DE22653C - - Google Patents

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DE22653C
DE22653C DE188222653D DE22653DD DE22653C DE 22653 C DE22653 C DE 22653C DE 188222653 D DE188222653 D DE 188222653D DE 22653D D DE22653D D DE 22653DD DE 22653 C DE22653 C DE 22653C
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drying
dried
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DE188222653D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/12Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
    • F26B17/16Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials passing down a heated surface, e.g. fluid-heated closed ducts or other heating elements in contact with the moving stack of material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ROBERT JACOBI in ZEITZ.
Materialien.
Bei den vom Erfinder ursprünglich für die Briquettesfabrikation vor ca. 18 und 10 Jahren eingeführten Trockenapparaten für Braunkohlen erfolgt die Trocknung entweder nur mittelst erhitzter Luft, welche durch die zu trocknende Kohlenschicht getrieben wird, oder durch Berührung der Kohle mit dampfgeheizten Flächen und heifser Luft, welche die Kohlenschicht ebenfalls durchstreichen mufste. Beide Systeme besitzen ihre Uebelstände. Wendet man Trocknung mittelst erhitzter Luft allein an, so darf man in vielen Fällen die Temperatur der Luft nicht so hoch halten, dafs die den Apparat verlassende getrocknete Kohle warm genug ist, um eine Briquettirung mit genügendem Erfolg ohne weiteres vornehmen zu können. Die Gründe für letzteres dürften wohl bekannt sein. Hohe Temperatur der Luft bewirkt aber eine Zersetzung der in der Kohle enthaltenen Schwefelverbindungen, derart, dafs auch weitere Zersetzungen und neue Verbindungen in der Kohle eintreten, und dann liegt die Gefahr einer Entzündung der mit stark erhitzter Luft weiter in Berührung bleibenden Kohle vor.
Erfolgt aber in den vom Erfinder zuerst eingeführten Apparaten die Trocknung der Kohle durch sofortige Berührung derselben mit dampfgeheizten Flächen und unter Beihülfe heifser Luft, so entwickelt sich aus der nassen Kohle mehr Dampf, als von Luft aufgelöst werden kann. Der von Luft nicht aufgelöste (überschüssige) Dampf condensirt dann an den äufseren kalten Flächen des Apparates, das condensirte Wasser gelangt in die Kohle zurück, macht sie abnorm nafs, und es tritt bei vielen Kohlensorten dann eine Verkleisterung und Verstopfung in den Füllrümpfen ein, durch welche die Kohle am Nachgleiten verhindert wird. Die Apparate laufen dann ganz oder theilweise leer, functioniren ungleichmäfsig, liefern weniger getrocknete Kohle, und diese in ungleicher Trockenheit und Temperatur.
Diese Uebelstände haben den Erfinder veranlafst, beide oben angedeuteten, von ihm herrührenden und in der gröfseren Zahl der Briquettesfabriken eingeführten Systeme mit eineinander zu combiniren und einen Trockenapparat zu schaffen, bei dem zunächst ein Vertrocknen der feuchten Kohle durch directe Berührung derselben mit heifser Luft und alsdann ein Fertigtrocknen durch Berührung der vorgetrockneten Kohle mit dampfgeheizten Flächen stattfindet, welches in bekannter Weise noch durch heifse Luft unterstützt wird. Beide Systeme sind unmittelbar mit einander zu einem einzigen Apparat verbunden, dessen oberer Theil Lufttrocknung, dessen unterer Theil aber Trocknung mittelst dampfgeheizter Flächen und heifser Luft besitzt.
Fig. ι zeigt einen Verticallängsschnitt mit theilweiser Ansicht, Fig. 2 stellt einen Querschnitt und die Kopfansicht des Apparates dar; Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach A-A, B-B; Fig. S zeigt ein Element der Dampftrocknung im Detail.
Diese Apparate werden neben einander zu gröfseren Batterien aufgestellt, Fig. 2. Die oberen Theile dieser Apparate sind an den
Kopfenden durch die Warmluftkanäle a mit einander verbunden, Fig. 3 und 4, und es tritt die warme Luft durch Schlitze b in den Raum zwischen den beiden Kohlensäulen d, welche aus Kohlenstücken bestehen, deren Fall durch die Bleche / in bekannter Weise regulirt und verzögert wird, derart, dafs die Kohle sich continuirlich nach abwärts bewegt, während die heifse Luft, wie durch Pfeile angedeutet, die Kohlenschicht durchstreicht.
In diesem Theil des Apparates findet somit das Vortrocknen der Kohle statt, welche nunmehr in vorgetrocknetem Zustande die mit Dampf geheizten Kästen g passirt und dann, fertig getrocknet, den Apparat so warm verläfst, dafs sie sofort briquettirt werden kann. Im unteren Theil des Apparates sind Bleche h und / angeordnet, welche den Fall der Kohle leiten und reguliren, während durch Oeffnungen i, die in den Stirnwänden des Apparates angebracht sind, heifse Luft unter die Kästen g und durch die allmälig abwärts gleitenden Kohlenschichten strömt. Zu diesem Zweck gehen von den Kanälen α die Mäntel m aus, welche mit deri Stirnwänden des Apparates die Zuleitungskanäle für die Luft bilden. Die Kästen g werden vom Rohr / aus mit Dampf gespeist und stehen durch Rohre r mit einander in schlangenförmiger Verbindung, so dafs das Condensationswasser sich im Rohr / sammelt. Die Entleerung der getrockneten Kohle erfolgt in bekannter Weise mittelst der Schwingen i.
Derselbe Apparat läfst sich natürlich auch in manchen Fällen zum Trocknen von anderen pulverförmigen Materialien benutzen. , i-

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:·
    Eine Trockeneinrichtung für Braunkohle und andere pulverförmige und stückige Materialien, bestehend in der Combination der den oberen Theil des Apparates bildenden Bleche / zur Führung der Trockengutsäule d behufs Vortrocknung derselben mittelst heifser Luft allein, mit den Dampfkästen g und den Führungsblechen h und i, welche unmittelbar unterhalb der Bleche f angeordnet sind und die Weiterführung der Trockengutsäule übernehmen behufs Fertigtrocknung des vorgetrockneten Trockengutes mittelst dampfgeheizter Flächen und heifser Luft, i
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188222653D 1882-06-11 1882-06-11 Expired DE22653C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE22653T 1882-06-11

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Publication Number Publication Date
DE22653C true DE22653C (de) 1883-07-24

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ID=33426359

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DE188222653D Expired DE22653C (de) 1882-06-11 1882-06-11

Country Status (1)

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DE (1) DE22653C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0354292A1 (de) * 1988-07-30 1990-02-14 Heraeus Quarzglas GmbH Vorrichtung zur Trocknung feinteiliger Feststoffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0354292A1 (de) * 1988-07-30 1990-02-14 Heraeus Quarzglas GmbH Vorrichtung zur Trocknung feinteiliger Feststoffe

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