DE229121C - - Google Patents

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DE229121C
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drilling
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
    • E21B15/006Means for anchoring the drilling machine to the ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229121 KLASSE 5b. GRUPPE-S.
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 3. März 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erleichterung des Auswechselns des Bohrers und des Wieder-Ein- und -Feststeilens der Maschine in der Bohrstellung.
Zu dem Zwecke ist die Bohrmaschine nicht wie bisher unmittelbar an dem Klemmstück angebracht, sondern an einem Arm befestigt, der zwecks Auswechselns des Bohrers um einen am Klemmstück angeordneten Zapfen geschwungen werden kann. Dieser Arm legt sich zwecks genauer Einstellung der Maschine gegen einen am Maschinengestell angebrachten Anschlag und wird in dieser Stellung durch einen Riegel o. dgl., in der Bohrerauswechselstellung dagegen durch einen Vorstecker 0. dgl. festgehalten.
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, eine Bohrmaschine so an einer Spannsäule aufzuhängen, daß die Maschine zum Schrämen aus ihrer Lage gebracht werden kann. Dieser Zweck kommt aber bei der Erfindung nicht in Frage, vielmehr handelt es sich darum, die Bohrmaschine so weit aus der Bohrstellung herauszuschwingen, daß das Bohrloch frei liegt und der Bohrer durch einen anderen ersetzt werden kann, wobei die Maschine in der Bohrstellung durch eine einfachste Einrichtung sofort ein- und festgestellt werden kann. Diese Möglichkeit der Ein- und Feststellung fehlt bei den bekannten Vorrichtungen vollständig. Es ist ferner eine Einrichtung bekannt geworden, mittels der die Bohrmaschine ebenfalls aus der Bohrstellung herausgedreht wird, wenn die Bohrer ausgewechselt werden sollen; aber diese Einrichtung kann nur bei senkrechter Spannsäule und auch selbst hier nicht unter allen Umständen verwendet werden. Im Gegensatz hierzu kann die beanspruchte Einrichtung bei jeder Stellung der Spannsäule benutzt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Fig. ι in einem Aufriß und in Fig. 2 in einem Grundriß und teilweise im Schnitt dargestellt.
Das Auge α, welches zur Aufnahme der an der Maschine befindlichen Befestigungsvorrichtung, beispielsweise des Konus, Tellers 0. dgl. dient, ist nicht wie bisher am Klemmstück, sondern an einem Arm d angeordnet. Dieser ist um einen am Klemmstück b befestigten Zapfen c drehbar. In der Arbeitsstellung der Maschine legt sich der Arm d gegen einen Anschlag f ■ des Klemmstückes b, und der Arm wird in dieser Stellung in geeigneter Weise, beispielsweise durch einen Riegel oder Klemmbügel g festgehalten, der drehbar am Klemmstück befestigt ist und den Arm d übergreift.
Dadurch . ist es möglich, die aus der Arbeitsstellung herausgedrehte Bohrmaschine nach Einsetzen des neuen Bohrers sofort und genau wieder in die Bohrachse ein- und in dieser feststellen zu können.
Um den Arm d mit der Bohrmaschine in der ausgeschwenkten Lage festzuhalten, dient ein Vorstecker h oder irgendeine andere entsprechende Einrichtung.

Claims (1)

  1. Das Auswechseln des Bohrers erfolgt in der Weise, daß die den Klemmbügel g festhaltende Schraube gelöst, der Klemmbügel zur Seite gedreht und die Maschine durch Drehen des Armes d so weit aus der Bohrachse geschwungen wird, daß die Bohrachse zum Einbringen des längeren Bohrers freigelegt ist.
    Je nachdem das Klemmstück an der Spannsäule, dem Auslagerarm, Dreifuß oder Vierfuß befestigt ist, wird die Schwenkung des Armes d in der senkrechten oder wagerechten Ebene erfolgen.
    Wird die Maschine bzw. der sie tragende
    Arm in senkrechter Ebene geschwenkt, so wird der Arm in der ausgeschwenkten Stellung durch einen Vorstecker h o. dgl. festgehalten.
    In Fig. ι ist der Arm in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt, und zwar in ausgezogenen Linien in der Arbeits- oder Bohrstellung und in strichpunktierten Linien in der ausgeschwenkten Stellung.
    Pate ν t-An SPRU c η :
    Vorrichtung zur Erleichterung des Aus-.wechselns des Bohrers und des Wieder-Ein- und -Feststeilens von Gesteinbohrmaschinen in der Bohrstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrmaschine an einem Arm (d) befestigt ist, der um einen am Klemmstück (b) angeordneten Zapfen (c) geschwungen werden kann, und welcher sich in der Arbeitsstellung gegen einen Anschlag (f) legt und in dieser Stellung durch einen Riegel (g) o. dgl., in der Bohrerauswechselstellung jedoch durch einen Vorstecker (h) o. dgl. festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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