DE2256166C3 - Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan

Info

Publication number
DE2256166C3
DE2256166C3 DE2256166A DE2256166A DE2256166C3 DE 2256166 C3 DE2256166 C3 DE 2256166C3 DE 2256166 A DE2256166 A DE 2256166A DE 2256166 A DE2256166 A DE 2256166A DE 2256166 C3 DE2256166 C3 DE 2256166C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trimethylsiloxy
phenylsilane
acid
tris
phenyltrichlorosilane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2256166A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2256166A1 (de
DE2256166B2 (de
Inventor
Werner Dr. 5672 Leichlingen Buechner
Armand De Dr. 5090 Leverkusen Montigny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE2256166A priority Critical patent/DE2256166C3/de
Priority to US00410667A priority patent/US3843702A/en
Priority to NL7315546A priority patent/NL7315546A/xx
Priority to JP48128445A priority patent/JPS4981351A/ja
Priority to GB5319473A priority patent/GB1386930A/en
Priority to FR7340999A priority patent/FR2207142B2/fr
Priority to BE137797A priority patent/BE807381R/xx
Publication of DE2256166A1 publication Critical patent/DE2256166A1/de
Publication of DE2256166B2 publication Critical patent/DE2256166B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2256166C3 publication Critical patent/DE2256166C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02Silicon compounds
    • C07F7/08Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/0834Compounds having one or more O-Si linkage
    • C07F7/0838Compounds with one or more Si-O-Si sequences
    • C07F7/0872Preparation and treatment thereof
    • C07F7/0874Reactions involving a bond of the Si-O-Si linkage

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Silicon Polymers (AREA)

Description

CnF2n+1SO3H
worin η eine der ganzen Zahlen von 1 bis 12 bedeutet, die 0,02 bis 20 Gew.-% der Menge des Hexamethyldisiloxans beträgt, durchführt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man dieses in Gegenwart von Perfluormethan-, Perfluorbutan- oder Perfluoroctansulfonsäure durchführt
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan der Formel
i[—O —Si(CH,),b
durch hydrolytische Umsetzung von Trimethylchlorsilan, Phenyltrichlorsilan und Wasser.
Ein Verfahren zu solch einer Herstellung, das dadurch gekennzeichnet ist daß man die Umsetzung in Gegenwart einer für jedes Mol Phenyltrichlorsilan 0,2 bis 12 Mol betragenden Menge Hexamethyldisiloxan durchführt, ein Molverhältnis von Trimethylchlorsilan zu Phenyltrichlorsilan zwischen 33 :1 und 4 :1 anwendet und das Wasser allmählich bis zur vollständigen Hydrolyse im Überschuß zugibt, ist Gegenstand des Patents 21 35 674. Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber früher bekannten ist eine Erhöhung des Anteils eingangs genannten Tetrasiloxans im Gemisch der polymerhomologen Hydrolyseprodukte.
Ein weiterer Gegenstand des Patents 21 35 674 ist eine Verbesserung des Verfahrens, die dadurch erzielt wird, daß man dem zusätzlich angewendeten Hexamethyldisiloxan vor Beginn der Umsetzung 1 bis 20 Gewichtsprozent eines sauren Äquilibrierungskatalysators, vorzugsweise konzentrierter Schwefelsäure, zufügt und entweder 12 bis 24 Stunden bei Raumtemperatur oder kürzere Zeit bei einer erhöhten, den Siedepunkt nicht erreichenden Temperatur rührt.
Fine bevorzugte Ausführungsform dieses Verfahrens lsi dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst das Gemisch von Hexamethyldisilntan und Schwefelsäure ungefähr 10 Minuten lang auf 50°C erwärmt, dazu allmählich das Phenyltrichlorsilan gibt, danach bei J0°C das Trimethylchlorsilan /.ufügt und schließlich bei Raumtemperatur über längere Zeit verteilt das Wasser einrührt. In diesem Falle läßt sich die Menge der Säure gering halten und somit auch leichter aus dem Utmct/ungsprodukt entfernen.
In weiterer Ausbildung des Verfahrens wurde nun gefunden, daß man bei gleich guter Ausbeute die Menge der Säure, die als Äquilibrierungskatalysator angewendet wird, noch erheblich weiter verringern kann, auch unter 1 Gewichtsprozent wenn man statt der Schwefelsäure eine Perfluoralkansulfonsäure verwendet
Demgemäß ist das weiter verbesserte Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan
ίο durch hydrolytische Umsetzung von Trimethylchlorsilan, Phenyltrichlorsilan und Wasser, wobei diese Umsetzung in Gegenwart einer für jedes Mol Phenyltrichlorsilan 0,2 bis 12 Mol betragenden Menge Hexamethyldisiloxan in der Weise durchgeführt wird, daß man dem Hexamethyldisiloxan vor Beginn der Umsetzung einen sauren Äquilibrierungskatalysator zufügt und dieses Gemisch entweder 12 bis 24 Stunden bei Raumtemperatur oder kürzere ZtLt bei einer erhöhten, den Siedepunkt nicht erreichenden Temperatur rührt, und wobei ein Molverhältnis von Trimethylchlorsilan zu Phenyltrichlorsilan zwischen 33 :1 und 4 : i angewendet und das Wasser allmählich bis zur vollständigen Hydrolyse im Oberschuß zugegeben wird, gemäß Patentanmeldung 21 35 674, dadurch gekenn
zeichnet daß man als sauren Äquilibrierungskatalysator eine 0,02 bis 20 Gewichtsprozent des Hexamethyldisiloxans betragende Menge einer Perfluoralkansulfonsäure der Formel
CnF2n+1SO1H
worin η eine der ganzen Zahlen von I bis 12 bedeutet vorzugsweise Perfluormethan-, Perfluorbutan- oder Perfluoroctansulfonsäure, verwendet.
Auch hier zu bevorzugen ist die Ausführungsform, bei
j5 der man zunächst das Gemisch von Hexamethyldisiloxan und Perfluoralkansulfonsäure ungefähr 30 Minuten lang auf 500C erwärmt dazu allmählich das Phenyltrichlorsilan gibt, danach bei 300C das Trimethylchlorsilan zufügt und schließlich bei Raumtemperatur über längere Zeit verteilt das Wasser einrührt.
Beispiel I Ein Gemisch von 974 g (6 Mol) Hexamethyldisiloxan
■»» und 0,2 g (0,02% des Siluxangcwichts) Perfluormethan sulfonsäure erhitzt man unter fortgesetztem Rühren zunächst 30 Minuten lang auf 50"C und gibt dazu im Laufe weiterer 15 Minuten tropfenweise 212 g (I Mol) Phenyltrichlorsilan; dann läßt man das Gemisch
><> abkühlen. Wenn die Temperatur 30"C erreicht hat, gibt man im Laufe von 15 Minuten 435 g (4MoI) Trimethylchlorsilan und anschließend tropfenweise über 6 Stunden verteilt 180 g (10 Mol) Wasser dazu; danach setzt man das Rühren eine weitere Stunde lang
>i fort. Nach Absetzen und Abtrennen der wäßrigen Phase wäscht man das so erhaltene Öl mit wäßriger Natriumchloridlosung bis zur neutralen Reaktion und destilliert es. Man erhält zunächst Hexamethyldisiloxan und danach bei 0.07 Torr und 65 ( JHg (=84% der
w theoretischen Menge) reines Ins (trimethylsiloxy) phe nylsilan
H e i s ρ i e I 2
ι>·> Verfährt man analog dem lleispiel 1 mit der Änderung, daß man die Menge der l'crfluormellianMil fonsäure auf I g (0.1% des Siloxangemisches) erhöht, so steigt die Ausheilte auf 84.5"/O der theoretischen Menge.
Beispiel 3
_ Verfahrt man analog dem Beispiel 1 mit der Änderung, daß man an Stelle der Perfluorrnethansulfonsäure 4 g Perfluorbutansulfonsaure (0,4% des Siloxangewichts) verwendet, so erhält man 342 g Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan (92% der theoretischen Menge).
Beispiel 4
Verfährt man analog dem Beispiel l mit der Änderung, daß man an Stelle der Perfluormethansulfonsäure 5 g Perfluoroctansulfonsäure (0,5% des Siloxangewichtes) verwendet, so ergibt sich eine Ausbeute von 90% der theoretischen Menge.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan durch hydrolytische Umsetzung von Trimethylchlorsilan, Phenyltricblorsilan und Wasser gemäß Patent 2135674, dadurch gekennzeichnet, daß man diese Umsetzung in Gegenwart einer solchen Menge einer Perfluoralkansulfonsäure der Formel
DE2256166A 1972-11-16 1972-11-16 Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan Expired DE2256166C3 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2256166A DE2256166C3 (de) 1972-11-16 1972-11-16 Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan
US00410667A US3843702A (en) 1972-11-16 1973-10-29 Process for the manufacture of tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilane
NL7315546A NL7315546A (de) 1972-11-16 1973-11-13
GB5319473A GB1386930A (en) 1972-11-16 1973-11-16 Process for the manufacture of tris-trimethylsiloxy-phenylsilane
JP48128445A JPS4981351A (de) 1972-11-16 1973-11-16
FR7340999A FR2207142B2 (de) 1972-11-16 1973-11-16
BE137797A BE807381R (fr) 1972-11-16 1973-11-16 Procede de preparation du tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilane

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2256166A DE2256166C3 (de) 1972-11-16 1972-11-16 Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2256166A1 DE2256166A1 (de) 1974-05-22
DE2256166B2 DE2256166B2 (de) 1980-06-19
DE2256166C3 true DE2256166C3 (de) 1981-02-26

Family

ID=5861889

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2256166A Expired DE2256166C3 (de) 1972-11-16 1972-11-16 Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3843702A (de)
JP (1) JPS4981351A (de)
BE (1) BE807381R (de)
DE (1) DE2256166C3 (de)
FR (1) FR2207142B2 (de)
GB (1) GB1386930A (de)
NL (1) NL7315546A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4525470A (en) * 1983-08-01 1985-06-25 Dow Corning Corporation Catalyst compositions for preparing polyorganosiloxanes
US4508887A (en) * 1983-08-01 1985-04-02 Dow Corning Corporation Method and novel catalyst compositions for preparing polyorganosiloxanes
DE3407596A1 (de) * 1984-03-01 1985-09-05 Merck Patent Gmbh, 6100 Darmstadt Verfahren zur herstellung von mikrokristalliner triacetylcellulose
US5162480A (en) * 1990-12-14 1992-11-10 Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation Self-curing ceramicizable polysiloxanes

Also Published As

Publication number Publication date
FR2207142A2 (de) 1974-06-14
FR2207142B2 (de) 1977-06-10
JPS4981351A (de) 1974-08-06
DE2256166A1 (de) 1974-05-22
BE807381R (fr) 1974-05-16
US3843702A (en) 1974-10-22
DE2256166B2 (de) 1980-06-19
GB1386930A (en) 1975-03-12
NL7315546A (de) 1974-05-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2943498A1 (de) Verfahren zur herstellung von 3-amino-1-hydroxypropan-1,1-diphosphonsaeure
DE1136491B (de) Verfahren zur Herstellung von Arylaminoalkylpolysiloxanen
DE2256166C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan
DE1279019B (de) Verfahren zur Herstellung von Organohalogensiliciumverbindungen
DE1224048B (de) Verfahren zur Herstellung von stickstoffhaltigen Organopolysiloxanen
DE2801780A1 (de) Verfahren zum herstellen von acyloxysilanen und gegebenenfalls acyloxysiloxanen
EP0609246B1 (de) Verfahren zur herstellung von schwefel enthaltende organische reste aufweisenden organosiliciumverbindungen
EP0005787A1 (de) Verfahren zur Herstellung von SiC-gebundene Vinylgruppen enthaltenden Organopolysiloxanharzen
DE2553932C3 (de) Verfahren zur Herstellung von N,N&#39;-Bis-trimethylsilylharnstoff
DE2135674C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Tris-(trimethylsiloxy)-phenylsilan
EP0538868B1 (de) Buntesalzgruppen aufweisende Organosiliciumverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung
DE1745556B2 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Triorganosiloxy-omega-hydroxydlorganopolysiloxanen
DE543556C (de) Verfahren zur Darstellung wasserloeslicher Salze von Aminoessigsaeurebenzylestern
DE868975C (de) Verfahren zur Herstellung von Siloxanharzen durch Hydrolyse und Kondensation von Silanmischungen
DE2037617A1 (de) Alkoxysilylsubstituierte, epoxydierte Harnstoffderivate
DE895452C (de) Verfahren zur Herstellung von Mono-vinyl-und Di-vinyl-acetalen
DE1570567A1 (de) Verfahren zur Herstellung mercaptomethylsubstituierter Organopolysiloxane
DE840001C (de) Verfahren zur Stabilisierung fluessiger Organopolysiloxane
DE720100C (de) Verfahren zur Darstellung von o-Nitrobenzylalkohol
DE1157607B (de) Verfahren zur Herstellung von lokalanaesthetisch wirksamen Aminoaethern
DE1140568B (de) Verfahren zur Herstellung von Methylisothiocyanat
DE887815C (de) Verfahren zur Herstellung von disubstituierten Carbonsaeurediamiden
AT317253B (de) Verfahren zur Herstellung der neuen Äthylendiamin-mono-β-propionsäure-tri-(methylenphosphonsäure)
DE1236507B (de) Verfahren zur Herstellung von Organopolysiloxanalkylcarbonsaeuren
DE923484C (de) Verfahren zur Herstellung von Diacyloxyacetonen

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent