DE229487C - - Google Patents

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DE229487C
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DE
Germany
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contact
elevator
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DENDAT229487D
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Publication of DE229487C publication Critical patent/DE229487C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/14Control systems or devices
    • B66B13/16Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position
    • B66B13/18Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors
    • B66B13/185Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 229487 KLASSE 35 a. GRUPPE
EMIL TROPPENZ in BERLIN.
Bei Aufzügen mit elektrischer Druckknopfsteuerung, welche ohne Führer benutzt werden dürfen, und deren Zugangstüren außer der gewöhnlichen Verriegelung noch eine Sicherheitsverriegelung besitzen, deren Riegel auf elektromagnetischem Wege entriegelt werden, sobald der Fahrkorb in einem Stockwerk zum Stillstand kommt, ist der Übelstand vorhanden, daß während der ganzen Dauer der
ίο Nichtbenutzung des Aufzuges, also unter Umständen stunden-, ja tage- und nächtelang für die Aufrechterhaltung der Entriegelung Strom verbraucht wird. Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist vorgeschlagen worden, einen Handschalter in den Stromkreis des Entriegelungselektromagneten zu legen, so daß dieser Stromkreis jederzeit unterbrochen werden kann.
Nach der vorliegenden Erfindung soll die Ausschaltung des Entriegelungselektromagneten selbsttätig erfolgen.
Der dazu eingeschlagene Weg ist folgender :
Von den Schachttüren des Aufzuges ist eine Tür, und zwar die der untersten Haltestelle, ohne elektromagnetische Entriegelung ausgeführt. Indem man nun die schon bekannte Anordnung trifft, daß der Aufzug, sobald er verlassen und die Türen ordnungsgemäß geschlossen sind, selbsttätig in seine unterste Stellung zurückkehrt, was auch aus anderen Gründen oftmals zweckmäßig ist, so gelangt er nach jedesmaligem Gebrauch in eine Stellung, in welcher ein Verbrauch an elektrischem Strom für die Entriegelung nicht stattfindet.
Die Ausführung ist, wie aus der schematischen Fig. ι und 2 zu entnehmen, folgende:
Angenommen, der Fahrkorb d befinde sich in der tiefsten Haltestelle vor der Tür ax (Fig. 2). Ein Fahrgast betrete ihn und fahre nach Druck auf den betreffenden Knopf nach der nächsthöheren Haltestelle a2 (Fig. 1). Nach Verlassen der unteren Haltestelle hat sch der Kontakt g selbsttätig geschlossen, durch den Fahrgast selbst ist aber der Fußboden niedergedrückt und damit der Fußbodenkontakt e unterbrochen. Sobald nun der Fahrkorb in der Haltestelle a2 ankommt, wird durch eine an ihm sitzende Gleitbahn der Kontakt δ2 geschlossen. Dadurch erhält der Elektromagnet Strom und entriegelt die Tür, so daß der Fahrgast die Tür öffnen und den Fahrstuhl verlassen kann. Nunmehr ist der Fußbodenkontakt e eingeschaltet. Wird die Tür a2 und damit der Türkontakt f2 geschlossen , so entsteht ein Stromlauf vom + Pol über die Türkontakte fv f2, f3 durch das Kabel, durch Kontakt e, zurück durch das Kabel, durch Kontakt g zum Steuerapparat h und zum — Pol zurück. Die Folge davon ist, daß der leere Fahrkorb sich abwärts fahrend in Bewegung setzt, der Kontakt b2 öffnet sich nach Entfernung des Fahrkorbes wieder selbsttätig, die Tür a2 wird
durch den Riegel r2 wieder verriegelt, da der zugehörige Magnet stromlos wird. Sobald der Fahrkorb die tiefste Haltestelle erreicht, öffnet er den Kontakt g, und der Fahrkorb bleibt in dieser Haltestelle stehen, bis er durch Druck auf einen der Druckknöpfe wieder in Bewegung gesetzt wird.
Man sieht, daß die Entriegelungsmagnete nur in der kurzen Zeit, während der Fahrgast den Aufzug verläßt, unter Strom stehen, so daß der Stromverbrauch dieser Magnete auf ein geringes Maß beschränkt wird.
Die Ausführung kann auch derart geschehen, daß der Schalter g, statt vom Fahrkorb aus durch. Gleitbahn o. dgl. ausgeschaltet zu werden, von der Aufzugsmaschine in dem Augenblick ausgeschaltet wird, wo der Fahrkorb seine tiefste Stellung erreicht. Es kann auch jeder beliebige andere bewegte Teil des Aufzuges, z. B. das Gegengewicht o. dgl., zur Ausschaltung des Kontaktes herangezogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung an Aufzügen mit elektromagnetisch entriegelten Schachttüren, bei welchen der Stromkreis der Entriegelungs-. magnete durch den ankommenden Fahrkorb, und zwar nur dann geschlossen wird, wenn die Steuerung abgestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrkorb nach seiner Entlastung selbsttätig durch Schließung eines Steuerstromkreises mittels eines Fußbodenkontaktes (e) vor die unterste Schachttür, an welcher ein Entriegelungsmagnet nicht vorgesehen ist, geführt wird, zum Zweck, die Entriegelungsmagnete stromlos zu machen, solange der Aufzug nicht benutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT229487D Active DE229487C (de)

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DE (1) DE229487C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2220459A1 (de) * 1973-03-09 1974-10-04 Linden Alimak Ab

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