DE2138373C - Vorrichtung zum Nacharbeiten der Sitzfläche eines Gießformeinlaufstopfens - Google Patents
Vorrichtung zum Nacharbeiten der Sitzfläche eines GießformeinlaufstopfensInfo
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Description
arbeiten der kegelstumpfförmigen Fläche eines Stop- 45 Sitzfläche ist.
fens, insbesondere der Sitzfläche eines Gießformein- Die Vorrichtung weist eine stationäre Grundplatte
laufstopfens. 22 auf, auf der ein Aufnahmeblock 24 für den Stop-
Stopfen zum Verschließen des Einlaufe von fen 10 zur Nacharbeit desselben befestiglt ist. Ein zy-Metallgießformen unterliegen einem verhältnismäßig lindrischer Zapfen 26 erstreckt sich von der oberen
starkem Verschleiß, so daß die Sitzfläche des Stop- 50 Fläche des Aufnahmeblocks 24 in die Bohrung 12
fens häufig nachgearbeitet werden muß, um einen des Stopfens 10. Mehrere verstellbare, im ganzen mit
dichten Sitz zu gewährleisten. Die Nacharbeiten wur- 28 bezeichnete Stützvorrichtungen sind auf einer nach
den bisher auf üblichen Werkzeugmaschinen durch- außen divergierenden, kegelstumpfförmigen Fläche
geführt, was verhältnismäßig umständlich und zeit- 30 des Aufnahmeblocks 24 befestigt. Jede der Stützaufwendig war. 55 vorrichtungen weist eine auf der kegelstumpfförmi-
Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß da- gen Fläche 30 des Aufnahmeblocks M befestigte
durch gelöst, daß der Stopfen mit seiner Unterseite Buchse 32 sowie einen Stift 36 mit einem daran bedurch eine an seiner Oberseite angreifende feder- festigten Messer 38 auf, wobei der Stift gleitend in
belastete, koaxial zum Stopfen ausgerichteten Vor- der Bohrung 40 der Buchse 32 angeordnet und durch
richtung auf einer Aufnahmevorrichtung festklemm- 60 eine in der Buchse vorgesehene Stellschraube 34 festbar ist und daß auf der Klemmvorrichtung ein in stellbar ist. Die verstellbaren Stützvorrichtungen 28,
Drehung versetzbarer Schneidkopf axial gleitend an- vorzugsweise vier, sind in gleichen Abständen zueingeordnet ist, der mehrere mit Abstand zueinander ander angeordnet und verhindern eine Drehung des
angeordnete Messer trägt, deren Schneiden ent- Stopfens während der Nachbearbeitung,
sprechend dem Winkel der kegelstumpfförmigen 65 Die Schneideinrichtung der Vorrichtung weist
Fläche der Stopfen zur Drehachse des Schneidkopfes einen buchsenförmigen Schaft 42 auf, dessen oberes
geneigt sind. Ende 44 im Futter einer nicht dargestellten Bohr-
sowohl eine Drehbewegung als auch eine Auf- und Buchse 68 und einer »J^j^1^ stifte?» ist in
Abbewegung zu erteilen. Am Schaft« ist ein 42 abptu^ir DJ °D*u„e7halb des Schaftes42 ge-
Schneidkopf46 mittels einer koaxialen zylindrischen einer Lagerbuchse 78 innernaio
Buchse 48 befestigt, die ein vertikales Langloch 50 lagert. · ird die Achse des
aufweist. Der Schneidkopf 46 ist im wesentlichen 5 Beim Betneb ^r VorncnIU A5fnahmeblockes aus.
rund und weist einen nach außen divergierenden Schaftes 42 zur ~" ς . f · Drehung versetzt und
Flansch 52 auf, wobei mehrere, nach oben konvergie- geachtet worauf der bcnan Druckkopf 60 fest
rende Schneidmesser 54 an der inneren kegelstumpf- abwärts bewegt wird, woto ο ^ daß def
lörmigen Fläche 55 des Flansches 52 befestigt sind. gegen den Stop tail 0 ge^™ lock halten wird.
innerhalb des Schaftes42 und der Buchse48 ist ein i. Stopfen fe^ufde^f 5en Schneidkopfes46
zylindrischer Stift56 angeordnet, dessen unteres Die Messeτ«^J^J^S^ kegelstumpfförmi-
Ende» in einen zylindrischen Druckkopf 60 ein- werden dann.^f™^f0 in Eingriff gebracht,
..cschraubt ist, der an der planen Oberfläche 14 des gen Flache 18 des Stopfesi« B ^ ent
Hopfens 10 angreift. Der Druckkopf 60 weist eine wobei e™chüich Jg, daα angeordnet
Stellschraube 62 auf, die an dem Gewindeende 58 15 sprechend der Räch ^w ae ^^^^ stehen
Jcs Stiftes angreift, um ein ungewolltes Lösen des sind. Der j>«It:» T henden Tet]en der Vorrich-
n!Uckkopfes60 zu verhindern. Eine Einsenkung 64 ^βη^.^.'^"^gdes Axiallagers 66 still.
io der oberen Fläche des Kopfes 60 dient zur Auf- tung durch die Anordnung α s La|erbuchse 78
;,:,hme des unteren Laufringes eines Axialkugellagers Die L^^f/^^^Hndrischen Buchse 68 und
a, das auf dem Stift 56 angeordnet ist. Eine zyl.n- »o des Schaftes 42und £r ^1™^ ten Druckkopfes
fische Buchse68 ist auf dem Stift56 gelagert und die Anlage des jmMrttso d »&h idmesser54
stützt sich auf dem oberen Laufring des Axiallagers 60 am S;^«1 "J^n" Se 18 des Stopfens aus-
66 ab. In die Buchse 68 ist eine Zylinderkopf- zu der zu bearbe.tende.^ ™erk fschraube 70 be-
,chraube 70 eingeschraubt, deren Kopf in das zuvor ^^^^^ZTdcs Schaftes 42 durch
erwähnte vertikale Langloch 50 der Buchse 48 ein- «5 8re™t die Vcrtikalbewegui g ^ .
,reift Eine den Stift 56 umgebende Schraubendruck- Anschlag ihres Koptes
feder 72 ist zwischen der oberen Fläche 74 der Iocnes50.
Claims (4)
- ι 2der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung einPatentansprüche: leHites und schnelles Arbeiten möglich ist, das auch J. Vorrichtung zum Nacharbeiten der kegel- von nicht geschulten Arbeitskräften ohne weiteres stumpfförmigen Fläche eines Stopfens, insbeson- durchführbar ist. „„„cf„rm Aa c dere der Sitzfläche eines Gießformeinlaufstopfens, 5 Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsfo m des Erd a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t, daß der Stop- findungsgegenstandes ist vorgesehen daß die Klemmfen (10) mit seiner Unterseite (16) durch eine an vorrichtung einen koaxial zur Drehachse des Schneidseiner Oberseite (14) angreifende federbelastete, kopfes 46 angeordneten Stift aufwrart, an dessen axial zum Stopfen ausgerichtete Klemmvorrich- einem Ende ein am Stopfen angreifender Kopf betung (60, 68,72) auf einer Aufnahmevorrichtung i. festigt ist, der bei einer Bewegung des Schneidkopies (24) festklemmbar ist und daß auf der Klemm- zum Stopfen hin durch eine Schraubendruckfcuer vorrichtung ein in Drehung versetzbarer Schneid- gegen denselben gedruckt wird, kopf(56) axial gleitend angeordnet ist, der Zweckmäßig weist der Schneidkopf einen ach mehrere mit Abstand zueinander angeordnete außen divergierenden die Messer tragenden Hans-n-Messer (54) trägt, deren Schneiden entsprechend 15 sowie drehbar auf dem Stift gelagerte zylindrische dem Spitzenwinkel der kegelstumpfförmigen Buchsen auf, zwischen denen die Schraubendnu x-Fläche des Stopfens zur Drehachse des Schneid- feder angeordnet ist. kopfes geneigt sind. In vorteilhafter Weiterbildung des Erfindungs-
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch ge- gegenstandes ist vorgesehen, daß der Stopfen du,cn kennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (60,68, ao mehrere, an der Aufnahmevorrichtung schräg m-72) einen koaxial zur Drehachse des Schneid- geordnete, verstellbare Stutzvomchtungen go;i:n kopfes (46) angeordneten Stift (56) aufweist, an Drehung gesichert ist.dessen einem Ende ein am Stopfen (10) angrei- Ein Ausführungsbeispiel des Erfii.dungsgegr >-fender Kopf (60) befestigt ist, der bei einer Be- Standes soli nunmehr an Hand der Zeichnungen ,x-wegung des Schneidkopfes (46) zum Stopfen hin »5 schrieben werden, die einen vertikalen, axiaicndurch eine Schraubendruckfeder (72) gegen den- Schnitt der Vorrichtung zeigt,selben gedruckt wird. Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- dient zum Reinigen bzw. Nacharbeiten der konischen durch gekennzeichnet, daß der Schneidkopf (46) Sitzfläche eines aus einem Keramikmatenal oder einen nach außen divergierenden, die Messer (54) 30 Graphit bestehenden Verschlußstopfen 10 für den tragenden Flansch (52) sowie drehbar auf dem Einlauf von Metallgießformen. Die Vorrichtung kann Stift (56) gelagerte zylindrische Buchsen (42,68) abei auch zum Nacharbeiten anderer Arten von Veraufweist, zwischen denen die Schraubendruck- schlußstopfen mit konischer Sitzfläche verwendet feder (72) angeordnet ist. weiden.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 35 Bei der Verwendung als Gießformeinlaufstopfen bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen wird er in umgekehrter Stellung wie dargestellt mittels (10) durch mehrere an der Aufnahmevorrichtung einer nicht dargestellten, in eine Bohrung 12 des (24) schräg angeordnete, verstellbare Stützvor- Stopfens eingesetzten Stange, hängend in den Formrichtungen (28) gegen Drehung gesichert ist. hohlraum eingeführt. Wie ersichtlich, weist der Stop-40 fen einen Körper mit im Abstand angeordnetenparallelen, planen Flächen 14 und 16 auf, die durchineinander übergehende kegelstumpfförmige Flächen 18 und 20 verbunden sind, wobei die Fläche 18 die
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