DE2316468A1 - Maschine zum ziehen von zuckermasse zu faeden fuer zuckerwatte - Google Patents
Maschine zum ziehen von zuckermasse zu faeden fuer zuckerwatteInfo
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Description
TEL 06 51-34BM :·
Trier, den 28.3.1973
Firma
S.A.S. Giovanni Ruffinatti & C. Turin - Italien
Die Erfindung betrifft eine Naschine zum Ziehen von Zuckermasse zu Fäden» für Zuckerwatte.
Es sind bereits Maschinen zum Ziehen von Zuckermasse zu Fäden, auch Zuckerzieher genannt, bekannt. Diese Maschinen dienen dazu,
Luft in die Zuckermasse zu bringen, um das Volumen des Zuckers zu erhöhen, und der Zuckermasse einen fadenförmigen Charakter
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und seidigen Glanz zu verlegen, so wie es in der Süßwarenindustrie
gefordert wird. λ
. Bei einer bekannten Maschine hat der Mechanismus zum Ziehen der
Zuckermasse einen mittleren Dorn, der an einem Ende von einem stationären Maschinenkörper getragen wird. Die Maschine hat ferner
ein Paar Ergänzungsdorne, die beweglich, parallel und im Abstand
zum mittleren Dorn angeordnet sind. Die Ergänzungsdorne sind an einen Ende am Maschinengehäuse gehalten. Die beweglichen Dorne
sitzen um 180 versetzt an zwei Armen, die auf Antriebswellen verkeilt sind und parallele Achsen haben. Sie sind in der Höhe des
mittleren Dornes angebracht. Die Wellen werden vorzugsweise mit
derselben Drehgeschwindigkeit in entgegengesetztem Drehsinn bewegt,
während die Länge der Arme so gewählt ist, daß jeder der Ergänzungsdorne sich satellitartig um den mittleren Dorn dreht.
Bei der bekannten Maschine sind die Teile der Maschine, die den
mittleren Dorn und* die Teile, die die beweglichen Ergänzungsdorne
halten, in einem bestimmten Abstand zueinander angeordnet. Der mittlere Dorn und die Ergänzungsdorne stehen dabei waagerecht.
Eine solche Anordnung bringt zahlreiche Nachteile mit sich. Bei
Beginn der Arbeit muß die Zuckermasse besonders eingeführt und
um den mittleren Dorn gelegt werden. Die Beschickung ist wegen
der schlechten Zugänglichkeit des Bereiches, in dem sich die Dorne
befinden, und auch wegen des Zustandes der Zuckermasse, die stark plastisch ist und dazu neigt, durch die Schwerkraft zu -verlaufen,
nicht leicht. Die Zuckermasse kann schlecht gehandhabt werden, weil sie stark zusammenhangt und zusammenklebt. Außerdem.hat die
Zuckermasse die Tendenz, sich unregelmäßig zwischen die Dorne auszubreiten.
Diese Tendenz besteht auch dann, wenn die Naschine arbeitet.
Es ist daher nötig, ständig den Gang der Arbeiten zu Überwachen
und durch das Bedienungspersonal die Zuckermasse zwischen den verschiedenen Dornen beobachten zu lassen. Wenn diese Überwachungen
bei der laufenden Naschine durchgeführt werden, sind sie
für das Bedienungspersonal gefährlich. Wenn man aber auf Sicherheit
bedacht ist, muß die Naschine außer Betrieb gesetzt werden.
Dadurch verlängert sich die Arbeitszeit, die für das Ziehen der
eingefüllten Zuckermasse zur Erreichung des gewünschten Effektes notwendig ist. Auch das Entleeren der fädigen Zuckermasse aus der
Naschine ist beschwerlich, ebenfalls das Säubern der Dorne und der
übrigen Teile der Naschine. Es bilden sich nämlich unvermeidlich viele harte Krusten, die durch das Abfüllen der Zuckermasse entstehen.
Diese Zuckerschichten werden beim Abkühlen steif. Ein weiterer Nachteil der Naschine besteht in der beschränkten Rotationsgeschwindigkeit der beweglichen Arme für die Ergänzungsdorne« Das
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hot zur Folge/ daß deaf Aisbeits^rgangider erfeidei·lieh i&t, 4fit(
der Zuckermassei die gewünschten Eigenschaften zu geben, sehn? long©
dauert. ;'Ti- ■- - :" ' ::.-\ - · ■ * ■■-..-. ."-.. ■ - -, ■ .. ■ :-;' ..-■■:
Die Erfindung hat daher die Aufgabe, eine Maschine zu .erstellen,·
die frei von den beschr-iebenen Nachteilen ist, einwandfrei arbeitet,
leicht zu beschicken und zu säubern ist. ;
Zur Läsung dieser Aufgabe wird eine Maschine der eingangs genannten Art mit einem mittleren Dorn, der an seinem einen Ende von
einem stationären Untergestell der Maschine gehalten ist und mit
einem Paar beweglicher Ergänzungsdorne, die parallel und im Abstand zum mittleren Dorn stehen, um 180 versetzt sind und von
zwei rotierenden Armen des Maschinenoberteils gehalten sind, vorgeschlagen,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß der mittlere Dorn
und die beweglichen Ergänzungsdorne vertikal verschiebbar sind, daß das Maschinenoberteil, das die beweglichen Ergänzungsdorne
trägt, oberhalb des oberen freien Endes des mittleren Dornes angeordnet ist und daß das Untergestell der Maschine, das den auf-
und abbewegbaren mittleren Dorn hält unter einem horizontalen Tisch, der die zu bearbeitende Zuckermasse trägt£ angeordnet
ist.
Vorteilhaft sind die Ergänzungsdorne in einem vertikal gegenüber
dem Untergestell der Naschine verschiebbaren Oberteil angeordnet
und ist der mittlere Dorn im Untergestell unterhalb des Tisches angeordnet. Der mittlere Dorn ist dabei nach oben durch eine Bohrung im mittleren Bereich des Tisches bewegbar, so daß sein freies
Ende aus der Oberfläche des Tisches herausragt, und der mittlere Dorn ist soweit absenkbar, daß sein freies Ende unterhalb der Tischoberfläche verschwindet.
Nach einer Weiterentwicklung der Erfindung ist die Bewegung des
mittleren Domes und des Oberteiles der Maschine mit den Ergänzungsdornen von einem einzigen Motor Über einen Steuermechanismus
betätigbar, wobei sich der mittlere Dorn hebt, wenn das Oberteil mit den Ergänzungsdornen sich senkt, wobei die Bewegungen aufhören,
wenn die freien Enden der Ergänzungsdorne nur wenig, vorzugsweise 2 mm, von der oberen Fläche des Tisches entfernt sind, wobei der
mittlere Dorn sich senkt, wenn das Oberteil sich hebt und wobei das Anheben des Oberteiles aufhört, wenn der mittlere Dorn vollständig unterhalb der Oberfläche des Tisches ist.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt. Es
zeigen:
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Fig. 1 die erfindungsgemäße Maschine in Seitenansicht mit einem
teilweisen Schnitt, wobei sich das Oberteil in der oberen
Endstellung des Hubes befindet, -
Fig. 2 die Maschine in Draufsicht mit einem teilweisen Schnitt,
Fig. 3 die Maschine in Vorderansicht, ebenfalls teilweise ,im
Schnitt,
Fig. 4 den Steuermechanismus der Maschine schematisch,
Fig. 5 die Maschine in Seitenansicht, ähnlich wie in Fig. 1, jedoch mit dem Maschinenoberteil in der unteren Endstellung
des Hubes,. " -
Fig. 6 eine Seitenansicht des Oberteils mit den Ergänzungsdornen
und den dazugehörigen Tragarmen, die gegenüber den in den
Fig. 1 und 5 dargestellten Elementen um 90 verdreht werden können,
Fig. 7 ein beispielhaftes elektrisches Schaltbild der erfindungsgemäßen
Maschine,
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FIg. S ein Funktionsschema der Maschine.
Die Maschine nach den Fig. T bis 3 besieht aus einen Untergestell 1
mit einem rechteckigen waagerechten Tisch 2, der auf de« Untergestell
befestigt ist. Der Tisch 2 Ubenagt ein wenig die vordere Wand
des Untergestells 1. Der Tisch 2 trägt an seinen dem Überragenden
Teil gegenüberliegenden Ende eine senkrechte Wand 4, die verhindern
soll, daß sich Zuckermasse Über den vorderen Rand des Tisches 2 hinaus
bewegt. Unterhalb des Tisches 2 ist schlangenförmig eine Wasserleitung 5 angeordnet, die den Zweck hat, den Tisch während der Arbeit
mit der warmen Zuckermasse abzukühlen.
Hinter der senkrechten Wand 4 hat das Untergestell 1 zwei Halterungen
6 und 6' (Fig. 3), in denen Führungsstücke 7 und 7* eingelassen
sind. In jeder Führung ist eine senkrechte Säule 8 bzw. 8f
auf- und abgleitend angeordnet, deren obere Enden in einen Körper 9 eines Maschinenoberteils 10 ragen.
Im Körper 9 ist zwischen den Befestigungsstellen der senkrechten
Säulen 8 und 8* an einem Bolzen 11 das obere Ende einer Pleuelstange
12 beweglich angeordnet. Das untere Ende der Pleuelstange ist beweglich an einem Bolzen 13 angebracht. Der Bolzen 13, der
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parallel zum Bolzen 11 steht, sitzt in Bohrungen zweier im Abstand zueinander angeordneter Zahnräder 14 und 14', die eine gemeinsame Achse haben und auch sonst gleich sind· Die Zahnräder
sitzen auf Bolzen 15 bzw. 15' verkeilt, die parallel zu den Bolzen 11 und 13 stehen. Die Lagerung ist in einem Gehäuse 16 im
Untergestell 1 angeordnet.
Die Zahnräder 14 und 14* greifen in ein Ritzel 17 bzw. 17" ein.
Die Ritzel 17, 17* sitzen auf einer Welle 18, die parallel zu den
Bolzen 15 und 15' verläuft und die mittels eines Motors 19 über
eine aus Treibriemen und Riemenscheibe bestehende Transmission 20 und einer Schnecke 21 antreibbar ist.
Innerhalb des Untergestells 1 der Naschine ist an der oberen -Wand la des Gehäuses ein Halter 22 angebracht, in dem ein mittlerer Dorn 23, der durch eine Bohrung im mittleren Bereich des
Tisches 2 geht, auf- und abbewegbar ist» Das untere Ende des
mittleren Domes 23 ist mit zwei querliegenden Bolzen 24 verbunden, die achsgleich und parallel zur senkrechten Wand 4 verlaufen.
Jeder dieser querliegenden Bolzen ist mit dein unteren Ende einer Pleuelstange 25 beweglich verbunden. Die oberen Enden der Pleuel-
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stange sind mit den Enden einer Gabel 26a beweglich verbunden,
die am Ende eines Armes 26 sitzt. Der Arm 26 ist auf einer waagerechten Welle 27 verkeilt. Die Welle ist parallel zur Wand 4 angeordnet
und innerhalb des Untergestells 1 am oberen Ende eines Halters 28 des Gehäuses 16 drehbar gelagat. An der Welle 27 befindet
sich ein zweiter Arm 29, der mit dem Arm 26 ein schwingendes Element bildet. Das der Welle 27 gegenüberliegende Ende des
Armes 29 ist mit einem Schlitz 30 ausgestattet, in dem ein Bolzen 31 parallel zur Welle 27 angeordnet ist. Der Bolzen 31 sitzt
am unteren Ende der Säule 3, das aus dem Körper 9 des Oberteils
nach unten herausragt.
Der mittlere Dorn 23 befindet sich in unterster Stellung, wobei sein oberes Ende bündig mit der oberen Fläche des Tisches 2 abschließt,
wenn der Bolzen 13, an dem die Pleuelstange 12 beweglich befestigt ist, den oberen Tiefpunkt erreicht (Fig. 1). Dagegen
tritt der mittlere Dorn 23 aus der oberen Fläche des Tisches 2 soviel wie abglich heraus, wenn der Bolzen 13 und die Pleuelstange
12 den unteren Totpunkt erreicht haben (Fig. 5).
Auf dem Bolzen 15, der das Zahnrad 14 trägt, sitzt an seinem Ende,
das zur hinteren Wand des Untergestelles zeigt, ein Scheibchen 32,
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auf dessen Außenfläche ein Röllchen 33 drehbar angeordnet ist.
Das Röllchen wird wirksam, wenn der Bolzen 13 und die Pleuelstange
12 den oberen oder unteren Totpunkt erreicht habend Es
werden dann Einschaltelemente 34 und 35 von zwei Mikroschaltern
und 37 betätigt. Wenn diese Mikroschalter eingeschaltet sind,
schalten diese den Motor 19 ab und bereiten diesen für einen
nachfolgenden Funktionszyklus vor. Der Drehsinn kann dann auch
in entgegengesetzter Richtung sein. Die Mikroschalter 36 und
sind natürlich mit einer Schaltung verbunden, die die Funktion *
des Motors 19 steuert.
Der Körper 9 des Oberteils 10 hat innen eine Aushöhlung 38, in
der ein Elektromotor 39 mit senkrechter Achse gelagert ist. Der Elektromotor treibt mittels einer Transmission 40 (Treibriemen
und Scheibe) eine senkrechte Welle 41 (Fig. 2) an. Diese Welle befindet sich in einer Aushöhlung 46 des Körpers 9 des Oberteils
Die Welle 41 trägt ein Ritzel 42, das die Drehbewegung Über ein
Zahnrad 43 und ein Zahnrad 44, das auf einer senkrechten Welle
verkeilt ist, weitergibt. Die Welle 45 ist in der Wandung 9a des Oberteils 10 derart drehbar gelagert, daß ihre Achse parallel
zur Wand 4 des Tisches 2 verläuft. Die Achse der Welle 45 ist außerdem versetzt zur senkrechten Mittelebene der Maschine.
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Das innere Ende der Welle 45 ragt aus dem Oberteil IO in Richtung
zum Tisch 2 heraus und trägt an seinem unteren Ende einen besonders geformten Arm 47, an dessen freiem Ende ein senkrechter Dorn
angebracht ist, der sich in Richtung des Tisches 2 erstreckt.
Das Zahnrad 44 ist mit einem Zahnrad 49 in Eingriff. Das Zahnrad sitzt auf einer Welle 50, die gleich der Welle 45 ist. Die Welle
hat an ihrem unteren Ende aus dem Oberteil 10 nach unten herausragend
einen Arm 51, der wie der Arm 47 geformt ist und an seinem freien Ende einen Dorn 52 trägt, der gleich dem Dorn 48 ist· Auch
dieser steht senkrecht zur oberen Fläche des Tisches 2.
Der Arm 51 ist auf der Welle 50 um 180 zur Winkelstellung des Armes 47 versetzt angeordnet.
Der mittlere Dorn 23 und die beiden Ergänzungsdorne 48 und 52 stehen parallel zueinander. Die Länge der Arme 47 und 51 ist so,
daß während der Drehbewegung der Wellen 45 und 50 im entgegengesetzten Sinn die Ergänzungsdorne 48 und 52 sich satellitartig um
den mittleren Dorn 53 drehen, ohne daß der eine den anderen behindert.
(Fig. 6) Die Proportionen des Mechanismus sind derart, daß bei Verstellen des Oberteils 10 in der Hähe und der Ergänzungs-
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dorne 4$ wd WZ i« der i-önge die «nteren iradetj J|ese3r15pi§ie #
pnd 52 sich in einem Abstand yon «twisi 2 anm zpr ipbereri Fläche des
Tisches 2 befinden, wenn d&w iolz©n 13 *M*d Ms WleyelLstignge tZ den
unteren Totpunkt erj-eiehen»
©Ie ErgiSnzungsdorne 48 und 32 und die dazugehörigen HalteörAie 47
und Sl sowie ilie Meilen 45 vnd 50 haben nicht gezeigte Kciniäie^
durch die eine Kühlflüssigkeit läuft, die von einer Kuhlflüssig?·
keltsquelle 53 kömmt. Die Kühlflüssigkeitsiquelle sitzt an der oberen
Wand des Oberteils TO, Auch der zentrale iDorn hat innere Kanäle,
die nicht dargestellt sind und die mit Kühlflüssigkeit gespeist werden.
Das Oberteil TO weist eine Schutzhülle, bestehend aus einem metallischen
Rahmen 54 mit Glasscheiben 55 und Gummistreifen 56 auf.
Dieser Schutz umschließt die rotierenden Arme 47 und 51 und auch die dazugehörigen beweglichen Dorne 48 und 52, ohne die Beobachtung
des Bereiches zu behindern, in dem diese Elemente sich bewegen.
Die Funktion der Maschine ist folgende: Die Beschickung mit der zu bearbeitenden Zuckermasse und die
Entnahme der Zuckermasse nach der fertigen Bearbeitung erfolgen, wenn die Maschine eine Stellung eingenommen hat, wie sie in Fig.l
und 4 dargestellt ist.
In dieser Stellung ist der mittlere Dorn 23 vollständig eingezogen
und ragt nicht Über die obere Fläche des Tisches 2 hervor.Die
Beschickung des Tisches mit Zuckermasse stellt keine Schwierig-t
keit dar und kann beispielsweise von einem Karren mit der gleichen Ladehöhe aus waagerecht erfolgen. Wenn die Zuckermasse in richtiger
Weise in der Mitte des Tisches 2 aufgelegt ist und sich so ausgebreitet hat, daB die beweglichen Ergänzungsdorne 48 und 52
in Aktion treten können, wird der Motor 19, der die Zahnräder 14
und 14' in Bewegung setzt, eingeschaltet. Das Oberteil 10 wird
dann nach unten gesenkt und gleichzeitig tritt der mittlere Dorn aus der Ebene des Tisches 2 heraus. Durch die Bewegung des Oberteils
10 des Bolzens 13 und der Pleuelstange 12 nach unten bis zum unteren Totpunkt betätigt das Röllchen 33 das Schaltelement
des Mikroschalters 37. Durch die Absenkung des Oberteils 10 kommt der untere Rand der Schutzhülle in die Nähe des Tisches, wodurch
Unfälle, die dem Bedienungspersonal zustoßen könnten, ausgeschlossen werden.
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Wenn das Oberteil IO unten ist, schaltet sich der Motor 39 automatisch
ein. Das Einschalten kann aber auch durch eine nicht gezeigte besondere Steuerung geschehen. Der Motor bewirkt das Arbeiten
der Ergänzungsdorne 48 und 52, die die Zuckermasse beim Ror
tieren mitnehmen und um sich selbst sowie um den zentralen Dorn 23 aufhaspeln.
Wenn die Bearbeitung der Zuckermasse den gewünschten Grad erreicht
hat, wird der Motor 19, der entgegengesetzt, oder im selben Sinne rotieren kann, wieder eingeschaltet. Diese Drehbewegung bringt den
Bolzen 13 der Pleuelstange 12 zum oberen Totpunkt. Ferner wird dadurch
das Oberteil 10 angehcten und gleichzeitig der mittlere Dorn
eingezogen. Bei dieser Bewegung wird ganz kurz das Röllchen 33 berührt,
das wiederum das Element 34 des Mikroschalters 36 betätigt. Dieser Mikroschalter stopt dann den Motor 19 und macht ihn für einen
neuen Arbeitszyklus bereit, der dann stattfindet, wenn ein erneuter
Schaltvorgang erfolgt.
Die Rotation des Motors 39 und der Ergänzungsdorne 48 und 52 um
den mittleren Dorn 23 wird sofort gestopt, wenn das Oberteil 10 seine obere Stellung erreicht hat. Hierzu dienen nicht näher gezeigte Steuermittel.
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— JO —
Des Einziehen des Domes 23 in die in Fig, 1 und 3 gezeigte
Stellung holt automatisch cbn Dorn aus der Zuckernasse heraus
wad wirkt selbstsäubernd.
Im Schaltbild der Fig. 7 sind zwei Schemata 57 und 58 für die
Steuerung gezeigt. Im ersten Schema sind Druckknöpfe 59 und 60 zum Starten und Anhalten der Maschine angegeben* Das zweite Schema
zeigt einen Hauptschalter 61, der das Schwachstromnetz von einem
Transformator^ TR aus steuert, einen Schalter 62, der einen Zeitschalter
ZT ein- und ausschaltet und eine Kontrollampe 63, die dann aufleuchtet, wenn der Schalter 61 abgeschaltet ist· Die
Schaltknöpfe 59 und 60 sind an ein Schwachstromnetz angeschlossen und Über einen nicht gezeigten Schalter mit einem Hochspannungsnetz
(Drehstromnetz L) verbunden. M 19 und M 39 sind Fernschalter, die die Funktion der Motoren 19 und 39 steuern · Der
Motor 19 bewirkt die senkrechte Bewegung des Oberteils 10 und des mittleren Domes 23. Der Motor 39 läßt die Arme 47 und 51, die
die Ergiinzungsdorne 48 und 52 tragen, rotieren. Die Fernschalter
sind wiederum mit Relais verbunden und eventuell auch mit dem Zeitschalter ZT. RT 39 und RT 19 sind bekannte Überlastungsschalter.
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Während des Betriebes der Maschine ergibt sich folgendes Schaltbild;- v" " ■ :'"" ·■■■■■■
Die Maschine wird in Betrieb gesetzt, wenn man den Steuerhebel
des Schalters 61 hebt, der sich in Stellung I befindet, wenn der
Schalter 61 geschlossen ist. Dann leuchtet die Lampe 63 auf. Durch
Betätigung des Drückknopfes "ON" wird der Schalter 59 geschlossen und das Relais Rd, das den Fernschalter M 19 in Bewegung' setzt,
wird erregt. M 19 verbindet den Motor 19 mit der Stromleitung L.
Das daraufhin erfolgende Absenken des Oberteils 10 bewirkt, daß
sich das Röllchen 33 vom Mikroschalter 34 entfernt. 36 ist normalerweise geschlossen (Fig. 4). Dadurch wird das Schließen des
letzteren erreicht. Am Ende des Absenkens des Oberteils 10 und
bei gleichzeitigem Heben des mittleren Domes 23 wirkt das Röllchen 33 auf den Mikroschalter 35, 37 ein, der normalerweise offen
ist und schließt ihn. So wird der Steuerungsschalter M39 betätigt, ,
der wiederum dem Motor 39 Strom abgibt und das Relais Rd entregt. Der Fernschalter M 19 stopt daraufhin den Motor 19. Das Oberteil
ist in unterer Stellung und die Ergänzungsdorne 48 und 52 drehen
sich um den mittleren Dorn 23. Dies geschieht in folgender Weise: a) Wenn man den Zeitschalter zT betätigt und den Schalter 62 schließt,
wird ein Zeitzählwerk in Aktion gesetzt, das mit dem Schließen des Fernschalters M 39 verbunden ist. Wenn dieses Zeitzählwerk
abgelaufen ist, betätigt der TZ das Relais Rs, das den Fern-
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schalter M 39 entregt. Damit hält der Motor 39 und erregt den
Fernschalter H 19, der den Motor 19 in Bewegung setzt. Der
Motor 19 steht still, wenn der obere Endpunkt des Oberteils erreicht ist und gleichzeitig der mittlere Dorn 23 abgesenkt
ist. Das Röllchen 33 wirkt dann von neuem auf den Mikroschalter 34, 36 hin und öffnet diesen.
b) Wenn der Fernschalter nicht betätigt wird, drehen sich die Ergänzungsdorne 48, 52 solange, bis der Druckknopfschalter
"OFF" abgeschaltet ist. Man betätigt nicht das Relais Rs, das den Beginn der Operationen einleitet, die die Maschine wieder
in den Ruhestand versetzen. Dieser Vorgang ist ähnlich dem bereits beschriebenen Vorgang.
Natürlich ist hiermit nor das Prinzip dargestellt. Die Teile können weitestgehend variieren und von dem Beschriebenen abweichen,
ohne daß man damit aus dem Umfang der Erfindung heraustritt. Die Beschreibung ist nur als Beispiel angegeben.
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Claims (4)
1./Maschine zum Ziehen von Zuckermasse zu Fäden mit einen mittleren
Dorn, der an seinem einen Ende von einem stationären Untergestell der Maschine gehalten ist und mit einem Paar beweglicher Ergänzungsdorne, die parallel und im Abstand zum mittleren Dorn stehen, um 180 versetzt sind und von zwei rotierenden Armen der
Naschine gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere
Dorn (23) und die beweglichen Ergänzungsdorne (48, 52) senkrecht
verschiebbar sind, daß das Maschinenoberteil (1O), das die beweglichen Ergänzungsdorne trägt, oberhalb des oberen freien Endes des
mittleren Dornes (23) angeordnet ist und daß das Untergestell (i)
der Maschine, das den auf- und abbewegbaren mittleren Dorn hält, unter einem horizontalen Tisch (2), der die zu bearbeitende Zuckermasse trägt, angeordnet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ergänzungsdorne (48, 52) an einem vertikal gegenüber dem Untergestell
(1) der Maschine verschiebbaren Oberteil (1O) angeordnet sind und der mittlere Dorn(23) im Untergestell (l) unterhalb des Tisches
angeordnet ist.
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3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere
Dorn (23) nach oben durch eine Bohrung im mittleren Bereich des Tisches (2) bewegbar ist, so daß sein freies Ende aus der Oberfläche
des Tisches herausragt und daß der mittlere Bolzen soweit absenkbar ist, daß sein freies Ende unterhalb der Tischoberfläche
verschwindet.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung des mittleren Dornes (23) und des Oberteils (1O)
mit den Ergänzungsdornen (48, 52) von einem einzigen Motor (19) über einen Steuermechanismus (12, 13, 14, 17, 18, 19, 20, 21) betätigbar
ist, wobei sich der mittlere Dorn (23) hebt, wenn das Oberteil (10) mit den Ergänzungsbolzen (48, 52) sich senkt, wobei die
Bewegungen aufhören, wenn die freien Enden der Ergänzungsdorne nur wenig, vorzugsweise 2 mm, von der Oberfläche des Tisches (2)
entfernt sind, wobei der mittlere Dorn (23) sich senkt, wenn das Oberteil sich hebt und wobei das Anheben des Oberteils aufhört,
wenn der mittlere Dorn vollständig unterhalb der Oberfläche des Tisches ist.
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to
L e e r s e i f e
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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