DE225602C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE225602C DE225602C DENDAT225602D DE225602DA DE225602C DE 225602 C DE225602 C DE 225602C DE NDAT225602 D DENDAT225602 D DE NDAT225602D DE 225602D A DE225602D A DE 225602DA DE 225602 C DE225602 C DE 225602C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- metal
- threads
- attached
- sintering
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 13
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 13
- 238000005261 decarburization Methods 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 238000005245 sintering Methods 0.000 claims description 5
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 5
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 claims description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 2
- 239000000155 melt Substances 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 3
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 3
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 2
- -1 B. aluminum Chemical class 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
- HWLDNSXPUQTBOD-UHFFFAOYSA-N platinum-iridium alloy Chemical compound [Ir].[Pt] HWLDNSXPUQTBOD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003870 refractory metal Substances 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K3/00—Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
- H01K3/02—Manufacture of incandescent bodies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Wire Processing (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
- Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225602 KLASSE 21/. GRUPPE
Zur Entkohlung kohlenstoffhaltiger Rohfäden für Metallfadenglühlampeh wird bisher
der Rohfaden entweder, wenn es sich um starke Fäden handelt, mit den Fadenenden
in Klemmen aufgehängt und so in der entkohlenden Atmosphäre erhitzt oder, wenn es
sich um feine Fäden handelt, an Metallklemmen angekittet und in geeigneter Weise an
den Stromzuführungen befestigt und so in die
ίο Entkohlungsatmosphäre gebracht. Dabei wird'
gewöhnlich die gestreckte Lage des Fadens durch im .Bügelscheitel angehängte Gewichte
aufrechterhalten.
Das im folgenden "erläuterte Verfahren besitzt gegenüber den bisher bekannten den
Vorteil, daß es das Ankitten der feinen und feinsten Fäden an den Stromzuführungen oder
das Material und Zeit beanspruchende Einsetzen der Fadenenden in schließbare Klemmen
entbehrlich macht und damit eine raschere und besonders für die feinen Fäden schonendere Entkohlung zuläßt. Auch ist
durch zweckmäßige Anordnung der Ausführungsformen die Möglichkeit gegeben, . Fäden
von beliebig zu gestaltender Form zu erhalten. Die Grundlage des vorliegenden Verfahrens
bildet das Anfritten eines hochschmelzbaren Metalles an ein Metall von niedrigerem Schmelzpunkt,
dadurch erreichbar, daß das hochschmelzbare Metall im Kontakt mit einem niederschmelzbaren über die Schmelztemperatur
des letzteren erhitzt wird, wobei dafür Sorge zu tragen ist, daß die Masse des niederschmelzbaren
Metalles in einer Weise überwiegt, die durch genügende Wärmefortleitung das Abschmelzen
des niederschmelzbaren Metalles verhindert.
Diese Erscheinung des Anfrittens wird gemäß vorliegender Erfindung derart ausgenutzt,
daß die zu entkohlenden Fäden in eine leicht beweglich angeordnete Aufhängevorrichtung
mit dem Scheitel des Fadens eingehängt werden und die völlig.lose eingesetzten Fadenenden
beim Stromdurchgang an zweckentsprechend geformten, stromzuführenden Haitern
aus leicht schmelzbarem Metalle, z. B. Aluminium, anfritten. Dabei genügt die durch
,den Faden im ersten Moment des Stromdurchganges erzeugte Widerstandswärme vollständig,
um die leitende Verbindung zwischen den Fadenschenkeln und den Stromzuführungen herzustellen. Die durch die Entkohlung bzw.
Sinterung bedingte Verkürzung des Fadens wird durch das Nachgeben der beweglichen
Aufhängevorrichtung ausgeglichen.
Im folgenden wird ein Beispiel zur Ausführung des Verfahrens, und zwar wie es zur
gleichzeitigen Entkohlung von drei hintereinandergeschalteten Fäden anzuwenden ist, beschrieben.
Die Apparatur ist in ihrer äußeren Form eine Rezipientenglocke, wie sie bei dem bisherigen
Entkohlungsverfahren üblich ist. An der stromführenden Säule S ist eine Achse a
ζ. B. aus Nickeldraht fest eingesetzt; auf dieser Achse α sitzt ein Hebelsystem H aus einem
Metalldraht von etwas kleinerem Querschnitt möglichst leicht beweglich auf, welches in un-
belastetem Zustande auf eine wagerechte Gleichgewichtslage einspielt.' Dieses Hebelsystem
H, dessen Wirkungsweise später beschrieben werden wird, trägt in zweckmäßiger
Verteilung, die sich nach den Dimensionen der Rezipientenglocke und nach der Über-.
sichtlichkeit der einzusetzenden Fäden richtet, die Aufhängevorrichtung für die Fadenbügel.
Die Vorrichtungen bestehen für die feinsten
ίο Fäden zweckmäßig aus Spiralfedern F', F", F'".
(Fig. 2) aus einem Material, das bei mäßiger Erwärmung seine Elastizität nicht verliert,
z. B. Platiniridium, für die mittelfeinen und starken Fäden aus gewöhnlichen in den ösen
der Hebel vorrichtung H eingesetzten Drahtzwischenstücken D', D", D''', die gleich den
Spiralfedern isolierend, z. B. durch Glas an die eigentlichen, ebenfalls isolierenden Fadenhalter
P', P", P'" angeschmolzen sind. Diese letzteren bestehen aus schwer schmelzbarem
Material, z. B. Thoroxyd oder Kohle von zweckentsprechender Länge und Stellung, um
die Fadenbügel bequem aufnehmen zu können. Die Fadenschenkel werden mit einer zweckmäßig
gestalteten Fadennadel in der Reihenfolge 0\-0, 0'2-0', 0"a-0", lose in keilförmige
ösen eingehängt. Für diese ist am vorteilhaftesten ein leicht schmelzbares Metall, wie
z. B. Aluminium, entweder als schmaler Blechstreifen oder als breitgeschlagener Draht zu
verwenden. Die OSeC1 ist mit der Klemme K1,
die öse 0"3 mit der stromführenden Säule 5
verbunden.
Die übrigen ösen sind an Klötzchen k', k"
aus isolierendem Material, die auf der Bodenplatte beliebig angeordnet werden können, zu
je zweien befestigt und stromleitend verbunden. Die Anordnung der Fäden kann so beliebig
staffeiförmig oder ringförmig variiert werden, außerdem ist die Möglichkeit gegeben,
durch Höher-' oder Niederstellen der Halter, die Fadeneinsatzlänge zu verändern, soweit
dies nicht bequemer durch Verstellung der Achse α des Hebelsystems H geschehen kann.
In sinngemäßer Weise läßt sich das Verfahren auch für noch mehr als drei Fäden sowohl in
Hintereinanderschaltung als auch in Parallelschaltung verwenden.
Der Vorgang der EntkoMung selbst gestaltet sich mit dieser Apparatur folgendermaßen:
In dem Moment der beginnenden Rotglut fritten die in die Halterschleifen O eingelegten
Fäden an diesen an und sind hierdurch elektrisch leitend mit ihnen verbunden. Steigert
man nun allmählich die Stromstärke, so tritt ! die. bekannte Schwindung und Sinterung des
j Fadens ein, wobei dieser durch das nun nachgebende Hebelsystem der Aufhängung ständig
in gestreckter bzw. in solcher Lage gehalten wird, wie sie durch die Anordnung der Haken
bedingt ist. Um nun für dieses Hebelsystem die Zugkraft im Gegensinne der Schwerkraft
im gleichen Maße ansteigend zu machen, in welchem die Festigkeit des Fadens während
der Sinterung zunimmt, findet eine Balanciervorrichtung B B' Anwendung, deren Arme A A'
die Balanciergewichte G G' tragen und gegen die Hebelarme senkrecht nach unten gerichtet
sind. Dadurch ist die Möglichkeit einer stetigen Vergrößerung des Hebelmomentes bei der
durch die Schwindung des Fadens hervorgerufenen Senkung des Systems geschaffen. Als
zweckmäßig hat es sich dabei erwiesen, zur besseren Federung eine rechteckige Figur B,
wie aus Fig. 3 zu ersehen, anzubringen, desgleichen das Balanciergewicht G, das vorteilhaft
aus Nickelblechstreifen besteht, verdrehbar anzuordnen, so daß die Ausbalancierung
des Systems für die verschiedenen Fadengewichte lediglich durch Drehung des Balanciergewichtes
geschehen kann.
Diese Ausbalancierung des Hebelsystems kann auch nach anderen ähnlich wirkenden
bekannten Methoden erfolgen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Entkohlung oder zum Sintern von Metallfäden in einer geeigneten
Atmosphäre, gekennzeichnet durch eine leicht bewegliche Aufhängevorrichtung, in welche der zu entkohlende Metallfadenbügel
mit seinem Scheitel gebracht wird, sowie durch stromzuführende Haltervorrichtungen
aus einem gegenüber dem Fadenmaterial leicht schmelzenden Metall, z. B. Aluminium, in welche die Fadenenden
lose gehängt werden und an welche sie im ersten Augenblick des Stromdurchganges
anfritten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht bewegliche
Aufhängevorrichtung aus einem Hebelsystem besteht, an dessen einem Arm ein Haken aus schwer schmelzbarem
Isoliermaterial zur Aufnahme des Rohfadenscheitels befestigt ist, während der andere Hebelarm derart beschaffen ist,
daß er während der Sinterung des Fadenmaterials sein Moment selbsttätig vergrößert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE225602T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225602C true DE225602C (de) |
Family
ID=5861820
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225602D Active DE225602C (de) | |||
| DENDAT237366D Active DE237366C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237366D Active DE237366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE237366C (de) |
-
0
- DE DENDAT225602D patent/DE225602C/de active Active
- DE DENDAT237366D patent/DE237366C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE237366C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE225602C (de) | ||
| WO1986001872A1 (fr) | Lampe electrique suspendue | |
| DE235630C (de) | ||
| DE871041C (de) | Verfahren zur Herstellung von flaechenhaften Heizkoerpern, insbesondere Heizscheibenund Heizfolien | |
| DE162417C (de) | ||
| DE162865C (de) | ||
| AT28613B (de) | Verfahren zur Verbindung der Leuchtkörper von Glühlampen mit den Stromzuführungsdrähten. | |
| DE378816C (de) | Halterung fuer parallel zueinander angeordnete Gluehfadenzylinder elektrischer Projektionslampen | |
| DE240947C (de) | ||
| DE973740C (de) | Verfahren zur Verbesserung der Verschleissfestigkeit von Glasfasern | |
| DE490502C (de) | Verfahren zur Herstellung einer innigen Verbindung des Anschlusskontaktes eines mit aufgebrannter Isolierschicht versehenen und auf einem stabfoermigen Traeger aufgewickelten Metallwiderstandes mit diesem Widerstande | |
| DE63320C (de) | Aufhängung des oberirdischen Stromzuführungsdrahtes für elektrische Eisenbahnen in Kurven | |
| DE118865C (de) | ||
| DE750129C (de) | Elektrische Schaltanlage mit blanken oder isolierten massiven Rundleitern | |
| DE884615C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Drahtseilen | |
| DE273674C (de) | ||
| DE892956C (de) | Elektrischer Heizkoerper | |
| AT115038B (de) | Vorrichtung zum Stützen elektrischer Leitungsdrähte im Innern von Entladungsgefäßen. | |
| DE217841C (de) | ||
| DE627108C (de) | Verfahren zum Verbinden von Graphitelektroden | |
| DE401535C (de) | Vorrichtung zum Festklemmen elektrischer Leitungen, insbesondere Freileitungen | |
| DE684751C (de) | Fuer elektrische OEfen bestimmter, aus Blechstreifen bestehender Heizwiderstand | |
| DE232219C (de) | ||
| DE1790207C3 (de) | Elektrischer Leiter zur Verwendung bei tiefen Temperaturen unterhalb von 80 Grad K | |
| DE73527C (de) | Apparat zum Schneiden von Glasröhren oder Hohlgläsern auf elektrischem Wege |