DE23140C - Maschine zum Setzen von Lettern - Google Patents

Maschine zum Setzen von Lettern

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Publication number
DE23140C
DE23140C DENDAT23140D DE23140DA DE23140C DE 23140 C DE23140 C DE 23140C DE NDAT23140 D DENDAT23140 D DE NDAT23140D DE 23140D A DE23140D A DE 23140DA DE 23140 C DE23140 C DE 23140C
Authority
DE
Germany
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channel
channels
letters
setting
arrangement
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT23140D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. K. johnson und A. A. low in Brooklyn, New-York, V. St. A
Publication of DE23140C publication Critical patent/DE23140C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B3/00Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE IS: Druckerei.
Die Maschine besteht in der Hauptsache aus einer Reihe von Setzkanälen, die schwingbar aufgehängt sind und an deren unterem Ende die Lettern zum Erfassen heraustreten, wenn die Kanäle zurückbewegt werden.
Es kann dabei die Einrichtung so getroffen sein, dafs entweder jeder . Setzkanal in der ganzen Reihe unabhängig von dem anderen niedergedrückt werden kann, um dem niedergedrückten eine Letter zu entnehmen, oder dafs alle Reihen gleichzeitig niedergedrückt werden können, so dafs gleichzeitig aus jedem Setzkanal eine Letter hervortritt, die beliebig von dem Schriftsetzer erfafst werden kann. Das Niederdrücken oder Zurückschwingen der Kanalreihen kann durch eine Trittvorrichtung erfolgen, so dafs der Setzer beide Hände für Entnahme der Lettern und zum Einsetzen und Ordnen derselben im Winkelhaken frei behält.
Die unteren Enden der schwingenden Setzkanäle sind abwechselnd vor und über einander angeordnet, wodurch die Kanäle neben einander ohne jedweden Zwischenraum placirt sein können, ohne dafs ihre unabhängige Bewegung und Zugänglichkeit gestört wird und sie sich hierbei auf einem verhältnifsmäfsig kleinen Raum in bequemer Lage für den Schriftsetzer zusammengedrängt befinden.
Die Maschine besteht ferner in der Combination eines jeden der genannten Setzkänäle mit einem Ablege- oder Ueberleitungskanal, durch welchen die Lettern nach dem Ablegen dem Setzkanal in geordneter Reihe zugeführt werden, um letzteren zu füllen.
Es ist ferner die Einrichtung getroffen, die sich hin- und herbewegende Schubstange und die treibende Welle des die Lettern ablegenden Theiles des Apparates so anzuordnen, dafs beide schnell entfernt werden können, um die die Ablegelettern enthaltenden Kanäle von der hinteren Seite des Apparates einbringen oder wegnehmen zu können.
Fig. ι ist der Grundrifs der Maschine, bei der der mittlere Theil weggelassen ist;
Fig. 2 eine Vorderansicht des aus Fig. 1 ersichtlichen Theiles;
Fig. 3 die Hinteransicht der oberen, in den Fig. ι und 2 dargestellten Theile der Maschine, wobei der Theil rechts unter Weglassung der hin- und herarbeitenden Schubstange und der Triebwelle dargestellt ist, um das Ein- und Ausbringen der Ablegekanäle zu gestatten;
Fig. 4 ein Horizontalschnitt der Fig. 3 unmittelbar unter der Reihe der Behälter, wodurch die Theile der Fig. 3 wie oben sichtbar sind;
Fig. 5 ein verticaler Längsschnitt durch einen der combinirten Letternkanäle nach Linie χΛ-χ\ Fig. ι, während der andere Theil des Apparates in Ansicht gezeichnet ist;
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht des vorderen, zum Setzen der Lettern dienenden Theiles des Apparates, in welchem der erste schwingende Kanal unabhängig niedergedrückt ist;
Fig. 7 eine Ansicht, aus der die Art des Niederdrückens aller Setzkanäle ersichtlich ist.
Es ist A eine Reihe von Behältern und Führungen zum Letternabiegen mit der Hand. Die Ueberleitungskanäle b sitzen auf dem Tisch B,
treffen mit den Rinnen α zusammen und bilden deren Fortsetzung. An den vorderen Enden setzen sich die Seitenwände b' b' der Leitungskanäle b nach vorn und über die Verbindungsstelle in die schwingenden Setzkariäle C fort und bilden' so eine seitliche Führung für die Lettern 'beim Gleiten derselben von dem einen nach dem anderen Kanal.
Die hin und her arbeitende Schubstange D zum Heben und Befördern der Lettern beim Heruntergehen derselben aus den Rinnen α ruht auf den offenen Stegen d1 d1 auf, so dafs beim Auslösen der Excenterstangen e'1 e1 die Stange D gänzlich zurückgezogen wird. Die vorderen Enden der Excenterstangen EE sind mit Haken versehen und diese greifen über Stifte d d auf den Enden der Stange D, wodurch die Excenterstangen, während sie beim Gebrauch durch ihre Schwere in der Stellung verbleiben, schnell nach hinten und von der Schubstange weggedreht und ebenso schnell wieder mit ihr vereinigt werden können.
Die Welle F mit den auf ihr sitzenden Excentern EE und der Antriebsrolle P ruht in offenen Lagern ff, damit sie schnell ausgehoben werden kann, nachdem die über die Treibrolle von unten kommende Treibschnur abgenommen ist.
Durch diesen Antrieb der Schubstange und diese Lagerung der Welle können diese Theile schnell entfernt werden, wenn es nöthig ist, zu den Kanälen b P von hinten gelangen zu müssen.
Der Hauptzweck, die Wegnahme und Einfügung der Vertheilungs- oder Ueberleitungskanäle von der Hinterseite aus bewirken zu können, besteht darin, einen leeren Kanal an Stelle eines vollen einzusetzen, wenn ein Schriftzeichen in gröfserer Anzahl abgelegt wird, als es am Setzende des Apparates verbraucht wird, ohne dafs durch solchen Wechsel irgendwie die Handhabung am Setzende gestört wird.
Die Setzkanäle C sind an ihrem oberen Ende drehbar gelagert, so dafs die Bodenfiäche jedes Kanals mit der Fläche des Zuführungskanals b correspondirt und sich mit ihr vereinigt.
In den Zeichnungen ist die zugleich als Lehre und als Drückerplatte dienende Platte c fest mit der oberen Fläche des schwingenden Kanals verbunden, obgleich sie auch justirbar angebracht sein kann. Sie hat den Zweck, dafs durch sie die Zahl der aus dem Kanal hervorzuziehenden Lettern bestimmt wird, und sie bietet zugleich eine Druckfläche für den Finger, um jeden Kanal unabhängig von dem anderen niederdrücken zu können.
Die Spalte oder der Schlitz cx dient zum Eintritt des Letternstempels c2 an dem unteren und hinteren Theile eines jeden schwingenden Setzkanales. Dieser Stempel c2 unterstützt beim Niederdrücken des Kanals die unterste Letter, so dafs sie am unteren Theil der Platte c aus dem Kanal hervortritt und mit den Fingern erfafst werden kann.
Im vorliegenden Falle sind die äufseren Stirnenden der Kanäle mit Zungen oder Vorsprüngen c% versehen, auf welchen die Arme oder Hebel h ruhen, die von einer auf der Vorderseite des Apparates sitzenden Welle H hervorstehen. Diese Arme werden durch eine oder mehrere Federn i in der höchsten Stellung gehalten; die letzteren sitzen um die Zugstangen / des Trittbrettes uud zwischen dem Ansatz /' und einer am Gestell sitzenden Scheibe u. Die Ausdehnung der Feder ist durch den auf Stange t angebrachten Ansatz u1 begrenzt, der mit einem Buffer ν zur Abminderung des Stofses versehen ist.
Es können die Federn auch auf andere Weise angebracht sein oder es können ähnliche Vorrichtungen zur Verwendung kommen, die die Hebel oder Arme in ihrer höchsten Lage zu halten suchen, ohne von dem Hauptgrundgedanken der Erfindung abzuweichen, der darin besteht, eine Niederdrückvorrichtung zu schaffen, durch welche alle Kanäle zu gleicher Zeit niedergedrückt werden können, die aber zugleich gestattet, dafs die Setzkanäle sich als Normalstellung in der höchsten Lage befinden und in dieser auch unabhängig von einander niedergedrückt werden können.
Die Schwingbewegung der Kanäle nach unten ist durch den Boden der Setzkanäle begrenzt, die mit den elastischen Kissen k k vor dem Stempel f2 in Berührung kommen.
Die Setzkanäle werden in ihre normale Lage, wenn der Druck nach unten aufgehört hat, durch Federn // zurückgeführt, welche mit den unteren Flächen der Druckhebel h h verbunden sind und gegen die Unterseiten der Kanalzüngen oder Vorsprünge c% cz anliegen. Diese Federn können in ihrer Lage auch verändert werden, da nur nöthig ist, dafs ihre Elasticität die Kanäle in höchster Lage zu halten sucht.
Um die Setzkanäle so nahe als möglich an einander und in den Bereich des Setzers zu bringen, sind die Kanäle einer um den anderen, also abwechselnd, von kürzerer Länge gemacht und sind die Kanäle mit ihren vorderen Enden um den allen gemeinschaftlichen Betrag ihrer Ausschwingung höher gelegt, so dafs die Lettern dieser Kanäle sich zu denen in den unteren Kanälen in einer höheren und hinterliegenden Reihe zum Wegnehmen darbieten. Statt die Länge der Setzkanäle zu verändern, kann man auch den einen um den anderen Setz- und Ablegekanal zusammen um ein passendes Stück über die benachbarten Kanäle erhöhen, wodurch die Lettern sich sämrhtlich in der nämlichen verticalen Fläche darbieten, aber in einer gewissen Entfernung von einander zur bequemen
Handhabung. Natürlich müssen dann auch die Stempel c2 i2, die Buffer k und die niederdrückenden Arme ο oder Hebel h h über die benachbarten Theile entsprechend erhöht werden, damit die Schwingbewegung für die ganze Reihe eine gleichmäfsige ist.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Die Lettern werden in die Behälter A vertheilt und fallen durch die Führungen α in die Ueberleitungskanäle b, in denen sie durch die hin- und herarbeitende Schubstange D gehoben und gegen die Gleitblöcke 5 geschoben werden. Je nach Bedarf werden sie dann in die schwingenden Setzkanäle C hinuntergeschoben, die Blöcke S wieder heraufgenommen und diese vor die Schubstange gebracht, während ein zweiter Block S1 hinter die in C befindlichen Lettern eingelegt wird.
Will der Schriftsetzer nur eine Letter wegnehmen, so legt derselbe seinen Finger auf die Drückerfläche des betreffenden Kanals und drückt diesen gegen den Widerstand der Hülfsfeder / zurück, wodurch die Letter zwischen Daumen und Zeigefinger gelangt. Beim Wegziehen der Letter geht der Kanal unter Einwirkung der Hülfsfeder / in seine normale Lage zurück. Diese Hülfsfedern sind im Vergleich zu den auf die Welle H wirkenden von geringer Spannkraft und nur so stark, dafs sie einen einzelnen mit Lettern angefüllten Kanal heben können, so dafs die Hauptfedern i irgend welchem Bestreben der Welle H, der niederwärts gehenden Bewegung eines einzelnen Kanals zu folgen, Widerstand leisten.
Sollen mehrere Lettern erfafst werden und soll schnell gearbeitet werden, so drückt der Setzer mit seinem Fufs auf den Tritt und schwingt die AVelle H gegen den Widerstand der Federn ii, so dafs die vorderen Enden aller Setzkanäle niedergedrückt werden und aus jedem eine Letter zum Erfassen heraustritt. Läfst der Setzer den Tritt frei, so bewirken die Hauptfedern i i und die Hülfsfedern die Rückkehr aller Theile in ihre früheren Stellungen.
Da der Setzer alle Kanäle fortwährend in gleicher Weise mit dem Fufs niederdrücken kann, während er mit den Händen die schon in den Winkelhaken eingesetzten Lettern ordnet, so ist es klar, dafs der Setzer schneller arbeiten kann, als wenn er jeden Kanal einzeln mit der Hand niederdrücken mufs.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche: " \
    ι. In einer aus schwingbaren Letternsetzkanälen bestehenden Setzmaschine die Combination eines jeden Setzkanals mit einem Ueberleitungskanal, welcher die mit der Hand abgelegten Lettern an einem Ende durch Rinnen empfängt und in welchen die empfangenen Lettern automatisch in geordneter Reihe weiterbefördert werden, um am anderen Ende den Setzkanal mit Lettern zu füllen.
  2. 2. Die in den Fig. ι bis 7 dargestellte Ausführung, hauptsächlich die Combination der Rinne a, des Ueberleitungskanals b und des Setzkanals C, sowie die Anordnung der hin und her arbeitenden Schubstange D in dem Kanal b, welche die Lettern gegen den Gleitblock 5 anschiebt, und der verlängerten Seitenwände des Kanals b, welche die vorgeschobenen Lettern in den Kanal C leiten.
  3. 3. Die Einrichtung, durch Aushaken der Excenterstange e aus der Schubstange D bei e1 d' den Triebmechanismus der letzteren
    . zurückklappen und sie selbst zeitweilig entfernen zu können, um in gewissen Fällen einen leeren Ueberleitungskanal b durch einen vollen ersetzen zu können, oder umgekehrt.
  4. 4. Die Anordnung der schwingbaren Setzkanäle C in der Weise, dafs sie aus ihrer Normalstellung einzeln oder gemeinsam durch Ausübung eines Druckes auf ihr unterstes Ende behufs Heraustretens der untersten Letter niedergedrückt werden können.
  5. 5. An der Letternsetzmaschine die in den Fig. 5, 6 und 7 angegebene Trittvorrichtung, durch welche die Hebel h die Kanäle C an ihren Vorsprüngen cs gegen den Druck der Feder? gemeinsam-niederdrücken, sowie die Anordnung der Hülfsfedern /, welche beim gemeinsamen Niederdrücken der Kanäle und beim Niederdrücken eines einzelnen Kanals dieselben in ihre Normalstellung zurückführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT23140D Maschine zum Setzen von Lettern Active DE23140C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3493978A (en) * 1967-05-23 1970-02-10 Sterling Faucet Co Overflow face plate fitting

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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