DE226705C - - Google Patents

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DE226705C
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chambers
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L15/00—Heating of air supplied for combustion
    • F23L15/02—Arrangements of regenerators
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00—Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/34—Indirect CO2mitigation, i.e. by acting on non CO2directly related matters of the process, e.g. pre-heating or heat recovery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 226705 KLASSE 24 c. GRUPPE
HEINRICH KOPPER in BRUCKHAUSEN a. Rh.
des Ventilgehäuses erfolgt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Regel- und Umschaltventil für Regenerativgasöfen. Sie besteht darin, daß das- zu verbrennende und das verbrannte Gas einen Behälter durchströmt, der durch Zwischenwände, die teilweise vom Boden bis zur Decke des Behälters reichen, teilweise nicht bis zum Boden oder nicht bis zur Decke sich erstrecken, in Kammern eingeteilt ist, welche je nach dem Stande von
ίο Flüssigkeiten in ihnen dem einen oder dem anderen Gas Durchgang gewähren. Der Stand der Flüssigkeiten wird dabei durch Anschluß an zwei mit Kolben versehene Zylinder eingestellt, deren hohle Kolbenstangen als Ausgußrohre dienen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.. Fig. 1 zeigt eine Ansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 2, 3, 4 und 5 Schnitte nach A-B, C-D bzw. E-F und G-H.
Von dem Sammelrohr a, welches z. B. das Kühlwasser von Siemens-Martin-Öfen abführt, münden zwei Abzweigrohre b, c in das Ventilgehäuse d. Letzteres ist durch die Doppelwändef bis 0 in verschiedene Kammern unterteilt, in denen die Wasserspiegel verschieden hoch einstellbar, sind. Die Innenwände reichen zum Teil nicht bis zum Boden, anderenteils nicht bis zur Decke k. Wände der ersten Art sind h, i, ein Beispiel der zweiten Konstruktion die Wand g. Die Wand f stößt mit ihrer ganzen Grundfläche auf den Boden des Ventilgehäuses; das Mittelstück f1 geht gleichzeitig in die
- Decke k über, während die Seitenteile f2 nicht bis zu letzterer reichen. Sämtliche Wände sind hohl und werden stets von Kühlwasser durchflössen. In die Außenwände m, 0 gelangt letzteres durch die Kühlwasserzuführungsrohre c und b. Der Abfluß des Kühlwassers erfolgt durch die Rohre p, q, welche in zwei Zylinder r, s münden. In diesen sind Kolben r1, s1 verschiebbar angeordnet, durch deren hohle Kolbenstangen das Wasser des Gegenzylinders nach Durcheilen des Rohres u bzw. υ seinen Ausweg findet. Das Rohr u verbindet den oberen Raum des Zylinders r mit dem unteren von s und zweigt dabei nach den Räumen III und VI ab. Das Rohr υ verbindet den unteren Teil des ■ Zylinders r mit dem oberen Teil von s und zweigt nach den Gehäusekammern II · und VII ab. .
Die Bewegung der Kolben wird erreicht durch ein Hebelkreuz t, dessen Drehpunkt in t1 liegt. Der Gaszutritt zu dem Ventilgehäuse erfolgt durch das Leitungsrohr w, während zum Zwecke des jeweiligen Gasablasses ein Kaminfuchs ζ angeordnet ist. Zu beiden Seiten desselben sind die Ofenfüchse x, y angeschlossen.
Die Umsteuerung selbst geht in folgender Weise vor sich. Angenommen, das Hebelkreuz t befindet sich in der in Fig. 1 gezeichneten Lage, dann schlägt das Kühlwasser folgenden Weg ein. Ein Strom fließt durch das Rohr b in die hohle Wand 0 und in deren Anschlußwände f, I, η und k; von hier nach den an diesen anschließenden Wänden, bis alle vom Kühlwasser durchflossen sind. Der Austritt
erfolgt durch das Rohr -p in den unterhalb des Kolbens r1 liegenden Raum des Zylinders r. Von hier durchfließt das Wasser das Verbindungsrohr ν sowie die Räume VII und II, von wo es sich unmittelbar durch die nicht bis zum Boden führenden Wände h bzw. i nach den Räumen I und VIII ergießt und sich auf eine gewisse Höhe einstellt. Hier staut sich das Wasser; es findet seinen Abfluß durch den
ίο Stutzen in den oberen Raum des Zylinders s und durch dessen hohle Kolbenstange zur Auslauföffnung s2. Von hier wird das Kühlwasser in irgendeiner Weise, z. B. durch Abflußrinnen, abgeleitet.
Der zweite Kühlwasserstrom durchfließt in ähnlicher Weise das Rohr c, sämtliche Hohlwände, das Abflußrohr q, den unteren Raum
. . des Zylinders s, das Verbindungsrohr u und tritt in die von dem erstbeschriebenen Wasserstrom nicht durchflossenen Räume III, IV, V, VI des Ventilgehäuses, stellt sich in diesen wieder bis zu einer gewissen Höhe ein und findet seinen Abfluß durch die hohle Kolbenstange des Zylinders r ins Freie.
Die Höhe des Wasserstandes in den Räumen I, II, VII und VIII bzw. Ill, IV, V, VI ändert sich dabei mit der Höhenlage des Ausflußrohres s2 bzw r2 über dem Boden des Ventilgehäuses. Nach der Zeichnung ist in den erstgenannten Räumen die Höhe s3, in den letzterwähnten tz.
Das Gas tritt nun ständig durch das Rohr w in das Ventilgehäuse. Die einzelnen Kammern desselben werden dabei je nach der Stellung des Hebelkreuzes t in verschiedener Richtung von Gas durchlaufen. Nach der in Fig. 1 angegebenen Stellung gelangt das Gas aus dem Zuleitungsrohr w zuerst in die Kammern VI und VII. In ersterer steht der Wasserspiegel höher als der tiefste Rand der Wandung h; das Gas hat hier also keinen Abfluß. Nach Durchströmen des Raumes VII, dessen Wasserspiegel unter dem tiefsten Rand der Wand i steht, gelangt das Gas ungehindert unter der Wand i in den Raum VIII, von hier über die obere Öffnung der Wand f in den Raum IV und von da nach dem Ofenfuchs y und in den Regenerativofen. Nachdem es diesen durchlaufen hat, gelangt es, vonx dem Ofenfuchs χ kommend, in den Raum I, unter die Wand h hindurch nach II und von hier direkt nach dem Kaminfuchs z.
Soll die Gasrichtung im Regenerativofen geändert werden,' so braucht man nur das Hebelkreuz t nach der anderen Richtung zu verdrehen, wodurch der Ausfluß r% tiefer und s2 höher zu liegen kommt. Hierdurch ändern sich natürlich auch nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren die Wasserhöhen der mit dem betreffenden Ausflußrohr in Verbindung stehenden Kammern, und zwar derart, daß sämtliche Kammern mit vorher tiefem Wasserstand hohes Niveau annehmen und umgekehrt. Das durch das Rohr w eintretende Gas findet jetzt den Raum VII ohne Ausweg, kann also hier nicht weiter, dagegen bietet sich ihm ein Ausweg von dem Raum VI unter die Wand h nach dem Raum V, von hier über die Wand f in den Raum I nach dem Ofenfuchs ,τ. Das Gas durchläuft jetzt den Ofen in umgekehrter Richtung. Es kommt von dem Ofenfuchs y zurück nach dem Raum IV; von da gelangt es unter der Wand * nach Raum III direkt in den Kaminfuchs.
Durch Stellung des Hebelkreuzes in die Mitte des Hubes wird die gänzliche Absperrung der Gase sowie des Ofens vom Kamin bewirkt.
Wenn es genügend erscheint, können statt der Doppelwände auch einfache Behälterwände gebraucht werden, wobei die Rohre b, c unmittelbar an die Zylinder r, s angeschlossen werden können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Umsteuer- und Regelventil für Regenerativgasöfen, bei dem der Durchfluß des Frisch- und Abgases durch verschieden hohe Wasserspiegel in den Kammern des Ventilgehäuses erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Kammern (II, III, VI, VII) die mit je einer äußeren Kammer in offener Verbindung stehen, durch Verbindungsrohre fu, v) an Steuerzylinder fr, s) angeschlossen sind, deren hohle Kolbenstangen durch die jeweilige Höhenlage ihrer Ausflußöffnungen fr2, s2) die Höhe des Wasserspiegels in den mit ihnen verbundenen Ventilkammern bestimmen.
2. Umsteuer- und Regelventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangen durch ein Hebelkreuz verbunen sind, so daß sie in entgegengesetzter Richtung bewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT226705D Active DE226705C (de)

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