AT87818B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasgespinst. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasgespinst.

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Gedeon Von Pazsiczky
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Gedeon Von Pazsiczky
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasgespinst. 
 EMI1.1 
 in bekannter Weise   ein von einer Masse   geschmolzenen Glases sich ablösender, einen Faden nach sich ziehender Tropfen auf eine im Verhältnis zu der geschmolzenen Masse bewegte Unterlage fällt und dort unter Fortspinnen des Fadens haftet. Es handelt sich dabei um einen Fall mit 
 EMI1.2 
 die geschmolzene Masse am Orte verharrt und der sich ablösende Tropfen in einfachen freien Fall ohne   irgendwelche zusätzliche Bewegung   auf eine bewegliche Unterlage fällt und dort unter Fortspinnen des Fadens haftet, dabei kann der Glastropfen von einer Glasstange, einer Glasröhre oder einem sonstigen Glasstück oder auch aus einem Glasschmelzofen herrühren.

   Zum Weiterabziehen des Gla, fadens und zum Aufstapeln desselben kann man sich einer beliebig gearteten Vorrichtung   mit Hand-oder maschinellem Antrieb   bedienen. Eine hierzu besonders geeignete Vorrichtung ist eine Walze oder eine Trommel, die gedreht wird und an welcher der niederfallende Glastropfen haftet, so dass der ihm folgende Glasfaden auf die Walze oder Trommel aufgewickelt, d. h. aufgestapelt wird. 



   Das neue Verfahren ist also mit einer wesentlich einfacheren Vorrichtung auszuführen 
 EMI1.3 
 
Zwei   beispielsweise   Ausführungsformen einer Vorrichtung zur Herstellung von Glasgespinst nach dem   erläuterten Verfahren   sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. 



   Die in Fig. i dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Glasstab a, einem Brenner b und einer Walze oder Trommel   r.   Das eine Ende des Glasstabes a wird von der Flamme des Brenners b erweicht und in dem Grade, wie der Glasfaden abgezogen werden soll, nachgeschoben. Infolge der Erweichung des Glasstangenendes fällt ein Glastropfen d nieder. Dieser Glastropfen d zieht einen Glasfaden   dl   hinter sich her, welcher nach dem Anhaften des Glastropfens d auf der Umfangsfläche der sich drehenden Walze oder Trommel c auf letztere aufgewickelt wird. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Behälter al zur Aufnahme von flüssig zu machendem oder flüssigem Glas a mit Bodenöffnungen b und zwei Walzen oder Trommeln c, von denen die eine im entgegengesetzten Sinn, wie die andere, gedreht wird. 



  Die aus den Bodenöffnungen b des Behälters a1 austretenden Glastropfen d ziehen Glasfäden   iJ1   hinter sich her, welche nach dem Anhaften der Glastropfen auf den Umfangsflächen der sich drehenden Walzen oder Trommeln c auf letztere aufgewickelt werden. 



   Das Glas wird entweder durch seine eigene Schwere veranlasst, aus den Öffnungen b des Behälters al herauszutropfen oder es wird zur Erzielung dieses Vorganges Druck-oder Saugwirkung angewendet, wozu eine geeignete Einrichtung, z. B. Druck-bzw. Saugkolben, mit dem Behälter   a1   in Verbindung zu bringen ist. 



   PATENT ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Herstellung von Glasgespinst, bei welchem ein von einer Masse geschmolzenen Glases sich ablösender einen Faden nach sich ziehender Tropfen auf eine im Verhältnis zu der geschmolzenen Masse bewegte Unterlage fällt und dort unter Fortspinnen des Fadens haftet, dadurch gekennzeichnet, dass die geschmolzene Masse am Orte verharrt und der sich ablösende Tropfen auf eine bewegte Unterlage fällt und dort unter Fortspinnen des Fadens haftet. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Orte verharrenden Halter für einen starren Glaskörper (a), einen Brenner (b) und eine Haspel (c) in solcher Anordnung, dass der an dem unteren Glaskörperende durch die Flamme des Brenners (b) gebildete Tropfen (d) sich löst, im Fall einen Glasfaden (il1) nach sich zieht und an der Haspel anhaftet, so dass diese den Faden fortspinnt und haspelt.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch EMI1.4 zu machender Glasmasse (a) und eine oder mehrere Haspeln in solcher Anordnung, dass die an den Bodenöffnungen gebildeten Tropfen sich lösen, im Fall Fäden nach sich ziehen und an den Haspeln anhaften, so dass diese die Fäden fortspinnen und stapeln. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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