mit Hiife des Betätigungs;vorspmngs 521 die Platte 52
> wieder in ihre obere Randlage verstellt. Dadurch wird in den Lichtstrahlengang das; Bildfenster 525 eingeschaltet,
welches durch seine Abmessungen der Größe des Bildes dieses Filmstreifentyps entspricht. Mittels der Lagestifte
572 wird die Filmführung 5 in das Gerät hineingescho- r bcn. wodurch Mitten der Bilder wieder in ihre richtige
Lage geraten.
Wie in F i g. 1 dargestellt ist, wird das Ausrückelement 6 beim Projizieren des Filmstreifens F gegen den
gebogenen Teil 40 der Grundplatte 4 des Projektors ' ■ gedruckt. In diesem Falle wirkt das Kontaktelement 221
durch keinen Druck auf den Greifer 2, welcher in diesem Fall seine Funktion erfüllt, d. h. er schaltet mit seinen
^«i <«« « j__ r--:i λ :f rrt » n~: c«nHJu;unm
jektion wird das Ausrflckelement 6 um den senkrechten .".
Zapfen 23 in Richtung der nicht dargestellten Projektionslampe herumj;eschwenkt, wodurch das auf
dem hinteren Teil 62 dieses Ausrückelements angeordnete Kontaktelement 221 durch Druck auf den Greifer 2
wirkt und seinen Arm 21 so weit ausschwenkt, bis die Zähne 211 aus ihrer Eingriffslage mit der Perforierung
des Filmstreifens Fausgerückt werden, wodurch dessen
Fortschaltung verhindert wird. Gleichzeitip rni' der
Ausschwenkung des Ausrückelements 6 wirkt der Betätigungslappen 67 auf den kürzeren Arm 681 des '
doppelarmigen Hebels 68, so daß der längere Arm 682 mit dem daran angeordneten Wärmefilter 69 in eine
solche Lage ausgeschwenkt wird, daß er das Lichtbündel abdeckt und dadurch den Zutritt der Lichtstrahlen
zum Bildfenster 524 bzw. 525 verhindert, so daß die · Wärmestrahlen den Filmstreifen F nicht beschädigen
können.
Die Filmführung 5 ist auf dem abgewinkelten Teil 40 der Grundplatte 4 des Projektors so angeordnet, daß sie
in vertikaler Ebene durch ihre gebogenen Ränder 510 geführt wird, und in horizontaler Ebene ist das maximale
Einschieben der Filmführung durch den Anschlagvorsprung 526 beschränkt. Ihre feste unausschiebbare Lage
ist bei der Projektion sowohl durch die Lagerung der Lagestifte 522 in den schrägen Schlitzen 65 als auch
durch den Sicherungsvorsprung 64 gesichert. Falls es erwünscht ist, die Filmführung 50 hinauszuschieben, isi
es nötig, das Lageelement 6 in Richtung der niehl dargestellten Projektionslampe auszuschwenken, wodurch
die erwähnten I.agestifte 522 aus den «schragen
Schlitzen 65 hinausgeschoben werden. Durch das Ausziehen der gebogenen Zungen 561 aus den
Aufhängeösen 511 ist es möglich, den Andruckfeil 55 der
Filmführung vom Grundteil 50 der Filmführung zl; trennen, was den Zutritt zu Bildfenstern 524 bzw. 525
und /u der Führungsnut 535 erheblich erleichtert, ζ. Β im Falle ihrer Reinigung.
pnp Δ ι icfiihr
n-rul tfMcnip
bildprojektor ist nicht die einzige mögliche Lösung Wie z. B. in F i g. 5 dargestellt ist, kann das Ausrückelement
6 aui zwei Teilen bestehen, von denen der auf dcrr senkrechten Zapfen 23 schwenkbar gelagerte innere
Teil 60 direkt an dem gebogenen Teil 40 der Grundplatte 4 des Projektors anliegt und zwei schräge
Schlitze 65 zur Lagerung der Lagestifte 522 trägt. Au demselben senkre^iti-n Zapfen 23 ist schwenkbar auch
der auße· ? Teil 601 gelagert, welcher wie in dei
vorhergehenden Lösung das Kontaktelement 221 füi den Kontakt mit dem Greifer 2 und den Betätigungslap
pen 67 zur Betätiguni; des schwenkbaren Wärmefilter:
69 enthält. Obwohl diese Lösung in bezug auf di< Bauweise anspruchsvoller ist, besteht ihr Vorteil voi
allen Dingen darin, daß durch das Ausschwenken de: äußeren Teils 601 nur die Zähne 211 des Greifers ;
ausgerückt werden, wodurch die Standbildprojektior beim eingeschalteten Wärmefilter 69 gesichert wird
während die Filmführung 5 weiterhin in fester unveränderter Lage bleibt.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Einrichtung zum Umschalten auf Stillstandsbetrieb eines Laufbildprojektors für verschiedene
Filmstreifentypen derselben Breite, mit einem um einen zur Filmebene parallelen und an einer
Grundplatte angebrachten Zapfen schwenkbaren Greifer und mit einer über eine Stift-Schlitz-Führung in einer Ebene senkrecht zur Projektionsrichtung verschieblichen Fflmführung zur Verstellung
der Bildfenstermaske und seitlichen Filmlage, dadurch gekennzeichnet, daß ein um den
Zapfen (23) schwenkbares, dabei den Greifer (2) außer Eingriff aus dem Filmstreifen bringendes
Ausrückelement (6) vorgesehen ist, welches mindestens einen die Stift-Schlitz-Führung mit bildenden
Schlitz (65) zur Führung mindestens eines an der Filmführung (5) angebrachten Stiftes (522) aufweist
und einen zur Schwenkrichtung schräg liegenden Betätigungstappen (67), der beim Verschwenken des
Äusrücke'iemenis einen Schwenkhebel (682) so betätigt, daß dieser ein an ihm angebrachtes
Wärmefilter (69) in den Strahlengang einbringt
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Randteil (62) des im nichtausge-
schwenkten Zustand an einen Abschnitt (40) der Grundplatte (4) anliegenden plattenförmig ausgebildeten Ausrückelements (6) mit dem Greifer (2) über
ein an diesem ausgebildeten Kontaktelement (221) zusammenwirkt.
3. Einrich: :ng nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrückelement aus zwei aufeinanderliegenden, um den
Zapfen (23) schwenkbarer. Teilen (60, 601) besteht, und daß der filmführungsfernere Teil (601) auch
allein schwenkbar ist und der filmführungsnähere Teil (60) mindestens einen Führungsschlitz (65)
enthält.
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