DE229571C - - Google Patents

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DE229571C
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bellows
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/02Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors
    • A47L5/04Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with pistons, bellows, or diaphragms, e.g. driven by the cleaner-supporting wheels

Landscapes

  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229571 KLASSE Se. GRUPPE
ROBERT BITNER HUTCHISON in LONDON.
Handstaubsauger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1910 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Handstaubsauger,' bei denen die Saugdüse mit einem Staubkasten verbunden ist und ein Saügbalg von Hand aus in Tätigkeit gesetzt wird, um die nötige Saugwirkung hervorzurufen. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art haben aber eine für die Handhabung dieser Vorrichtungen recht ungünstige Gestalt, denn man hat sie nach Art einer
ίο Handspritze ausgebildet, bei der die eine Hand den ganzen schweren Apparat vom Ende her halten und führen, die andere Hand aber den Saugbalg betätigen muß. Um die Handhabung solcher Handstaubsauger zu erleichtern, kommt gemäß vorliegender Erfindung ein den Saugbalg umgreifender Handbügel zur Anwendung, dessen Arme zur Führung des mit dem Handgriff versehenen Bügels des Balges dienen. Durch diese Ausbildung wird die Handhabung der Vorrichtung wesentlich erleichtert , indem einerseits die ganze Vorrichtung gut festgehalten und gleichzeitig weitergeführt werden kann, andererseits auch der Hub des Saugbalges verkürzt wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung zur Veranschaulichung gekommen, und zwar ist:
Fig. ι eine Draufsicht auf den Handstaubsauger, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den oberen Teil des Blasebalges.
Der Staubsauger besteht in üblicher Weise aus der Staubkammer 2 aus geeignetem Material, an welche das Rohr 3 angeschlossen ist, das in ein fächerartiges Mundstück 4 mit dem Querschlitz 5 ausmündet. Die Staubkammer 2 dient zur Aufnahme des angesaugten Staubes, zu welchem Zweck das Rohr 3 indes bis in das Innere der Kammer 2 einmündet und bis zur Mitte derselben reicht. Die Kammer 2 ist durch einen Deckel 7 abgeschlossen, der am Umfang Muffenteile 8 hat, in die gemäß vorliegender Erfindung die Enden eines Handgriffbügels 9 eingesetzt sind. Der Deckel 7 hat eine zentrale Öffnung 10, die durch eine Ventilklappe 11 abgedeckt ist. Auf der anderen Seite nach der Staubkammer zu wird die Öffnung von einem Siebe 12 umgeben, das mit einer Hülle 13 von Musselin o. dgl. bedeckt ist. Zur Herbeiführung der Saugwirkung dient in an sich bekannter Weise ein zylinderartiger Blasebalg 14 von Leder oder anderem Material. Das eine Ende desselben ist am Deckel 7 befestigt, das andere bewegliehe Ende aber mit einem Handgriff 15 versehen, welcher gleichzeitig mit seitlichen Armen am Griffbügel 9 bei der Hin- und Herbewegung des Balges geführt wird. Am Kopfe des Blasebalges ist eine Luftauslaß-Öffnung 16 vorgesehen, die durch eine Klappe 17 abgedeckt wird. Wie Fig. 3 erkennen läßt, kann am Deckel 20 des Blasebalges auch noch ein einstellbares Ventil 21 vorgesehen sein, das um den Zapfen 22 drehbar und mit einem Vorsprung 23 versehen ist, durch welchen das Ventil teilweise oder ganz geöffnet oder geschlossen werden kann, zum Zweck,
eine Regelung des Saugbetrages und eine Erleichterung in der Betätigung des Blasebalges zu ermöglichen, wenn für den gegebenen Fall nicht die volle Saugstärke erforderlich ist. Durch die Anordnung des Griff bügeis 9, an dem der Handgriff des Blasebalges geführt wird, wird eine wesentliche Erleichterung in der Handhabung erreicht, weil hier beide Hände den Apparat tragen und führen können, gleichzeitig aber doch die eine Hand eine energische Betätigung des Blasebalges hervorrufen kann, ohne daß übermäßige Kraftanstrengung notwendig ist, zumal der Hub des Balges hier nur ein verhältnismäßig geringer ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Handstaubsauger, dadurch gekennzeich-, net, daß am Deckel (7) des mit der Saugdüse (4) in bekannter Weise starr verbundenen Staubkastens (2) ein den Saugbalg (14) umgreifender Handbügel (9) befestigt ist, dessen Arme zur Führung des mit einem Handgriff (15) versehenen Bügels des Saugbalges dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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