DE2300554B2 - Fernsehkamera mit einer stoerungsfreien netzelektrodenanschlussleitung - Google Patents

Fernsehkamera mit einer stoerungsfreien netzelektrodenanschlussleitung

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DE2300554B2
DE2300554B2 DE19732300554 DE2300554A DE2300554B2 DE 2300554 B2 DE2300554 B2 DE 2300554B2 DE 19732300554 DE19732300554 DE 19732300554 DE 2300554 A DE2300554 A DE 2300554A DE 2300554 B2 DE2300554 B2 DE 2300554B2
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Description

umschlingt.
7. Fernsehkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil (46) der Verbindungsleitung die Achse (27) der Aufnahmeröhre in Form einer Schraubenlinie von 360° über die axial gemessene Länge des Zeilenablenkfeldes umschlingt.
8. Fernsehkamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die schraubenlinienförmige Umschlingung in axialer Richtung außerhalb des Gebietes fortsetzt, in dem das Zeilenablenkfeld wirksam ist.
9. Fernsehkamera nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil (48) der Verbindungsleitung die Achse (27) der Aufnahmeröhre in einer Schraubenlinie umschlingt, die einen solchen Gang aufweist, daß die axial gemessene Länge des Abienkfeldes ein ganzes Vielfaches dieses Ganges ist.
10. Fernsehkamera nach einem der Ansprüche 7,8 oder 9 dadurch gekennzeichnet daß der innere Tel S Verbindungsleitung aus zwei Leitern besteht, die Z Achse (27) der Aufnahmeröhre schraubenl.n.enföniignSlingen. wobei beide Leiter einen •„omen Anfangspunkt und einen gemeinsa-S Änki haben" aber ihr Wick.ungssinn enteegengesetzt verlauft.
l Fernsehkamera nach einem der vorangehenden AnsDrüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeröhreeine mit einem Röhrensockelstift (8) Aufnahme ne BUChse (51) und eine mit der Netzelek-(5) verbundene Buchse (50) enthält, die in einem Abstand voneinander liegen, der höchstens !£ich der Länge des Gebietes .st, ιη dem das Zeilenablenkfeld wirksam ist und daß s.ch der innere 7>l i49) der Verbindungsleitung zwischen den Buchsen erstreckt und dabei die Achse (27) der Aufnahmeröhre um 360° oder einem ganzen Vielfachen von 360° umschlingt.
12 Fernsehkamera nach einem der Ansprüche 5 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil 5er Verbindungsleitung aus zwe. parallelen Leitern besteht die die Achse der Aufnahmerohre auf gleiche'welse umschlingen, aber gegeneinander um 180° versetzt sind.
Die Erfindung betrifft eine Fernsehkamera mit einer von einer ferromagnetischen Absch.rmhulle umgebenen Femsehaufnahmeröhre mit elektromagnetischer Ablenkung mit einer von einem Elektronenstrahl abgetastcren g^eicherplatte, einer vor der Speicherplatte angeordneten Netzelektrode und einer Verb.ndungsfeifung zwischen der Speicherplatte und der Netzelektrode in die eine Gleichspannungsquelle eingeschaltet st wobei ein innerer Teil der Verbindungsleute innerhalb der Aufnahmeröhre und ein äußerer Teil der Verbindungsleitung außerhalb der Aufnahmerohre und der Abschirmhülle verläuft. ■ , ... ,
Eine derartige Fernsehkamera ist aus der niederländischen Patentanmeldung 65 09 079 bekannt. In einer darin beschriebenen Fernsehaufnahmeröhre ist zur Herabsetzung von von dem Zeilenablenkfeld herrührenden Störspannungen ein bereits bekannter, einfacher sich geradeaus erstreckender NetzelektrodenanschluD-drahf mehrfach, und zwar in Paaren diametral in der Röhre liegender Netzelektrodenanschlußdrahte, ausgeführt In der genannten Patentanmeldung wird bemerkt, daß vermutlich von den Ablenkfeldern Spannungen über der Netzelektrodenanschlußleitung induziert werden Mit diesen mehrfachen Netzelektrodenanschlußdrähten wurde eine Verbesserung im Vergleich zu dem einfach ausgeführten Drahtanschluß erhalten. Diese Konstruktion hat jedoch einige Nachteile, die sich insbesondere bei Farbfernsehkameras von dem üblichen Dreiröhrentyp äußern. In einer derartigen Farbfernsehkamera läßt sich die Überlagerung der Farbteilbilder , nicht stets optimal verwirklichen. Die Abweichungen dabei entstehen u. a. dadurch, daß in der durch die Netzelektrodenanschlußdrahte gebildeten Schleife (oder den Schleifen) verhältnismäßig hohe Strome erzeugt werden können. Die Ströme erzeugen ein die -, Ablenkung des Elektronenstrahls zusätzlich beeinflussendes Magnetfeld, wodurch Abweichungen im Abtastmuster der Fernschaufnahmeröhre auftreten. Diese Störsignale können hier nur durch die Wahl einer
■>estimmten Winkelorientierung der Drahtschieife in lern Zeilenablenkfeld verringert werden. Die Anwen-Jung mehrerer Schleifen ergibt eine verhältnismäßig verwickelte Konstruktion.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fernsehkamera der eingangs genannten Art zu schaffen, in der alle durch ein Zeilenablenkfeld herbeigeführten Störspannungen im Videosignal — erwünschtenfalls unabhängig von der Orientierung der Aufnahmeröhre im Abtastfeld — beseitigt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der innere Teil der Verbindungsleitung die Achse der Aufnahmeröhre wenigstens teilweise umschlingt.
Der Erfindung liegt ein besseres Verständnis in bezug auf die Bildung der betreffenden Störsignale zugrunde. Dabei muß die Tatsache berücksichtigt werden, daß bekannte Fernsehkameras eine rings um das Spulensystem montierte ferromagnetische Abschirmhülle enthalten. Eine Verbindungsleitunp für die Netzelektrode umgibt auch die Wand dieser Abschirmhülle. Der äußere Teil der Verbindungsleitung, unter dem stets ein außerhalb der Aufnahmeröhre liegender Teil der Verbindungsleitung zu verstehen ist, liegt außerhalb der Abschirmhülle. In vielen Fernsehkameras enthält die Netzelektrodenanschlußleitung neben Spannungsquellen für die Netzelektrode und die Speicherplatte einen Signalwiderstand und die Masse der Kamera. Der innere Teil der Verbindungsleitung, d. h. der innerhalb der Aufnahmeröhre liegende Teil der Verbindungsleitung, liegt innerhalb der Abschirmhülle.
Bei der Bestimmung des von der Verbindungsleitung umschlossenen Magnetfeldes muß daher neben dem Zeilenablenkfeld selber stets auch das in der Wand der ferromagnetischen Abschirmhülle auftretende Feld berücksichtigt werden. Schnelle Flußänderungen, die insbesondere in dem von der Verbindungsleitung umschlossenen Zeilenablenkfeld auftreten, werden Störspannungen über der Unterbrechung zwischen der Netzelektrode und der Speicherplatte in der Verbindungsleitung zur Folge haben. Über die Kapazität zwischen Netzelektrode und Speicherplatte wird somit ein Störstrom erzeugt, der eine dem Zeilenablenkfeld entsprechende Wiederholungsfrequenz aufweist und einem der Speicherplatte entnommenen Videosignal hinzugefügt wird. Nach der Erfindung werden diese Störsignale unterdrückt, ohne daß in dem inneren Teil der Verbindungsleitung das Ablenkfeld störende Ströme induziert werden.
Dadurch, daß die Ursache der Störsignale nun genau bekannt ist, können zur Herabsetzung der Störsignale verschiedene Ausgestaltungen der Erfindung angegeben werden, die sich aus den Unteran^prüchen ergeben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind insbesondere darin zu sehen, daß mit einer einfachen Bauart des inneren Teils der Verbindungsleitung alle Störsignale unterdrückt werden. Dies gilt insbesondere unabhängig von der Winkel- oder Axiallage der Aufnahmeröhre im Ablenkfeld.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. I eine Fernsehaufnahmeröhre mit einem Spulensystem, einer ferromagnetischen Abschirmhüllc und einer Verbindungsleitung,
F i g. 2 den Krafllinienvcrlauf eines symmetrischen Vierpolfeldes,
Fig. j einen Längsschnitt dm eh eine Fcrnschauf nahmeröhre nach der Erfindung,
Fi g. 4 bis 8 perspektivisch bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung, bei denen die Verbindungsleiuing einen inneren Teil mit einer oder mehreren im Ablenkfeld liegenden teilweisen Umschlingungen der Achse der Aufnahmeröhre enthält,
Fig. 9 bis 11 ebenlalls perspektivisch weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung, bei denen die Verbindungsleitung einen schraubenlinienförmigen Teil enthält, und
Fig. 12 skizzenweise einen Längsschnitt durch eine Fernsehaufnahmeröhre nach der Erfindung mit einer Verbindungsleitung, die aus zylindrischen Buchsen und einem schraubenlinienförmigen Teil aufgebaut ist.
In Fig. 1 sind die für die Erfindung wesentliche Teile einer Fernsehkamera sehr schematisch dargestellt. Eine Fernsehaufnahmeröhre 1 enthält, innerhalb einer zylindrischen Umhüllung 2, eine vorzugsweise auf einem Eingangsfenster 3 angebrachte Speicherplatte 4. Die Speicherplatte kann einen photoleitenden Werkstoff, wie Antimonsulfid oder Bleimonoxid, enthalten, der aiii der Innenseite des Fensters 3 angebracht ist. Die Speicherplatte kann auch aus einer in der Umhüllung montierten Scheibe aus Halbleiterwerkstoff, wie Silicium, bestehen, in der ein Mosaik diskreter PN-Übergänge angebracht ist. In verhältnismäßig geringer Entfernung von z. B. einigen Millimetern von der Speicherplatte 4 befindet sich parallel zu der Speicherplatte 4 eine Netzeiektrode 5. Über einen inneren Teil 6 der Verbindungsleitung 16 ist die Netzelektrode 5 mit einem in einen Röhrensockel 7 eingeschmolzenen Anschlußstift 8 verbunden. In der Fernsehaufnahmeröhre befindet sich weiter ein nicht dargestelltes Elektronenstrahlerzeugungssystem zum Erzeugen eines Elektronenstrahls, mit dem die Speicherplatte 4 abgetastet werden kann. Die Aufnahmeröhre 1 ist von einem Spulensystem 9 umgeben, das nicht gesondert dargestellte Spulen zur Zeilen- und Rasterablenkung enthält.
Es ist für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich, ob der abtastende Elektronenstrahl auf magnetischem oder elektrostatischem Wege fokussiert wird. Das Spulensystem 9 ist von einer ferromagnetischen Abschirmhülle 10 umgeben, die z. B. aus einem Mumetall besteht. Der Netzelektrode 5 und der Speicherplatte 4 werden von in den größeren Teil 11 der Verbindungsleitung 16 aufgenommenen Spanniingsquellen 12 bzw. 13 die gewünschten Gleichspannungen zugeführt. Der äußere Teil 11 der Verbindungsleilung enthält neben den Spannungsquellen 12 und 13 einen Signalwiderstand 14, über dem mittels einer Klemme 15 ein Videosignal entnommen werden kann. Der innere Teil 6 und der äußere Teil 11 bilden zusammen die gleichstrommäßige Verbindungsleitung 16 in Form einer Schleife mit einer kapazitiven Unterbrechung 17 zwischen der Netzelektrode 5 und der Speicherplatte 4.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, umschließt die Verbindungsleitung 16 einen Wandteil der Abschirmhülle 10. In bekannten Fernsehkameras bilden metallische Gehäuseteile der Kamera einen Teil des äußeren Teils der Verbindungsleitung, was mit dem Erdungszeichen 18 angedeutet ist In Fig. 1 ist weiter mil Schraffuren ein Gebiet 1.9 angegeben, in dem eil wirksames durch Kraftlinien 20 dargestelltes Ablenkfek erzeugt werden kann. In der Wand der Abschirmhülk 10 geht das Zeilenablenkfeld 20 in ein Rüekflußrdd über das mit Punkten 21 angegeben ist. Die Winkellage de« inneren Teils 6 der Verhindiingsleitung bestimmt, öl: und bejahendenfalls in welchem MaIk ein Magncifhil.
des Zeilenablciikfeldcs 20 oder des Riickflußfekles von der Verbindungsleitung umschlossen wird. Änderungen, die in dem umschlossenen Fluß auftreten, werden in der Vcrbindungsleitung 16 Spannungen hervorrufen. Diese Spannungen treten über der obenerwähnten kapazitiven Unterbrechung 17 auf.
Ein mögliches Verfahren zur Unterdrückung der Störsignale besteht darin, daß jede magnetische Induktion innerhalb der Vcrbindungslcitungsschleifc möglichst vermieden wird, indem verhindert wird, daß diese Schleife Kraftlinien 20 des Zeilenablenkfcldes oder Rückflußlinien 21 umschließt. In einer an sich bekannten Konstruktion ist dies dadurch erzielt, daß vor der Netzelektrode eine elektrisch leitende Glasdurchführung auf der Fensterseite der Aufnahmeröhre angebracht wird. Es besteht dann keine, Kraftlinien des Ablenkfeldes umschließende Verbindungsleitungsschleife mehr. Eine zusätzliche Glasdurchführung in der Nähe der Speicherplatte, wo die elektrostatischen Felder besonders kritisch sind, bildet jedoch offenbar ein Hindernis für die Anwendung dieser Konstruktion.
Das primäre Zeilenablenkfeld für die Zeilenablenkung in einer Fernsehkamera wird durch ein symmetrisches Zweipolfeld gebildet. Es stellt sich heraus, daß übliche Spulensysteme häufig jedoch auch ein Vierpolfeld erzeugen. Das Auftreten eines solchen Feldes kann meistens nicht vermieden werden, ohne daß die gewünschten Eigenschaften des Spulensystems beeinträchtigt werden. Auch sind Spulensysteme, z. B. für Ablenkverstärkung, bekannt, bei denen das gewünschte Hauptablenkfeld ein Vierpolfeld ist. In Fig. 2 sind Kraftlinien 36 eines Vierpolfeldes dargestellt. Auch treten in Spulensystemen für die Abtastung der Speicherplatte einer Fernsehaufnahmeröhre Störfelder noch höherer Ordnung, wie Achtpolfelder, auf. Eine Verbindungsleitungsschleife 31 wird, für einen beliebigen Orientierungswinkel φ, durch derartige Felder höherer Ordnung herbeigeführte Störsignalc nicht effektiv unierdrücken. Wie nachstehend noch nachgewiesen werden wird, ist eine einfache Ausführungsform nach der Erfindung auch bei der Unterdrückung von Störfeldern höherer Ordnung wirkungsvoll.
Eine nur für Zweipolfelder wirksame Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt und enthält einen inneren Teil 37 der Verbindungsleitung Iz, der, in axialer Richtung gesehen, auf der Hälfte des Gebietes 19, in dem das Zeilenablenkfeid wirksam ist, eine symmetrische Überquerung 38 aufweist d. h. die Röhrenachsc 27 teilweise umschlingt. In F i g. 7 ist der innere Teil 37 perspektivisch gezeigt. Die axialen Begrenzungen des Gebietes 19 sind mit Strichen 19 auf dem Leiter angedeutet. In dieser bevorzugten Ausführungsform ist für jede Winkellage die durch das Zweipolzeilenablenkfcld herbeigeführte Störspannung unterdrückt, ohne daß in dem inneren Teil 37 der Verbindungslcitung die Abtastung beeinträchtigende Ströme fließen. Die Unterdrückung der Störspannung ist der Tatsache zuzuschreiben, daß die Verbindungslcitungsschleife für jede Winkellage im Zeilenablenkfeld keinen resultierenden Fluß umschließt. Der vom Zeilenablenkfeld ι umschlossene Fluß wird nämlich stets von dem in der Wand der Abschirmbuchse konzentrierten Rückfluß ausgeglichen. Bei Rotation nimmt der Fluß in dem Teil der Schleife zwischen dem Röhrensockel und der Oberqucrung 38 z. B. um einen gleichen Betrag zu wie t der Fluß in dem Teil der Schleife zwischen der ("ibcrquerung 38 und dem Röhrenfenstcr dabei abnimmt. Diese Konstruktion ist also unempfindlich bei Winkelverschicbungen der Aufnahmeröhre im Spulen system.
Aus Obenstehendem geht hervor, daß diese bevor zugtc Ausführungsform aber für axiale Verschicbunj
> der Aufnahmeröhre im Spulensystem empfindlich isi Dabei wird die Überquerung 38 in das Feld hincinge schoben. Da praktische Spulensysteme ein genai definiertes Feld liefern und die axiale Lage de Aufnahmeröhre in bezug auf andere Eigenschaft^
> darin nicht besonders kritisch ist, kann diese axiak Empfindlichkeit auch als vorteilhaft betrachtet werden Durch eine geringe axiale Verschiebung kann nur wieder eine Restkorrektur in bezug auf eine etwaigt Asymmetrie in der Lage des inneren Teils 37 dci
"> Verbindungsleitung vorgenommen werden. Auch diese bevorzugte Ausführungsform unterdrückt die durcl Felder mit Polen höherer Ordnung herbeigeführter Störsignale nicht effektiv.
Die Konstruktion nach den Fig.3 und 4 kann für
> axiale Verschiebung dadurch unempfindlich gemacht werden, daß der innere Teil der Verbindungsleitung doppelt ausgeführt wird. Diese Konstruktion ist in Fig. 5 perspektivisch gezeigt. Bei einer axialen Verschiebung der Aufnahmeröhre im Ablenkfeld wird in jedem der Leiter 39 und 40 ein Induktionsstrom erzeugt. Der dabei auftretende Induktionsstrom ist, unter übrigens gleichbleibender Bedingungen, aber um eine Ordnung kleiner als der in dem bekannten Doppel-Leiteranschluß auftretende Induktionsstrom.
' Hinzu kommt noch, daß der Induktionsstrom, in axialer Richtung gesehen, für zwei nahezu gleiche Feldlängcnteile entgegengesetzt gerichtet ist. Dadurch ist auch eine etwaige störende Ablenkung des Elektronenstrahls für die beiden Teile entgegengesetzt, was auch wieder eine ausgleichende Wirkung zur Folge hat. Durch die Doppeltausführung des inneren Teils wird der Einfluß von Feldern mit Polen höherer Ordnung auf jeden der Teile nicht geändert, so daß auch diese Ausführungsform diesen Einfluß nicht wirkungsvoll beseitigt.
Unterdrückung von Slörsignalen, die von symmetrischen Vierpolfeldern herrühren, wird bei einer Ausführungsform erreicht, die in F ig. 6 dargestellt ist. Diese Ausführungsform enthält zwei innere Teile 41 und 42 der Verbindungsleitung. Jeder dieser Leiter bildet in der Feldmitte eine Winkelüberquerung von 180". Die Leiter sind gegeneinander über einen Winkel von 90° verschoben in der Aufnahmeröhre montiert. Für jeden einzelnen Leiter ist die von dem Zweipolfeld herrührende Storspannung von der Winkelüberquerung von 180' in der Feldmitte unterdrückt. Dabei treten in den Leitern keine Induktionsströme auf. Unterdrückung von Morsignalen, die von symmetrischen Vierpolfcldern herrühren, kann nun wohl mit einem, übrigens verhältnismäßig geringen, Strom durch die Leiter einhergehen.
In F i g. 7 ist, wieder schaubildlich, eine Ausführungslorm gemäß der Erfindung gezeigt, mit der Störungen. Hie von einem symmetrischen Vierpolfekl herrühren, miterdrückt werden, ohne daß Induktionsströme erzeugt werden. Ein einziger innerer Teil 43 der Verbmdungsleitung weist zu diesem Zweck in der l-eldmitte eine Übcrqucriing 44 von W auf. Vür Zwcipolfelder ist diese Konstruktion nicht effektiv. In dem Leiter 43 tritt gleich wie bei der Konstruktion nach • ι g. 4 fur Zweipolfelder, kein von einem Vierpolfekl herrührender Indiiktionsstrom auf. Die Konstruktion ist. wieder gleich wie die Einlciterkonstruktion mit einer IJberquL-rung von 180" für das Zwcipolfcld. für axiale
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Verschiebung empfindlich, aber für die Winkellage des Leiters unempfindlich. Entsprechend der Ausführungsform nach I" i g. 5 kann die bevorzugte Ausführungsform nach l: i g. 7 dadurch für axiale Verschiebung unempfindlich gemacht werden, daß zwei Leiter verwendet werden, die sich auf einem Viertel des Umfangs aneinander anschließen und je eine Überquerung von 90" in der Fcldmitte aufweisen.
In einer weiteren Ausführiingsform nach der Erfindung besteht der innere Teil der Vcrbindungsleitung aus drei sich geradeaus erstreckenden Leitern, die in einem gegenseitigen Winkelabstand von 120" in der Röhre montiert sind. Dadurch werden, unabhängig von der Winkellage in der Röhre, alle Störsignalc, die von Zweipol-, Vierpol-, Achlpolfeldern usw. herrühren unterdrückt. In den drei Leitern wird beim Betrieb der Röhre ein Strom fließen, der eine geringe Ablcnkfcldslörung zur Folge hat. Dieser Nachteil kann dadurch behoben werden, daß entsprechend Obenstehendem ein einziger Leiter verwendet wird, der auf einem Drittel und auf zwei Dritteln der wirksamen Fcldlänge des Ablcnkfcldes jeweils einen Schritt von 120° macht, also insgesamt 240°.
Die Empfindlichkeit dieser Konstruktion für axiale Verschiebung der Röhre im Ablcnkfeld kann durch die Anwendung zweier Leiter mit je zwei Überquerungen beseitigt werden. Diese beiden Leiter werden vorzugsweise um 180° gegeneinander verschoben in der Röhre montiert. Durch die letztere Konstruktion werden auch von Sechspolfeldern und höheren Harmonischen dieser Felder herrührende Störfcldcr linierdrückt.
Fis stellt sich heraus, daß in praktischen Beispielen von Fernsehkameras auch nichlsymmctrischc Vierpolfcldcr auftreten. Eine Analyse dieser Felder hat nachgewiesen, daß diese Felder in guter Annäherung als eine Überlagerung eines symmetrischen Vicrpolfeldes und eines symmetrischen Achtpolfcldes betrachtet werden können. Zur Unterdrückung in derartigen Fernsehkameras auftretender Störsignale müssen also auch von symmetrischen Achtpolfeldern herrührende Störspannungen unterdrückt werden.
Entsprechend dem Schritt von dem Zweipolfeld zu dem Vierpolfeld wird dann eine Konstruktion erhalten, die aus vier Leitern besteht, die in der Feldmitte je eine Überquerung von 180° aufweisen und gegeneinander über einen Winkel von 45" verschoben in der Aufnahmeröhre montiert sind. Diese Konstruktion ist empfindlich für axiale Verschiebung. Aus diesem Gedanken ergibt sich, daß Störsignale, die von Feldern mit Polen bis zur n-ten Ordnung herrühren, durch
Anwendung von ., -»-Leitern unterdrückt werden, die in der Fcldmitte je eine Überquerung von 180° aufweisen und sich über einen Winkel von " aneinander anschließen. Dies ergibt jedoch eine nicht besonders praktische Konstruktion.
Man kann jedoch auch ein Verfahren anwenden, mit dem, wie nachgewiesen werden wird, praktischere Lösungen erzielt werden. Hs wurde bereits nachgewiesen, daß die durch ein /.weipolfckl herbeigeführten Störspannungen von einem Anschlußleiter unterdrückt werden, der in der Feklmitle eine Überquerung von 180" aufweist. Gemäß demselben Gedanken werden unter Berücksichtigung der Lösung nach Fig. 4 Störungen, die durch /weipolfelder herbeigeführt werden, und Störungen, die durch Vierpolfelder herbeigeführt werden, von einem Anschlußleiler unterdrückt, der mit drei Überquerungen von je 90" die in axialer Richtung gemessene Länge des wirksamen Zeilenablcnkfeldes in vier gleiche Teile unterteilt. Der Leiter weist dabei also eine Winkelverschiebung von 270" auf. In Fig. 8 ist diese Konstruktion mit einem Leiter 45 gezeigt. Ebenso werden Störsignalc, die von Feldern mit Polen bis zur n-ten Ordnung herrühren, von einem Leiter unterdrückt, der mit sieben Übcr-
360
querungcn von je ' , also 45", die in axialer Richtung
gemessene Länge des Zeilenablcnkfeldes in acht gleiche Teile unterteilt. Die sieben Übcrqiicrungcn erteilen dem Leiter eine Winkelverschiebung von 315°. Wenn dieser Gedanke auf η bis unendlich erweitert wird, wird ein in F i g. 9 dargestellter Leiter 46 erhalten, der über die axiale Fcldlänge eine Schraubenlinie mit einem Gang gleich der axialen Feldlänge beschreibt. Diese Ausfiihrungsform schafft eine praktische Lösung für die Unterdrückung aller durch das Zeilenablenkfcld herbeigeführter Störspannungen. Mit dieser Ausführungsform werden also auch Störsignale, die von durch das Zeilenablenkfeld herbeigeführten Störfeldcrn höherer Ordnung herrühren, unterdrückt. Der Leiter 46 kann dabei gegen die Innenseite der Umhüllung der Aufnahmeröhre gelegt werden. Diese Einleitcrausführungen sind unempfindlich für die Winkellage des Leiters im Ablenkfeld, aber empfindlich für axiale Verschiebung. Diese axiale Empfindlichkeit kann größtenteils dadurch beseitigt werden, daß z. B. diametral in der Aufnahmeröhre eine gleiche Leiterkonstruktion hinzugefügt wird. Die bevorzugte Ausführungsform mit der schraubenlinienförmigen Wicklung kann grundsätzlich für axiale Verschiebung dadurch völlig unempfindlich gemacht werden, daß die Schraubenlinie des einzigen Leiters zu beiden Seiten des Ablenkfeldes fortgesetzt wird. Diese bevorzugte Ausführungsform, die einen auch außerhalb des Gebietes, in dem das Abienkfeld wirksam ist, sich schraubenlinienförmig erstreckenden Leiter 47 enthält, ist in Fig. K) dargestellt. Bei axialer Verschiebung befindet sich dann stets eine alle Störspannungen unterdrückende schraubenlinicnförmige Schleife von 360° im Ablenkfeld. In praktischen Spulensystemen weist das Ablcnkfeld eine axiale Länge von z. B. 96 mm auf. Die schraubenlinienfönnige Wicklung muß dann vorzugsweise auch einen Gang von etwa 96 mm aufweisen. Aus weiteren Erwägungen geht hervor, daß ein Leiter 48, der in F i g. 11 dargestellt ist und der einen Gang aufweist, von dem die Länge des Zeilenablenkfeldes ein ganzes Vielfaches ist, auch alle Störspannungen unterdrückt. Die beiden letzteren Konstruktionen können für Abweichungen in der Größe des Wicklungsganges in bezug auf die Feldlänge größtenteils dadurch korrigiert werden, daß ein gleicher sich schraubenlinienförmig erstreckender Leiter hinzugefügt wird, der in dci Aufnahmeröhre gegen den ersten Leiter über 180' verschoben montiert ist.
Wenn in einer der obenbeschriebenen bevorzugter Ausführungsfonnen mit einem sc'nraubenlinienförmigci Leiter der Wicklungsgang nicht optimal an die Axiallängc des Ablenkfeldcs angepaßt ist, treten infolgt von Vicrpolfcldcrn Reststörungen auf, für die di< I linzLifügung mehrerer entsprechender schrauben linienförmige!· Leiter keine Lösung bietet. In eine bevorzugten Ausführungsform sind diese Rest störungen größtenteils dadurch beseitigt, daß zwe schraubenlinicnförmige Leiter verwendet weiden, dii zwischen einem gemeinsamen Anfangspunkt und einen
709 M7/21
K)
gemeinsamen Endpunkt mit entgegengesetztem Wickkingssinne verlaufen. In einer Fernsehaufnahmeröhrc können, wc;;!) dies erforderlich ist, mehrere solcher Paare schraiibenlinienförmigcr Leiter angebracht werden, die dann wieder gleichmäßig über den Uml'ang verteilt sein müssen, /.. B. zwei diametral angebrachte Paare.
In vielen Fernschaufnahmeröhren ist die Netzelektrode, wie in Γ ig. 12 dargestellt ist, mehr oder weniger buehsenförmig gestallet. Hin Leiter 49, der wieder schraubenlinienförmig ist, ist in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit dieser Buchse 50 verbunden. In der Aufnahmeröhre I ist auf der Röhrensockelscite eine weitere elektrisch leitende Buchse 51 montiert. Diese Buchse ist mit dem Durchführungsstift 8 verbunden und ist rings um ein Elektronenstrahler/.eugungssysteni angeordnet, das eine Kathode 52, eine Steuerelektrode 53, eine erste Anode 54 und eine Bcschleiinigungsanode 55 enthält. Der Abstand zwischen den einander zugekehrten Enden der Buchsen ist nun derart gewählt, daß das Zeilenablenkfeld zwischen den Buchsen sehr homogen ist. Über die Abfallgebiete des Ablcnkfeldcs, die an dessen axialen Enden stets auftreten, erstrecken sich dann die Buchsen 50 und 51. Da diese Buchsen als fiktive, mit der optischen Achse des Systems zusammenfallende Anschlußleiter wirken, können Unregelmäßigkeiten in den Abfallfcldern keine Störungen herbeiführen. Der Leiter 49, d. h. der innere Teil der Verbindungsleilung 16 ist, nachdem er eine Schraubenlinie von 360 oder einem ganzen Vielfachen von 360 durchlaufen hat, mit der Buchse 51 verbunden und ist ii !'•"ig. 12 wieder schaubildlich dargestellt. Diese bevoi zugte Ausführungsform ist grundsätzlich unempl'indliel für die Winkellage der Aufnahmeröhre und aucl unempfindlich bei einer axialen Verschiebung, lii Vorteil dieser bevorzugten Auslührungslorm isl der daß gegenseitige Unterschiede der Ablenkfelder vor schiedener Spulensysleme keine nachteiligen l'olgei haben. Statt des einen I.eilers 49 können auch in diesen Fall mehrere Leiter verwendet werden.
In einer weiteren, nicht dargestellten bevorzugte! Ausführungsform der Erfindung enthält der innere 1 ei der Verbindungsleitung mehrere, vorzugsweise drei zwischen dem Röhrensockel und der Netzelektrode siel geradeaus erstreckende Leiter, die homogen über dei Umfang der Aufnahmeröhre verteilt sind, aber keim Paare diametral angeordneter Leiter bilden. Be Verwendung von drei Leitern folgen diese, am Uml'anj der Aufnahmeröhre gemessen, über jeweils einet Winkel von 120" aufeinander. Diese bevorzugti Ausführungsform ist wirkungsvoll bei der Unter drückung von durch alle in Fernsehkameras auftreten den Felder höherer Ordnung herbeigeführten Stör feldern und ist unempfindlich für die Winkellage und be einer axialen Verschiebung der Aufnahmeröhre in Ablenkfeld. Diese Leiter können auch zwischen dei Buchsen 50 und 51 auf die in Fig. 12 angegebene Weist angebracht sein.
I liet/ii 4 Blatt /.ciclmuimcn

Claims (6)

23 OO Patentansprüche:
1. Fernsehkamera mit einer von einer ferromagnetischen Abschirmhülle umgebenen Fernsehaufnahmeröhre mit elektromagnetischer Ablenkung mit einer von einem Elektronenstrahl abgetastet Speicherplatte, einer vor der Speicherplatte n.. geordneten Netzelektrode und einer Verbindungsleitung zwischen der Speicherplatte und der ι Netzelektrode, in die eine Gleichspannungsquelle eingeschaltet ist, wobei ein innerer Teil der Verbindungsleitung innerhalb der Aufnahmeröhre und ein äußerer Teil der Verbindungsleitung außerhalb der Aufnahmeröhre und der Abschirm- ι hülle verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil (37; 39, 40; 4'., 42; ...) der Verbindungsleitung (16) die Achse (27) der Aufnahmeröhre wenigstens teilweise umschlingt.
2. Fernsehkamera nach Anspruch 1, dadurch : gekennzeichnet, daß der innere Teil (37) der Verbindungsleitung (16) die Achse (27) der Aufnahmeröhre in der — in axialer Richtung gemessenen — Mitte des Zeilenablenkfeldes umschlingt.
3. Fernsehkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil der Verbindungsleitung aus zwei gegeneinander um 180° versetzten Leitern (39,40) besteht, die die Achse (27) der Aufnahmeröhre in der Mitte des Ablenkfeldes um 180° umschlingen.
4. Fernsehkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil der Verbindungsleitung aus zwei gegeneinander um 90° versetzten Leitern (41,42) besteht, die die Achse (27) der Aufnahmeröhre in der Mitte des Ablenkfeldes um 180° umschlingen.
5. Fernsehkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil (45) der Verbindungsleitung die Achse (27) der Aufnahmeröhre an vier Punkten um je 90° umschlingt, die die axial gemessene Länge des Zeilenablenkfeldes in vier gleiche Teile unterteilen.
6. Fernsehkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil der Verbindungsleitung die Achse (27) der Aufnahmeröhre an n-\ Punkten, die die axial gemessene Länge des Ablenkfeldes in η gleiche Teile unterteilen, um je 3°
Ai
DE2300554A 1971-05-22 1973-01-08 Fernsehkamera mit einer störungsfreien Netzelektrodenanschlußleitung Expired DE2300554C3 (de)

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