DE2260418B2 - Tragbare Vorrichtung zum Erwärmen oder Kochen von Gefäßen mit Getränken oder Speisen - Google Patents
Tragbare Vorrichtung zum Erwärmen oder Kochen von Gefäßen mit Getränken oder SpeisenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine tragbare Vorrichtung zum Erwärmen oder Kochen von Gefäßen
mit Getränken oder Speisen entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (FR-PS 24 136) ist zwar das Kochgefäß aus dem Aufnahmebehälter
aushebbar. Jedoch ist das Heizelement auch am Boden des Kochgefäßes angeordnet, so daß unter der
Wirkung des Gewichtes des Kochgefäßes eine Flächenberührung zwischen den Heizelementen und dem
Aufnahmebehälter gegeben ist Hierbei besteht jedoch die Gefahr, daß die Stellfläche des Aufnahmebehälters,
beispielsweise eine Tischplatte, durch die starke s Erwärmung der im Bodenbereich des Aufnahmebehälters
angeordneten Heizelemente beschädigt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese den bekannten Vorrichtungen anhaftenden Nachteile zu
ίο vermeiden und den Aufnahmebehälter und das aus ihm
aushebbare Kochgefäß so anzuordnen und auszubilden, daß eine Wärmeübertragung auf die Stellfläche des
Aufnahmebehälters vermieden wird und gleichzeitig eine optimale Wärmeübertragung von den Heizelemens
ten auf das Kochgefäß gewährleistet ist
Diese Aufgabe wird gelöst bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches durch die in
seinem kennzeichnenden Teil angegebenen Merkmale.
Der vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung nach dem Hauptanspruch dienende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
Der vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung nach dem Hauptanspruch dienende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
Erfindungsgemäß weist das Kochgefäß eine sich konisch verjüngende Seitenwand auf, und die Heizelemente
sind der konischen Seitenwand des Kessels angepaßt und treten beim Einsetzen des Kochgefäßes in
Flächenberührung mit dem Aufnahmebehälter. Hierdurch wird unter der Wirkung des Gewichtes des
Kochgefäßes eine optimale Wärmeübertragung ohne die o. a. Nachteile gewährleistet
Zweckmäßig ist es hierbei nach einer Weiterbildung (Patentanspruch 2 und 3), das Heizelement in mehrere
getrennte im Abstand voneinander angeordnete Heizelemente zu unterteilen; sie sind dadurch getrennt
schaltbar und regelbar, so daß die Heizleistung dem jeweiligen Inhalt des Kochgefäßes angepaßt werden
kann.
Vorteilhaft ist es weiterhin (Patentanspruch 4), einen doppelwandigen Einsatz, der in seiner inneren Wandung
die Heizelemente trägt, in dem Aufnahmebehälter anzuordnen, wobei der Boden des Einsatzes im Abstand
oberhalb des Bodens des Aufnahmebehälters liegt. Hierdurch wird erreicht, daß bei leichter Herausnehmbarkeit
des Kochgefäßes eine Beschädigung der Stellfläche des Aufnahmebehälters durch Wärmeeinwir-
•»5 kung verhindert wird. Und da die einzelnen Heizelemente
getrennt schaltbar und steuerbar sind, kann das eventuell am Boden des Kessels anliegende Heizelement
nach Abschalten der übrigen Heizelemente der Warmhaltung des Inhaltes des Kochgefäßes dienen.
so Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung wiedergegeben. Diese zeigt eine perspektivische Schnittansicht eine tragbare Vorrichtung zum
Erwärmen von Gefäßen mit Getränken oder Speisen nach der Erfindung.
Die Vorrichtung hat einen im allgemeinen zylindrischen Aufnahmebehälter 1 mit einem auswärts und
abwärts gebogenen oberen Rand 2. Innerhalb des Aufnahmebehälters 1 ist eine Schicht wärmeisolierenden
Materials 3 um die gekrümmte Wandung vorgesehen. Auch ist eine Bodenschicht 4 aus wärmeisolierendem
Material vorhanden. In dem zylindrischen Aufnahmebehälter 1 ist ein zylindrischer Stützkörper 5
vorgesehen, der eine äußere Wandung 5a, eine innere Wandung 5b und einen inneren Boden 5c bildet. Die
innere Wandung 5b bildet einen konischen Raum mit Heizelementen 6, 7 und 8. Der innere Boden 5c hat ein
Heizelement 9. Diese Heizelemente 6, 7, 8, 9 bilden einen Raum zur Aufnahme eines Kochgefäßes 10 (in
Verbindung mit den Elementen), welches an seinem Rand umgebogen ist, um den abwärts gebogenen Rand
2 des Aufnahmebehälters 1 abzudecken und um eine ringförmige Rinne 11 zu bilden.
Die Heizelemente 6 bis 9 sind durch Leitungen 12 getrennt mit einem Schalter 13 so verbunden, daß ein
oder mehrere Heizelemente eingeschaltet werden können, und zwar abhängig von der Art und der Menge
der Speisen, die in dem Kochgefäß 10 gekocht werden soll.
Die Vorrichtung wird durch einen Deckel 14 vervollständigt, der in der ringförmigen Rinne 11 ruht
Er ist mit einer üblichen Handhabe 15 versehen.
Die Heizelemente 6 bis 9 umgeben das Kochgefäß 10 vollständig. Das Heizelement 9 ist ein verhältnismäßig
gering heizendes Element und nicht etwa vergleichbar mit der üblichen Form von Heizelementen, die zum
Kochen in einem Kochgefäß von der Unterseite her verwendet werden.
Das Kochgefäß 10 ist nicht nur innerhalb der verschiedenen Heizelemente 6, 7 und 8 angeordnet,
sondern ruht auch an diesen und auf dem Heizelement 9 am Boden, wodurch eine wirksame Wärmeübertragung
gesichert ist
Die Heizelemente 6 bis 9 können an dem Stützkörper 5 durch keramische oder andere isolierende Haken oder
Klemmen angedrückt sein, die nicht den ge wünschten Kontakt zwischen dem Kochgefäß 10 und den
Heizelementen 6,7,8 beeinträchtigen. Letzteres bietet
keine Schwierigkeit für einen Fachmann, sei es, daß der Stützkörper 5 aus Metal! besteht oder aus einem
elektrisch nicht leitenden Material.
Für den Fall, daß der Stützkörper 5 aus Metall besteht, können die Heizelemente 6 bis 9 mit
Isoliermaterial bedeckt sein, wie Asbest Sie können dann direkt an dem Stützkörper 5 befestigt werden.
ίο Es sind auch Abänderungen möglich. Hierbei ist
Voraussetzung, daß wenigstens ein nindhenunlaufendes Heizelement innerhalb des isolierten Aufnahmebehälters
1 einen Raum für das Kochgefäß 10 bestimmt Das Kochgefäß 10 kann ein Überdruck-Kochgefäß sein, der
umgebende ringförmige Rand kann abnehmbar von dem Gefäß sein, sofern keine Gefahr des Verschüttens
besteht Es können auch Anhebe-Handhaben vorgesehen sein (die in den Wänden des Kochtopfes vorgesehen
sind) anstelle der Anhebe-Anordnung mit der kreisförmigen
Rinne 11. Der umgebende Aufnahmebehälter 1 kann mit dekorativen oder instruktiven Mustern auf
seiner äußeren Oberfläche versehen sein. Falls die Wärmeisolierung vergrößert werden sollte, können
Abstandshalter an der Unterseite des Aufnahmebehälters 1 vorgesehen sein, um ihn beispielsweise auf einem
Eßtisch, abzustellen.
Claims (7)
1. Tragbare Vorrichtung zum Erwärmen oder Kochen von Gefäßen mit Getränken oder Speisen
mit einem Kochgefäß, das von wenigstens einem elektrischen, die Kochgefaßwand umfassenden
Heizelement umgeben ist und das zusammen mit den Heizelementen in einem wärmeisolierten Aufnahmebehälter,
eingesetzt ist, wobei das Kochgefäß aus dem Aufnahmebehälter aushebbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kochgefäß (10) eine sich konisch verjüngende Seitenwand hat, und daß
die Heizelemente (6, 7, 8, 9) an der konischen Seitenwand des Kochgefäßes (10) beim Einsetzen
des Kochgefäßes (10) in Flächenberührung mit dem Aufnahmebehälter (1) treten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement aus einer Mehrzahl
von im Abstand untereinander angeordneten, getrennten Heizelementen (6, 7, 8) besteht, deren
Durchmesser der sich verjüngenden Seitenwand des Kochgefäßes (10) angepaßt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter (1) ein
mit dem Boden des eingesetzten Kochgefäßes (10) in Flächenberührung tretendes zusätzliches Heizelement
(9) geringerer Heizleistung hat, das im Abstand vom Boden des Aufnahmebehälters (1) angeordnet
ist und gegebenenfalls mit geringerer Leistung der Warmhaltung des Kochgefäßinhaltes dient, und daß
die Heizelemente (6 bis 9) getrennt schaltbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter
(1) einen topfartigen, doppelwandigen Einsatz in Form eines Stützkörpers (5), in den das Kochgefäß
(10) eingesetzt ist, aufweist, der an seiner inneren
Wandung (Sb) die Heizelemente (6,7,8,9) trägt, und
daß der Boden (5c) des Einsatzes (5b) im Abstand oberhalb des Bodens des Aufnahmebehälters (1)
liegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochgefäß (10)
einen den oberen Rand (2) des Aufnahmebehälters (1) übergreifenden Rand mit Außenrinne (U) hat,
der mit dem Kochgefäß (10) einen Teil bildet oder von ihm (10) abnehmbar ist.
6. Kochvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochgefäß
(10) mit sein Ausheben aus dem Aufnahmebehälter (1) gestattenden Griffen versehen ist.
7. Kochvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochgefäß
(10) einen mit einer oberen Handhabe (15) versehenen, in seine obere Außenrinne (11) eingreifenden
Deckel (14) hat.
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