DE227286C - - Google Patents

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DE227286C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B30/00Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images
    • G02B30/20Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes
    • G02B30/34Stereoscopes providing a stereoscopic pair of separated images corresponding to parallactically displaced views of the same object, e.g. three-dimensional [3D] slide viewers
    • G02B30/37Collapsible stereoscopes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 227286 KLASSE 42 Ji. GRUPPE
FRITZ FRITSCHE in ERFURT.
Lehre zur Justierung von Stereoskopbildern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Lehre zum Justieren stereoskopischer Aufnahmen. Sie besteht im wesentlichen aus einer durchsichtigen Platte, auf welcher nebeneinander zwei vollkommen gleiche, der Größe eines Stereoskopbildes entsprechende Rechtecke mit Mittel- - linien, Diagonalen, Horizontalen und konzentrischen Kreisen zwecks genauen Justierens aufgezeichnet sind, während sich am Umfange
ίο der beiden Rechtecke, und zwar beiderseits symmetrisch, sowie an ihrer gemeinschaftlichen Seite Schlitze und Löcher zum genauen Markieren einzelner Punkte durch Einstechen, Einritzen o. dgl. befinden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Lehre in Fig. 1 in Draufsicht und in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen den Gebrauch der Lehre beim Anzeichnen eines Negativs, welches zum Kopieren von Diapositiven dienen soll.
Die aus durchsichtigem Material bestehende Lehre α ist durch die' Mittellinie b in zwei Hälften geteilt, deren jede der Größe eines Stereoskopbildes entspricht. Zur genauen Justierung der Bilder sind ferner die Mittellinien c, Horizontalen d, Diagonalen f und konzentrischen Kreise g vorgesehen. Die Löcher h und Schlitze i dienen zum Anzeich-
Die Handhabung der Lehre ist folgende: Sollen beispielsweise zwei gewöhnliche Stereoskopbilder auf einen gemeinsamen Karton geklebt werden, so schneidet man die fertig kopierten Bilder voneinander und legt sie, nachdem dieselben seitenrichtig vertauscht sind, nebeneinander unter die Lehre. Vermittels der auf der Lehre angebrachten Orientierungslinien ist es nun leicht, die Bilder so zu legen, daß beide genau senkrecht stehen, gleiche Punkte auf gleichen Horizontalen d liegen, und daß ferner die Mitten der Bilder mit den Mittellinien c der beiden Lehrenhälften zusammenfallen. Alsdann sind die Bilder genau justiert und haben auch genau den Abstand voneinander, welcher der Einstellung der Stereoskopokulare entspricht. Hierauf zeichnet man auf die Bilder die Umrisse der Lehre auf und markiert zweckmäßig die Mittelachsen, indem man mit einem scharfen Gegenstand oder einem spitzen Bleistift die Bilder durch die Schlitze i hindurch leicht anritzt bzw. anzeichnet; man kann auch mit einem Bleistift oder einer Nadel die Löcher h anzeichnen. Die Bilder werden nunmehr nach den mittels der Lehre aufgezeichneten Umrissen beschnitten und genau auf einen in gleicher Weise mit derselben Lehre angezeichneten Karton geklebt.
Soll die Lehre zum Anzeichnen von Diapositiven verwandt werden, so verfährt man zweckmäßig folgendermaßen: Zunächst zeichnet man das zu verwendende Negativ an, indem man es mittels eines Retuschierspiegels beleuchtet und die Lehre α abwechselnd nach Fig. 3 und 4 derart auf das Negativ legt, daß zunächst die linke Seite der Lehre auf die rechte Seite des Negativs (Fig. 3) und sodann die rechte Seite der Lehre auf die linke Seite des Negativs zu liegen kommt. Sodann legt man in der Dunkelkammer die ganze Lehre seitenrichtig auf das noch unbelichtete Diapositiv, zeichnet es an und belichtet schließlich beide Seiten desselben, in-
dem man das Negativ genau nach den angezeichneten Marken im Sinne der Fig. 3 und 4 abwechselnd auf die rechte und linke Seite des Diapositivs legt. Die unbelegte Seite ist hierbei lichtdicht abzudecken. Hierdurch erzielt man den Vorteil, das weder das Negativ, noch das Diapositiv zerschnitten zu werden braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Lehre zur Justierung von Stereoskopbildern, gekennzeichnet durch eine durchsichtige Platte, auf welcher nebeneinander zwei vollkommen gleiche, der Größe eines Stereoskopbildes entsprechende Rechtecke mit dem Abstand der Strereoskopokulare entsprechenden Mittellinien aufgezeichnet sind, während sich am Umfange der beiden Rechtecke, und zwar beiderseits symmetrisch, sowie an ihrer gemeinschaftlichen Seite Schlitze und Löcher zum genauen Markieren einzelner Punkte durch Anzeichnen, Einritzen und Einstechen o. dgl. befinden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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