DE2265093B2 - Kleinstbildkamera - Google Patents

Kleinstbildkamera

Info

Publication number
DE2265093B2
DE2265093B2 DE19722265093 DE2265093A DE2265093B2 DE 2265093 B2 DE2265093 B2 DE 2265093B2 DE 19722265093 DE19722265093 DE 19722265093 DE 2265093 A DE2265093 A DE 2265093A DE 2265093 B2 DE2265093 B2 DE 2265093B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flaps
miniature camera
slide
camera according
lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722265093
Other languages
English (en)
Other versions
DE2265093A1 (de
DE2265093C3 (de
Inventor
Karl-Heinz 4980 Buende Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balda-Werke Photographische Geraete und Kunststoff & Co Kg 4980 Buende GmbH
Original Assignee
Balda-Werke Photographische Geraete und Kunststoff & Co Kg 4980 Buende GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Balda-Werke Photographische Geraete und Kunststoff & Co Kg 4980 Buende GmbH filed Critical Balda-Werke Photographische Geraete und Kunststoff & Co Kg 4980 Buende GmbH
Priority to DE19722265093 priority Critical patent/DE2265093C3/de
Publication of DE2265093A1 publication Critical patent/DE2265093A1/de
Publication of DE2265093B2 publication Critical patent/DE2265093B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2265093C3 publication Critical patent/DE2265093C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

55
Die Erfindung betrifft eine Kleinstbildkamera in flacher Form mit in der vorderen Schmalseite fest angeordnetem Objektiv und Sucher, bei der das Objektiv abdeckbar ist.
Bei einer bekannten Kamera dieser Art liegt der Sucher frei und das Objektiv ist durch einen starren Schieber geschützt, welcher für die Aufnahme in der Frontseite der Kamera seitlich neben das Objektiv verschoben wird. Ein starrer Schieber kann bei einer Kleinstbildkamera nicht sämtliche über die gesamte Frontseite verteilten Bedienungselemente wie Sucher, Belichtungsmesser und Objektiv abdecken, da für ein seitliches Verschieben zum Freigeben sämtlicher Elemente bei der Aufnahme in der Frontseite nicht genügend Platz verbleibt. Bei der bekannten Kamera mit starrem Schieber ist infolgedessen das Objektiv abgedeckt, der Sucher bleibt ungeschützt. Dies ist bei Kleinstbildkameras, welche ohne Kameratasche in eine Hosen- oder Jackentasche eingesteckt werden sollen, sehr nachteilig.
Es bestünde die Möglichkeit, statt eines starren Schiebers eine Jalousie vorzusehen, die bei einem Freilegen der frontseitigen Elemente der Kamera um eine vordere Kante herum parallel zur Seitenwand der Kamera verschiebbar ist. Eine solche Jalousie ist jedoch störungsanfällig und wenig stabil. Ihre Funktion wird durch Verschmutzung, wie sie bei einem Aufbewahren der Kamera in einer Hosentasche oder Jackentasche unumgänglich ist, sehr stark beeinträchtigt
Es ist auch bereits eine Kleinstbildkamera mit zwei um vertikale Schwenkachsen verschwenkbare Klappen bekannt (US-PS 26 37 254), bei der das Objektiv über einen Faltenbalg mit dem Kameragehäuse verbunden ist. Die Klappen dienen sowohl zum Schutz des Objektivs als auch als Halterung, an der das Objektiv in Ausfahrstellung bewegt wird. Bei dieser bekannten Kleinstbildkamera stellt sich das der Anmeldung zugrunde liegende Problem deshalb nicht, weil es sich um eine Kamera mit ausfahrbarem Objektiv handelt. Bei einer solchen Kamera ist es möglich, die vordere Objektivlinse so weit auszufahren, daß sie in unmittelbarer Nähe der durch die Vorderkanten der Klappen bestimmten Ebene liegt. In diesem Fall ist der Objektivstrahlengang nicht durch die Klappen begrenzt.
Ferner ist eine Balgenkamera bekanntgeworden (FR-PS 5 63 068), welche als Stereo-Kamera ausgebildet ist. Unmittelbar oberhalb bzw. unterhalb neben den Frontlinsen der beiden Objektive sind zwei schwenkbare Klappen parallel zueinander angeordnet, welche sich im Schließzustand übereinanderlegen. Auch bei dieser bekannten Kamera stellt sich das der Anmeldung zugrunde liegende Problem nicht, weil es sich auch hier um ein ausfahrbares Objektiv handelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Kleinstbildkamera der im Oberbegriff erwähnten Art eine robuste, zuverlässige Abdeckvorrichtung aus wenigen Einzelteilen zu schaffen, welche in einer Stellung den Sucher und das Objektiv abdeckt und in einer anderen Stellung zur Aufnahme freigibt, wobei sichergestellt werden soll, daß die Abdeckvorrichtung in Offenstellung der Kamera nicht im Objektivstrahlengang liegt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zwei an sich bekannte schwenkbare Klappen vorgesehen sind, die um an der Ober- und Unterkante der vorderen Schmalseite angeordnete Schwenkachsen verschwenkbar sind, daß senkrecht zur Schwenkachse Seitenwangen auf den Klappen angeordnet sind, und daß die Schließfuge der Klappen vor der durch ihre Schwenkachsen verlaufenden Ebene derart vorgesehen ist, daß der den Strahlengang von Objektiv bzw. Sucher begrenzende Winkel zwischen der Innenfläche der Klappen in der Offenstellung und der Ebene durch die Schwenkachsen der Klappen größer als 90° ist.
Die erfindungsgemäße Kleinstbildkamera ermöglicht es, den Schwenkwinkel der Klappen aus der Ruhestellung bis zur Offenstellung auf 90° oder darunter zu begrenzen und dennoch in Offenstellung zwei Klappen zu erhalten, von denen jede mit einer zur Kamera frontparallelen Ebene einen Winkel von über 90° bildet.
•Bei den bekannten Kameras liegt die Schließfuge der Klappen üblicherweise im wesentlichen innerhalb der Ebene von deren Schwenkachse^ Wenn derartige Klappen Seitenwangen oder seitliche Blcndenstücke aufweisen, dann ist ein Verschwenken über einen öffnungswinkel von mehr als 90° nur dann möglich, wenn die Seitenwangen entweder in Offenstellong nicht mehr miteinander in Berührung liegen oder in Schließstellung mit ihren äußersten Enden aus entsprechenden öffnungen des Kameragehäuses austreten, ι ο Beide Lösungen sind sowohl technisch als auch ästhetisch unbefriedigend.
Wenn die Seitenwangen sich nur über einen Teilbereich des Schwenkbereichs erstrecken, ist bei geöffneten Klappen eine Einsicht in das Kamerainnere möglich. Dies sieht einerseits nicht gut aus und fördert andererseits die Verschmutzung der Kamera. Das gleiche gilt für die andere denkbare Lösung, bei der ein Teil der Seitenwangen im Schließzustand atr Klappen durch Gehäuseausnehmungen nach außen tritt
Gemäß einem bevorzugten Ausfuhrungsbeispiel ist ferner vorgesehen, daß die beiden Klappen mittels an beiden Stirnseiten konzentrisch zu den Schwenkachsen angeordneten, verzahnten Bereichen gekoppelt sind.
Es hat sich ferner als zweckmäßig erwiesen, daß mindestens eine Klappe in ihrer aufgeklappten Endlage einrastbar ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein Schieber vorgesehen, der formschlüssig mit mindestens einer Klappe verbunden ist, derart, daß durch sein Längsverschieben die Klappen verschwenkbar sind.
Dabei ist es zweckmäßig, daß der Schieber über eine Stift-Schlitz-Verbindung mit der Klappe gekoppelt ist.
Es hat sich ferner als zweckmäßig erwiesen, daß der Schieber eine Zahnstange aufweist, die mit einem Zahnsegment an mindestens einer Klappe in Eingriff steht.
Weiterhin ist vorgesehen, daß der Schieber in mindestens einer Endlage verrastet ist.
Schließlich ist es noch zweckmäßig, daß der Schieber einen den Auslöser erst bei voll ausgefahrenen Klappen freigebenden Ansatz aufweist.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der Kamera in geöffnetem Zustand,
Fig. 2 die Kamera gemäß Fig. 1 in geschlossenem Zustand,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teiles der Kamera, teilweise aufgebrochen dargestellt,
Fig. 4 eine Schemaskizze der Seitenteile der Klappen.
Die Kleinstbildkamera besitzt eine längliche Quaderl'orm. Das Gehäuse 1 besitzt die den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 an seiner vorderen Schmalseite 2 gegensinnig verschwenkbare Klappen 3 und 4, welche im eingeklappten Zustand das Objektiv 5, den Entfernungsmesser 6, den Belichtungsmesser 7 und den Sucher 8 abdecken. Die Klappen 3 und 4 besitzen eine reflexmindernde Riffelung 9, welche auch an den Seitenwangen 10 und 11 der Klappen vorgesehen ist Der Auslöser 12 ist auf der Oberseite des Gehäuses 1 angeordnet. An der Seite befindet sich ein Schieber 13, der zur Betätigung der beiden Klappen dient.
Die Klappen 3 und 4 sind um zwei an beiden Stirnseiten vorgesehene Lagerzapfen 15 und 16 schwenkbar im Gehäuse 1 gelagert. In den Seitenwangen 10 und 11 sind gebogene Schlitze 17 und 18 vorgesehen, in welche Stifte 19 und 20 eingreifen, die an Armen 21 und 22 des Schiebers 13 sitzen. Der Schieber 13 trägt einen Ansatz 23, der bei geschlossenen Klappen 3 und 4 unter dem Auslöser 12 liegt und ihn blockiert Zum Öffnen der Kamera wird der Schieber 13 in Richtung des Pfeils 24 vorgeschoben. Dabei nehmen die Arme 21 und 22 über die Stifte 19 und 20 und die Schlitze 17 und 18 die Klappen 3 und 4 nach vorn mit und schwenken die Klappen 3 und 4 in die in F i g. 1 dargestellte Lage. Bei Erreichen der am weitesten vorne befindlichen Stellung des Schiebers 13 gibt der Ansatz 23 den Auslöser frei und nun kann eine Aufnahme erfolgen.
Die Schiießfuge 26 der Klappen 3 und 4 liegt in allen gezeigten Fällen vor der durch die Schwenkachsen 15 und 16 verlaufenden Ebene. Hierdurch wird es möglich, den Sektor der Seitenwangen 10 und 11 der Klappen 3 und 4 kleiner als 90° zu halten gegenüber der Verbindungsebene durch die Achsen 16 und 15 und dennoch eine Ausklappstellung zu erhalten, bei der der Sucherstrahlengang nicht behindert wird. Es ist insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich, daß die geriffelten Klappen 3 und 4 schräg auseinanderlaufen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Kleinstbildkamera in flacher Form mit in der vorderen Schmalseite fest angeordnetem Objektiv und Sucher, bei der das Objektiv abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an sich bekannte schwenkbare Klappen (3, 4) vorgesehen sind, die um an der Ober- und Unterkante der vorderen Schmalseite angeordnete Schwenkachsen (15, 16) verschwenkbar sind, daß senkrecht zur ίο Schwenkachse Seitenwangen (10, 11) auf den Klappen angeordnet sind, und daß die Schließfuge (26) der Klappen vor der durch ihre Schwenkachsen verlaufenden Ebene derart vorgesehen ist, daß der den Strahlengang von Objektiv bzw. Sucher begrenzende Winkel zwischen der Innenfläche der Klappen in der Offenstellung und der Ebene durch die Schwenkachsen (15, 16) der Klappen größer als 90° ist.
2. Kleinstbildkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (3, 4) mittels an beiden Stirnseiten konzentrisch zu den Schwenkachsen (15,16) angeordneten verzahnten Bereichen (14, 14.3,)gekoppelt sind.
3. Kleinstbildkamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Klappe (3, 4) in ihrer aufgeklappten Endlage einrastbar ist.
4. Kleinstbildkamera nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schieber (13) vorgesehen ist, der formschlüssig mit mindestens einer Klappe (3; 4) verbunden ist, derart, daß durch sein Längsverschieben die Klappen verschwenkbar sind.
5. Kleinstbildkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (13) über eine Stift-Schlitz-Verbindung mit der Klappe (3; 4) gekoppelt ist.
6. Kleinstbildkamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (13) eine Zahnstange aufweist, die mit einem Zahnsegment an mindestens einer Klappe (3; 4) in Eingriff steht.
7. Kleinstbildkamera nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (13) in mindestens einer Endlage verrastbar ist.
8. Kleinstbildkamera nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (13) einen der Auslöser (12) erst bei voll ausgefahrenen Klappen (3; 4) freigebenden Ansatz (23) aufweist.
DE19722265093 1972-06-02 1972-06-02 Kleinstbildkamera Expired DE2265093C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722265093 DE2265093C3 (de) 1972-06-02 1972-06-02 Kleinstbildkamera

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722265093 DE2265093C3 (de) 1972-06-02 1972-06-02 Kleinstbildkamera

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2265093A1 DE2265093A1 (de) 1976-04-08
DE2265093B2 true DE2265093B2 (de) 1978-07-13
DE2265093C3 DE2265093C3 (de) 1979-03-15

Family

ID=5866187

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722265093 Expired DE2265093C3 (de) 1972-06-02 1972-06-02 Kleinstbildkamera

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2265093C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2265093A1 (de) 1976-04-08
DE2265093C3 (de) 1979-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2338794C3 (de) Fotografische Kamera
DE2904473B1 (de) Fotografische Kamera mit Abdeckungen fuer Objektiv und Sucher
DE1928785A1 (de) Fotografische Kamera
DE19535117A1 (de) Objektivabdeck- und Sonnenblendenanordnung für Kameras sowie damit ausgestattete Kamera
DE2214955C3 (de) Fotografische Kamera mit einer als Schieber ausgebildeten Handhabe
DE2825000C3 (de) Stehbildkamera
DE2315472A1 (de) Schlitzverschluss fuer eine kamera
DE2265093C3 (de) Kleinstbildkamera
DE2159609A1 (de) Kamera, insbesondere Sofortentwicklerkamera
DE2610515C3 (de) Schmalfilmkamera mit einem Sucher und einem Handgriff
DE2823867C3 (de) Zurückziehender und anhebender Spiegelantriebsmechanismus für eine einäugige Spiegelreflexkamera
DE2226808C3 (de) Kleinstbildkamera
DE2902600C3 (de) Kamera mit ausfahrbarem Objektiv
DE2812793C2 (de) Fotografischer Schlitzverschluß
DE2226808A1 (de) Kleinstbildkamera
DE69516607T2 (de) Adapter für Kamerarückwand und Verfahren dazu
DE676603C (de) Kinokassettengeraet
DE2620650C2 (de) Lamellen-Schlitzverschluß
DE7220614U (de) Kleinstbildkamera
DE3220168C2 (de) Gehäuse eines Dia- oder Schmalfilmprojektors für die wahlweise Bildschirm- oder Wandprojektion
DE3130162A1 (de) Hilfsvorrichtung zur herstellung von raumbildpaaren
DE2514614B2 (de) Photographische Kamera, insbesondere Taschenkamera
DE297707C (de)
DE667429C (de) Kinokassettenkamera
DE280621C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee