DE230296C - - Google Patents

Info

Publication number
DE230296C
DE230296C DENDAT230296D DE230296DA DE230296C DE 230296 C DE230296 C DE 230296C DE NDAT230296 D DENDAT230296 D DE NDAT230296D DE 230296D A DE230296D A DE 230296DA DE 230296 C DE230296 C DE 230296C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ruler
slide
spring
claw
extension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT230296D
Other languages
English (en)
Publication of DE230296C publication Critical patent/DE230296C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers
    • B43L13/048Guides for rulers with T-squares

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 230296 KLASSE 7Oe. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1910 ab.
Unter den bekannten Einrichtungen zum Ziehen von parallelen Linien bestehen solche, bei denen ein Zeiger in der zu dem Lineal senkrechten Richtung verschiebbar ist und nach einer Maßeinteilung eingestellt werden kann. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß das Lineal mit der Zeigereinrichtung dauernd verbunden ist, demnach ein mit dieser Einrichtung versehenes Lineal erst hergestellt
ίο werden muß, um dem Zwecke zu dienen.
Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll nun eine kleine handliche Vorrichtung geschaffen werden, die auf jedes bestehende, gebräuchliche Lineal aufgesteckt werden kann und es ermöglicht, jedes beliebige Lineal zu dem Zwecke, ohne eine Umgestaltung vornehmen zu müssen, zu verwenden und die Herstellung besonderer, nur für den genannten Zweck dienender Lineale entbehrlieh zu machen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen zur Darstellung gebracht, und zeigen Fig. ι und 2 eine auf ein beliebiges Lineal aufsteckbare Einrichtung in Vorderansicht und Stirnansicht, während die Fig. 3 und 4 eine weitere Ausführungsform der Einrichtung veranschaulichen.
Gemäß der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung ist ein mit einem Zeiger i versehener Schieber e an einer Platte q verschiebbar, die gemäß dieser Ausführungsform mit einer zweiten Platte ein Gehäuse bildet, das mittels der federnden Klaue 7 festgelegt werden kann. Der Schieber e ist, wie Fig. 3 zeigt, seitlich mit Kerben f versehen, in welche sich eine Feder g einlegt, durch welche der Schieber β in seiner jeweiligen Lage gehalten wird. Die Ausschublänge wird durch den Anschlag h begrenzt. Außerdem. trägt der Schieber eine Maßeinteilung, um die Entfernung der Zeigerspitze i von der oberen Längskante des Lineals jeweils bestimmen zu können. An dem Gehäuse ist eine mit der Klaue r zusammenarbeitende Gegenklaue s vorgesehen und an der Klaue /ein Ansatz r1 angebracht, um das Lösen der Einrichtung vom Lineal p leicht bewirken zu können.
Um das Ziehen von Parallelen in größeren Entfernungen zu ermöglichen, kann, wie Fig. 3 und 4 zeigen, der Schieber β oder auch k mehrteilig sein, wobei die einzelnen Teile e1, β2, e3 usw. teleskopartig angeordnet und durch Federn f sowie Anschläge h einerseits in der ihnen erteilten Ausschublage gehalten sind, andererseits ihre Ausschubbegrenzung erhalten. Fig. 3 zeigt, wie die Klaue r durch die Feder t gegen das Innere des Gehäuses gezogen wird. Die Einteilung auf den einzelnen teleskopartigen Schieberteilen kann derart ausgeführt sein, daß von innen nach außen der jeweils ganz herausgezogene Teil sich an den nächstfolgenden, den er sodann mitnimmt, anschließt (Fig. 4). Die in Fig. 3 und 4 dargestellte
mehrteilige Ausführungsform des Schiebers kann selbstverständlich auch bei einer Einrichtung nach Fig. ι zur Anwendung kommen.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ! i. Einrichtung an Linealen o. dgl. zum Ziehen von parallelen Linien mit Hilfe von einem oder mehreren senkrecht zur Längsrichtung des Lineals verstellbaren Schiebern, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber an einer Platte vorgesehen ist, die gegebenenfalls durch unter Federwirkung stehende Klauen an jedem beliebigen Lineal angebracht werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber durch eine sich an die gezahnte Seitenfläche desselben anpressende Feder in jeder beliebigen Ausschublage gehalten wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber aus mehreren teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen besteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT230296D Active DE230296C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE230296C true DE230296C (de)

Family

ID=490524

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT230296D Active DE230296C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE230296C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3127745A1 (de) Zusatzgeraet fuer einen gliedermassstab
DE230296C (de)
DE833031C (de) Schnellheftmappe
DE3045415A1 (de) Sichtscheibe fuer ein messinstrument
DE444800C (de) Schliesszeug mit einer die Groesse der Verstellung erkennbar machenden Anzeigevorrichtung
DE833640C (de) Sammelmappe mit mindestens am einen Ende des Mappenrueckens aus-wechselbaren Drahtklammern zum Festhalten von Schriftstuecken
DE832344C (de) Fluchtlinientafel
DE719672C (de) Zahnaerztlich-roentgenologischer Markierungs- und selbsttaetiger Einstellzirkel, insbesondere fuer Aufnahmen anormaler Kieferbildungen
DE382168C (de) Aus Zeichendreieck und Hilfsgeraet bestehende Schraffiervorrichtung
AT41538B (de) Einrichtung an Lineaien oder dergl. zum Ziehen von paralellen Linien.
DE220693C (de)
DE385681C (de) Rechenschieber
DE278577C (de)
DE2126202C3 (de) Kopfstück für Karteikarten oder Karteiblätter
DE804932C (de) Mess- und Rechengeraet fuer das graphische Gewerbe
DE370990C (de) Mess- und Zaehlvorrichtung fuer Perforationen, Zaehnungen, Schraffuren u. dgl.
DE202189C (de)
DE2420799C3 (de) Vorrichtung zum verschiebbaren Befestigen von Beschriftungsschablonen oder dergleichen an Linealen von Zeichenmaschinen
DE193035C (de)
DE844240C (de) Bohrmaschine mit Optik zum Einrichten und Vorrichtung zum Ankoernen von Metallgegenstaenden
DE573847C (de) Vorrichtung zum Schraffieren
DE271810C (de)
DE920787C (de) Kartei- oder Kontenblatt mit den oberen Rand ueberragenden Merkzeichen
DE264306C (de)
DE543465C (de) Kartei, insbesondere Staffelkartei, bei der die Karten auf Kartenhaltern angeordnet sind