DE224980C - - Google Patents

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds
    • C07F3/103Mercury compounds without C-Mercury linkages

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Patentschrift 171485 ist ein Verfahren zur Darstellung der Quecksilbersalze der Cholsäure beschrieben, das in der Einwirkung möglichst neutraler Lösungen der Quecksilbersalze organischer Säuren, insbesondere der Essigsäure, auf die Lösungen cholsaurer Salze besteht. An gleicher Stelle ist ausgeführt, daß bei Verwendung von Quecksilbernitrat reine cholsäure Quecksilbersalze nicht gewonnen werden können. Diese Angabe bezieht sich auf die im Laboratorium gebräuchlichen, stark salpetersäurehaltigen Lösungen der Quecksilbernitrate; auch die Angabe von Strecker (Liebigs Annalen, Bd. 67 [1848], S. 12), daß eine Lösung von cholsaurem Kali mit Quecksilberoxydullösung einen weißen Niederschlag gibt, ist, da Gegenteiliges nicht angegeben ist, auf das gebräuchliche, stark salpfetersäurehaltige Laboratoriumreagens zu beziehen.
Bei weiterer Bearbeitung des Gegenstandes wurde nun gefunden, daß an Stelle der Quecksilbersalze organischer Säuren auch das billigere Quecksilberoxydnitrat verwendet werden kann. Man erhält cholsaures Quecksilberoxyd in reinem Zustande, wenn man wässerige Lösungen cholsaurer Salze mit einer Quecksilberpxydnitratlösung versetzt, die entweder durch Auflösen von Quecksilberoxydnitrat in reinem Wasser und Abfiltrieren vom ungelösten basischen Nitrat oder unter Zugabe einer zur völligen Lösung nicht ganz ausreichenden Menge einer Mineralsäure oder Essigsäure oder deren Homologen bereitet ist. Bei Verwendung einer Mineralsäure fügt man zweckmäßig der cholsauren Salzlösung die dem Überschuß an Säure äquivalente Menge Natriumacetat, -propionat o. dgl. zu. Die Bereitung der zur Verwendung gelangenden Quecksilbernitratlösung kann auch in umgekehrter Weise geschehen, indem man salpetersäurehaltige Lösungen von Quecksilberoxydnitrat mit so viel Alkali versetzt, daß sich ein Teil als basisches Nitrat abscheidet, von dem alsdann abfiltriert wird.
Die Arbeitsweise entspricht im übrigen der in der Patentschrift 171485 angegebenen.
Das so gewonnene cholsäure Quecksilberoxyd bildet ein leichtes reinweißes Pulver, das mit iprozentiger Kochsalzlösung völlig blanke und haltbare Lösungen gibt. Bei 560 im Vakuum bis zur Gewichtskonstanz getrocknet, gab das Präparat folgende Analysenwerte: 56,45 Prozent C, 7,88 Prozent H und 19,67 Prozent Hg, während die Formel (C2iH39Oj2Hg verlangt: 56,76 Prozent C, 7,74 Prozent H und 19,74 Prozent Hg.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Weitere Ausbildung des Verfahrens der Patentschrift 171485, darin bestehend, daß man zwecks Darstellung von cholsaurem Quecksilberoxyd an Stelle der Lösungen von Quecksilbersalzen organischer Säuren schwach saure Lösungen von Quecksilberoxydnitrat verwendet.
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