DE23157C - Anordnung der Sticknadeln für Fadenwechsel an Stickmaschinen - Google Patents
Anordnung der Sticknadeln für Fadenwechsel an StickmaschinenInfo
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- DE23157C DE23157C DENDAT23157D DE23157DA DE23157C DE 23157 C DE23157 C DE 23157C DE NDAT23157 D DENDAT23157 D DE NDAT23157D DE 23157D A DE23157D A DE 23157DA DE 23157 C DE23157 C DE 23157C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
- D05C11/16—Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. December 1882 ab.
Die Verwendung der mit Fäden ohne Ende arbeitenden sogenannten Schiffchen-Stickmaschme
ist durch den Umstand, dafs Hohlstickereien darauf weniger schön ausfallen als auf der
Heilmann'schen Stickmaschine, fast alle Weifsstickereien aber mehr oder weniger Durchbrechungen
(Hohlstickerei) enthalten, vorzugsweise nur auf Herstellung farbiger (bunter) Stickereien mit wenig oder kleinen Durchbrechungen
verwiesen.
Nun bedingt aber ein grofser Theil der Buntstickereien
auch häufigen Farbenwechsel bezüglich der Stickfäden; dieser ist jedoch bei der Schiffchen-Stickmaschme wiederum dadurch erschwert,
dafs hier nicht, wie bei der Heilmann'schen, in wenig Minuten die Nadeln mit
z. B. grünen Fäden herausgenommen und dafür solche mit beispielsweise rothen Fäden eingesetzt
werden können, sondern dafs hier ein Nadelwechsel fast noch umständlicher und zeitraubender
ist, als wenn die vorhandenen Fäden aus den Nadelöhren, den Spannapparaten, Leitösen
etc. entfernt und durch solche von anderer Farbe ersetzt werden.
Die Nadeln sind nicht, wie bisher, an langen, am Vorderwagen befestigten Schienen (Linealen),
sondern an langen Wellen oder dergleichen, statt jener am Wagen gelagert, befestigt. Die
Drehbarkeit der letzteren gestattet, eine jede der daran entlang laufenden Nadelreihen im
Moment in oder aufser Arbeitsstellung zu bringen; in letzterer Stellung wird sie dann durch Feststellung
betreffender Welle mittelst entsprechender Vorrichtungen erhalten, was hier durch mit
Einschnitten versehene Stellscheiben und Einlegfedern erfolgt, bis die Herstellung einer anderen
Blume etc. wiederum Farbenwechsel und somit Einstellung einer anderen, mit entsprechenden
Fäden versehenen Nadelreihe in Stichstellung nöthig macht.
Hierzu braucht jede Nadel oder mindestens jede Nadelreihe auch ihre eigenen Fadenspanneinrichtungen.
Die Einrichtung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht eine Nadelwelle W mit fünf ringsum mittelst aufgesteckter
Scheiben 0 daran befestigter Nadelreihen α c d e und/ und einer Bohrerreihe b.
Die Nadelwelle ist gewöhnlich in zwei oder mehreren Exemplaren über einander in dem
bekannten, mittelst Excenter in den Pfeilrichtungen vor- und zurückbewegten Vorderwagen
gelagert, von welchem meist auch die Fadenspulen und Spannapparate (hier, weil bekannt,
nicht angegeben) getragen werden.
Die Linie »S stellt den aufgespannten Stoff
dar, und hinter demselben (rechts) befindet sich, vom feststehenden Hinterwagen getragen, die
Schiffchenbahn g mit der Stichplatte i, den Schiffchen s und deren Treibern t; letztere an
einer auf Rollen r laufenden Schiene u befestigt; Alles wiederum, den Nadelwellen entsprechend,
zwei- oder mehrfach über einander.
Es befindet sich hierbei Nadelreihe d in Stich- oder Arbeitsstellung, während ac e und/
aufser Thätigkeit stehen. Die Bohrerreihe b dient eventuell im Zusammenwirken mit der
Bohrlatte G, Fig. 5, zur Herstellung von Durchbrechungen (Bohrapparat).
Fig. 2 zeigt Vorstehendes im Grundrifs. Die Nadeln, Schiffchen und Treiber wiederholen sich
(in horizontaler Richtung) in beliebigen, aber gleichen Distanzen (Rapport). / ist ein Wellenlager,
υ die Stellscheibe mit dem Einleger w zum Feststellen der Welle, während Hebel h
zum Auslösen und Festeindrücken des Einlegers w beim Wechseln der Nadelreihen (der
Fäden, Farben) dient.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht der · Stellscheibe ν nebst Einleger w, Hebel h und Wellenlager
p.
Fig. 4 zeigt die Bohrerreihe b in Arbeitslage und den Hinterwagen so weit vom Stoff entfernt
und wiederum festgestellt, dafs gerade noch die an" der Stichplatte i angehängte, den
gegenüberstehenden Bohrern entsprechend mit Bohrungen versehene Bohrlatte G Platz findet.
Beim Einstofsen" der Bohrer; in den Stoff werden dieselben von den erwähnten Bohrungen
in der Latte aufgenommen und der Stoff durch letztere am Zurückweichen verhindert.
Dieses eventuell wiederholte, auch mehr oder minder tief nöthige Einstofsen der Bohrer in
den Stoff wird dabei am einfachsten durch Vor- und Zurückdrehen der den Vorderwagen
bewegenden Excenter bewirkt.
Beim Wechseln sind die bis dahin verwendeten Fäden dicht am Stoff abzuschneiden, die
Nadeiwelle so weit herumzudrehen, bis die die gewünschte Farbe tragende Nadelreihe in Stichstellung
gelangt, und ist danach das Sticken von neuem zu beginnen. Sollte es wünschenswefth
erscheinen, die Nadelwellen auch seitlich verschieben zu können, so liefse sich dies hierbei
ebenfalls leicht einrichten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Befestigung der an Stickmaschinen verwendeten Sticknadeln bezw. der hierzu dienenden Zwischentheile an drehbaren, eventuell auch seitlich verschiebbaren Wellen oder ähnlichen Theilen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23157C true DE23157C (de) |
Family
ID=299729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23157D Active DE23157C (de) | Anordnung der Sticknadeln für Fadenwechsel an Stickmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23157C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015008625A1 (de) | 2015-07-02 | 2017-01-05 | Saurer Ag | Schiffchenstickmaschine mit zentraler Hinterwagenverstellung |
-
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- DE DENDAT23157D patent/DE23157C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015008625A1 (de) | 2015-07-02 | 2017-01-05 | Saurer Ag | Schiffchenstickmaschine mit zentraler Hinterwagenverstellung |
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