DE286454C - - Google Patents

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DE286454C
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switch
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brake magnet
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remote control
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/40Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/088Remote control of electric cranes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bekannten Fernsteuerungen für Elektrohängebahnen bedienen sich gewöhnlich zur Hervorbringung der verschiedenen Schaltungen für Heben und Fahren elektrisch beeinflußter, auf den einzelnen Wagen befindlicher Steuerapparate, wie z. B. Steuermagnete, Relais.
Diese Einrichtungen bringen oft eine gewisse Betriebsunsicherheit und Unübersichtlichkeit in die Schaltung hinein und erschweren
ίο die Wartung.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese elektrisch beeinflußten Hilfsapparate gänzlich zu vermeiden und so eine große Einfachheit, Übersichtlichkeit und Sicherheit der Schaltungseinrichtung zu erzielen.
Nach vorliegender Erfindung wird die Steuerung des Fahr- und Hubmotors des Elektrohängebahnwagens von einem ortsfesten Kontroller aus mittels zweier Schleifleitungen unter Vermeidung von elektrisch gesteuerten Schaltorganen dadurch erreicht, daß der auf dem Elektrohängebahnwagen befindliche, durch das Hubgetriebe oder die Last bewegte Endschalter in seiner das Heben ausschaltenden Stellung — der Ausschaltstellung — die Schaltung für Fahren und Senken und in seiner Einschaltstellung die Schaltung für Heben und Senken gleichzeitig vorbereitet, wobei die eine Schaltung bei jeder dieser beiden Stellungen dadurch ausgeschlossen wird, daß die zum Endschalter führende Schleifleitung mittels des ortsfesten Kontrollers von der Stromquelle abgeschaltet wird, während die zweite Schleifleitung den Bremsmagneten und das Feld des Hubmotors speist. Die Einleitung der Senkbewegung erfolgt dabei durch das durchziehende Getriebe.
In den Fig. ι bis 3 ist die Einrichtung dargestellt. In Fig. ι bezeichnet w die durch den Hebel h bewegte Endausschalterwalze. m ist der Fahrmotor, η der Anker des Hubmotors, f das Nebenschlußfeld zum Hubmotor ; g bedeutet die Erregerspule des Bremsmagneten i; k stellt den ortsfesten Kontroller dar, dessen von Hand bewegter Hebel in Fig. ι in Stellung »Fahren« gelegt ist. In dieser Lage verläuft von der Speiseleitung + der Strom, wie in der Figur durch stark ausgezogene Linien angedeutet ist, zu der Schleifleitung i, von dieser über den Schleifbügel I zur Endausschalterwalze w und über 3, 4, 5, 6, 7 nach der Achse 8 des Wagens, die geerdet ist. Die übrigen Leitungen haben keinen Strom; es ist infolgedessen nur der Fahrmotor eingeschaltet.
Soll gesenkt werden, so wird nach Fig. 3 der Hebel des Kontrollers k auf »Senken« gestellt, ' wodurch am Kontroller k die Schleifleitung ι von der Stromquelle + abgeschaltet und an Erde gelegt wird, während die Schleifleitung 2 von + Strom erhält; infolgedessen erhält über den Stromabnehmer 0 das Feld f des Hubmotors und die Spule g des Bremsmagneten Strom, die Bremse wird gelüftet und die durchziehende Last senkt sich, wobei die Walze des Endausschalters mit dem Hebel h in die in Fig. 3 bezeichnete Stellung gelangt. Hierbei wird der Anker η des Hub-
motors so geschaltet, daß ein Senkbremsstrom über E, den Kontroller k, in dem nach Bedarf ein Widerstand r eingeschaltet werden kann, Schleifleitung i, Stromabnehmer I, 3, 9, 5- 10, 11, 12, 13, 8 zur Erde verlaufen kann. Durch den Widerstand r kann die Senkgeschwindigkeit geregelt werden.
Soll gehoben werden, so wird der Hebel des Kontrollers k in die in Fig. 2 dargestellte Hubstellung gelegt, wodurch sowohl die Schleifleitung ι wie die Schleifleitung 2 an + gelegt werden. Es bekommt jetzt, wie aus den stark gezeichneten Linien der Fig. 2 ersichtlich, der Hubmotor Strom, in der Hubrichtung; ebenso ist das Feld und der Bremsmagnet erregt, während der Fahrmotor abgeschaltet ist. Die hochgehende Last legt in der höchsten Stellung mittels des Hebels h die Endausschalterwalze in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung, wodurch der Strom des Hubmotors ab- und der Fahrmotor angeschaltet wird.
In Fig. 4 ist noch eine besondere Einrichtung dargestellt, die verhindern soll, daß bei der gezeichneten Stellung des Endausschalters, wenn der Kontrollerhebel nicht rechtzeitig von »Heben« auf »Fahren« gelegt wird, ein unabsichtliches Herabsinken der Last eintritt, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Es bleibt hier nämlich in diesem Falle die Erregerspule g des Bremsmagneten unter Strom, so daß die Last nicht gehalten würde. In Fig. 4 ist nun noch die Hilfserregerwicklung f am Bremsmagneten angeordnet, die der Erregung g entgegenläuft.
Die Erregung p bekommt in der gezeichneten Stellung der Endausschalterwalze über 3, 14, 15, 16, 17, 18, 19 Strom und hebt die Wirkung der Spule g auf, so daß trotzdem der Bremsmagnet einfällt, wenn auch der Kontrollerhebel nicht rechtzeitig von Heben zurückgelegt wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:'
1. Fernsteuerung für Elektrohängebahnen mittels eines ortsfesten Schalters und eines auf dem Hängebahnwagen angeordneten Endschalters, dadurch gekennzeichnet, daß der an einer Schleifleitung liegende Endschalter zwei Schaltstellungen besitzt, in denen die Leitungen so verbunden sind, daß in der einen Schaltstellung Heben oder Senken, in der anderen Schaltstellung Fahren oder Senken möglich ist, je nachdem die zum Endschalter führende Schleifleitung und eine zweite, den Bremsmagneten und das Feld des Hubmotors speisende Schleifleitung durch den ortsfesten Kontroller mit der Stromquelle verbunden oder von dieser abgeschaltet sind.
2. Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einfallen des Bremsmagneten in der höchsten Stellung der Last durch eine besondere, der Magnethauptspule entgegenlaufende Hilfsspule des Bremsmagneten bei Erregung beider bewirkt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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