DE224813C - - Google Patents

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DE224813C
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DE
Germany
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lamp
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petroleum
container
burner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/02Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type
    • F24C5/04Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type
    • F24C5/06Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type adjustable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34^. GRUPPE
OTTO ZABEL in RUMMELSBURG b. BERLIN.
Petroleumlampe mit Spirituskocher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Petroleumlampe mit Spirituskocher, welche sowohl als Nachtlampe wie auch als Spirituskocher Verwendung finden kann, und bei welcher ein explosionssicheres Nachfüllen des Spirituskochers in brennendem Zustande ermöglicht wird. Die Verbindung der Lampe mit dem Kocher ist der Erfindung gemäß so ausgeführt, daß die Flamme der Nachtlampe als Zündflamme für ίο den Spirituskocher dient, wobei noch der Vorteil besteht, daß nach Erlöschen des Spirituskochers die Flamme der Nachtlampe nicht mit erlischt, sondern weiterbrennt. Der Spirituskocher besteht in bekannter Weise aus einer Brennerschale und einem mit einer Pumpe versehenen Brennstoffvorratsbehälter.
Auf der Zeichnung ist die neue Lampe in Fig. ι im Längsschnitt und in
Fig. 2 in Seitenansicht veranschaulicht.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Behälter a, der zur Aufnahme von Brennspiritus dient. In diesen ist ein zweiter, erheblich kleinerer Behälter b eingebaut, der zur Aufnahme des Brennmaterials, hier Petrous leum, der Nachtlampe dient.
Die Nachtlampe besteht aus dem Petroleumbehälter b und dem Aufbau c sowie dem mittels Gewinde eingeschraubten Zylinderträger d und einem mit einem Knick versehenen Röhrchen e, durch das der Docht f geführt ist, der sich durch ein Rädchen g mittels eines Handrädchens h auf- und niederschrauben läßt. Über dem Knickrohr g befindet sich noch eine Düse i, die den Brenner darstellt. Auf diese Düse i ist mittels Gewinde die Spiritusbrennerschale k gescHraubt.
Um nun den Spiritus aus dem Behälter a in die Schale k gelangen zu lassen, ist im Behälter α eine Pumpe I angebracht, die tief in den Behälter hineinragt und deren öffnung in bekannter Weise durch eine Kugel abgeschlossen wird. Von der Pumpe I, die durch einen Handgriff m mit Kolben η in Bewegung gesetzt wird, wird die Flüssigkeit durch ein am unteren Rande der Pumpe angebrachtes Rohr 0 in das Steigerohr ft gedrückt, wo ein erneuter Kugelverschluß q das Zurückfließen der emporgedrückten Flüssigkeit verhindert.
Ih den oberen Teil des Steigerohres ft ist ein dünnes Röhrchen r abgedichtet eingesetzt. Aus diesem Röhrchen, durch das die Gefahr einer Explosion beseitigt wird, steigt die Flüssigkeit in den freien Raum zwischen den Wandungen der Düse i empor und durch eine Öffnung s am Mittelteil derselben in den Raum zwischen dem äußeren Mantel der Düse i und der inneren Seite des Mantels t der Brennerschale k. Die Steigerichtung ist durch Pfeilstriche bezeichnet. Der Spiritus steigt, schließlich über den Rand des Mantels t und fließt an diesem entlang in die Schale k, wobei er sich gleichzeitig an der Flamme der Lampe entzündet.
Es kann je nach Bedarf Spiritus in die Schale k auf diese Weise gebracht werden. 6g Nach kurzer Zeit bildet sich dann eine an dem oberen Rande der Schale k sich abhebende mantelart.ige, blaue Flamme, die aus dem Zylinder u emporsteigt. An dem Zylinderhalter, der entsprechend stark gebaut ist, sind mehrere Stützen ν angebracht, die an ihrem oberen Ende umgebogen sind und auf die ein
Gefäß w, wie dies in Fig. ι durch Strich-■ linien angedeutet ist, zur Erwärmung von Flüssigkeit, Milch, Wasser o. dgl., gesetzt werden kann. Damit' bei Überlaufen des Aufsatzgefäßes w die überlaufende Flüssigkeit nicht an den Zylinder u gelangen kann, ist ein mit einem Ausschnitt für den Zylinder versehener Schirm χ an den Stützen υ angebracht. Dieser Schirm schützt auch den ganzen unteren Teil
ίο der Lampe. An einer Seite ist ein kleines Gefäß y dem Behälter α eingefügt, in das ein aus Draht gewundener, an seinem Ende mit einem aus aufsaugefähigem Material hergestellten Saugbüschel versehener Stift ζ an einem einschraubbaren metallenen Verschlüßstöpsel 2 befestigt ist. Diese Anordnung macht es unnötig, mit Zündhölzern umzugehen, falls man die Absicht hat, eine größere Lampe zu entzünden.
Die Einfüllung von Spiritus erfolgt durch die von Stöpsel 1 verschlossene öffnung. Die Füllung des Petroleumbehälters erfolgt durch Abschrauben der Lampe in der bekannten, üblichen Weise.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Petroleumlampe mit Spirituskocher, dadurch gekennzeichnet, daß um den Brenner der Lampe herum die Spiritusbrennerschale angebracht ist, in welche während des Brennens der Lampe in bekannter Weise durch eine Pumpvorrichtung aus einem Spiritusvorratsbehälter Spiritus gepumpt werden kann, der sich an der Flamme der Lampe entzündet.
2. Petroleumlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Petroleumbehälter (b) in den den Fuß der ganzen Vorrichtung bildenden Spiritusvorratsbehälter (a) eingebaut ist.
3. Petroleumlampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dochtrohr (g) von einer mit einer öffnung (s) versehenen Düse (i) und diese wieder von einem Rohr (t) umgeben ist, über dessen Rand der mittels der Pumpe durch die Düse hindurchgeführte Brennstoff in die Brennerschale (k) tritt und sich hierbei an der Lampenflamme entzündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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