DE697406C - Vorrichtung zum Kennzeichnen der zueinander gehoerenden Bilder von Stereofilmen beim Zerschneiden der Filme in Einzelbilder - Google Patents
Vorrichtung zum Kennzeichnen der zueinander gehoerenden Bilder von Stereofilmen beim Zerschneiden der Filme in EinzelbilderInfo
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- DE697406C DE697406C DE1938Z0024721 DEZ0024721D DE697406C DE 697406 C DE697406 C DE 697406C DE 1938Z0024721 DE1938Z0024721 DE 1938Z0024721 DE Z0024721 D DEZ0024721 D DE Z0024721D DE 697406 C DE697406 C DE 697406C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/24—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor with means for separately producing marks on the film, e.g. title, time of exposure
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Description
- Vorrichtung zum: Kennzeichnen der zueinander gehörenden- Bilder-von Stereofilmen-. beim Zerschneiden d'er Filme iri Einzelbilder Die vorliegende Erfindung betrifft - eine Vorrichtung zum Kennzeichnen der zueinander gehörenden Bilder- von -Stereofilmen beim Zerschneiden der Filme in Einzelbilder. -Bei den bisher- in der Photographie üblich gewesenen Bildformaten -von 9 X t a.,. .6 X 9, 6.X 6 und q.1/2 X 6 cm -wurde der Abstand der Objektive bei einer zweiäugigen Kamera so gewählt, daB die zwei zueinander gehörenden Bilder seines stereoskopischen Bildpaares auf: dem verwendeten Filmstreifen- nebeneinander zu. liegen- kamen. Man hatte daher nach- der Verarbeitung des Films nur nötig, je zwei aufieinanderfolgende Bilder herauszuschneiden, !um das xchtige Bildpaar zu erhalten. .
- Infolge des ständig fortschreitenden Strebens',. zu immer kleineren Bildformaten zu gelangen,- werden für- Stereokameras in steigendem Maße Schmalfilme mit einem Bild-: format von beispielsweise -zo-X zomm v_erwendet, Bei einem. solchen - Format ist es. aus konstruktiven Gründern nicht möglich, die Objektive einer zweiäugigen Stereokamera. so dicht nebeneinander -anzuordnen, daß:-- die zwei Teilbilder eines Stereoliildpaares auf dem Film dicht nebeneinander Tu-liegen kommen. Man muß. daher zwischen zwei zueinander gehörenden Teilbildern seinen mehr oder. weni.-ger großen Raum frei lassen, in dem dann die Teilbilder der folgenden Aufnahmen Platz finden., Das- Zerschneiden eines fertiggestellten Films mit solch einer Bildaufteilung bietet groß;, Schwierigkeiten, -insbesondere wenn aufenanderfolgende - Aufnahmen - von - ähnlichen Motive. gemacht werden. Eine Kennzeichnung der Einzelbilder; sei es durch. eine. besondere Vorrichtung in --der. Kamera öder, nachträglich. durch B.e`scliriftung oder durch sonstige Kennzeichnung; ist:infolge des geringen zur Verfügung -,stehenden Raumes .zwischen. Bild- und Filmrand und- - zwischenden:. Einzelbild=ern- selbst. oft nicht möglich.-Um die Kennzeichnung der -Einzelbilder ,und das Zerschneiden solcher Stereofilme in vorteilhafter Weise zu ermöglichen, weist nach der Erfindung die Schneidevorrichtung Filmhaltemittel mit je paarweise auftretenden ,unterschiedlichen Bezeichnungen (Zahlen, Buchstaben, Symbolen) :auf, die beim Eint=, legen des Films in die Haltemittel die 1e.# weils zueinander gehörenden Stereobldpaare'' ,unabhängig vom Zerschneidevorgang kennzeichnen.
- Brei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Mittel vorgesehen, die gleichzeitig zur Halterung des Stereofilmstreifens und zur Kennzeichnung der Einzelbilder dienen. Hierbei kann in einfachster Weise ein Einspannen und ein bildgerechtes Zerschneiden des Stereofilms effolgen: Die einzelnen zueinander gehörenden Stereobildpaare können danach leicht für eine weitere Bearbeitung herausgenommen werden, wobei die Vorrichtung außerdem noch mit .einer - Schutzplatte versehen ist, die .eine Verletzung .des .die Vorrichtung Bedienenden durch die zur Verwendung gelangenden Messer verhütet.
- Die Gegenstände der Unteransprüche betreffen solche Mittel zur vorteilhaften weiteren Ausbildungg des Erfindungsgegenstandes.
- Nach der Erfindung kann z. B. an Stelle der als Filmhaltemitteldienenden Klammern eine mit Federstreifen versehene schwenkbare Leiste verwendet werden; die beim Herunterklappen den Stereofilm fest auf die Grundplatte anpreßt. Die zerschnittenen Einzelbilder können dann durch Anheben der federnden Streifen herausgenommen werden.
- Ebenso kann auch an Stelle der federnden Streifen ein durchgehender Streifen aus nachgiebigem -Material, z. B. aus Gummi, gewählt werden, wobei die Andrückung des Films gegen die Grundplatte in gleicher Weise erfolgt.
- Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes gegenüber anderen, bisher bekannten Zer-: schneidevorrchtungen besteht darin; daß der zu zerschneidende Film nicht zusätzlich mit Kennzeichnungen, z. B. durch Bedrucken, Einprägen, Stanzen, versehen wird. Die zueinander gehörigen. Stereobildpaare sind als solche nur so länge durch die an den Haltemitteln befindlichen Kennzeichen: erkennbar, wie sie durch diese nach dem Zerschneiden festgehalten werden: In den Abbildungen. ist ein Ausführungsbeispiel dies Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine Aufsicht auf den Erfindungsgegenstand und Abb. 2 ein Schnitt -durch die Linie x-x der Abb. i. Abb. 3 stellt in vergrö,-ß,ertem Maßstabe eine von den in der Vorrichtung zur Verwendung gelangenden Filmhalteklammern dar.
- Die gesamte Vorrichtung besteht aus drei Hauptteilen, nämlich aus der Grundplatte A, aus der eigentlichen Schneidevorrichtung D 'und der Haltevorrichtung C. Diese drei Teile sind .durch Scharniere i miteinander gelenkig .bvQrbunden. Die Grundplatte -A ist mit Paß-4#tn. 2 versehen, die den Stereofilm 3 vor =eis' Einspannen in die Haltevorrichtung C n 'b:ezug auf die im Teil B angebrachten Messer in die richtige Lage bringen.
- Der Teil' C ist mit einem Handgriff q. versehen, um ein Schwanken des Teiles C um die Scharniere z zu ermöglichen. Auf dem Teil C sind Klammern 5 angebracht, die zur Halterung des Stereofilms 3 dienen. Die Klammern 5 sind mit Kennzeichen M versehen, die den zueinander :gehörenden Teilbildern des Stereofilms entsprechen. Die Kennzeichen können als Zahlen, Buchstaben o. dgl. ausgeführt werden. Die Klammern 5 bestehen aus den. beiden Schenkeln 6 und 7 sowie einer Feder B. Es werden vorzugsweise Klammern verwendet, gdie durch Druck auf den Schenkel 7 in -der geöffneten Stellung verharren und sich erst nach Nachlassen des Druckes schließen.
- Der Teil B, der die Schneidevorrichtung darstellt, setzt sich. zusammen aus einem Griff i ö, aus den Messern i i und aus einer Schutzplatte 12, die ;durch Federn 13 auf Säulen 14 derart .geführt wird, daß beim Herunterklappen des Teiles B die Schutzplatte 12 bei Berührung mit der Grundplatte A längs der Säulen 14 verschoben wird und dadurch die Messer i i freigibt.
- In der Grundplatte :A sind Vertiefungen 15 vorgesehen, in die die Messer i i nach dem Zerschneiden :des Films 3 hineinragen. Die Bedienung der Vorrichtung geht in folgender Weise vor sich: Bei aufgeklapptem Teil B wird der Teil C durch den Griff q. auf die Grundplatte A heruntergeklappt. Danach öffnet man ,alle Klämmern 5 durch Drücken auf die Schenkel 7. Der Stereofilm 3 wird sodann eingelegt, wobei die Paßstifte 2 eine :genaue Lage der i Stereofieilbilder 16 in bezug auf die Klammern 5 und die Vertiefungen 15 gewährleisten. Danach werden sämtliche Klammern 5 durch Aufheben des` Druckes auf die Schenkel? geschlossen. Durch Herunterklappen des Teiles B wird dann der Film 3 durch die Messer i i in Einzelbilder zerschnitten. Nach Aufklappen des' Teiles B können :die durch die auf den Klammern 5 befindlichen Kennzeichen M als zueinander gehörig erkennbaren Teilbilder eines Stereobildpaares einzeln herausgenommen und weiterverarbeitet werden:.
- Es ist auch möglich, die Klammern 5 getrennt von der Schneidevorrichtung zu verwenden, wobei dann diese Klammern beispielsweise auf einer Leiste oder auf einem biegsamen Lederband befestigt sein können. Das Zerschneiden des Films wird dann von Hand mittels eines beliebigen, hierzu geeigneten Instrumentes vorgenommen.
Claims (3)
- PATrNTANSPRÜcHR:-i. Vorrichtung zum Kennzeichnen der zueinander gehörenden Bilder von Stereofilmen beim Zerschneiden der Filme in Einzelbilder, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidevorrichtung Filmhaltemittel mit je paarweise auftretenden unterschiedlichen Bezeichnungen (Zahlen, Buc'h'staben, Symbolen) aufweist, die beim Einlegen des Films in die Haltemittel die jeweils zueinander gehörenden. Stereobildpaare unabhängig vom Zerschneidevorgang kennzeichnen.
- 2. Vorrichtwi.g nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmhaltemittel aus einer schwenkbaren Leiste (C) mit wahlweise zu betätigenden Klammern (5) bestehen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Filmhalte-_ mittel a!us einer mit Federstreifen versIehenen schwenkbaren. Leiste (C) bestehen. q.. Vorrichtung nach Anspruchi, da-,durch gekennzeicjuiet, daB die Filmhaltemittel aus einer schwenkbaren Leiste (G`) mit Andrückteilen .aus elastischem Material, z. B. Gummi, bestehen. 5. Vorrichtung nach Anspruch i _ bis ¢, ,dadurch -gekennzeichnet, daß die Klammern, Federstreifen oder Andrückteile derart ',angeordnet sind, daß zu jedem einzelnen Bild des: Stereofilms ein zugehöriger Filmhalter vorgesehen ist. . 6. Vorrichtung zurrt Zerschneiden von Stereofilmen in Einzelbilder nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Einzelbilder des Films (3) in b.ezug ,auf die Messer (i i) durch in die Filmperforation reingreifende Paß= stifte (2) bestimmt wird. 7: Vorrichtung zum Zerschneiden von Stereofilmen ili Einzelbilder nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Schneiden der Messer (i i) durch eine federnde Sch lutzplatte (12) geben Berührung gesichert sind.
Priority Applications (1)
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| DE (1) | DE697406C (de) |
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1938
- 1938-08-03 DE DE1938Z0024721 patent/DE697406C/de not_active Expired
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