DE212256C - - Google Patents
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- DE212256C DE212256C DENDAT212256D DE212256DA DE212256C DE 212256 C DE212256 C DE 212256C DE NDAT212256 D DENDAT212256 D DE NDAT212256D DE 212256D A DE212256D A DE 212256DA DE 212256 C DE212256 C DE 212256C
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- 235000015250 liver sausages Nutrition 0.000 claims 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 3
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/086—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with a fluid-actuated cylinder
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 212256 — KLASSE 5 b. GRUPPE
INGERSOLL-RAND COMPANY in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1908 ab.
Bei ohne Gestell arbeitenden Gesteinhammerbohrmaschinen, die mit Hilfe eines unter
Druckluft stehenden Vorschubkolbens ständig vorgeschoben werden, kommt es manchmal
vor, daß der Abstand des anzubohrenden Gesteins von derjenigen Gesteinfiäche, gegen
welche sich der Vorschubkolben des Bohrhammers hinten stützt, größer als die Länge
des ganzen Bohrgerätes ist, selbst wenn dieses
ίο auf die äußerste Grenze ausgezogen ist. In
solchen Fällen ist es dann nötig, zeitweise ein besonderes Widerlager für den Vorschubkolben
zu schaffen, um das Bohrgerät in seiner Arbeitsstellung zu halten und gegen seine Arbeitsstelle
vortreiben zu können.
Die Erfindung hat zum Zwecke, den Betrieb einer solchen ohne Gestell arbeitenden
Gesteinhammerbohrmaschine von dem jeweiligen Abstande der beiden einander gegenüberliegenden
Gesteinwände unabhängig zu machen. Der Vorschubkolben ist daher an seinem äußeren Ende mit einem Einsatzstück versehen,
das in besonderer Weise, z. B. durch Keilwirkung, am Vorschubkolben einstellbar festgehalten wird.
Durch ein solches am Vorschubkolben ein- und feststellbares Einsatzstück wird bekannten
Einrichtungen gegenüber der Vorteil erzielt, daß die Leistungsfähigkeit des Bohrgerätes insofern
wesentlich gesteigert werden kann, als die Bohrervorschubvorrichtung, nachdem sie
an die Grenze ihres Vorschubs gelangt ist, zurückgezogen und dann das Einsatzstück nach
erfolgter Lösung um die Länge des Zurückziehens genannter Vorrichtung verstellt und
wieder festgeklemmt werden kann. Auf diese Weise wird es möglich, die erfolgte Zurückschiebung
der Vorschubvorrichtung durch eine Verschiebung des Einsatzstückes auszugleichen,
so daß dann die Vorschubvorrichtung ein zweites Mal für denselben Bohrer verwendet werden
kann. Dadurch kann also ein Bohrloch von doppelter Tiefe hergestellt werden, ohne dabei
den Bohrer wechseln zu müssen; dies war bisher bei Gesteinhammerbohrmaschinen mit
dem üblichen Vorschubkolben, d. h. ohne nachstellbares und feststellbares Einsatzstück nicht
möglich.
Eine' Ausführungsform des im Vorschubkolben nach- und feststellbaren Einsatzstückes
ist in Fig. 1 an einer in Arbeitsstellung befindlichen Gesteinhammerbohrmaschine ersichtlich.
Fig. 2 zeigt ein Stück des Bohrgerätes in größerem Maßstabe, teilweise in Seitenansicht
und teilweise im Längsschnitt, mit dem Einsatzstück in dem durch Druckluft vorgetriebenen
Vorschubkolben. Bei der Stellung der Teile in dieser Figur schließt das Regelungsventil gerade die Verbindung zwischen der
Druckluftzuleitung, dem Vorschubzylinder und dem Schlagkolben ab, während zwischen Vorschubzylinder
und Außenluft Verbindung hergestellt ist.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach Linie A-A in Fig. 2 mit dem Blick in Richtung der
Pfeile.
Der Schlagkolbenzylinder 1 (Fig. 1) trägt
vorn den Bohrer 3 und ist hinten durch
Kopf 2 mit dem Vorschubzylinder 4 verbunden. Der den Vorschub bewirkende hohle Kolben
5 steckt fernrohrartig im Zylinder 4, in dessen Bohrung der Kolbenkopf 6 lose einpaßt,
und verschiebt sich in dem Bundring 7 am hinteren Ende des Zylinders hin und her,
Behufs guter Abdichtung ist in genanntem Bundring ein Dichtungsring 8 und ein weiches
Dichtungsmittel 9 eingelegt, das durch eine Schraubenmutter 10 festgehalten wird. Der
Vorschubkolben 5 nebst Zubehör bildet das hintere Widerlager für den Bohrhammer. Um
nun den Vorschubkolben 5 nach Erreichung seiner äußersten Vorschubstellung für denselben
Bohrer nochmals benutzen zu können, ist nach der Erfindung im Kolben 5 ein verstellbares
Einsatzstück n angeordnet, das mit seinem zugespitzten freien Ende in das Auflager
für das Bohrgerät eindringt und mit seinem im Vorschubkolben 5 steckenden Ende zu einem Kopf ausgestaltet ist, der ein Herausfallen des Einsatzstückes aus dem hohlen
Kolben 5 verhindert, wenn das Einsatzstück nicht mehr auf seinem Widerlager aufsitzt.
Das Einsatzstück 11 kann nach jedem Rückgang des Vorschubkolbens behufs Fortsetzung
des Bohrloches dadurch verriegelt werden, daß an dem hinteren Ende des hohlen Vorschubkolbens 5 eine Muffe 12 mit einem
an seiner Innenfläche schräg verlaufenden Bügel 12* befestigt ist. In diesen Bügel wird
ein Keil 13 eingeschoben, dessen abgeschrägte Fläche sich gegen die schräge Innenfläche des
Bügels und dessen gerade .Unterfläche sich gegen ein zwischen Keil und Einsatzstück 11
eingeschobenes Klötzchen 13* anlegt.
Wenn für den Betrieb der Gesteinhammerbohrmaschine der Abstand zwischen dem anzubohrenden
Gestein und der Fläche, gegen welche der Kolben zum Vorschub der Maschine
anliegt, so groß ist, daß das Bohrgerät nach Erreichung seiner äußersten Hubgrenze
zu kurz ist, so wird der Keil 13 für das Einsatzstück 11 gelockert und letzteres so weit
herausgeschoben, daß unter Zuhilfenahme des mittels Druckluft, verschobenen Kolbens 5 das
Bohrwerkzeug wieder in seinen Arbeitsbereich gelangt. Der Keil 13 wird dann wieder eingetrieben
und dadurch das Einsatzstück 11 mit dem Vorschubkolben 5 wieder zu einem
einheitlichen Ganzen verbunden, worauf das Ventil zum Anstellen der Druckluft für den
Bohrhammer, sowie für den Vorschub entsprechend eingestellt wird. ;
Durch Anbringung eines kleinen Ansatzes 13** am schmalen Ende des Keiles 13 kann dieser
nicht vollständig aus der Muffe 12 herausgetrieben werden. Das Klötzchen 13* und der
Keil 13 werden durch die Befestigung der Muffe 12 am hinteren Ende des Kolbens 5
ständig festgehalten.
Claims (2)
- Pate nt-An s PRÜ c pie:ι. Einstellvorrichtung für Gesteinhammerbohrmaschinen , die mit Hilfe eines unter Druckluft stehenden Vorschubkolbens ständig vorgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Ende des hohlen Vorschubkolbens (5) ein Einsatzstück (11) verschieb- und feststellbar angeordnet ist.
- 2. Einstellvorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück durch Keilwirkung (13,13*) in einer Muffe (12) am Vorschubkolben (5) festgehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212256C true DE212256C (de) |
Family
ID=473997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212256D Active DE212256C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212256C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6329435B1 (en) | 1999-08-27 | 2001-12-11 | Bayer Aktiengesellschaft | Process for preparing monodisperse, crosslinked bead polymers having thiourea groups and their use for adsorbing metal compounds |
-
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- DE DENDAT212256D patent/DE212256C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6329435B1 (en) | 1999-08-27 | 2001-12-11 | Bayer Aktiengesellschaft | Process for preparing monodisperse, crosslinked bead polymers having thiourea groups and their use for adsorbing metal compounds |
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