DE672286C - Verfahren und Vorrichtung zum Schrumpfen von Waeschestoffen o. dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schrumpfen von Waeschestoffen o. dgl.Info
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- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C21/00—Shrinking by compressing
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- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
27
1939
AUSGEGEBEN AM
28. FEBRUAR 1939
28. FEBRUAR 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8 b GRUPPE 33
C 46544 VlIjSb
Zusatz zum Patent 644 905
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1932 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 19. April 1931
ist in Anspruch genommen
Das Hauptpatent 644 905 betrifft ein Verfahren zum Schrumpfen von Wäschestoffen
unter Anwendung von Feuchtigkeit und nachfolgendem Trocknen, bei welchem sich
das Gewebe während des Schrumpfens zwischen der sich zusammenziehenden Fläche eines Trägerbandes und einer glatten, beheizten
Fläche befindet. -
In der Praxis wird dieses Verfahren als letzte Behandlungsstufe beim Ausrüsten von
Geweben angewendet. Ehe das Gewebe dem Verfahren nach dem Hauptpatent unterworfen
wird, ist es daher im Sinne des Standes der Technik bereits ausgerüstet, d. h. handelsfertig.
Der Grund hierfür liegt unter anderem darin, daß praktisch alle Ausrüstungsvorgänge in der Art des Kalandrierens und
Glättens das Gewebe bis zu einem gewissen Grade strecken. Da das Gewebe bei der Durchführung des Verfahrens nach dem
Hauptpatent sich während des Schrumpfens zwischen der sich zusammenziehenden Fläche
eines Trägerbandes und einer glatten beheizten Fläche befindet, so ist das Aussehen der
beiden Gewebeseiten nach der Behandlung verschieden, d. h. die eine Gewebeseite ist
glatter als die andere. Ein einfaches Nachglätten der weniger glatten Gewebeseite nach
■ der Durchführung des Verfahrens gemäß dem Hauptpatent würde den Nachteil haben, daß
das Gewebe bei dieser Nachbehandlung wieder einer gewissen Streckung unterworfen
würde.
Durch das vorliegende Zusatzpatent soll dieses vermieden und erreicht werden, daß
sich das Schrumpfverfahren gemäß dem Hauptpatent gleichmäßig auf das Aussehen
beider Gewebeseiten auswirkt, ohne daß die mit dem Verfahren nach dem Hauptpatent
erzielte Schrumpfwirkung beeinträchtigt wird und ohne daß am Wesen des Verfahrens nach
dem Hauptpatent grundsätzlich etwas geändert wird.
Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß das Gewebe in einem einzigen Ar-beitsgange
in zwei aufeinanderfolgenden Schrumpfstufen in der Weise geschrumpft wird, daß es nach der ersten Schrumpfstufe
vom Trägerband und der beheizten glatten Fläche abgeführt und in umgekehrter Lage
einer zweiten Schrtimpfstufe zugeführt wird, um das gesamte Schrumpfverfahren sich
gleichmäßiger auf das Aussehen beider Gewebeseiten
auswirken zu lassen. Die Gewebeseite, welche bei der ersten Schrumpfstufe
mit dem Trägerband in Berührung ist, kommt also bei der zweiten Schrumpf stufe mit der
beheizten glatten Fläche in Berührung, und die Gewebeseite, welche während der ersten
Schrumpfstufe mit der beheizten glatten Fläche in Berührung ist, kommt in der zweiten
Schrumpfstufe mit dem Trägerband in Berührung.
Es ist zwar in der Textiltechnik bei Glättkalandern bereits bekannt, beide Seiten einer
laufenden Gewebebahn nacheinander einer Glättbehandlung1 durch beheizte Trommeln zu
unterwerfen* Hierbei wird die Gewebebahn aber nicht mechanisch geschrumpft, sondern
im Gegenteil gestreckt, was bei dem Verfahren gemäß der Erfindung gerade vermieden
werden soll. Insofern weist also der bekannte-Vorschlag
nicht die der Erfindung eigene Technik auf, durch welche das Verfahren nach dem Hauptpatent in einem. Arbeitsgang,
aber in zwei aufeinanderfolgenden Schrumpfstufen durchgeführt werden soll und
dadurch in der erwähnten Weise vorteilhaft weitergebildet wird.
Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann eine Vorrichtung dienen,
bei der das zu schrumpfende Gewebe mit Trägerband nacheinander um zwei geheizte
Zylinder läuft und zum Wenden oder Umkehren des Gewebes zwischen den zwei Zylindern
eine an sich bekannte Gewebewendevorrichtung angeordnet ist.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigen
Es zeigen
Fig. ι eine im wesentlichen schematische Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der
Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht nach Linie 3-3 von
Fig. ι in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht der hauptsächlichsten Teile der Vorrichtung zum
Wenden des Gewebes gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer Vorrichtung
gemäß der Erfindung..
Fig. S eine Draufsicht der Gewebewendevorrichtung
gemäß Fig. 4 nach Linie 6-6 von Fig. 4, in Richtung der Pfeile gesehen.
Gemäß Fig. ι kommt eine Gewebebahn ro
aus einer Spannrahmenmaschine 11 (Fig. 1,
rechts). Von der Spannrahmenmaschine läuft sie um Einlaßwalzen 12, 13 herum und zwischen
ihnen hindurch durch eine Befeuchtungskammer 14 über Sprengdüsen 14' und
über Walzen oder Stangen 15 zur Ausbreitung des Gewebes. Das so in einen geeigneten
' Zustand in bezug auf seine Breite und seinen Feuchtigkeitsgehalt gebrachte Gewebe wird
nun erfindungsgemäß weitcrbchandelt, um es in Richtung der Kette zu verdichten und das
Gewebe in der hierdurch erreichten geschrumpften Abmessung zu fixieren.
Die-Ausführungsform der Erfindung gemäß- Fig. ι enthält ein biegsames endloses
Band oder Riemen 17 zum Halten des Gewebes. Das Band läuft über parallel zuein- 7° j
ander liegende, umlaufende, geheizte Trommeln 18 und 19 und wird zwischen den Trommeln
durch Führungswalzen 20 bis' 2S geführt, die so angeordnet sind, daß das endlose
Band den größten Teil der Oberfläche jeder geheizten Trommel umfaßt. Die Verdichtung
des Gewebes in Richtung der Kette tritt ein j infolge der Zusammenziehung der Ober- |
flächenlänge des Teiles des Bandes 17, der von der Walze 28'auf die geheizte Trommel 18 80 '
läuft. - ' . ■ ■ !
Infolge dieser Zusammenziehung der Ober- ! fläche des Gewebes wird das Gewebe in seinem i
zusammengezogenen Zustand fixiert, indem es gegen die geheizte Trommel 18 gepreßt
wird. In manchen Fällen genügt der durch die Spannung des Bandes 17 erzeugte Druck, ι
jedoch wird vorzugsweise noch eine Druckwalze i8a verwendet, die nachgiebig gegen die
Außenfläche des Bandes 17 beispielsweise durch eine Feder gehalten wipä. Die Anordnung
einer derartigen Bffuckwalze erübrigt die Notwendigkeit einer übermäßig
großen Spannung im Bande 17.
Das von den Ausbreitwalzen oder Stangen 15 kommende Gewebe wird dicht auf das
Band 17 gedrückt durch Anordnung einer j Reihe von geheizten Plättblöcken 30, die sich
auf das Gewebe legen, wenn dieses und das Band 17 über die Walze 2S laufen. Die Blöcke
sind so geformt, daß sie das Gewebe fest gegen das Band drücken, bis Gewebe und
Band auf die Trommel 18 auflaufen. Die Walze 28 wird durch die Spannung in dem
Bande 17 gegen die Trommel 18 gezogen. Auf
diese Weise wird das Gewebe und das Band 17 zwischen die Walze 2S und die Trommel 18
am Ablaufpunkt des Gewebes vom Block 30 eingeklemmt.
Beim Übergang von der Walze 28 auf die
Trommel 18 wird'die Krümmung des Bandes umgekehrt. Seine Oberfläche, welche die Gewebebahn
berührt, verkürzt sich entsprechend, und das Gewebe verkürzt sich um dasselbe
Maß, da es dicht auf das Band gepreßt 11S
ist. Die bislang aufgezählten Teile gehören nicht zur Erfindung.
Gemäß der Erfindung werden beide Seiten des Gewebes in dem gleichen Maß behandelt.
Zu diesem Zweck wird neben der unteren *20
Trommel 18 noch die obere Trommel 19 benutzt,
die gewöhnlich nur dazu dient, das
endlose Band zu trocknen. Um erfindungsgemäß die andere Seite der Gewebebahn w
der oberen Trommel 19 anliegen zu lassen, ist eine Umkehrung des Gewebes in der Weise
notwendig, daß die Seite des Gewebes, die vorher das Band berührte, jetzt nach außen
gerichtet liegt, um in Berührung mit der Trommel 19 zu gelangen.
Das Wenden des Gewebes zwischen den beiden Walzen erfolgt vorteilhaft durch Zwischenschaltung
von Führungsgliedern, von denen jedes die Bewegungsrichtung des Gewebes ändert und die zueinander unter solchen
Winkeln geneigt sind, daß das Gewebe seine Bewegungsrichtung mehrere Male in einer
ungeraden Anzahl ändert und dann wieder auf die zweite Trommel zu läuft.
Im folgenden sei eine Ausführungsform hierfür beschrieben. Nachdem das Gewebe
von dem Trägerband durch Ablaufen über eine drehbare Walze 51 getrennt ist, läuft es
auf ein horizontales Führungsglied 52. Von dort läuft das Gewebe im wesentlichen senkrecht
gegen die Trommel 19. Ein diagonales Führungsglied 53 richtet das Gewebe quer
nach links (Fig. 2), worauf es um ein senkrechtes Führungsglied 54 herumläuft, sich um
sich selbst dreht und in entgegengesetzter Richtung zurückläuft bis quer zu der Hauptbewegungsbahn
des Gewebes zwischen den beiden Walzen. Ein zweites diagonales Führungsglied 55 dreht dann das Gewebe ungefähr
in seine frühere allgemeine Bewegungsrichtung gegen die obere Walze 19 zurück.
Jetzt liegt die andere Seite des Gewebes nach außen. Von diesem zweiten Diagonalglied 55
wird das Gewebe durch eine umlaufende Walze 56 abgenommen und auf das laufende
Trägerband 17 geführt, wenn letzteres sich der oberen Trommel 19 nähert.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel liegen, die Führungsglieder 52 bis 56 in parallelen
Ebenen und sind so angeordnet, daß die verschiedenen Züge des Gewebes, das zwischen
ihnen hindurchläuft, in im wesentlichen parallelen Ebenen kufen. Dadurch wird erreicht,
daß das Gewebe nicht verdreht oder abgelenkt wird, wobei es durch Streckung seine
Vorschrumpfung verlieren könnte oder Ungleichheiten in seinem Gefüge von Kante zu
Kante auftreten könnten. Die Führungsglieder 52 bis 55 sm(i bei der dargestellten Ausführungsform
polierte Stangen oder Rohre. In gewissen Fällen könnten diese Führungen auch von umlaufenden Gliedern, z. B. Walzen,
gebildet werden.
Gemäß Fig. 2 sind dieFührungen 52 bis 55, wenn sie von Stangen oder Rohren gebildet
werden, miteinander durch geeignete Vorrichtungen, beispielsweise Klammern, an ihren
Kreuzungspunkten verbunden, um ein Rahmenwerk zu bilden, das an der Maschine befestigt
wird. Ein senkrechtes Glied 54' gegenüber dem senkrechten Glied 54 dient vorzugsweise
zur Vervollständigung des Rahmenwerkes, bildet jedoch keinen Teil der Wendevorrichtung
selbst.
In der Wendevorrichtung kann die Winkelstellung der Führungen 53, 54 und 55 (oder
einer "größeren Anzahl Führungen) in weitem Umfange gegenüber der dargestellten Ausführungsform
geändert werden. Gleichgültig, ob drei oder mehr Führungen benutzt werden, liegen sie doch unter derartigen Winkeln
zueinander geneigt, daß das Gewebe eine ungerade Anzahl von Richtungsänderungen zwischen im wesentlichen parallelen Ebenen
macht und schließlich seinen Weg in etwa derselben Richtung wie zu Anfang fortsetzt.
So macht beispielsweise bei der dargestellten Ausführungsform der Wendevorrichtung das
Gewebe eine Richtungsänderung, wenn es über das geneigte Führungsstück 53 läuft, und
zwar in einer Ebene, die im wesentlichen parallel zu der Ebene liegt, in der es sich diesem
Führungselement nähert. Wenn dann das Gewebe um das Führungselement 54 herumläuft,
gelangt es in eine weitere, im wesentlichen parallele Ebene, wobei dies seine zweite
Richtungsänderung ist. Schließlich macht das Gewebe, wenn es in die anfängliche Bewegungsrichtung
zurückgeführt wird, eine dritte Richtungsänderung am letzten geneigten Führungselement
55. Vorzugsweise .wird die dargestellte Anordnung der Führungsglieder benutzt,
bei der die Glieder 53 und 55 zueinander unter einem rechten Winkel stehen und unter einem Winkel von 45 ° zu dem Führungsglied
54. Durch diese Anordnung wird die Gruppe von Führungen von außerordentlieh
gedrängter Bauart.
Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 läuft das nunmehr gewendete Gewebe von der
angetriebenen Walze 56 der Umkehrvorrichtung ab und kommt bei der Führungswalze 22
in Berührung mit dem Band 17. Die Führungswalze 22 legt sich nachgiebig gegen die
Trommel 19, so daß das Gewebe w und das 'Band 17 zwischen die Walze und die Trommel
eingeklemmt werden. Dadurch wird erreicht, daß das Gewebe der Trommel 19 ohne Ansammlung
von Gewebe zwischen dieser Trommel und der Trommel 18 zugeführt wird.
Während des nun folgenden Umlaufes des Gewebes um die obere geheizte Trommel wird
seine andere, vorher nicht an die Trommel anliegende Seite in dichter Berührung mit der
Trommel durch den Riemen 17 gehalten, so daß diese Seite des Gewebes jetzt so behandelt
wird, wie es vorher schon mit der Vorderseite geschah. Eine Druckwalze 19° wirkt
vorzugsweise auf das um die Trommel 19 lau-
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fende Band und hat die gleiche Aufgabe wie die früher beschriebene Druckwalze ΐ8α.
Das Gewebe ist durch die erste Trommel 18
getrocknet worden und hat dort bereits einen großen Teil seines ursprünglichen Feuchtigkeitsgehaltes
verloren. Es bleibt jedoch ein beträchtlicher Teil von Feuchtigkeit zeitweise in dem Gewebe und dem Band 17 als Dampf
zurück. Wenn das Gewebe der zweiten Trommel schnell zugeführt wird, bleibt genügend
von diesem Dampf vorhanden, um mittels der zweiten Trommel wirksam behandelt zu werden.
Da die zweite Trommel 19 auf das.be-"~
reits auf einer Seite behandelte Gewebe einwirkt, braucht sie nicht so groß zu sein wie
die erste Trommel iS, sondern kann wesentlich kleiner gehalten werden, wie in Fig. 1
dargestellt. Nachdem das Gewebe um die Trommel 19 herumgelaufen ist, wird es von
dem Trägerband durch eine angetriebene Walze 59 getrennt, von der es zu einer geeigneten
Verteilungsvorrichtung, wie sie links in Fig. ι dargestellt ist, gelangt. Die Walze
59 kann durch eine Riemenscheibe 60 und einen Riemen 61 von der Trommel 19 angetrieben
werden. Ferner werden die Walze 56 sowie die Gewebeverteilungsvorrichtung
(Fig. i, links) in gleicher Weise durch einen
anderen Riemen 63 von einer Riemenscheibe 60 angetrieben.
Ein andere Ausführungform der Vorrichtung
zur Zurichtung des Gewebes gemäß Fig. ι ist in Fig. 4 und 5 dargestellt, in denen
die entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 bis 3 versehen sind.
Die Vorrichtung gemäß Fig. 4 und 5 besteht aus zwei Einheiten zum Vorschrumpfen und
Zurichten des Gewebes, wie sie im genannten : Hauptpatent beschrieben sind und die der
Vorrichtung gemäß Fig. 1 der vorliegenden Erfindung gleichen, mit der Ausnahme, daß
das Behandeln auf der oberen Trommel 19 fortfällt. Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 4
und 5 Jwird das Gewebe statt dessen, nachdem es in deren erstem Teil 18 einer Vorschrumpfimg
unterworfen ist, der Wendevorrichtung, die schematisch bei R. dargestellt ist, zugeführt
und gelangt von dort zu einer zweiten ähnlichen Einheit 181, in der es einer zweiten
Schrumpfung unterworfen wird. Das-Maß der durch diese Anordnung erzielten Verdichtung
in Richtung der Kette ist doppelt so groß wie das mit einer einzigen Einheit erzielte, während durch die Anordnung der
Wendevorrichtung zwischen den beiden Einheiten eine gleichmäßige Behandlung beider
Seiten des Gewebes erreicht wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Schrumpfen von Wäschestoffen o. dgl. unter Anwendung von Feuchtigkeit und nachfolgendem Trocknen nach Patent 644 905, bei welchem sich das Gewebe während des Schrumpf ens zwischen der sich zusanimenziehenden Fläche eines Trägerbandes und einer glatten beheizten Fläche befindet, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe in einem einzigen Arbeitsgange in zwei aufeinanderfolgenden Schrumpfstufen in der Weise geschrumpft wird, daß es nach der ersten Schrumpfstufe vom Trägerband und der beheizten glatten Fläche abgeführt und einer zweiten Schrumpfstufe so zugeführt wird, daß die bei der ersten Schrumpfstufe mit dem Trägerband in Berührung gewesene Gewebeseite in der zweiten Schrumpfstufe mit der beheizten glatten Fläche in Berührungkommt, um das gesamte Schrumpfverfahren sich gleichmäßiger auf das Aussehen beider Gewebeseiten auswirken zu lassen.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der das zu schrumpfende Gewebe nacheinander um zwei geheizte Zylinder läuft, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Gewebewendevorrichtung (S3, 54, 55) zum Wenden des Gewebes («/)■ zwischen den zwei Zylindern (18, 19 gemäß Fig. 1 und 2 sowie 18, 18 gemäß Fig. 4 und 5).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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