DE229986C - - Google Patents
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- DE229986C DE229986C DENDAT229986D DE229986DA DE229986C DE 229986 C DE229986 C DE 229986C DE NDAT229986 D DENDAT229986 D DE NDAT229986D DE 229986D A DE229986D A DE 229986DA DE 229986 C DE229986 C DE 229986C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/465—Details for torches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229986 KLASSE 4g\ GRUPPE
WILHELM WIDMANN in STUTTGART.
und Mischdüse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1908 ab.
Es sind bereits Geräte zum Schweißen von Metallen bekannt, die so eingerichtet sind, daß
mittels eines einzelnen Brenners verschieden starke Metalle geschweißt werden können.
Diese bekannten Brenner sind so eingerichtet, daß auf ihnen nur ein für eine Anzahl von
Blechstärken verwendbares Kopfstück aufgeschraubt wird. Auch ist es bekannt, in diesen
abschraubbaren Kopfstücken die Saug- und
ίο Mischdüse des Brenners auswechselbar anzuordnen.
Letztere sind jedoch nicht einstellbar in den Kopfstücken des Brenners angebracht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schweißbrenner mit auswechselbarem Kopf- bzw. Mundstück,
bei welchem die auswechselbare Saug- und Mischdüse in der Höhe einstellbar im Kopfstück angebracht ist. Um die Einstellbarkeit
der Düse in dem Einbau des Kopfstückes unter stetiger Aufrechterhaltung der Dichtungen zwischen den Anschlußteilen zu
, ermöglichen, ist die Sauerstoffdüse mit ihrem frei in die Sauerstoffzuleitung ragenden Anschlußstutzen
in der Höhe verschiebbar in dem gasdicht, an das Sauerstoffzuführungsrohr
angeschlossenen Einbau gelagert.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung im Schnitt an einem Schweißbrenner veranschaulicht.
Der Stutzen α dient für die Zuleitung des
Sauerstoffes in das Rohr c. Unter Vermittlung der in dem Führungsteile i eingeschraubten
hohlen Gewindespindel r dient die Düse b zur Ausströmung des Sauerstoffes in die Mischkammer
d. Der Stutzen e leitet, das Azetylen durch das Rohr f, den Hohlraum g und die
Kanäle h des Führungsringes i in die Mischkammer d. Die Stutzen α und e sind in
dem gemeinsamen, einen Doppelhahn aufnehmenden Gehäuse k angeordnet. Die Rohre c
und f sind mit einem Rohre η verkleidet und endigen oben in dem Kniestück m. Die Kammer
d wird durch das Kopfstück 0 gebildet, auf dessen Zapfen υ das Mundstück χ aufgeschraubt
ist, in dem der für die Ausströmung des Gemisches erforderliche Kanal y angebracht
ist.
Durch die mit dem Dichtungsring φ versehene
Schraubenmutter q, die den Ring p fest gegen das Kopfstück 0 preßt, wird das
Austreten des Gases an dieser Stelle verhindert. Die hohle Gewindespindel r, die eine
vierkantige Aussparung s oder einen schwalbenschwanzförmigen
Ausschnitt s besitzt, ermöglicht nach Abnahme des Kopfstückes ein bequemes Einstellen der Sauerstoffdüse b in der
Mischkammer d. Die Spindel r ist zu diesem Zwecke außen mit einem Gewinde versehen.
Der Führungsring i ist mittels Außengewindes in das Kopfstück eingesetzt und kann samt
der Sauerstoffdüse herausgedreht bzw. in dem Kopfstück genau eingestellt werden.
Der Führungsring i ist in seinem hohlen Stutzen t mit Dichtungsring u versehen, der
beim Aufschrauben- des Kopfstückes 0 sich dicht auf die Außenflächen des Sauerstoffzuführungskanals
c aufpreßt und so den Austritt von Sauerstoff an der Düsenspindel verhindert.
Der oben beschriebene Schweißbrenner mit auswechselbarem Mundstück und auswechselbarer
und einstellbarer Saug- und Mischdüse hat den bekannten Schweißbrennern gegenüber
den Vorteil, daß die Sauerstoffdüse b unter Vermittlung der Teile r und i genau in dem
Brennerkopf ο eingestellt werden kann, so daß stets eine richtige Saugwirkung und Ausströmung
erzielt wird. Auch die innere und
ίο äußere Abdichtung des Kopfstückes ist von
besonderem Vorteil, da Außengewinde an den in Betracht kommenden Verschraubungen, die
einen Verlust von Sauerstoff und Explosionen verursachen können, nicht in Anwendung
kommen.
Bemerkt wird noch, daß Schweißbrenner, bei denen die Zufuhr des Brenngases im
Brennermundstück geregelt werden kann, an sich nicht neu sind. Bei den diesem Zweck
dienenden Einrichtungen ist jedoch entweder das Mundstück gegen die feststehende Sauerstoffdüse
einstellbar, oder die Sauerstoffdüse ist mit einem Fortsatz durch das Brennergehäuse
nach außen geführt und kann gegen eine kegelförmige Fläche an der Innenwandung des Mundstückes eingestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schweißbrenner mit auswechselbarem Kopfstück und auswechselbarer Saug- und Mischdüse, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der richtigen Saugwirkung und Verhinderung des Zurückschiagens der Flamme die Sauerstoffdüse (b) mit ihrem frei in die Sauerstoffzuleitung ragenden Anschluß stutzen (r) einstellbar in dem mit dem Kopfstück (0) abnehmbaren und gasdicht an das Sauerstoffzuleitungsrohr angeschlossenen Einbau (Stutzen t) gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229986C true DE229986C (de) |
Family
ID=490242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229986D Active DE229986C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229986C (de) |
-
0
- DE DENDAT229986D patent/DE229986C/de active Active
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