DE227019C - - Google Patents
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- DE227019C DE227019C DENDAT227019D DE227019DA DE227019C DE 227019 C DE227019 C DE 227019C DE NDAT227019 D DENDAT227019 D DE NDAT227019D DE 227019D A DE227019D A DE 227019DA DE 227019 C DE227019 C DE 227019C
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- compressed air
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/086—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with a fluid-actuated cylinder
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 227019 KLASSE 5*. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Regelung' des Bohrdruckes von
Gesteinbohrhämmern.
Selbsttätige Bohrhämmer erhalten einen fortwährenden Anpressungsdruck durch den
Kolben eines Preßluftzylinders oder bei ab-. wärts gerichteten Bohrungen durch ihr eigenes
Gewicht. Wenn mittels des Einlaßhahnes auch die Preßluft abgedrosselt werden kann, so
ίο wird bei ungleichmäßigem Gestein doch bald
der volle Druck der Leitung auf dem Kolben lasten und die Schneide des Bohrers gegen
das Gestein anpressen. Je nach der Stärke des Druckes wird die Schneide dann mehr oder
weniger in ihrer freien Beweglichkeit gehindert und so die Bohrarbeit beeinträchtigt.
Bei abwärts gerichteten Bohrungen treten Unregelmäßigkeiten in der Regel infolge des Gewichts
des Bohrhammers immer beim Durchbohren weicher Gebirgsschichten auf. Es ist
nun wohl leicht möglich, durch Zwischenschaltung einer Feder einen Widerstand zu scharfen;
da dieser aber stetig wächst, so bedingt dieses Hilfsmittel einen übergroßen Aufwand an
Preßluft. Außerdem ist die Einstellung der erforderlichen Differenz zwischen Feder und
Anpressungsdruck praktisch sehr schwierig, so daß eine solche Vorrichtung eigentlich nur für
Bedienung von Hand, wo das Gefühl auch bei wachsendem Widerstand die richtige Differenz
einstellt, brauchbar ist.
Die Erfindung schafft nun für selbsttätige Bohrhämmer einen Widerstand, der stetig
gleich groß bleibt; der Druck im Zylinder findet also immer einen geringeren Widerstand,
der ein zu starkes Anpressen der Schneide gegen das Gebirge verhindert. Die Erfindung
kennzeichnet sich durch eine Hemmung, die auf einer besonderen, parallel zur Bohrspindel
eingespannten Führungsstange durch den unter dem Druck des Preßluftzylinders stehenden
Bohrhammer vermittels eines Anschlages o. dgl. allmählich vorgerückt wird. Zur Vermeidung
von Stößen wird zweckmäßig eine Feder zwischengeschaltet. Die Hemmung selbst kann in irgendeiner Weise geschehen, zweckmäßig
z. B. durch einen jeweilig einstellbaren Spannring, der zwecks Vermeidung von Klemmungen
mit Leder o. dgl. gefüttert ist. Bei abwärts gerichteten Bohrungen wird zweckmäßig
wegen der geringen Höhen der Grubenräume eine besondere Führungsstange verwendet,
die, ohne besonders eingespannt zu werden, doch dem an ihr hängenden Bohrhammer die nötige Standfestigkeit verleiht. Dies geschieht
dadurch, daß die Führungsstange entweder direkt oder vermittels einer besonderen
Büchse im Boden ein genügendes Stück eingesetzt wird, so daß die seitlichen Schwenkungen
nicht vom Bohrer, sondern durch diese Einspannung der Führungsstange aufgenommen
werden.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in seiner gekennzeichneten Ausführungsform
in Fig. ι in Ansicht bei Benutzung im Stollen; Fig. 2 stellt eine Ansicht der Vorrichtung
bei abwärts gerichteter Bohrung, Fig. 3 die Spannmuffe im Schnitt dar.
Der Bohrhammer α hängt mittels Ösen b, b1
an der parallel zum Bohrer c eingespannten Führungsstange d. Letztere ist in Fig. 1 mit
Hilfe eines besonderen Stempels e befestigt.
Zweckmäßig wird man den Preßluftzylinder gleich in fester Verbindung mit dem Stempel,
gegebenenfalls beides zusammen, aus einem Stück herstellen. Bei Aufbrechen und abwärts
gerichteten Bohrungen kann dieser Stempel wegfallen, indem das Ende f des mit der
Führung d fest zu verbindenden Vorschubzylinders g zur'Einspannung an der Gegenwand
benutzt wird. Durch den Schlauch h wird
ίο sowohl dem Vorschubzylinder g wie dem
Bohrhammer a die erforderliche Preßluft zugeführt. Zwischen den beiden Aufhängeösen
b, b1 ist nun gemäß der Erfindung ein Spannring i auf der Führungsstange d angeordnet,
der, innen mit Leder o. dgl. gefüttert, vermittels der Flügelmutter k beliebig stark auf
der Stange festgepreßt werden kann. Unter Vermittlung der Feder / drückt nun die als
Anschlag dienende Öse b1 bei in Betrieb gesetztem
Bohrhammer stetig gegen den Spannring und schiebt diesen bei genügendem Druck
langsam auf der Führung d vorwärts. Der Reibungswiderstand des Spannringes i auf der
Führung wird dabei durch Einstellen der Mutter k so bemessen, daß er immer etwas kleiner
ist als der durch den Vorschubzylinder ausgeübte Anpressungsdruck. In Fig. 2 ist strichpunktiert
angedeutet, wie die Führungsstange d in einfacherer Weise zur Erzielung des Gegen-Widerstandes
benutzt werden kann, indem die Stange in der Verlängerung des Bohrers befestigt wird, während der Spannring i sich
auf einen besonderen Anschlag m abstützt.
In Fig. 2 ist die Führungsstange. d genügend in den Boden eingelassen, so daß die
Standfestigkeit der ganzen Anordnung gewährleistet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Entlastungsvorrichtung für selbsttätig vorrückende Bohrhämmer, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Preßluft oder Eigengewicht auf den Bohrhammer ausgeübte Anpressungsdruck durch eine auf einer besonderen Führung sitzende einstellbare Hemmung unter stetem allmählichen Nachgeben derselben aufgenommen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. Bedrückt IN der reiCHSdrüCkereL
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227019C true DE227019C (de) |
Family
ID=487512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227019D Active DE227019C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227019C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7020094B2 (en) | 2000-06-13 | 2006-03-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Method and system for transmitting at least one client signal within a server signal |
-
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- DE DENDAT227019D patent/DE227019C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7020094B2 (en) | 2000-06-13 | 2006-03-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Method and system for transmitting at least one client signal within a server signal |
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