DE230132C - - Google Patents

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DE230132C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft eine Schreibmaschine, bei der der Papierträger zwecks Herstellung des Buchstabenabstandes um eine senkrechte Achse gedreht und zwecks Herstellung des Zeilenabstandes in der Senkrechten bewegt wird. Sie besteht darin, daß das Papier an dem beweglichen Papierträger aufgehängt ist, der sich oberhalb einer feststehenden, als Widerlager für den Typendruck dienenden Scheibe bcfindet. Durch diese Anordnung gewinnt man den Vorteil, daß die bei Herstellung des Zeilenabstandes anzuhebenden Teile ein sehr geringes Gewicht haben, so daß Gegengewichte zum Ausgleich des Gewichts des Papierträgers und der mit ihm verbundenen Teile nicht erforderlich sind.
Man hat bereits in Schreibmaschinen mit liegendem Papierträger die der Papierwalze zukommende Aufgabe von zwei verschiedenen Teilen ausführen lassen, nämlich von einer als Druckwiderlager für die Typen dienenden Scheibe und einer Walze, auf die das Papier aufgewickelt wird. Der Erfindung gemäß ist die Scheibe derart drehbar angeordnet, daß sie bei der Bewegung des Papiercs zwecks Herstellung des Buchstabenabstandes durch Reibung mitgenommen wird. Infolgedessen kommen immer neue Stellen des Scheibenumfangs vor den Typendruckpunkt, so daß ein gleich-
mäßiger Verschleiß der Scheibe gewährleistet j wird. Zweckmäßig wird die Scheibe in wage- j rechter Ebene sowohl senkrecht zum Papier j als auch in der Seitenrichtung verstellbar angeordnet, so daß sie nach erfolgtem Verschleiß genau auf den Typendruckpunkt eingestellt werden kann.
Die Art der Befestigung des P apieres andern oberhalb des Typendruckpunktes befindlichen Papierträger läßt es als zweckmäßig erscheinen, noch besondere feststehende, zum Papierträger gleichachsige Papierführungen anzuordnen, da sich das frei herabhängende Papier sonst nicht mit genügender Sicherheit führt. Die Unterstützung des Papierträgers erfolgt mittels einer , in senkrechter' Richtung bewegbaren Spindel, die in einer hohlen Welle gleitbar gelagert ist. : Die Hohlwelle wird zwecks Herstellung des Buchstabenabstandes gedreht, während die Spindel zwecks Herstellung des Zeilenabstandes gehoben werden kann. Zur weiteren Unter-Stützung des Papierträgers auf der Spindel dient hierbei eine mit der Spindel fest ver- ■ bun dene und vor dieser angeordnete Stange, die eine feste Lagerung des Papierträgers und ein sicheres Drehen desselben herbeiführt.
Zur Befestigung des Papieres auf dem Papierträger dienen in bekannter Weise mehrere Klemmhebel. Der Erfindung gemäß sind diese Klemmhebel , derart miteinander verbunden, daß sie durch eine einzige Bewegung abgehoben werden können und durch einen Sperriegel gleichzeitig in der das Papier freigebenden Lage festgehalten werden können. Die Klemmhebel können mit Spitzen verschen sein, die
durch die einzelnen Bogen des Papieres hindurchdringen und dieses festhalten. Auch ermöglichen diese Spitzen ein Abreißen eines einzelnen Bogcns, während die übrigen aufgespannten Bogen noch an dem Papierträger festbleiben.
Der Papierträger kann mit einer Randstellvorrichtung bekannter Bauart versehen sein, durch die er bis in eine bestimmte Anfangslage gedreht werden kann. Um das Papier mit gleicher Randbreite beschreiben zu können, wird neben dieser Randstellvorrichtung eine mit dem Papierträger drehbare Randanlegevorrichtung vorgesehen, die sich nach Einstellung der Randstellvorrichtung immer bis zu einem bestimmten Punkte bewegt und hierdurch das Beschreiben des Papieres mit gleichmäßigem Rande gewährleistet. Eine weitere Ausbildung dieses Teiles der Erfindung besteht darin, daß die Nachstellbarkeit der Randbreite nicht in der bekannten Weise der Randstellvorrichtung zugewiesen wird, sondern der Randanlegevorrichtung.
Infolge der leichten Bauart des Papierträgers können beim Schreiben kleine Erschütterungen eintreten, die die Gleichmäßigkeit der Schrift beeinträchtigen. Um derartige Erschütterungen zu verhindern, ist eine Feder angeordnet, die auf dem das Papier stützenden Zylinder schleift. Mit Rücksicht darauf, daß die die T)'pen tragenden liebelenden in der Richtung der Drehachse des Papierträgers angeordnet sind, liegt bei Anordnung mehrerer Typen auf einem Typenhebel die Gefahr vor, daß das Papier durch die nicht benutzten Typen beschmutzt wird. Um dies zu verhindern, ist ein Schild vorgesehen, der nur das Auftreffen einer einzigen Type gestattet, während er das Auftreffen der anderen Typen auf dem Papier verhindert.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch die Schreibmaschine, aus dem die hauptsächlichsten Getriebeteile zu ersehen sind,
Fig. 2 ein Grundriß des oberen Teiles der Maschine,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer als Widerlager für das Papier dienenden Scheibe, Fig. 4 ein wagerechter Schnitt nach der Linie 4-4 gemäß Fig. 1,
Fig. 5 ein Grundriß des Papierträgers mit den in der Schlußstellung befindlichen Papierklemmen,
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht der Papierführung mit den in der Öffnungsstellung befindlichen Papierklemmen,
Fig. 7 eine Unteransicht des Papierträgers und
Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie.8-8.gemäß. Fig. 6. .
Auf dem hinteren Teile der wagerechten Grundplatte 1 der Schreibmaschine ist ein senkrechter Hohlzylinder 3 angeordnet, der die Hauptunterstützung für die zur Führung des Papieres dienenden Teile bildet. Vor dem Hohl- 65 zylinder 3 befindet sich eine gebogene Füh- ; rungsplatte 4. Auf der Vorderseite der Schreibmaschine ist ein senkrechter Querrahmen 5 angeordnet. Auf beiden Seiten der Führungsplatte 4 erheben sich von der Grundplatte senkrechte Rahmenstangen 6,6, an denen die Führungsplatte 4 befestigt ist (Fig. 2). Von den Rahmenstangen 6,6 ragen obere und : untere wagerechte Längsstangen 7, 7 und 8, 8 nach vorn. Im oberen Teile. des Zylinders 3 ist eine wagerechte Platte 9 angeordnet, die zur Unterstützung verschiedener im oberen Teile der Schreibmaschine gelagerter Teile dient. Oberhalb der Platte 9 befindet sich ein Papierträger 10, der von einer wagerechten, am oberen Ende einer senkrechten Stange 11 befestigten segment- oder Sektor förmigen Platte gebildet wird. Die Stange 11 ist in einer senkrechten, in der Mitte des Zylinders 3 drehbar angeordneten Hohlwelle 12 geführt. Sie kann 85 siel 1 in dieser in der Längsrichtung verschieben, nimmt aber an ihrer Drehbewegung teil. Der Rand des Papicrträgers 10, an dem das Papier mit seinem oberen Rande befestigt wird, ist nach einem zur Stange 11 konzentrischen Bogen geformt, der sich senkrecht über einem von dem Zylinder 3 und der Führungsplatte 4 gebildeten Spalt befindet. Der Papierträger kann durch die Welle 12 gedreht werden. Diese Bewegung dient zur Herstellung des Wort- und Buchstabenabstandes. Die Herstellung des Zeilenabstandes erfolgt durch senkrechte Bewegung des mit der Stange 11 in der Hohlwelle 12 längsverschiebbaren Papierträgers 10. Die Hohlwelle 12 ist in der Platte 9 und in einer in der Grundplatte 1 angeordneten Federtrommel 33 gelagert. Der Papierträger kann durch eine Spiralfeder 13 zwecks Herstellung des Buchstabenabstandes von rechts nach links gedreht werden. Die Spiralfeder 13 ist einerseits mit der Federtrommel 33 und andererseits mit der Welle 12 verbunden. Die Hohlwelle 12 enthält einen Längsschlitz, durch den ein an der Stange 11 angebrachter Arm 15 hindurchragt. An diesem ist eine senkrechte Stange 16 befestigt, die durch einen bogenförmigen Schlitz in der Platte 9 hindurchragt und den Papierträger 10 trägt (Fig. 1, 3 und 4). Oberhalb der Platte 9 ist eine Scheibe 17 angeordnet, die beim Schreiben als Widerlager für das Papier dient. Die Scheibe kann sich frei auf1 einem senkrechten Zapfen 18 drehen. Die Scheibe 17 und der Papierträger sind so. angeordnet, daß sie vorn eine senkrechte Querebene in einer Linie berühren, die eine Senk- iao rechte bildet. Das zu beschreibende Papier wird am Papierträger befestigt und legt sich
vor die Papicrwiderlagscheibe 17. Unten ist es in dem zwischen dem Zylinder 3 und der Führungsplatte 4 gebildeten Spalt geführt. Der Zapfen 18 ist am vorderen Ende eines Armes 19 angeordnet, der hinter der Papierwiderlagschcibc 17 gabelförmig ausgebildet ist und mittels Schrauben 20, 20 an dem gabelförmigen vorderen Ende einer wagerechten· Tragplatte
21 befestigt ist. Der Arm 19 ragt durch eine Öffnung der Platte 9 hindurch, über der sich die Platte 21 befindet. Die Tragplatte 21 ist am oberen Ende einer senkrechten Hohlstange
22 befestigt, die hinter der Hohlwelle 12 und der Stange 11 angeordnet ist. Die Stange 11 ragt durch den gegabelten Teil der Tragplatte 21 hindurch. Die Hohlstange 22 ist oben in einer Bohrung der Platte 9 und unten in einer Lagerbüchse geführt, die in einem an der hinteren Wandung des Zylinders 3 befestigten Tragarm 23 vorgesehen ist (Fig. 1). Sie ist unten verjüngt ausgeführt, derart, daß sie eine nach abwärts gerichtete Schulter bildet. Um ihren verjüngten Teil ist zwischen der Schulter und dem Tragarm 23 eine Schraubenfeder 24 angeordnet, die die Stange 22 zu heben sucht. Die Aufwärtsbewegung der Welle 22 wird durch eine Schaltvorrichtung geregelt.
Innerhalb der Hohlstange 22 ist eine in der Senkrechten verschiebbare Zeilenschaltstange 25 gelagert, die auf einer Seite mit abwärts gerichteten Sperrzähnen versehen ist und eine wagerechte Platte 26 trägt (Fig. 1). In einem über die Stange 11 ragenden Arm der letzteren ist eine senkrechte Stellschraube 27 angebracht.
Der diese aufnehmende Arm ist geschlitzt ausgeführt, derart, daß die Schraube festgeklemmt und gesichert wird. Die Schraube 27 ist hohl ausgeführt. Durch sie ragt, eine senkrechte, drehbare und mit Kopf versehene Spindel 28 hindurch. Zwischen dem Kopf der Spindel 28 und einer Aussparung der Schraube 27 sind Kugeln angeordnet. Die Spindel 28 ist unten mit der längs verschiebbaren, den Papierträger 10 tragenden Stange 11 fest verbunden. Mittels der Stellschraube 27 kann der Papierträger gegenüber der Platte 26 und der Stange 25 in der Senkrechten eingestellt werden. Hierdurch kann somit das Papier in der Senkrechten gegenüber dem Typendruckpunkt eingestellt werden, so.daß man genau auf liniierten Zeilen schreiben kann. Die Stange 11 und der Papierträger sind durch die beschriebene Verbindung mit der Stange 25 in der Senkrechten bewegbar. Um die Zeilenschaltstange 25 in ihrer Stellung festzuhalten, und zwar besonders dann, wenn der Papierträger sich in seiner angehobenen Stellung befindet, ist auf der Rückseite der . Stange 25 an der Platte 26 eine Führungsstange 30 angebracht. Diese ragt durch eine Führungsbüchse 31 der Platte 9 hindurch nach unten. Sie ist zur Erhöhung der Steifigkeit mit großem Durchmesser und hohl ausgeführt. Von dem oberen Teil der Büchse 31 ■ ragt ein Anschlag 32 nach vorn in die Bahn der Tragplatte 21. Dieser Anschlag dient zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Platte unter der Wirkung der Feder 24,. wenn die Papicrwiderlagscheibe 17 nach einer Um- : schaltung wieder in ihre gewöhnliche Stellung gebracht wird. '
Dem Papierträger wird seine drehende Bewegung zwecks Herstellung des Zcilenabstandes mittels der Feder 13 erteilt. Diese Bewegung wird mittels eines Getriebes geregelt, das an einem Zahnrade 40 angreift (Fig. 1). Um den Papierträger zwecks Herstellung des Zeilenabstandes anzuheben, kann der Zeilenschaltstange 25 eine schaltende Bewegung erteilt werden. Diese wird durch die Schraube 27 und die. Spindel 28 auf die Stange 11 und den Papierträger 10 übertragen.
Die Vorrichtung, mittels deren der Papierbogen an der vorderen Kante des Papierträgers 10 befestigt wird, ist in Fig. 5 bis 8 dargestellt. Auf Stiften 46, 47 und 48 des Papierträgers 10 sind drei Klemmhebel 43, 44 und 45 gelagert. Diese Hebel sind mit Klemmbacken 49 ausgerüstet, die sich über die vordere Kante des Papierträgers nach unten hin erstrecken. Der innere Arm des Hebels 43 legt sich gegen einen aufwärts ragenden Handgriff 50 des Hebels 45. Hinter dem Handgriff 50 ragt von dem Papierträger eine Scheibe 51 nach oben. Der Klemmhebel 43 enthält auf seinem nach innen ragenden Arm einen Haken 52, der den linken Arm des Hebels 44 erfaßt. Auf der · Unterseite' des Papierträgers sind Federn 53 angebracht (Fig. 7 und 8). Diese legen sich gegen Stifte 54, die von den Klemmhebeln durch Schlitze des Papierträgers 10 nach unten ragen. Durch die Federn werden die Backen 49 der Klemmhebel gegen die zylindrische Randfläche des Papierträgers gedrückt. Auf dem Papierträger ist hinter den Klemmhebeln ein mit Sperrhaken 56 versehener ■ zweiarmiger Hebei 55 angebracht, der einen Stift 56' des Klemmhebels 45 erfassen und hierdurch alle Klemmhebel in der Öffnungsstellung verriegeln kann. Der Verriegelungshebel wird durch eine Feder 57 in der Verriegelstellung gehalten. Wenn ein Bogen eingespannt werden soll, so werden die Klemmhebel mittels des Handgriffes 50 gedreht, bis der Haken 56 des Hebels 55 mit dem Stift 56' in Eingriff gelangt und sämtliche Klemmhebel in ihrer Öffnungsstellung festhält. Der obere Rand des Bogens wird nun unterhalb der Klemmarme eingeführt. Eine Berührung des linken Endes des Verriegelungshebels genügt, um die Klemmhebel wieder freizugeben und gegen das Papier zu pressen. Um mehrere Bogen Papier in der Weise auf dem Papierträger zu befestigen, daß.
jeder für sich abgenommen werden kann, ist . jeder Klemmhebel mit einer Spitze 58 versehen, die in ein Loch der bogenförmigen Vorderseite des Papierträgers eintreten kann (Fig. S). Diese Spitzen durchbohren die verschiedenen Bogen Pa])icr. Wenn mehrere Papierbogen in dieser Weise festgehalten werden, so kann jeder Bogen für sich von den Spitzen abgerissen werden. Darauf kann sofort der nächste Bogen beschrieben werden.
Mit der Schaltvorrichtung für den Papierträger ist eine Einrichtung verbunden, die bei Beginn einer neuen Zeile ein Einstellen des Papierträgers in einer bestimmten Lage gewährleistet, so daß der· Rand des beschriebenen Papieres gleichmäßig groß wird. Um vollkommen gleiche Randbreiten zu erhalten, muß indessen das Papier auch auf dem Papierträger eine bestimmte Lage erhalten. Hierzu dient eine in Fig. 1, 2 und 4 dargestellte Randanlegevorrichtung.
Unterhalb der Platte 9 ist an der Hohlwelle 12 ein Arm 60 angebracht, an dessen äußerem Ende eine senkrechte, die Stange 16 umschließende Hülse 61 befestigt ist (Fig. 1). Hierdurch wird eine gleichmäßige Drehbewegung des Papierträgers mit der Welle 12 gesichert. Die Hülse 61 ragt über den Arm 60 hinaus durch den kurvenförmigen Schlitz am linken Rande der Platte 9. Am oberen Ende der Hülse 61 ist unmittelbar über der Platte 9 ein wagerechter, zur Welle 12 konzentrischer Arm 62 befestigt (Fig. 4). Mittels Klemm-' schrauben 64,64 ist an dem Arm 62 eine Randanlegevorrichtung 63 in Gestalt eines gebogenen Blechstreifcns einstellbar festgeklemmt (Fig. 2). Die Klemmschrauben 64 ragen durch einen bogenförmigen Schlitz in einem wagcrechten, auf der Oberseite des Armes 61 liegenden Teil des Blechstreifen. Die Randanlegevomchtung 63 enthält ein gegabeltes Ende, in das sich der linke Rand des Papieres legt. Durch Einstellung der Anlegevorrichtung 63 auf dem Arm 62 kann der Rand des Papierbogens von dem Schreiber weiter oder enger gemacht werden.
Am hinteren Ende des Armes 62 ist ein Block 65 befestigt, der sich nach unten über, den Zylinder 3 erstreckt. An seinem unteren Ende befindet sich eine Blattfeder 66, die sich auf den Zylinder 3 auflegt. Durch einen Arm des Blockes 65 ragt eine Stellschraube 67 hindurch, mittels deren der Druck der Feder auf den Zylinder 3 eingestellt werden kann. Durch die Feder 66 wird ein Zittern des Papierträgers und der an ihm befestigten Teile verhütet.
Um einen Bogen auf der Maschine einzuspannen, wird derselbe zwischen dem Zylinder 3 und der Führungsplatte 4 auf der rechten Seite der Maschine eingefühlt und nach links gc-. schollen, bis sein linker Rand auf der Randanlegevorrichtung 63 auftrifft. Hierauf wird die Oberkante des Bogens auf dem Papierträger festgeklemmt.
Die Papierwiderlagscheibe 17 kann nach hinten oder nach vorn eingestellt werden und in die richtige Stellung gegenüber dem Papierträgcr und den Typen gebracht werden. Zu diesem Zwecke kann der Tragarm 19 auf der Tragplatte 21 verstellt werden. Die Löcher der letzteren, durch die die Klemmschrauben 20, 20 hindurchragen, sind zu diesem Zwecke als Langlöcher ausgebildet (Fig. 4). Eine seitliche Einstellung der Papierwiderlagscheibe kann mittels zweier nach hinten ragender Arme 76 der Platte 21 erfolgen (Fig. 4). Die Arme befinden sich auf gegenüberliegenden Seiten der Führungsstange 30. Sie sind mit zwei Stellschrauben 75,75 versehen, die sich auf gegenüberliegende Abflachungen am oberen Ende der Hülse 31 auflegen. Durch Einstellung der Schrauben 75, 75 kann das hintere Ende der Platte 21 seitlich eingestellt werden. Hierdurch wird die letztere um die sie tragende .'. Hohlwelle 22 um einen geringen Betrag gedreht,; so daß die Papierwiderlagscheibe die richtigei Seitcnstellung gegenüber den Typenköpfen cirw,-nimmt. ' '.
Der Zapfen 18, auf dem die Papierwiderlagscheibe 17 gelagert ist, ist auf den Arm 19 aufgeschraubt. Die Scheibe kann infolgedessen leicht entfernt und durch eine neue Scheibe ersetzt werden. Sie wird auf denl Zapfen durch Reibung von dem Papierbogen oder durch die beim Schreiben auftretenden Stöße bewegt, so daß der Druckpunkt der Scheibe sich beständig ändert und ein ungleichmäßiger Verschleiß verhindert wird. Die Scheibe ist an ihrem Umfang aus Gummi oder einem ähnlichen nachgiebigen Stoffe hergestellt.
Vor der Papierwiderlagscheibe 17 ist zwischen dem Papier und dem Farbband ein Schild 68 aus dünnem Metall, Zelluloid oder ähnlichem Stoffe angebracht (Fig. 1 bis 4). ; Dieser Schild enthält einen Schlitz, durch den das Drucken vonstatten geht. Er verhindert ein Beschmutzen des Papieres, wenn' ein Farbband mit starkem Farbauftrag Verwendung findet. Er ist am oberen Ende einer senkrechten Stange 71 befestigt, die sich auf einen am unteren Ende der Hohlwelle 22 befestigten Arm auflegt. In der oberen, den Schlitz begrenzenden Kante ist eine Kerbe 72 vorgesehen, durch die der Typendruckpunkt genau angezeigt wird. Der Schild 68 wird gegen das Papier durch eine an einem Stift 74 der Stange 71 angreifende Feder 69 leicht angedrückt. Diese drückt die Stange 71 außerdem nach unten. Auf der Platte 4 ist' das obere Lager für die Stange 71 vorgesehen. Der Schild 68 iao für das Farbband folgt der .Bewegung der Welle 22, der Papierwiderlagscheibe 17 und des
Papierträgers in der Senkrechten, so daß sein Spalt sich immer gegenüber dem Druckpunkt auf der Papierwiderlagscheibe befindet und die TjTDen immer durch ihn hindurch auf das Papier auftreffen. :

Claims (13)

  1. Patent-Ansprüche: ,
    ' . . i. Schreibmaschine, bei der das Papier
    ίο ''auf einem \'on dem Widerlager für den Typenanschlag unabhängigen Papierträger zwecks Herstellung des Buchstabenabstandes um eine senkrechte Achse gedreht und zwecks Herstellung des Zeilenabstandes in . 15 der Senkrechten bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierträger (io) über dem Druckwiderlager (17) für die Typen angeordnet ist und das Papier an ihm (10) aufgehängt wird.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch i, bei der das Druckwiderlager als drehbare Scheibe ausgebildet ist, dadurch gekenn-
    . . . zeichnet, daß die Scheibe durch Reibung
    : des von dem Papierträger (10) bewegten
    ' Papieres mitgenommen wird.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe in wagerechter Ebene sowohl senkrecht zum Papier als auch in der Seitenrichtung gegenüber dem Typendruckpunkt einstellbar gelagert ist.
  4. 4. Schreibmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine feststehende und zur Drehachse des Papierträgers konzentrisch angeordnete Papierführung (3, 4).
  5. 5. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierträger (10) auf einer in senkrechter Richtung bewegbaren Spindel (11) angeordnet ist, die in einer Hohlwelle (12) gleitend gelagert ist und von dieser in jeder Höhenlage in Umdrehung versetzt werden kann.
  6. 6. Schreibmaschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine zur Unterstützung des Papierträgers dienende Stange (16), die mit der den Papierträger tragenden Spindel : (11) fest verbunden ist.
  7. 7. Schreibmaschine nach Anspruch 1, bei der mehrere Klemmhebel zum Befestigen des Papieres auf dem Papierträger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (49) tragenden Hebel (43,44,45) zwangläufig miteinander verbunden sind und durch einen Sperriegel (55) in der das Papier freigebenden Stellung festgehalten werden können.
  8. 8. Schreibmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (49) der Klemmhebel mit Spitzen (58) versehen sind, die das Papier so durchdringen, daß von mehreren aufgespannten Bogen jeder einzelne für sich abgerissen werden kann.
  9. 9. Schreibmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem Papierträger drehbare Randanlegevorrichtung (63), die in Verbindung mit der die Rechtsbewegung des Papierträgers begrenzenden Randstellvorrichtung die Herstellung eines gleichmäßigen seitlichen Randes ermöglicht.
  10. 10. Schreibmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Randanlegevorrichtung der Breite des jeweils unbeschrieben zu lassenden seitlichen Papierrandes entsprechend eingestellt werden kann.
  11. 11. Schreibmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Randanlegevorrichtung an der den Papierträger (10) in Umdrehung versetzenden Hohlwelle (12) befestigt ist.
  12. 12. Schreibmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit der Hohlwelle (12) verbundene Feder (66), die auf dem feststehend angeordneten zylindrischen Teil (3) schleift, um hierdurch ein Zittern des Papierträgers bei dessen Weiterschaltung zu verhindern.
  13. 13. Schreibmaschine nach Anspruch 1, bei der die beim Schreiben als Druckwiderlager für die Typen dienende Scheibe eine
    ■ der Buchstabenhöhe entsprechende Breite besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Scheibe (17) ein mit ihr in der Höhenrichtung bewegbarer Schild. (68) angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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