DE183646C - - Google Patents

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DE183646C
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drilling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G15/00Boring or turning tools; Augers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

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PATENTSCHRIFT
- JVi 183646 -' KLASSE 38 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1905 ab.
Es sind bereits Holzbohrer zum Bohren von konischen und zylindrischen Löchern bekannt, bei denen das Bohrmesser zwecks Herstellung eines konischen Loches beim Eindringen in das Holz seine Stellung der Bohrschaftachse gegenüber verändert und der Vorschneider in Verbindung mit der als Führung dienenden Messerkante diese Entfernung beim Bohren allmählich bewirkt. Bei diesen
ίο bekannten Holzbohrern steht jedoch das Bohrmesser mit dem Bohrschaft in unmittelbarer Verbindung, indem dasselbe entweder in dem Bohrschaft an einem Zapfen drehbar aufgehängt ist oder aber einen federnden, um einen festen Lagerpunkt schwingenden Arm bildet. · Die die Führung des Bohrmessers bewirkende Kante bewegt sich daher beim Bohren nicht in einer geraden Linie, sondern ändert fortwährend ihre Stellung zur Bohrschaftachse, was zur Folge hat, daß die Wandungen der ausgebohrten, sich erweiternden Löcher kurvenförmig verlaufen. Weiter gestatten die bekannten Holzbohrer nur das Bohren solcher Löcher, die sich von oben nach unten erweitern.
Diese Nachteile der bekannten Holzbohrer werden durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, ^aß hier das Bohrmesser im Bohrschaft frei verschiebbar gelagert ist, so daß sich seine Führungskante beim Bohren in einer geraden Linie bewegt und je nach ihrer Stellung zur Achse des Bohrschaftes gerade oder nach unten bezw. nach oben konisch verlaufende Bohrlöcher entstehen, Dabei kann zur Aufnahme desi Bohrmessers im Bohrschaft ein Führungsstück dienen, in dem das Messer selbst einstellbar angeordnet ist, um mit ein und demselben Bohrer Löcher verschiedener Konizität bohren zu können.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Holzbohrers in Fig. ι in Seitenansicht zur Darstellung gebracht.
Die Fig. 2 und 3 zeigen einzelne Teile des Holzbohrers in Vorderansicht, während
Fig. 4 das Führungsstück mit dem Bohrmesser in Seitenansicht und
Fig. 5 eine abgeänderte Ausführungsform des Bohrmessers gleichfalls in Seitenansicht zeigen.
Die weiter unten näher beschriebene Ausbildung des Bohrers bedingt, daß in das zu bohrende Holz zunächst ein Loch von dem Durchmesser des Bohrschaftes α vorgebohrt wird. Auf den durch das vorgebohrte Loch hindurchgeführten Bohrschaft α wird von unten eine Mutter b derart aufgeschraubt, daß der Bohrer das Holz zwischen der Mutter b und dem Messer c aufnimmt.
Das Messer c ist in einem Führungsstück/ mit Hilfe der Schraube e einstellbar angeordnet, während das Führungsstück f selbst in einem Schlitz des vom Bohrschaft getragenen Teiles g frei verschiebbar ist. Die untere, in Fig. ι wagerecht verlaufende Kante bildet die Messerschneide, die an ihrem freien Ende den keilförmigen Vorschneider trägt. Die seitliche Messerkante von d bis d1 ist nicht schneidend ausgebildet, dient daher zur Füh-

Claims (2)

rung des Messers beim Bohren und verläuft bei der Ausführungsform des Messers gemäß Fig. ι und 5 senkrecht zur Messerkante c. Nimmt das Messer, das sich in einem Schlitz des Führungsstückes f gut eingepaßt um einen Zapfen drehen kann, die Stellung der Fig. ι ein, so ermöglicht dasselbe das Bohren eines zylindrischen Loches, da hier die die Führung bewirkende Messerkante d, d1 ίο parallel zur Achse des Bohrschaftes steht. Wird das Messer dagegen mit Hilfe der Schraube e in die Stellung der Fig. 5 überführt, in welcher die Führungskante d, d1 schräg zur Bohrachse steht, so ermöglicht dasselbe das Bohren eines konischen, nach unten sich verengenden Loches, wobei die Konizität von der Schrägstellung der Führungskante d, d1 zur Bohrschaftachse abhängig ist und die Führungskante das Messer mit -20 dem Führungsstück zwingt, sich beim Bohren der Bohrschaftachse zu nähern. Um konische· Löcher zu bohren, die sich nach unten erweitern, kann man das Messer c in seinem Führungsstück f derart aufhängen, daß in der höchsten Stellung die Führungskante d, d1 nicht parallel zur Bohrschaftachse verläuft, sondern geneigt, entgegengesetzt der Neigung derselben gemäß Fig. 5. Zweckmäßig wird man jedoch hier die Einrichtung so treffen, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, d. h. die Führungskante d, dl spitzwinklig zu der in der höchsten Stellung wagerecht stehenden Messerkante c verlaufen lassen. Auch hier bedingt die Neigung der Führungskante d, d1 ein Verschieben des Messers mit seinem Führungsstück / im Bohrschaft, indem sich hier diese Teile von der Bohrschaftachse entfernen. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Holzbohrer zum Bohren konischer oder zylindrischer Löcher, bei welchem das Bohrmesser beim Eindringen in das Holz seine Stellung der Bohrschaftachse gegenüber selbsttätig verändern kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrmesser im Bohrschaft frei verschiebbar gelagert ist.
2. Ausführungsform des Bohrers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrmesser einstellbar an einem Führungsstück (f) angeordnet ist, um mit ein und demselben Bohrmesser Löcher verschiedener Konizität bohren zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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