DE22480C - - Google Patents

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DE22480C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/04Horse collars; Manufacturing same

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 56: Pferdegeschirr.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22, Juni 1882 ab.
Kummete werden in der gegenwärtig üblichen Weise aus fest zusammengeprefstem und genähtem Stroh gemacht und mit Leder überzogen.
Solche Kummete schürfen die Haut des Thieres leicht auf, da sie sich derselben nicht genau anschmiegen können. Ueber dem Kummet sind die Kummetstöcke aufgepafst und ist es zuweilen sehr schwer, ein genau passendes Kummet zu machen. Wenn das Kummet nicht pafst, dann sieht dasselbe unschön aus und rutscht leicht ab.
Durch meine Erfindung sichere ich, dafs das Kummet dem Thier genau pafst, und kann ich der Kummetstöcke gänzlich entrathen.
Ich kann meine Erfindung in verschiedener Weise zur Ausführung bringen, und sind die Unterschiede nur gering.
Es werden daher drei nur wenig von einander abweichende Variationen, welche meistens genügen werden, in nachfolgendem beschrieben.
Ich mache einen festen Körper von flach abgenähtem Stroh mit einem Wulst wie gewöhnlich, auf welchem die Kummetstöcke angebracht sind. Auf diesem Körper sind eine Anzahl von stählernen Federn befestigt, wie aus Fig. ι ersichtlich, welch letztere den Kummetkörper C in Ansicht darstellt, und sind B die Federn, deren Bedeckung entfernt ist.
Fig. 2 und 3 sind Ansicht und Durchschnitt bezw. von Modificationen der Erfindung. Dieses Kummet ist mit Leder überzogen; um jedoch zu verhindern, dafs die Federn durch das Leder hindurch zu fühlen seien, wird zwischen dem Leder und den Federn (und zwar in allen Fällen, sowohl im gegenwärtigen als in den noch zu beschreibenden) eine Schicht Haar, Baumwolle, Wolle oder ähnliches Polsterungsmaterial eingelegt.
Die zweite Art und Weise ist in Fig. 2 im Durchschnitt gezeigt. In dieser Form habe ich statt des Strohkörpers C einen Metallrahmen C' und statt des Wulstes eine Anzahl Haken A, die in passenden Abständen an den eisernen oder stählernen Körper genietet sind, so dafs sie das Kummet umgeben und zur Befestigung der Kummetstöcke dienen. Auch dieses Geschirr, gleich dem vorbeschriebenen, hat Federn und Einlage und ist mit Leder überzogen.
Nach der dritten Art und Weise mache ich einen Körper aus polirtem Metall, lasse die Kummetstöcke ganz weg und bediene mich für die Stränge zweier Ziehhaken D, die auf dem Metallkummet C angebracht sind.
Auch in diesem Fall verwende ich die Federn nebst Haareinlage, habe Leder aber nur an der Seite, welche mit der Haut in Berührung kommt. Die Aufsenseite zeigt das versilberte oder sonstwie verzierte Metall, was bei Wagengeschirr einen sehr eleganten Effect macht.
Es liegt auf der Hand, dafs, obschon ich drei Variationen beschrieben habe, diese sich ihrerseits abändern lassen, so dafs eine Abänderung unmerklich in die andere übergeht. Ich kann z. B. alle drei Arten ohne Kummetstöcke machen, indem ich einen Zughaken am Körper anbringe. Damit derselbe fest an dem unter 1 beschriebenen Strohkörper halten könne, kann
eine metallene Stange oder ein Metallgerüst im Stroh eingenäht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: . !
    i. Herstellung von Kummeten in der Weise, dafs auf einem festen Körper von flach abgenähtem Stroh C, Fig. ι, der mit einem Wulst für Kummetstöcke versehen ist, stählerne Spiralfedern B angebracht werden, welche mit einer Schicht Haar oder ähnlichem Material bedeckt sind.
    Herstellung von Kummeten in der Weise, dafs auf einem die Zughaken D tragenden Metallrahmen C1, Fig. 2 und 3, Haken A genietet werden, welche an Stelle eines Wulstes die Kummetstöcke in ihrer Stellung erhalten, und dafs auf dem so erhaltenen Körper die in Anspruch 1. angegebene Federpolsterung angebracht wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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