DE226549C - - Google Patents

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DE226549C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi. 226549 -KLASSE 43 a. GRUPPE
WILLY INDEN in LEIPZIG.
Die vorliegende Erfindung" betrifft einen Kontrollappärat für Gastwirtschaften, Speisehäuser und ähnliche Betriebe, der im wesentlichen aus einer von einem allseitig geschlossenen Gehäuse umgebenen, mit einem Federtriebwerk verbundenen Trommel besteht, in deren Fächer auswechselbare Behälter zur Aufnahme von fortlaufend numerierten verschiedenfarbigen Bonzetteln (Dinerbons) eingeschoben sind. Die Behälter können durch Einführung von Schlüsseln in entsprechende, an der Vorderwand des Gehäuses befindliche Schlüssellöcher einzeln vor eine selbsttätig sich öffnende Tür des Gehäuses gebracht werden, so daß dem Kellner oder der Person, welcher der betreffende Schlüssel zugewiesen ist, die erforderlichen Bonzettel zugänglich werden.
In den Zeichnungen ist der Apparat in Fig. ι im Grundriß-Schnitt, in Fig. 2 im Aufriß dargestellt, während Fig. 3 und 4 die Walze in Grund- und Aufriß und Fig. 5 den Mantel derselben mit der Verteilung der Stifte und Ringnuten zeigt; Fig. 6 veranschaulicht einen' Schlüssel..
Der neue Apparat besteht aus einem Gehäuse i, in dessen unterem Teil ein Federtriebwerk 2 bekannter Art eingebaut ist, welches in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis mit einem auf einer senkrechten Welle 3 sitzenden Zahnrad 4 in Eingriff steht. Auf der Welle 3 ist eine mehrseitige Trommel 5 befestigt, in welche auswechselbare, zur Aufnahme von Bonzetteln dienende Behälter 6 eingeschoben sind. Jeder einzelne Behälter ist durch mehrere Querwände 7 in Abteile 8 eingeteilt, in welche die fortlaufend numerierten, verschiedenfarbigen Bons 9 ineinandergreifend eingelegt werden, welche durch Druckfeder 12, die an der als Tür 10 ausgebildeten Rückwand des Behälters 6 sich befindet, gegen die Vorderwand 13 gedrückt werden. In dieser, ist für jedes Abteil ein Schlitz 14 vorgesehen, in welchem rechts und links leicht drehbare Röllchen 15 eingebaut sind, die so weit von- 4^ einander abstehen, daß ein Bon zwischen ihnen hindurchgeführt werden kann.
In der Vorderseite 16 des Gehäuses 1 ist auf dem in der Zeichnung rechts liegenden Teil für jede Seite der Trommel 5 und somit für. jeden Behälter 6 eine Schlüsselöffnung 17 vorgesehen;, diese Öffnungen sind verschiedenartig geformt, und es kann daher nur ein der jeweiligen Öffnungsform angepaßter Schlüssel 18 Einlaß finden, der die Auslösung des Triebwerkes 2 bewirkt. An diese Öffnungen 17 schließen sich Hülsen 19 an, in welchen.sich in Schlitzen 20 geführte Hülsen oder Stifte 21 leicht hin und her bewegen lassen, deren Enden in der Ruhestellung an den auf einer senkrechten, feststehenden Welle 22 gelagerten Hebeln 23 anliegen. Um den Abstand der Hebel 23 voneinander entsprechend dem Abstand der Schlüsselöffnungen 17 zu. erhalten, sind zwischen den einzelnen Hebeln 23 auf der Welle 22 Hülsenteile 24 aufgesteckt. An den der Trommel-5 zugekehrten Enden der Hebel 23 liegt ein am unteren Teil mit einer Sperrklinke oder einem Bremsklotz 25 versehener, als Hebel wirkender Bügel 26 an, welcher nach Einstecken eines Schlüssels 18 das auf der Regulatorwelle 27 festsitzende Sperrad
oder eine Bremsscheibe 28 freigibt. Die freien Enden der Hebel 23 werden vorübergehend durch an der Seitenwand 11 des Gehäuses ι angebrachte Federn 29 gesperrt gehalten. ■
In geringem Abstand von den Hebeln 23 liegen hinter denselben weitere Hebel 30, die an einer senkrechten Schiene 31 drehbar gelagert sind. Am hinteren Ende jedes Hebels 30 ist eine in senkrechter Richtung bewegliche Schiene 32 angebracht, die am unteren Ende mit einem bei 33 drehbar gelagerten, zweiarmigen Hebel 34 in Verbindung steht. Der Hebel 34 hebt eine am Boden 35 der Trommel 5 befindliche Sperrklinke 36 an, die sich an den Ansatz 38 einer in der Vorderwand 16 be-' findlichen Tür 37 anlegt und die Tür nach der linken Seite schiebt, so daß die Öffnung 39 frei wird.
In den vorderen Enden der Hebel 30 sind durchgehende Stifte 40 gelagert, welche durch die zwischen Stiftkopf und Hebel aufgesteckte Schraubenfeder 41 in zurückgedrückter Stellung gehalten werden. Hinter den beiden Hebelgruppen 23 und 30 ist eine aufrecht stehende Walze 43 gelagert, die durch ein von der Welle 3 in Drehung versetztes Kettenrad 42 angetrieben wird und im Übersetzungsverhältnis ι : ι zur Trommel 5 steht. Auf der Walze sind im gleichen Abstand auf die Höhe und den Umfang der Walze verteilte Stifte 44 angebracht (Fig. 3, 4 und 5), welche die die Hebel 23 sperrenden Federn 29 beiseite drücken. Auf dem Umfang der Walze 43 ist für alle federnden Stifte 40 der Hebel 30 je eine ringsum laufende Vertiefung 45 vorgesehen (Fig. 3, 4 und 5), die an bestimmter Stelle eine Kurve 46 besitzt, damit der Schiene 32 durch den an sie angreifenden Hebel 30 die entsprechende Bewegung gegeben wird, um vermittels des zweiarmigen Hebels 34, einer Sperrklinke 36 und des an der Tür 37 befindlichen Anschlages 38 die Tür zu öffnen.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Will z. B. der Kellner Nr. 9 eine erforderliche Anzahl Bons aus dem ihm gehörigen Behälter 6 entnehmen, so steckt er den Schlüssel 18 in die ihm zugewiesene Öffnung 17, verschiebt dadurch die in Schlitzen 20 geführte Hülse 21 nach innen und drückt den mit einer Nase 47 versehenen Hebel 23 einwärts, so daß das Trieb\verk 2 ausgelöst und die Trommel 5 in Drehung versetzt wird. Durch die Nase 47 des Hebels 23 wird der im Hebel 30 verschiebbar gelagerte, federnde Stift 40 in die Vertiefung 45 der Walze 43 gedrückt, so daß derselbe eine zwangläufige Führung erhält, während der Hebel 23 von der am Gehäuse angebrachten Feder 29 gefangen und gesperrt gehalten wird. Kommt nun der Behälter Nr.
der Türöffnung 39 näher, so macht, da sich die Walze 43 gleichzeitig mitdreht, der Stift 40 des Hebels 30 eine durch die in der Vertiefung 4.5 vorgesehene Kurve 46 hervorgerufene Bewegung und nimmt den Hebel 30 mit. Letzterer schiebt die Schiene 32 nach unten und gibt dem wagerecht liegenden, zweiarmigen Hebel 34 eine solche Bewegung, daß sich derselbe mit dem oberen Teil 48 gegen die an der Trommel 5 angebrachte Sperrklinke 36 anlegt, diese hebt und gegen den an der Tür 37 angebrachten Anschlag 38 drückt, um bei weiterer Drehung der Trommel 5 die Tür 37 beiseite zu schieben. Ist nun der Behälter vor der Öffnung 39 angelangt, so hat der auf der Walze 43 angebrachte Stift 44 die Feder 29 beiseite gedrückt, der Hebel 23 wird mittels Federdruck in seine Anfangsstellung zurückbefördert, und das Triebwerk 2 wird durch die Sperrvorrichtung 25 bis 28 angehalten. Um nun die Tür 37 beliebige Zeit offen zu halten, ist ein durch die Vorderwand 16 führender, mit Druckknopf 49 versehener Sperrhaken 50 angebracht, welcher die Tür so lange offen hält, bis der Kellner nach Entnahme der benötigten Bons durch Druck auf den Knopf 49 die Tür auslöst, die dann mittels Federkraft zurückschnellt.
Durch diese Einrichtung wird erzielt, daß die Abfertigung der Kellner bedeutend erleichtert wird; ferner, daß Ursachen von Reklamationen rasch und ohne Betriebsaufenthalt zu erforschen sind; schließlich, daß unreelle Manöver des Personals durchaus beseitigt werden und der Chef sich jederzeit von dem Stande des Dinergeschäftes genau überzeugen kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Kontrollapparat für Gastwirtschaften, Speisehäuser und ähnliche Betriebe, gekennzeichnet durch eine von einem allseitig geschlossenen Gehäuse (1) umgebene, mit einem Federtriebwerk (2) bekannter Art in Verbindung stehende Trommel (5), in deren Fächer auswechselbare Behälter (6) zur Aufnahme von fortlaufend numerierten verschiedenfarbigen Bonzetteln eingeschoben sind, welche durch Einführung' von Schlüsseln (18) in entsprechende Schlüssellöcher (17) einzeln vor eine selbsttätig sich öffnende Tür (39) der vorderen Gehäusewand (16) gebracht werden können.
2. Kontrollapparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch hinter der vorderen Gehäusewand (16) auf einer senkrechten festen Achse (22) gelagerte Hebel (23), deren Anzahl der Zahl der Behälter (6) entspricht und die durch Hülsen (24) in gleicher Höhe mit den in der Gehäusevor-
derwand befindlichen Schlüsselöffnungen (17) derart gehalten werden, daß durch Einstecken eines Schlüssels (18) in das zugehörige Schlüsselloch der entsprechende Hebel (23) einwärts gedrückt wird, worauf das Triebwerk (2) ausgelöst, die Trommel (5) in Drehung versetzt und der Hebel (23) von einer der am Gehäuse angebrachten Federn (29) so lange gesperrt gehalten wird, bis der diesem Hebel entsprechende Behälter (6) bei der Trommeldrehung hinter der Türöffnung (39) anlangt.
3. Kontrollapparat nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine durch die Trommel (5) mit gleicher Umlaufsgeschwindigkeit angetriebene Walze (43), die der Anzahl der Hebel (23) entsprechende, in einer Schraubenlinie angeordnete Stifte (44) trägt, so daß beim Ankommen des durch Einführung eines Schlüssels (18) bestimmten Behälters (6) vor der Tür (39) der entsprechende Stift (44) der Walze (43) die den durch den Schlüssel niedergedrückten Hebel (23) sperrende Feder (29) zur Seite drückt, worauf der Hebel durch Federwirkung in seine Anfangslage zurückkehrt und dadurch das Triebwerk (2) wieder hemmt.
4. Kontrollapparat nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch unmittelbar hinter den Hebeln (23) in gleicher Anzahl angeordnete Hebel (30), die an ihrem freien Ende unter Federwirkung stehende Bolzen (40) tragen, welche einzeln beim Einstecken eines Schlüssels durch die an dem entsprechenden Hebel (23) vorgesehene Nase (47) in eine Kurvennut (45, 46) der Walze (43) gedrückt werden, wodurch die der Walze erteilte Bewegung derart auf die Tür (39) übertragen wird, daß sie sich selbsttätig öffnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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