DE225082C - - Google Patents

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DE225082C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum gleichmäßigen Strecken der Filztücher . und Naßfilze von Papiermaschinen hat man bereits kegelförmige Streckwalzen vorgeschlagen, deren Durchmesser an den Enden größer ist als in der Mitte. Die Wirkung dieser Streckwalzen beruht auf dem Umstand, daß die Enden dieser Walzen eine größere Umfangsgeschwindigkeit besitzen als ihre Mitte, so daß die Walzenenden einen gewissen Zug ίο auf Strecken des Tuches in die Breite ausüben. Indessen hat die Verwendung derartiger Streckwalzen den Nachteil, daß mit der Zeit diese Streckwirkung zu groß wird, so daß die Ränder voreilen, während die Mitte nachbleibt. Diesem Nachteil wird nach vorliegender Erfindung dadurch begegnet, daß eine verstellbare Spannwalze in die Bahn des Filztuches hinter die Streckwalze verlegt wird, so daß man imstande ist, das Filztuch mehr oder weniger um die Streckwalze herumlaufen zu lassen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt schematisch die geschlossene Bahn des Filztuches mit den beiden Walzen und der Spannvorrichtung im Schnitt,
Fig. 2 den Grundriß davon.
Die Walze α besitzt die Form eines Doppelkegels, dessen größere Grundflächen an den Stirnseiten liegen. Die zweite verstellbare Walze b liegt hinter der ersten, und zwar s> weit, daß das Filztuch auf einem größeren Umfang um die erste Walze herumgelegt werden kann. Die Verstellung der zweiten Walze kann mittels der Spindel c erfolgen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Hat z. B. die Streckwalze a mit ihren Enden die Maschen zu straff angezogen, so daß die mittleren Maschen nachbleiben, so verstellt man die Walze b mittels der Spindel derart, daß das Filztuch die Walze α nur noch auf einem geringeren Teil des Umfanges umläuft. Dadurch werden auch die Ränder des Tuches etwas nachgelassen, so daß die Spannung auf das richtige Maß zurückgeführt werden kann. Tritt umgekehrt ein Schleudern der langen und dünnen Streckwalze α ein, so kann es sich ereignen, daß die Punkte des mittleren Umfanges der Streckwalze einen größeren Umkreis beschreiben, als der Umkreis der Stirn-Seiten beträgt. In diesem Falle würden die mittleren Maschen gespannt werden und die äußeren zurückbleiben. Beim Eintritt dieses Umstandes würde man die zweite Walze b so weit zurückbewegen, daß die Filzbahn in der Mitte straffer angezogen würde, so daß auch in diesem Falle ein Ausgleich der Spannungen herbeigeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum gleichmäßigen Anspannen der Filztücher und Naßfilze an der Papiermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Preßwalzen zwei Walzen (a und b) angeordnet sind, von denen die erste Walze (a) die Form eines Doppelkegels besitzt, dessen größere Grundflächen an den Stirnseiten liegen, die zweite Walze (b) derart verstellt werden kann, daß das Filztuch um die erste Walze (a) mehr oder weniger herumlaufen muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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