DE224973C - - Google Patents

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DE224973C
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shaft
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C3/00General types of embroidering machines
    • D05C3/04General types of embroidering machines with horizontal needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Schiffchenstickmaschinen werden bekanntlich alle Arbeitswellen von einer Hauptwelle angetrieben, die sich mit regelmäßiger Winkelgeschwindigkeit dreht. Während eines Teiles dieser Drehung wird der Stoffrahmen freigegeben, damit der Sticker den Pantographen von einem Stickpunkt der Musterzeichnung zum andern bewegen kann. Nun ist die bisher hierzu zur Verfügung stehende Zeit für
ίο gewisse Sticharten mit weit äuseinanderliegenden Stickpunkten zu kurz. Sie dadurch zu verlängern, daß man die Stickmaschine langsamer laufen läßt, ist nachteilig, da hierdurch die Produktionsfähigkeit der Maschine geschmälert' wird.
Um nun diese Zeit bei Beibehaltung der Drehgeschwindigkeit der Hauptwelle zu verlängern, werden bei vorliegender Erfindung die Hauptwelle und damit alle Arbeitswellen von einer Vorrichtung angetrieben, welche die Drehgeschwindigkeit der Hauptwelle und der Arbeitswellen während eines Teiles jeder Umdrehung verzögert, während des übrigen Teiles aber so beschleunigt, daß die mittlere Drehgeschwindigkeit während jeder Umdrehung von der Vorrichtung unbeeinflußt bleibt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in drei Ausführungsformen dargestellt und zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht, und Fig. 2 eine Draufsicht zum Teil im Schnitt der ersten Ausführungsform,
Fig. 3 ein Bewegungsschema,
Fig. 4 das Schema einer zweiten Ausführungsform und
Fig. 5 Teile einer dritten Ausführungsform.
Bei der ersten Ausführungsform ist 1 die Gesamtantriebswelle, welche in Lagern 2 drehbar gelagert ist. Auf der Welle 1 sitzt löse eine Hülse 3, an der ein Zahnrad 4 und eine Riemenscheibe 5 befestigt ist. In der Antriebswelle ι ist ein radialer, als Kupplungsglied dienender Stift 7 angeordnet, der durch Verschiebung eines achsialen Stiftes 8 zum Teil in die Nabe einer lose auf der Antriebswelle ι sitzenden Scheibe 9 geschoben werden kann zur Kupplung derselben mit der Welle 1. 6 ist die Hauptwelle, von der alle' nicht dargestellten Arbeitswellen angetrieben werden und auf der ein Zahnrad 10 befestigt ist, das in das Zahnrad 4 eingreift. Auf der Antriebswelle ι sitzt ein Kettenrad 11 fest, das durch eine Kette 13 mit dem Kettenrad 12 in Verbindung steht. Letzteres sitzt auf einer Nebenwelle 14, die eine Scheibe 15 trägt. Exzentrisch sitzt an derselben ein Zapfen i6, an dem eine Schiene 17 angelenkt ist, die einen Längsschlitz 18 besitzt. Diese Schiene 17 greift mit dem anderen Ende gelenkig an einem Zwischenlenker 19 an, der gelenkig auf einem Zapfen 20 sitzt, der exzentrisch an einer Scheibe 21 sitzt. Diese Scheibe 21 ist durch eine Kupplung 22 mit der Hauptwelle 6 kuppelbar. In dem Schlitz 18 sitzt lose ein Stein 23, der drehbar auf einem Zapfen 24 sitzt. Dieser ist in einer Führung 25 verschiebbar und feststellbar. Die Führung 25 ist an einem Lagerarm 26 fest.
Wird eine Stickart mit der Maschine ausgeführt, bei welcher eine Verlängerung der Zeit, während welcher der Stoff rahmen freigegeben wird, nicht nötig ist, so ist die Vor-
richtung ausgeschaltet, indem der Riemen auf der Scheibe 5 gelassen wird, also über 4 und 5 die Hauptwelle 6 mit stetiger Winkelgeschwindigkeit dreht, da auch die Kupplung 22 ausgeschaltet ist.
Soll jedoch eine Stickart mit weit auseinanderliegenden Stickpunkten, z. B. Feston- und Plattstickerei, angefertigt werden, so braucht nicht mehr, wie bisher, die Maschine bei jeder Umdrehung stillgestellt zu werden, um während des Stillstandes Zeit zur Bewegung des Pantographen zu gewinnen. Es wird vielmehr der Riemen auf die Scheibe 9 geworfen nach Kupplung derselben mit der Antriebswelle 1 und nach Einrückung der Kupplung 22. Dadurch wird die Hauptwelle 6 von der Antriebswelle 1 aus über die Vorrichtung angetrieben.
Wenn der Zapfen 16 auf Punkt 1 der Fig. 3 steht, so ist der Zapfen 20 auf Punkt I. Bei Drehung der Scheibe 15 in Pfeilrichtung wird dann der Zapfen 16 nach und nach auf die in regelmäßigen Abständen liegenden Punkte 2, 3, 4 und 5 kommen. Während dieser Zeit bewegt sich der Zapfen 20 mit annähernd gleichbleibender Winkelgeschwindigkeit über die Punkte II, III und IV zum Punkt V. Während nun aber weiter der Zapfen 16 von dem Punkt 5 sich über Punkt 6 zum Punkt 1 mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit bewegt, erfährt der Zapfen 20 auf seinem Wege vom Punkt V über den Punkt VI zum Punkt I eine Verzögerung seiner Winkelgeschwindigkeit und damit auch die Hauptwelle und die Arbeitswellen. Da die Drehung der Scheibe 15 eine regelmäßige bleibt, so bleibt die mittlere Winkelgeschwindigkeit der Hauptwelle die gleiche, als wenn die Vorrichtung nicht vorhanden wäre.
Diese zeitweise Verzögerung könnte auch auf andere Art und Weise erzielt werden, z. B. wie Fig. 4 andeutet, . durch zwei einander anliegende, auf den Wellen 1 und 6 sitzende Exzenter 15', 21'.
Bei der dritten Ausführungsform nach Fig. 5 ist auf der Welle 1 zentrisch ein Schneckenrad 27 befestigt, während an der Welle 6 schwingbar ein Lager 28 hängt, welches das in das Schneckenrad 27 eingreifende Wurmrad 29 trägt. Dieses Wurmrad 29 sitzt mit einem zweiten, 31, auf einer gemeinsamen Welle 30. Das Wurmrad 31 ist in einem Lager 32 gelagert, das mit einem Zapfen 33 in einer Nut 34 eines exzentrisch auf der Welle befestigten Schneckenrades 35 hängt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Antriebsvorrichtung für Schiffchenstickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehgeschwindigkeit der Arbeitswellen während eines Teiles jeder Umdrehung zwangläufig verzögert, während des übrigen Teiles aber so beschleunigt wird, daß die mittlere Drehgeschwindigkeit während jeder Umdrehung unbeeinflußt und unverändert bleibt.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswellen antreibende Hauptwelle (6) von einem mit der Gesamtantriebswelle (1) kuppelbaren Zwischengetriebe (14, 15) aus durch eine Schiene (17) angetrieben wird, die mit dem einen Ende gelenkig (16) mit einer Kurbelscheibe des Zwischengetriebes und mit ihrem anderen Ende durch einen Lenker mit einer Kurbelscheibe der Hauptwelle (6) verbunden ist, während zwischen ihren Enden ein fester Führungspunkt (23, 24) für dieselbe vorgesehen ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Führungspunkt (23, 24) für die das Zwischengetriebe mit der Hauptwelle verbindende Schiene (17) verstellbar (25, 26) angeordnet ist.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Gesamtantriebswelle (1) auf die Hauptwelle (6) durch aneinanderliegende, auf den beiden Achsen befestigte Exzenter (15', 21') übertragen wird.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Gesamtantriebswelle (1) ein Schneckengetriebe (27, 29) in Bewegungsverbindung steht, dessen einer Teil (29) schwingbar (28) aufgehängt ist und durch eine Welle (30) mit dem einen Teil (31) eines zweiten Schneckengetriebes (31, 35) verbunden ist, der so aufgehängt ist, daß er, wenn der andere, an der Hauptwelle (6) exzentrisch befestigte Teil (35) dieses zweiten Schneckengetriebes kreist, sich auf und ab bewegen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, öedruckt in DKR REtensDuUCKEREt.
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