DE228617C - - Google Patents

Info

Publication number
DE228617C
DE228617C DE1908228617D DE228617DA DE228617C DE 228617 C DE228617 C DE 228617C DE 1908228617 D DE1908228617 D DE 1908228617D DE 228617D A DE228617D A DE 228617DA DE 228617 C DE228617 C DE 228617C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
objects
coating
container
hurled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1908228617D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE228617C publication Critical patent/DE228617C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT48989D priority Critical patent/AT48989B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/14Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gleichmäßigen Metallüberzügen, vorzugsweise an einzelnen Metallgegenständen, sowie besonders an mit Gewinde versehenen Teilen, wie Bolzen, Nägeln, Platten usw., welches ermöglicht, die einzelnen Gegenstände auf einmal, in großer Anzahl und in kurzer Zeit vollkommen gleichmäßig und sauber mit einem beliebigen Metallüberzug auf
.o feuerflüssigem Wege zu versehen. Dies wird dadurch erreicht, daß man die in bekannter Weise mit Säuren vorbehandelten Gegenstände in dem nämlichen Behälter, in welchem sie mit einem feuerflüssigen Metallüberzug versehen
.5 wurden, im Kreise schleudert.
Man hat Zentrifugen schon zum Abschleudern des überschüssigen Uberzugsmetallcs benutzt, aber stets in der Weise, daß die Gegenstände, z. B. Drähte in Form von Bündeln,
» einzeln in das flüssige Oberzugsmet all getaucht und dann in das auf der Schleudervorrichtung befestigte Gefäß gebracht wurden. Handelt es sich um kleine Gegenstände und um eine größere Zahl, so vergeht dabei viel Zeit; es tritt eine Abkühlung des Überzugsnietalles ein, und die Abschleuderung erfolgt unvollkommen und ungleichmäßig. Man könnte zur Vermeidung dieser Übelstände eine Heizvorrichtung an der Zentrifuge selbst anbringen, indes wird
ίο dadurch deren Zugänglichkeit beeinträchtigt, und der Apparat wird verwickelter.
In einfachster Weise werden alle diese übelstände dadurch vermieden, daß man die Gegenstände in demselben durchbrochenen Behälter, in welchem später geschleudert wird, in das flüssige Überzugsmetall eintaucht. Dadurch wird die Zeit zwischen dem Herausnehmen der Gegenstände aus dem Metallbad und dem Beginn des Schleuderns aufs äußerste verkürzt. Ferner nehmen nicht nur die zu überziehenden Gegenstände, sondern auch der Behälter selbst die Temperatur des Metallbades an. Der Überzug bleibt daher beim Schleudern genügend lange heiß, um die Entfernung des überschüssigen Teiles so gleichmäßig zu gestalten, daß eine Nachbearbeitung der Gegenstände nicht erforderlich ist.
Zur Ausführung des Verfahrens kann jede Zentrifuge benutzt werden, bei welcher das (natürlich aus geeignetem Material bestehende) Schleudergefäü rasch von der Schleudervorrichtung abgenommen und wieder auf sie aufgesetzt werden kann.
Ρλ τ κ ν τ - Λ ν s ρ R υ c H :
55
Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen durch Zentrifugieren, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem feuerflüssigen Überzug versehenen Metallgegenstände in dem nämlichen Behälter, in welchem sie den feuerflüssigen Überzug erhalten haben, geschleudert werden.
UKHLlN. GEDRUCKT IN DKH HKICHSDHUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    JVl 228617 KLASSE 48 b. GRUPPE
    CARL MIELE in GÜTERSLOH, Westf.
DE1908228617D 1908-02-20 1908-02-20 Expired - Lifetime DE228617C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT48989D AT48989B (de) 1908-02-20 1909-02-24 Verfahren zur Herstellung von gleichmäßigen Metallüberzügen durch Zentrifugieren.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE228617C true DE228617C (de)

Family

ID=489000

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1908228617D Expired - Lifetime DE228617C (de) 1908-02-20 1908-02-20

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE228617C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE228617C (de)
DE822004C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Faeden aus Glas o. dgl.
DE702088C (de) Verfahren zur Herstellung von harzartigen Kondensationsprodukten
DE865306C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyanursaeure
AT50878B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasfäden.
DE579469C (de) Schmelzverfahren fuer Metallspaene und Metallrueckstaende in feiner Verteilung
DE712918C (de) Einrichtung zum Erzeugen von Faeden aus Glas usw.
DE706987C (de) Verfahren und Vorrichtung zum fortlaufenden Ausziehen sehr feiner Glasfaeden
AT84035B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen gehärteter Metallgegenstände.
AT87818B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasgespinst.
AT30507B (de) Milchverarbeitungsschleuder.
DE267860C (de) Vorrichtung zum Trocknen von zähflüssigen Massen, insbesondere von kondensierter Milch und Gemischen von Milch mit Kakao, Kaffee u.dgl.
DE427978C (de) Verfahren zur Auflockerung parallel liegender Faserbuendel auf nassem Wege
DE439804C (de) Verfahren zur Zerlegung von Teeren bzw. Teeroelen in Pechstoffe und OEle ohne Destillation
DE385158C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Stapelfaser nach dem Schleuderspinnverfahren
DE441191C (de) Verfahren zur Herstellung einer Geigenharzmischung mit Colophoniumbasis
DE401870C (de) Verfahren zur Darstellung von Bornyl- und Isobornylestern
DE584713C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausspritzen von erhitztem Teer oder erhitzten bituminoesen Stoffen
DE477472C (de) Marzipanroestmaschine
DE565665C (de) Verfahren zur Herstellung von Fettsaeuren, welche in ihren Eigenschaften den gesaettigten Fettsaeuren nahestehen, aus OElen mit hoher Jodzahl
DE372551C (de) Verfahren zum Herstellen von Schallkoerpern
DE385644C (de) Apparat zur Aufbereitung harzhaltiger Abfalloele
DE324749C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasgespinst
DE398464C (de) Verfahren zum Polieren von Biskuitporzellan
DE574877C (de) Verfahren und Kern zum Herstellen metallischer Schleudergusshlkoerper mit Rohgussgewinde